{"id":9574,"date":"2003-10-07T19:49:54","date_gmt":"2003-10-07T17:49:54","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9574"},"modified":"2025-05-08T18:25:59","modified_gmt":"2025-05-08T16:25:59","slug":"deuteronomium-6-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/deuteronomium-6-4\/","title":{"rendered":"Markus 12,28\u201334"},"content":{"rendered":"<h3>18. Sonntag nach Trinitatis | 19. Oktober 2oo3 | Markus 12,28\u201334 | Stephan Bitter |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde<\/p>\n<p align=\"left\">Europa w\u00e4chst und konstituiert sich neu; und wir bedenken: die<br \/>\nFrage nach der Zukunft Europas war in der Geschichte immer <em>auch<\/em> eine<br \/>\nFrage nach den Pflichten, die Menschen und V\u00f6lker gegeneinander<br \/>\nhaben; und die Frage nach der Zukunft stellte sich f\u00fcr viele aus<br \/>\nder Zuversicht heraus, dass uns die Zeit zum Handeln wie die Gaben des<br \/>\nLebens \u00fcberhaupt von Gott verliehen sind. Mit der Geschichte war<br \/>\neine Schule des Glaubens verbunden. Aus ihr kann und soll ein besonderer<br \/>\nBeitrag zur Wahrnahme der Aufgaben in der gegenw\u00e4rtigen historischen<br \/>\nSituation erwachsen.<\/p>\n<p>Eine friedliche und menschenfreundliche Zukunft der V\u00f6lker hat<br \/>\nzur Voraussetzung, dass die ersten und einfachen Gebote der Menschlichkeit<br \/>\nin den Herzen und K\u00f6pfen der einzelnen Menschen lebendig sind.<\/p>\n<p>Es geht nicht nur um die Wirtschaft, es geht auch um die Achtung voreinander,<br \/>\num dem Umgang mit der eigenen Geschichte und der anderen V\u00f6lker,<br \/>\nes geht um Anstand, um Verstehen, um Geduld.<\/p>\n<p>Unsere Aufgaben sind nur zum Teil formaler Natur. Zu einem guten Teil<br \/>\ngeht es um das Miteinander von Menschen und V\u00f6lkern, um Bildung,<br \/>\num humane Substanz.<\/p>\n<p>Das Nachdenken \u00fcber die V\u00f6lker f\u00fchrt zur\u00fcck auf<br \/>\ndie Einzelnen. Es gibt keine Ethik, keine Kultur ohne den Einzelnen.<\/p>\n<p>Die Hauptfrage der Geschichte ist an uns selbst gestellt: wo stehst<br \/>\ndu als Person, stehst du f\u00fcr eine \u00dcberzeugung ein, stehst f\u00fcr<br \/>\neinen anderen ein? Bist du ein zuverl\u00e4ssiger Mensch?<\/p>\n<p>Der Einzelne aber fragt: gibt es eine Maxime, die auch die anderen<br \/>\nbindet; gibt es einen Konsens der Gutwilligen? Das Gute muss doch den<br \/>\nVielen einleuchten, wenn es nicht dastehen soll wie eine Eigent\u00fcmlichkeit<br \/>\nvon wenigen Naiven.<\/p>\n<p>Menschlichkeit entfaltet eine \u201enachhaltige\u201c Wirkung, wenn<br \/>\nMenschen sich einig sind \u00fcber das, was wir einander schulden; und<br \/>\nwas die Hauptsache ist in Sachen Menschlichkeit.<\/p>\n<p>Ein wacher, kritischer Kopf zur Zeit Jesu fragt ganz zugespitzt: was<br \/>\nist das erste Gebot \u2013 worauf kommt es vor allem an \u2013 was<br \/>\ngilt f\u00fcr alle und ganz zuerst?<\/p>\n<p>Er fragt religi\u00f6s, aber wohl skeptisch: Kann es ein h\u00f6chstes<br \/>\nGebot \u00fcberhaupt geben?<\/p>\n<p>Heute w\u00fcrde man vielleicht sagen: Es gibt in den pers\u00f6nlichen<br \/>\nFragen und eben so auch in Sachen Religion einen Markt der M\u00f6glichkeiten<br \/>\nund also die Schwierigkeit der Wahl; und vermutlich ist es am besten,<br \/>\ndie Vielfalt einfach hinzunehmen.<\/p>\n<p>Gibt es nur ein blankes Nebeneinander der Religionen oder gibt es, so<br \/>\nfragt der ernstere Mensch, nicht doch eine Stufenfolge, an der man sich<br \/>\norientieren k\u00f6nnte, eine Werteskala? Man braucht doch Werte, sagen<br \/>\nwir, damit nicht alles ungewiss und gleichg\u00fcltig werde.<\/p>\n<p>Das h\u00f6chste Gebot ist, sagt Jesus und zitiert hier wie sp\u00e4ter<br \/>\naus der Thora: <em>H\u00f6re, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr<br \/>\nallein [ist einer].<\/em><\/p>\n<p>Das ist ein Nein zum Markt der M\u00f6glichkeiten. Aber nicht einmal<br \/>\ndie Frage nach unseren Taten sei gestellt, sagt Jesus. Zu <em>h\u00f6ren<\/em> ist zuerst.<\/p>\n<p>Nicht gleich mit der Frage behaupten, es gebe ein Mehr oder weniger,<br \/>\nein h\u00f6her oder tiefer, man m\u00fcsse w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>So steht es nicht um den Menschen. <em>H\u00f6re<\/em>!<\/p>\n<p>Wer vom Menschsein reden will, h\u00f6re zun\u00e4chst auf Gott.<br \/>\nZuerst h\u00f6re und sei leise und suche das zu verstehen:<br \/>\ndein Sch\u00f6pfer, der dir das Leben gab und gibt, ist der <em>einzige<\/em> Herr<br \/>\ndeines Lebens wie der <em>einen<\/em> Welt gleicherma\u00dfen.<\/p>\n<p>M\u00f6gen wir an Abstufungen gedacht haben, an die Qual unser angeblichen<br \/>\nWahl, an die Vielfalt der Religionen \u2013 steil steht dem entgegen:<br \/>\nH\u00f6re!<br \/>\nDies ist der Anfang der Anf\u00e4nge: ein himmlischer Anfang der irdischen<br \/>\nWege.<\/p>\n<p>Und nun zum Inhalt: Der Herr ist einer. Wir denken an den Anfang der<br \/>\nZehn Gebote: <em>ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine G\u00f6tter<br \/>\nhaben neben mir.<\/em><\/p>\n<p>Manche Fragen, die wir stellen, schrumpfen bei Licht besehen zu Scheinfragen<br \/>\nzusammen und werden ganz klein, wenn es um unser Leben geht. Wenn wir<br \/>\nentscheiden m\u00fcssen, dann lernen wir, wie eindeutig wir handeln m\u00fcssen;<br \/>\nwie anma\u00dfend es war zu meinen, wir k\u00f6nnten zuwarten und w\u00e4hlen<br \/>\nunter den Wahrheiten dieser Welt. Manche Fragen stellen wir nur, weil<br \/>\nwir abgelenkt sind und unsere tats\u00e4chliche Lage noch ausblenden,<br \/>\nnoch ein wenig zu viel Zeit haben.<\/p>\n<p>Er ist der Herr allein. Das ist die Eindeutigkeit, die das Leben braucht.<br \/>\nDu bist l\u00e4ngst gefragt, du musst zu den Aufgaben deines Lebens stehen.<br \/>\nFuhrwerke nicht herum auf dem angeblichen Markt deiner M\u00f6glichkeiten!<\/p>\n<p>Lass\u00b4 dir nicht andere Wege vorgaukeln; lass&#8216; deine Augen nicht<br \/>\nablenken durch die Macht der K\u00f6nige; nicht durch die Heerscharen<br \/>\nund die Pal\u00e4ste; nicht durch die Sch\u00f6nheit der Menschen und<br \/>\nihrer Werke; nicht durch Lob und Belohnung, nicht durch den Ruhm; nicht<br \/>\ndurch die Macht anderer V\u00f6lker; nicht durch deine Sorge und nicht<br \/>\ndurch deine Freude.<\/p>\n<p>Gibt es ein Indiz auf unserer Seite f\u00fcr eine solche Beziehung zu<br \/>\nGott: dass es so ganz und gar um eine Beziehung geht, in der wir nicht<br \/>\ndas Sagen haben, sondern das H\u00f6ren; und in der wir nicht die W\u00e4hlenden<br \/>\nsind, sondern die Gew\u00e4hlten? Dass es um Eindeutigkeit gehen muss,<br \/>\num Klarheit?<\/p>\n<p><em>Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von<br \/>\nganzer Seele, von ganzem Gem\u00fct<\/em> [im Urtext eigentlich mehr: aus deiner ganzen<br \/>\nEinsicht] <em>und von allen deinen Kr\u00e4ften.<\/em><\/p>\n<p>Ja, dies ist es: es geht um das ganze Herz, um die ganze Seele, um alle<br \/>\nKraft der Einsicht \u2013 wie es im Leben eben ist \u2013 und dem entspricht:<br \/>\nes ist ein Gott \u2013 du hast <em>einen<\/em> Gott.<\/p>\n<p>Ich rede der Vereinfachung das Wort und sage, vereinfachend: Not lehrt<br \/>\nbeten, zu dem einen Gott.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns hei\u00dft das: du hast einen Heiland, deinen Erl\u00f6ser.<br \/>\nLass&#8216; dich nicht ablenken von Jesus Christus, nicht durch dein Leben<br \/>\nund nicht durch dein Sterben! Lass\u00b4 dich nicht festhalten von deiner<br \/>\nGeschichte, nicht von deinen Pl\u00e4nen, Hoffnungen. Nicht von dem,<br \/>\nwas war; und nicht von dem, was h\u00e4tte sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Lass\u00b4 nicht erschrecken von den Ma\u00dfen, in denen du lebst \u2013 von<br \/>\ndem Ma\u00df deiner Zeit. Ja, weine nicht \u00fcber dem Ma\u00df der<br \/>\nZeit, das den Menschen gegeben war, die zu dir geh\u00f6rten und zu dir<br \/>\ngeh\u00f6ren. Leugne nicht deine Lage und lerne zu sagen:<br \/>\n<em>Der Herr ist mein Hirte &#8211; und ob ich schon wanderte im finstern Tal,<br \/>\nf\u00fcrchte ich kein Ungl\u00fcck<\/em> &#8230;<\/p>\n<p>Alle M\u00e4chte, die dich fragen und die dich belasten, sind Herrschaften<br \/>\nunterer Ordnung; und auch deine l\u00f6bliche Absicht etwas zu tun, ja<br \/>\ndas N\u00f6tige, einzig N\u00f6tige zu tun &#8211; auch das ist eine Angelegenheit<br \/>\nzweiter Ordnung, ist darum jetzt, bei der Frage nach dem H\u00f6chsten:<br \/>\nzu fr\u00fch gestellt.<\/p>\n<p>H\u00f6re: dich, Israel, hat Jahwe erw\u00e4hlt, Bethlehem, die du klein<br \/>\nbist unter den St\u00e4dten; dich, Israel, in der W\u00fcste, in der<br \/>\nGefangenschaft \u2013 und sichtbar geworden ist der Eine Herr schlie\u00dflich<br \/>\nin Jesus von Nazareth, dem Kinde gar, dem Menschen, der alle Fragen nach<br \/>\ndem Leben<br \/>\nund nach dem h\u00f6chsten Gut in sich aufgenommen hat.<\/p>\n<p>So vieles scheint wichtig &#8211; alles scheint unser Leben zu sein &#8211; nur<br \/>\nnicht dies &#8211;<br \/>\ndieses noch nicht, meinen wir manchmal: dass alles, alles dem einen Herrn<br \/>\ndienen muss.<\/p>\n<p>Dem dienen muss, der sich nie gezeigt hat in den M\u00e4chten dieser<br \/>\nWelt, nicht in dem Erfolg; der nicht sichtbar ist als Macht in der H\u00f6he,<br \/>\nnicht sichtbar als Held in der Tiefe.<\/p>\n<p>Der Glaube ist frei, er verherrlicht nicht die Zeitl\u00e4ufe, er verteufelt<br \/>\nsie nicht.<\/p>\n<p>Die kirchliche Geschichte ist voll von Zeugnissen zu diesem Datum des<br \/>\nGlaubens: unser Gott ist unterschieden von den Abl\u00e4ufen der Geschichte.<br \/>\nUnd: er ist dein Heiland, der notwendige Helfer.<\/p>\n<p>Und du: antworte mit deinem ganzen Denken und F\u00fchlen und Planen<br \/>\ndas Einssein des Sch\u00f6pfers. Laufe hervor aus deinen Fragen zu dem,<br \/>\nwas dir nicht fehlen darf.<\/p>\n<p>Wiederhole es an dir selbst: alles in mir selbst geh\u00f6re hierher:<br \/>\nmein Herz, meine Einsicht, meine Seele, alle Kraft. Das himmlische Licht<br \/>\nl\u00f6se mein Herz und leite meine Hand!<\/p>\n<p><em>Das andre ist dies: Du sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich<br \/>\nselbst.<\/em><\/p>\n<p>Unser Gott ist Sch\u00f6pfer und Vater der Vielen; ganz ebenso dein<br \/>\nHerr und Erbarmer wie der deines N\u00e4chsten.<\/p>\n<p>Trenne dich nicht von deinem N\u00e4chsten. Ihm und dir geh\u00f6rt<br \/>\ngemeinsam die Eine Welt des Einen Herrn, darum mache keinen absoluten<br \/>\nUnterschied zwischen dir und den anderen. Wiederhole des Herrn Schaffen<br \/>\nmit deinen Mitteln, an deinem N\u00e4chsten. Ihr seid einander sehr \u00e4hnlich;<br \/>\nund euch beiden geh\u00f6ren die Sonne und der Mond und die Sterne &#8211;<br \/>\ndie eine Welt.<\/p>\n<p>An dir selbst findest du, was der Mensch von dir erhofft; was f\u00fcr<br \/>\nmich n\u00f6tig ist, ist auch f\u00fcr den anderen n\u00f6tig. Darum:<br \/>\nverzichte darauf, in Neid und Ehrgeiz, dich partout zu unterscheiden<br \/>\nvon dem anderen.<\/p>\n<p>Vielmehr: teile; lass&#8216; Platz f\u00fcr den anderen; siehe von seiner<br \/>\nSeite her: wonach wird er, wird sie jetzt fragen in seinem Herzen, in<br \/>\nihrem Herzen? Was wird ihr fehlen? Wie muss er dies empfinden? Wenn ich<br \/>\ndieses nehme, nehme ich es einem anderen weg?<\/p>\n<p>Wieder gilt: Wiederhole mit deinem Denken und F\u00fchlen und Planen<br \/>\ndas Einssein des Sch\u00f6pfers.<\/p>\n<p>Alles in dir selbst geh\u00f6re hierher: dein Herz, deine Einsicht,<br \/>\ndeine Seele, alle Kraft \u2013 und das alles \u00f6ffne dem N\u00e4chsten.<\/p>\n<p>Denke an die Wege der V\u00f6lker, sei geduldig, suche Vers\u00f6hnung,<br \/>\ngemeinsame Wege! Dem einen Sch\u00f6pfer entspricht die eine Menschheit.<br \/>\nN\u00e4chstenliebe ist Friedensliebe.<\/p>\n<p>Bem\u00fche dich um Einsicht, sei aufmerksam; sei genau in der freundlichen<br \/>\nWahrnahme, verzerre nicht zu Ungunsten des anderen. Bem\u00fche dich<br \/>\num einen Konsens der Gutwilligen.<\/p>\n<p>Die N\u00e4chstenliebe hat auch eine historische Dimension.<br \/>\nSie gilt auch den Menschen, die nicht mehr leben.<br \/>\nGehe nicht achtlos vor\u00fcber an dem geistigen und seelischen Gut der<br \/>\nVorfahren!<\/p>\n<p>An dem geistlichen Erbe, an dem Glauben der M\u00fctter und V\u00e4ter.<br \/>\nFrage nach ihren Lebenswegen, nach dem, was sie gewollt haben;<br \/>\nwovon sie seelisch gelebt haben; was sie haben weitergeben wollen.<\/p>\n<p>Nicht achtlos umzugehen mit dem, was auf den Lebenswegen der Vorfahren<br \/>\nwichtig war, geh\u00f6rt mit zu den Aufgaben der N\u00e4chstenliebe.<\/p>\n<p>Und die N\u00e4chstenliebe hat eine Zukunftsdimension.<br \/>\nDenke an die Nachgeborenen, pflege die Wege in die Zukunft!<br \/>\nBem\u00fche dich, junge Menschen zu verstehen; ihnen beizustehen;<br \/>\nsie zu beschenken! Nimm Begabungen wahr und suche zu f\u00f6rdern!<br \/>\nVerschlie\u00dfe die Augen nicht vor der Not der Kinder in der Welt!<\/p>\n<p>Bem\u00fche dich, Gutes weiterzugeben, anzuregen; ein menschliches Vorbild<br \/>\nzu sein.<br \/>\nSei nicht gleichg\u00fcltig gegen\u00fcber den Folgen unseres Handelns.<\/p>\n<p>Du sollst deinen N\u00e4chsten in seinem einen besonderen Leben achten<br \/>\nund f\u00f6rdern.<br \/>\nDies ist der Weg zu dem anderen Menschen, der zu dir geh\u00f6rt.<br \/>\nEs ist auch der Weg zu dir selbst.<\/p>\n<p>Zum Schluss: Die beiden Hauptgebote legen einander aus . Die Liebe zu<br \/>\nden Menschen und der Glaube an Gott sind Gef\u00e4hrten, die einander<br \/>\nbrauchen. Der Glaube hilft der Liebe, wenn sie verzagen m\u00f6chte.<br \/>\nUnd die Liebe kann dem Glauben wohl den Weg bereiten.<\/p>\n<p>Nach dem Wichtigen f\u00fcr die Zukunft haben wir gefragt.<\/p>\n<p>Die Worte der Bibel sind, hat Luther gesagt, wie M\u00fcnzen, die in<br \/>\nzwei Beutel geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Der eine hei\u00dft Glaube, der andere Liebe. Alles, was uns die Bibel<br \/>\nsagt, findet Platz in diesen beiden Beuteln.<\/p>\n<p>Das ist unsere Wegzehrung. Das sind die M\u00fcnzen f\u00fcr jeden Tag.<br \/>\nDeshalb falten wir t\u00e4glich die H\u00e4nde, deshalb kommen wir in<br \/>\ndieses Haus, dass unser Herz sich nicht verliere in dem Vielen.<\/p>\n<p>Vieles ist wichtig, aber noch wichtiger ist, dass wir unseren N\u00e4chsten<br \/>\nam Orte und auch in der Ferne nahe bleiben und sie achten.<\/p>\n<p>Vieles ist wichtig, aber noch wichtiger ist, dass uns Gott nahe ist<br \/>\nund wir ihm vertrauen.<\/p>\n<p>Wir sind dann mitten in der Geschichte unserer Zeit nicht fern vom Reich<br \/>\nGottes.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Stephan Bitter, Sup. i. R.<br \/>\nFalkenweg 10<br \/>\n45478 M\u00fclheim an der Ruhr<br \/>\n<a href=\"mailto:mail@StephanBitter.de\">mail@StephanBitter.de<\/a><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>18. Sonntag nach Trinitatis | 19. 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