{"id":9573,"date":"2003-10-07T19:49:52","date_gmt":"2003-10-07T17:49:52","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9573"},"modified":"2025-05-08T18:23:00","modified_gmt":"2025-05-08T16:23:00","slug":"matthaeus-15-21-28-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-15-21-28-2\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 15, 21-28"},"content":{"rendered":"<h3><b><span style=\"color: #000099;\">17. Sonntag nach Trinitatis | 12. Oktober 2003 | <\/span><\/b><b><span style=\"color: #000099;\">Matth\u00e4us 15, 21-28 | Isolde Karle |<\/span><\/b><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Als Predigttext f\u00fcr den heutigen Sonntag lese ich aus dem Evangelium nach Matth\u00e4us Kapitel 15, die Verse 21-28:<\/p>\n<p><em>Und Jesus ging weg von dort und zog sich zur\u00fcck in die Gegend von Tyrus und Sidon.<\/em><br \/>\n<em>Und siehe, eine kanaan\u00e4ische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter wird von einem b\u00f6sen Geist \u00fcbel geplagt.<\/em><br \/>\n<em>Und er antwortete ihr kein Wort. Da traten seine J\u00fcnger zu ihm, baten ihn und sprachen: La\u00df sie doch gehen, denn sie schreit uns nach.<\/em><br \/>\n<em>Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.<\/em><br \/>\n<em>Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir!<\/em><br \/>\n<em>Aber er antwortete und sprach. Es ist nicht recht, da\u00df man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde.<\/em><br \/>\n<em>Sie sprach: Ja, Herr; aber doch fressen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.<\/em><br \/>\n<em>Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist gro\u00df. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.<\/em><\/p>\n<p>Eine erstaunliche Geschichte wird uns hier erz\u00e4hlt. Sie erstaunt gleich in mehrerlei Hinsicht. F\u00fcr heutige Ohren f\u00e4llt erstens auf, dass Jesus nicht, wie wir es gewohnt sind, sofort voller Zuwendung auf den Hilferuf der Frau reagiert, sondern die Frau erst einmal br\u00fcsk zur\u00fcck weist. Jesus begegnet uns hier nicht als der \u201eliebe Jesus\u201c, sondern geradezu unwillig und verneinend.<\/p>\n<p>Als zweites f\u00e4llt das Verhalten der Frau auf, die sich durch Jesu Schroffheit nicht abbringen l\u00e4sst von ihrem Vorhaben, sondern mit bemerkenswerter Z\u00e4higkeit, mit viel Mut und Geschick Jesus auf ihre Seite zu bringen versucht.<\/p>\n<p>Und als letztes \u2013 und das hat die Kirche in der Geschichte an der Erz\u00e4hlung am meisten irritiert \u2013 gibt diese Erz\u00e4hlung wie kaum eine andere Zeugnis davon, dass Jesus gelernt hat. Jesus wird uns hier nicht als der vollkommene Gottessohn vor Augen gef\u00fchrt, sondern als ein Mensch, der sich korrigieren, der seine urspr\u00fcngliche Position aufgeben muss. Jesus erkennt die Tragweite seiner Sendung erst durch die Begegnung mit dieser Frau. Das unersch\u00fctterliche Vertrauen der Frau, die sich durch Jesu nachdr\u00fcckliches Nein nicht irritieren l\u00e4sst, fordert Jesus heraus, seine bisherige Sicht der Dinge aufzugeben und eine neue Perspektive zu entwickeln. Eine wahrhaft erstaunliche Geschichte!<\/p>\n<p>Doch nun der Reihe nach: Jesus geht vor\u00fcbergehend in das Gebiet der heidnischen St\u00e4dte Tyrus und Sidon, er befindet sich also au\u00dferhalb des vertrauten Pal\u00e4stina. Da begegnet er einer heidnischen Frau. Sie kommt zu Jesus, weil ihre Tochter krank ist, von b\u00f6sen M\u00e4chten \u00fcbel geplagt, wie es hei\u00dft. Die Frau schreit in ihrer Not andauernd. Das nachhaltige Rufen deutet die Gr\u00f6\u00dfe ihrer Not an. Die Frau ist voller Sorge und Angst um ihre schwer kranke Tochter.<\/p>\n<p>Die Frau redet Jesus geschickt in biblischer Psalmensprache an: \u201eAch, Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner!\u201c Sie wei\u00df wohl, wie unwahrscheinlich es ist, dass Jesus sich als j\u00fcdischer Mann und Rabbi ihr, einer Heidin, zuwendet. Sie ist realistisch und macht sich keine Illusionen. Und doch erwartet sie viel von ihm.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich reagiert Jesus abweisend auf ihren Hilferuf. Zuerst schweigt Jesus beharrlich. Es hei\u00dft: \u201eer antwortete ihr kein Wort.\u201c Doch die Frau l\u00e4sst sich nicht beirren. Sie ruft weiter. Die genervten J\u00fcnger schlagen daraufhin vor, die Frau doch endlich weg zu schicken. Die J\u00fcnger h\u00f6ren nicht die Not der Frau, sie f\u00fchlen sich lediglich unangenehm bel\u00e4stigt. Und nun Jesus schl\u00e4gt auch noch in dieselbe Kerbe! Statt seine J\u00fcnger ob ihrer Unfreundlichkeit und Lieblosigkeit zurechtzuweisen, best\u00e4tigt er sie mit den Worten: \u201eIch bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt\u201c \u2013 also nicht zu dir und deiner schwer kranken Tochter. Eigentlich m\u00fcsste die Erz\u00e4hlung hier enden. Nach einer solchen Antwort kann das Gespr\u00e4ch nicht mehr weiter gehen. Nach einer solch deutlichen Absage bleibt f\u00fcr die Erf\u00fcllung der Bitte kein Raum mehr. So denkt man. Aber die Frau wiederholt ihre Bitte. Sie wirft sich vor Jesus nieder und fleht ihn erneut an: \u201eHerr, hilf mir!\u201c<\/p>\n<p>Noch einmal weist Jesus die Frau sehr deutlich und nachdr\u00fccklich zur\u00fcck. \u201eEs ist nicht recht, da\u00df man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde.\u201c Jesus bringt mit dem Bildwort in aller Klarheit und Schroffheit zum Ausdruck, dass er sich allein zum j\u00fcdischen Volk gesandt wei\u00df. Die Hunde sind als Metapher f\u00fcr die Heiden zwar nicht ganz so abwertend gemeint, wie wir das in der Regel h\u00f6ren \u2013 es geht immerhin nicht um streunende Hunde, sondern um Haushunde, die im Altertum ganz selbstverst\u00e4ndlich mit Tischabf\u00e4llen gef\u00fcttert wurden. Aber abwertend ist das Wort allemal. F\u00fcr die Mutter der kranken Tochter alles andere als schmeichelhaft. Jetzt sp\u00e4testens, so denkt man, wird sie aufgeben. Jetzt ist sie so verletzt, so gedem\u00fctigt, jetzt ist so unmissverst\u00e4ndlich klar, dass sie sich in Jesus get\u00e4uscht hat, jetzt wird sie verstummen und deprimiert ihrer Wege gehen.<\/p>\n<p>Doch trotz der vielen Zur\u00fcckweisungen, der vielen Neins, der harten und unerbittlich wirkenden Haltung Jesu l\u00e4sst sich die Frau nicht entmutigen. Sie antwortet: \u201eJa, Herr, aber doch fressen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.\u201c Intelligent nimmt sie Jesu Bildwort erst einmal zustimmend auf, um dann, ganz wie Jesus das sonst in seinen Gleichnissen selbst macht, die Logik, die dahinter steckt, zu hinterfragen. Denkt Jesus, dass dem j\u00fcdischen Volk etwas fehlen w\u00fcrde, wenn er sich einer Heidin zuwendet? Ginge denn irgendjemand in Israel etwas verloren, wenn ihre Tochter wieder gesund w\u00fcrde? Wohl kaum. Die Heidin macht Jesus klar, dass sie dem j\u00fcdischen Volk nichts wegnimmt, wenn Jesus g\u00e4ngige Grenzen von Religion und Tradition \u00fcberschreitet und seine heilende und neu schaffende Liebe universal zur Geltung bringen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Da endlich geht Jesus auf sie ein. Offenbar hat die Frau in ihm, der bislang so konsequent Position bezog und sich durch nichts irritieren lie\u00df, etwas anger\u00fchrt. Das kluge, bescheidene und gleichzeitig beharrlich-selbstbewusste Verhalten der Frau \u00fcberrascht Jesus. Damit hat er nicht gerechnet. Er ist \u00fcberw\u00e4ltigt von dem nachhaltigen Vertrauen dieser Frau \u2013 und l\u00e4sst sich bewegen. Die Tochter der Frau wird geheilt.<\/p>\n<p>Das unbeirrbare Zutrauen der Frau zu seiner Person deutet Jesus als gro\u00dfen Glauben. Seinen J\u00fcngern bescheinigt Jesus an keiner Stelle etwas Gleichwertiges, es wird in den Evangelien viel eher vom Kleinglauben der J\u00fcnger erz\u00e4hlt. Aber den heidnischen Ausnahmen, die urspr\u00fcnglich gar nicht im Sendungsauftrag Jesu vorgesehen waren, dem Hauptmann von Kapernaum, dessen Knecht Jesus heilt, und dieser z\u00e4hen und klug argumentierenden Frau aus der Gegend von Tyrus und Sidon \u2013 ihnen attestiert Jesus gro\u00dfen Glauben. Er findet den Glauben offenbar gerade dort, wo er am wenigsten zu vermuten ist.<\/p>\n<p>Ich bin sicher, Jesus hat noch lange \u00fcber diese au\u00dfergew\u00f6hnliche Begegnung und \u00fcber diese au\u00dfergew\u00f6hnliche Frau nachgedacht. Die kanaan\u00e4ische Frau l\u00e4sst sich nicht irritieren durch die nachhaltige und sich mehrfach steigernde Ablehnung durch Jesus und seine J\u00fcnger. Sie ist gewisserma\u00dfen entt\u00e4uschungsresistent. Heutzutage w\u00fcrde ein solches Erlebnis ja schon als Trauma beschrieben werden, das der therapeutischen Aufarbeitung bed\u00fcrftig ist. Wie leicht lassen wir uns kr\u00e4nken. Sobald wir unserer Ansicht nach nicht gen\u00fcgend gew\u00fcrdigt werden, sobald wir nicht die Anerkennung bekommen, die wir meinen verdient zu haben, sind wir verletzt oder entt\u00e4uscht und kommunizieren das auch nicht selten mit gro\u00dfer Geste.<\/p>\n<p>Wir leben in einem narzisstischen Zeitalter. Das hei\u00dft, wir sind umgeben von Individuen voller Kr\u00e4nkungen und sind selbst gekr\u00e4nkte Individuen. Nicht selten beteiligen wir uns auch selbst an der Abwertung anderer, um unsere eigene Gro\u00dfartigkeit ins rechte Licht zu r\u00fccken. Das ist im Beruf nicht anders als in der Familie. Sehr greifbar kann man das Gift, das eine leichte Kr\u00e4nkbarkeit verbreitet, unter M\u00fcttern erleben, die untereinander um das beste Kind konkurrieren und in der Art und Weise, wie sie von ihrem Kind erz\u00e4hlen, sich selbst nicht selten auf- und andere abzuwerten suchen. Ich glaube, ich muss das nicht ausmalen. Dazu muss man nur einmal auf den Spielplatz, in einen Elternabend, zu einem Kindergeburtstag oder in das Sprechzimmer eines Kinderarztes gehen.<\/p>\n<p>Viele Menschen f\u00fchlen sich heute verunsichert, weil sie keine sicheren Leitvorstellungen mehr von einem guten und richtigen Leben haben. Sie f\u00fchlen sich nicht gen\u00fcgend ernst genommen, nicht gen\u00fcgend beachtet und in ihrer Besonderheit und Originalit\u00e4t nicht wirklich erkannt. Auf sich selbst oder ihre ganz besonderen Kinder konzentriert, auf die Verteidigung und Pflege ihrer eigenen W\u00fcrde fixiert, verlieren sie dabei manchmal die wirklich wichtigen Ziele, f\u00fcr die es sich zu engagieren lohnt, aus den Augen.<\/p>\n<p>Ganz anders diese Frau. Sie h\u00e4tte nun wahrhaftig Grund genug gehabt, sich entt\u00e4uscht und frustriert abzuwenden. Aber die Frau leckt nicht ihre Wunden. Sie ist weder beleidigt noch verletzt und selbst wenn, dann zeigt sie es nicht. Sie betrachtet sich nicht als Opfer, sondern setzt sich n\u00fcchtern und realistisch mit aller Hingabe f\u00fcr ihr gro\u00dfes Ziel, die Heilung ihrer Tochter, ein.<\/p>\n<p>Martin Luther hat einmal \u00fcberlegt, was der kanaan\u00e4ischen Frau durch den Kopf gegangen sein k\u00f6nnte, als sie mit Jesus sprach. Er legt ihr folgende Worte in den Mund: \u201eIch kann jetzt nicht disputieren, ob ich fromm bin oder b\u00f6s, w\u00fcrdig oder unw\u00fcrdig. Ich kann jetzt nicht abwarten. Meine Tochter wird vom Teufel \u00fcbel geplagt, da mu\u00df ich Rat und Hilfe dazu haben.\u201c Dieses beharrliche und entt\u00e4uschungsresistente Herbeizwingen von Hilfe bezeichnet Jesus als gro\u00dfen Glauben.<\/p>\n<p>Die Wucht des Vertrauens der Frau l\u00f6st erstaunlich weitreichende Ver\u00e4nderungen aus. Sie f\u00fchrt zum einen, und das ist das Entscheidende f\u00fcr die Frau selbst, zur Heilung der Tochter. Sie f\u00fchrt zum andern aber auch zur Ver\u00e4nderung Jesu. Jesus lernt durch diese Frau. Ihre Hartn\u00e4ckigkeit und ihr unersch\u00fctterliches Vertrauen fordern Jesus heraus, seinen Standpunkt zu korrigieren. Bereichert und gleichzeitig begrenzt durch seine religi\u00f6se wie kulturelle Herkunft versteht Jesus die Tragweite seine Sendung durch die Begegnung mit der Frau nun sehr viel besser als vorher. Es hat sich ihm eine neue Sicht der Dinge aufgetan.<\/p>\n<p>Durch die k\u00e4mpferische und unnachgiebige Heidin l\u00e4sst sich Jesus bewegen, traditionelle Grenzziehungen zu \u00fcberschreiten. Es \u00f6ffnet sich der Horizont \u00fcber die Sendung zum j\u00fcdischen Volk hinaus. Damit wird diese Erz\u00e4hlung gewisserma\u00dfen zu einer vorweggenommenen Ostergeschichte. Durch die beharrliche und mutige Frau wird als Ausnahme schon zu Jesu Lebzeiten deutlich, was nach Ostern uneingeschr\u00e4nkt gelten wird: die Zuwendung Gottes zu allen Menschen, egal welcher Herkunft, welcher Volkszugeh\u00f6rigkeit und welchen Geschlechts. Im Evangelium des Matth\u00e4us steht der Missionsbefehl deshalb nicht zuf\u00e4llig am Ende des Buches: \u201eMir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin in alle Welt. Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.\u201c Der Missionsbefehl verk\u00f6rpert die universelle Liebe Gottes, eine Liebe, die die Grenzen in Frage stellt, die wir Menschen gerne aufrichten und pflegen, um uns selbst aufzuwerten und andere auszuschlie\u00dfen und abzuwerten, eine kreative Liebe, die T\u00fcren \u00f6ffnet und eine ver\u00e4nderte Sicht der Wirklichkeit erm\u00f6glicht, in der sich andere zu ihrem Besten entfalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Vielleicht haben einige von Ihnen manchmal das Gef\u00fchl, dass Gott Sie nicht h\u00f6rt, dass er Sie stehen l\u00e4sst, dass er schweigt. Dann denken Sie an diese Frau. Ihr geduldiges und hartn\u00e4ckiges Warten, ihr Durchhalten, ihr z\u00e4hes Ringen, ihr Realit\u00e4tssinn und ihr grenzenlos wirkendes Vertrauen in die G\u00fcte Gottes, obwohl davon zun\u00e4chst nichts zu sp\u00fcren ist \u2013 das ist Glaube, gro\u00dfer Glaube.<\/p>\n<p>Martin Luther deutet die Erz\u00e4hlung in genau diesem Sinn: Das Herz meint oft, es sei lauter Verneinung da. Doch das ist nicht wahr. \u201eDarum mu\u00df sich das Herz von seinem F\u00fchlen abkehren und das tiefe heimlich Ja unter und \u00fcber dem Nein mit festem Glauben auf Gottes Wort fassen und halten, wie dies Weiblein tut.\u201c Die Frau h\u00e4ngt nicht ihren Gef\u00fchlen nach. Sie g\u00f6nnt sich nicht den Luxus des Entt\u00e4uschtseins, des verletzten Gef\u00fchls. Sie setzt vielmehr ihr ganzes Vertrauen darauf, dass sich Jesu verneinendes Verhalten in Zuwendung verwandeln wird, dass seine sch\u00f6pferische Liebe Grenzen \u00fcberwinden und neues Leben schaffen wird. Auf diese Weise wird die kanaan\u00e4ische Frau zur Geburtshelferin f\u00fcr Ostern. Solcher Glaube ver\u00e4ndert die Welt. Gott helfe uns zu solchem Glauben. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. Isolde Karle<br \/>\nEv.-Theol. Fakult\u00e4t<br \/>\nRuhr-Universit\u00e4t Bochum<br \/>\n44780 Bochum<br \/>\nTel.: 0234\/3222399<br \/>\n<a href=\"mailto:Isolde.Karle@ruhr-uni-bochum.de\">Isolde.Karle@ruhr-uni-bochum.de<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>17. Sonntag nach Trinitatis | 12. Oktober 2003 | Matth\u00e4us 15, 21-28 | Isolde Karle | Liebe Gemeinde! Als Predigttext f\u00fcr den heutigen Sonntag lese ich aus dem Evangelium nach Matth\u00e4us Kapitel 15, die Verse 21-28: Und Jesus ging weg von dort und zog sich zur\u00fcck in die Gegend von Tyrus und Sidon. 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