{"id":9576,"date":"2003-10-07T19:49:44","date_gmt":"2003-10-07T17:49:44","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9576"},"modified":"2025-05-08T18:28:07","modified_gmt":"2025-05-08T16:28:07","slug":"markus-12-28-34-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/markus-12-28-34-2\/","title":{"rendered":"Markus 12, 28-34"},"content":{"rendered":"<h3>18. Sonntag nach Trinitatis | 19. Oktober 2003 | Mk 12,28\u201334 | Erik H\u00f8egh-Andersen |<\/h3>\n<p>Du sollst Gott, deinen Herrn lieben von ganzem<br \/>\nHerzen, von ganzer Seele und von ganzem Gem\u00fcte und all deinen Kr\u00e4ften,<br \/>\nund du sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst.<\/p>\n<p>Dieses doppelte Liebesgebot ist wohl die Summe des Christentums. Darum<br \/>\ngeht es in unserem Leben, wie es Jesus dem Schriftgelehrten gegen\u00fcber<br \/>\nausdr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Aber dieses Sowohl als auch: Gott lieben von ganzem Herzen, ganzer<br \/>\nSeele und ganzem Gem\u00fct und den N\u00e4chsten wie sich selbst &#8211; da<br \/>\nwerden viele sagen, da\u00df f\u00fcr sie das Christentum nur im zweiten<br \/>\nGebot enthalten ist, dem Gebot der N\u00e4chstenliebe. Das ist das Entscheidende,<br \/>\nsagen sie, daran m\u00fcssen wir heute festhalten. Der Glaube an Gott<br \/>\naber ist eher als ein mythologischer Rest zu betrachten oder eine religi\u00f6se<br \/>\nAuffassung, die wir nicht mehr in der gleichen Weise teilen k\u00f6nnen.<br \/>\nAlso: Wir sollen einander ordentlich behandeln. Wir sollen unserm Mitmenschen<br \/>\nRespekt entgegenbringen. Aber die Sache mit Gott ist Privatsache. Das<br \/>\nist ein Wort, mit dem wir m\u00f6glicherweise etwas anfangen k\u00f6nnen,<br \/>\nvielleicht aber auch nicht.<\/p>\n<p>Dieses humanistische, wenn auch vom Christentum gepr\u00e4gte Denken<br \/>\nist mir oft begegnet &#8211; bei Konfirmanden, Taufeltern, Brautleuten und<br \/>\nvielen anderen, denen ich begegnet bin.<\/p>\n<p>Aber ich glaube, und dar\u00fcber m\u00f6chte ich heute etwas sagen,<br \/>\nda\u00df die beiden Gebote eng miteinander zusammenh\u00e4ngen. Ich<br \/>\nglaube, da\u00df unsere Auffassung vom Menschen ganz von unserem Gottesbild<br \/>\nabh\u00e4ngt. Und deshalb ist es auch nicht m\u00f6glich, das Verh\u00e4ltnis<br \/>\nzu Gott vom Verh\u00e4ltnis zum N\u00e4chsten zu trennen.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst: K\u00f6nnen wir \u00fcberhaupt verstehen, wer unser<br \/>\nMitmensch ist &#8211; ohne Gott? Es ist ja klar, da\u00df wir heute viele<br \/>\nbiologische und psychologische Theorien haben, die je in ihrer Weise<br \/>\nden Menschen beschreiben. Aber verstehen wir deshalb, was der Mensch<br \/>\nf\u00fcr ein Wesen ist? Sind das nicht eben nur Theorien, Beschreibungen,<br \/>\nbei denen es uns nie in den Sinn kommt, sie auf Menschen anzuwenden,<br \/>\ndie wir liebhaben? Wir werden in einer biologischen Theorie nie etwas<br \/>\nEntscheidendes dar\u00fcber sagen k\u00f6nnen, wer der ist, den wir lieben.<br \/>\nDa m\u00fcssen wir uns einer Sprache bedienen, die in irgendeiner Weise<br \/>\nreligi\u00f6s ist.<\/p>\n<p>Und man k\u00f6nnte sich ja auch die Frage stellen: Wie w\u00fcrden<br \/>\nwir einander sehen, wenn wir uns nun vorstellten, da\u00df wir kein<br \/>\nChristentum h\u00e4tten oder eine andere Religion? Wenn alle Kircht\u00fcrme<br \/>\nverschwunden w\u00e4ren und alle religi\u00f6se Traditionen, auch die<br \/>\nKritik an ihnen, nicht mehr da w\u00e4ren?<\/p>\n<p>Der verstorbene d\u00e4nische Theologe Helmut Friis hat einmal ein<br \/>\nEssay mit dem Titel &#8222;Gott&#8220; geschrieben, und dort stellt er<br \/>\nsich vor, da\u00df einige Menschen auf dem Mond sitzen, ohne von Gott<br \/>\nzu wissen oder ohne zu wissen, was Glaube oder Atheismus ist. Er fragt:<br \/>\nWie w\u00fcrden sie die Erde sehen? Da w\u00fcrden, sagt er, Untert\u00f6ne<br \/>\nauftauchen. Wenn sie eines Tages mit ihrem Fernglas den blauen Planeten<br \/>\nsehen w\u00fcrden, die Erde, w\u00fcrden sie sich wundern. Sie w\u00fcrden<br \/>\ndamit anfangen, die Erde zu verehren. Sie w\u00fcrden allm\u00e4hlich<br \/>\nihr Leben im Lichte des blauen Planeten sehen, mit Augen, die gef\u00e4rbt<br \/>\nsind von seinen ges\u00e4ttigten, auratischen Nuancen. Die Erde w\u00fcrde<br \/>\nihnen als ein lebendiges Wesen erscheinen im Verh\u00e4ltnis zum toten<br \/>\nMond, wie ein Auge im Gegensatz zur Blindheit des Mondes, das sie ansieht.<br \/>\nJeden Abend, wenn die Sonne untergegangen war und der blaue Planet den<br \/>\nleeren Raum erleuchtete, w\u00fcrden sie Loblieder auf ihn singen, ja<br \/>\nihre Hoffnung auf ihn richten. Und sie w\u00fcrden allm\u00e4hlich ihren<br \/>\nMond als den Ort erleben, der nur ein wenig von dem blaugr\u00fcnen Wesen<br \/>\nin sich hat. Er w\u00fcrde ein schwacher Abglanz dessen sein, was auf<br \/>\ndem blauen Planeten ist, wo ein Stein nicht nur ein Stein ist und ein<br \/>\nGesicht nicht nur ein hautbedeckter Sch\u00e4del, sondern ein Bild von<br \/>\netwas, was anderswo noch blauer und lebendiger ist. Sie w\u00fcrden jede<br \/>\nFreude, die sie sp\u00fcrten, als Vorfreude zur eigentlichen Freude drau\u00dfen<br \/>\nim Raum erfahren. Sie w\u00fcrden sich f\u00fchlen, als hebe sich die<br \/>\nSchwerkraft auf, die Haare erheben sich, sie werden leichter, durchsichtig,<br \/>\nbl\u00e4ulich. Und als sich einer von ihnen verliebt, stellt sich Helmut<br \/>\nFriis schlie\u00dflich vor, flimmert es athmosph\u00e4risch vor seinen<br \/>\nAugen, er sieht das Blau in ihren Augen und sagt: &#8222;Du kommst von<br \/>\ndem blauen Planeten&#8220;.<\/p>\n<p>Das ist nat\u00fcrlich ein kurioses Gedankenspiel, sich denkende Bewu\u00dftsein<br \/>\nauf dem Mond vorzustellen, die unser Leben hier auf Erden nicht kennen.<br \/>\nAber das, was Helmut Friis damit sagen will, ist ja, da\u00df wir uns<br \/>\nselbst und einander ganz nat\u00fcrlich als Spiegelungen von etwas erleben,<br \/>\ndas gr\u00f6\u00dfer ist. Auf dem Mond sind wir gleichsam von blauen<br \/>\nPlaneten gesandt. Hier auf Erden sind wir himmlische Wesen, Kinder unseres<br \/>\nhimmlischen Vaters, oder wir sind im Bilde Gottes geschaffen &#8211; alles<br \/>\nFormulierungen, die zeigen, da\u00df wir an einer Wirklichkeit teilhaben,<br \/>\ndie gr\u00f6\u00dfer ist als wir. Nur auf einem sehr intellektuellen<br \/>\nund theoretischen Niveau, sagt Helmuth Friis, k\u00f6nnen wir den Menschen<br \/>\nauf einen biologischen Organismus reduzieren, ganz gleich wie kompliziert<br \/>\ndieser Organismus auch sein mag. Denn von Angesicht zu Angesicht erleben<br \/>\nwir im anderen Menschen stets eine Heiligkeit, etwas, was uns g\u00f6ttlich<br \/>\ngegeben ist. Schon in unserer Wahrnehmung erh\u00e4lt der Andere eine<br \/>\nBedeutung, die nicht von uns stammt.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen den Menschen von unten betrachten, mit reduzierten<br \/>\nbiologischen Theorien. Wir k\u00f6nnen den Menschen andererseits als<br \/>\nein sehr hoch entwickeltes Bewu\u00dftsein sehen. Aber wir erfassen<br \/>\nso nicht das Entscheidende, das, was der Andere in mir sieht.<\/p>\n<p>Aber wir k\u00f6nnen den Menschen auch von oben betrachten, als Gottes<br \/>\nGesch\u00f6pf, und dann ist Raum da, um das R\u00e4tselhafte, das Unerkl\u00e4rliche<br \/>\nzu verstehen, da\u00df der Mensch Ans\u00e4tze aufweist, die \u00fcber<br \/>\nuns hinausreichen. Dann verstehen wir die W\u00fcrde des Menschen auch<br \/>\nin einem kleinen Kind.<\/p>\n<p>Wenn wir mit einem neugeborenen Kind in den Armen dastehen, dann wissen<br \/>\nwir: Wir stehen mit einem himmlischen Wunder da, nicht weniger. Es ist<br \/>\nuns gegeben, aber es ist nicht unser Eigentum. Es ist etwas ganz Besonderes.<br \/>\nEs geh\u00f6rt Gott. Und das kommt u.a. auch in der Taufe zum Ausdruck.<\/p>\n<p>Und wenn wir in das Gesicht eines anderen Menschen schauen, wissen<br \/>\nwir: Der Mensch ist ein R\u00e4tsel, eine Tiefe, die wir nicht ergr\u00fcnden<br \/>\nk\u00f6nnen, ein Spiegel der unerkl\u00e4rlichen Welt Gottes.<\/p>\n<p>Der andere Mensch geh\u00f6rt Gott, so wie ich auch. Und das Gebot:<br \/>\nDu sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst, bedeutet also:<br \/>\nDu sollst den von Gott geschaffenen Menschen lieben! Du hast etwas vor<br \/>\ndir, das gr\u00f6\u00dfer ist als wir, etwas Heiliges, etwas, wor\u00fcber<br \/>\nwir nicht blo\u00df verf\u00fcgen k\u00f6nnen oder mit dem wir machen<br \/>\nk\u00f6nnen, was wir wollen. Das hei\u00dft Gott im Anderen sehen und<br \/>\nso dem Anderen Raum geben, so zu sein wie er ist.<\/p>\n<p>In dieser Weise h\u00e4ngen die Gebote unl\u00f6sbar zusammen. Du sollst<br \/>\nden Herrn deinen Gott lieben, und du sollst deinen N\u00e4chsten lieben<br \/>\nwie dich selbst. Trotz aller Schw\u00e4chen und Unvollkommenheiten, die<br \/>\nwir nat\u00fcrlich bei einander sehen k\u00f6nnen, haben wir die wunderbare<br \/>\nWirklichkeit Gottes im Anderen wie in uns selbst vor uns. Und deshalb<br \/>\ngeht es eigentlich auch nicht in erster Linie darum, nur den Schwachen<br \/>\nGutes zu tun, die in den Augen vieler nichts wert sind, sondern darum,<br \/>\nden Anderen, wer es auch immer sein mag, als ein Wunder Gottes zu sehen,<br \/>\ndas ich, so gut wie m\u00f6glich, sch\u00fctzen soll und dem ich Raum<br \/>\ngeben soll.<\/p>\n<p>Du sollst deinen N\u00e4chsten lieben: Das hei\u00dft den Menschen<br \/>\nlieben, in dem dir Gott begegnet und den Gott dir begegnen l\u00e4\u00dft.<br \/>\nUnd du sollst den Herrn deinen Gott lieben: Das bedeutet, da\u00df du<br \/>\ndich getragen wei\u00dft von seiner Liebe wie auch dein N\u00e4chster.<br \/>\nDer Gott, den du liebst, begegnet dir eben im Gegenw\u00e4rtigen, in<br \/>\ndieser Welt, in den Menschen, mit denen du nun einmal lebst. Gott lieben,<br \/>\nohne den Menschen zu lieben, das w\u00e4re luftige Tr\u00e4umerei und<br \/>\noft auch Gef\u00fchlsduselei.<\/p>\n<p>Deshalb kann es nie um ein Entweder oder gehen, so als liebe man entweder<br \/>\nGott oder den Menschen. Es ist ein Sowohl als auch. Wenn wir Gott im<br \/>\nN\u00e4chsten lieben, wenn wir unseren N\u00e4chsten als den geheiligten,<br \/>\nvon Gott geschaffenen Menschen lieben, der er stets ist, dann handelt<br \/>\nes sich um dieselbe Liebe. Gott und meinen N\u00e4chsten lieben, das<br \/>\nhei\u00dft sich einer N\u00e4he und Gegenwart hingeben, einer Wirklichkeit,<br \/>\ndie gr\u00f6\u00dfer ist als wir und wo man eigentlich nicht trennen<br \/>\nkann zwischen Gott und Mensch.<\/p>\n<p>Und nirgendwo wird das deutlicher als in Christus, in Jesus von Nazareth,<br \/>\nder in den Evangelien als der eingeborene Sohn Gottes verk\u00fcndigt<br \/>\nwird. Wer ist er? Was denkt ihr von dem Christus? So lauten die Fragen<br \/>\nim Matth\u00e4usevangelium. Ist er der Sohn Davids, ist er aus dem Geschlecht<br \/>\nDavids und in diesem Sinne ein Mensch wie wir? Oder ist er der Herr K\u00f6nig<br \/>\nDavids, also Gott? Ist er die Manifestation Gottes, der Sohn Gottes?<\/p>\n<p>Er ist nicht nur himmlischer Herkunft wie wir, nicht nur im Bilde Gottes<br \/>\ngeschaffen, wie wir. Er ist das leuchtende und klare Bild Gottes, all<br \/>\ndas, was Gott wohl als M\u00f6glichkeit in uns allen sieht, was aber<br \/>\nnur in Christus voll und ganz da ist. Er ist Offenbarung Gottes, Angesicht<br \/>\nGottes und zugleich Mensch, mehr menschlich als wir.<\/p>\n<p>Deshalb geschieht es auch, da\u00df die Gegenwart Gottes, die Liebe<br \/>\nGottes deutlicher wird als irgendwo sonst. Und man sieht, wie die Menschen,<br \/>\ndenen er begegnet, zu sich selber kommen und zu lebendigen Personen werden,<br \/>\ndie sie zuvor nicht gewesen sind. Man sieht, da\u00df geplagte, niedergedr\u00fcckte<br \/>\nMenschen sich erheben mit W\u00fcrde, frei und himmlisch wie nie zuvor.<br \/>\nSo als h\u00e4tten sie nicht gewu\u00dft, wer sie sind &#8211; nun aber wissen<br \/>\nsie es.<\/p>\n<p>Jesus umgibt sich vor allem mit Menschen, die in irgendeiner Weise<br \/>\nunterdr\u00fcckt sind und ausgeschlossen. Im Licht von oben, im Licht<br \/>\nder Liebe aber wachsen sie zu ihrer wahren Gr\u00f6\u00dfe. Sie k\u00f6nnen<br \/>\nnun leben und sein als die, die sie sind. Nun wissen sie durch die Begegnung<br \/>\nmit ihm, da\u00df ihr Leben kostbar ist, wunderbar geschenkt von Gott.<br \/>\nNun wissen sie, trotz allem anderen, trotz S\u00fcnde und Schande und<br \/>\nElend, da\u00df sie jeden Tag in der Liebe Gottes leben und Gro\u00dfes<br \/>\nvor Augen haben. In der Liebe Gottes sehen sie mehr als vorher. Sie sehen,<br \/>\nda\u00df sie und jeder von uns Gott geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Gott lieben oder den N\u00e4chsten lieben &#8211; wo Christus ist, ist das<br \/>\nniemals eine Alternative oder eine Frage, ob man das eine soll oder das<br \/>\nandere. Den der Andere erscheint stets im Lichte Gottes, und man Gott<br \/>\nim anderen Menschen. Das Reich Gottes ist darum auch nicht so, sagt Jesus,<br \/>\nda\u00df man es zeigen kann und sagen kann: Hier ist es! Das Reich Gottes<br \/>\nist mitten unter euch. In dem Reich, hier unter all den anderen Menschen,<br \/>\nsollt ihr im Lichte der g\u00f6ttlichen Liebe leben und sein, lieben<br \/>\nund sehen.<\/p>\n<p>Also: Liebe deinen N\u00e4chsten, und dann bist du bei Gott! Und liebe<br \/>\ndeinen Gott, alles, was er dir in seiner Liebe gibt, und du bist bei<br \/>\ndeinem N\u00e4chsten. An diesem doppelten Gebot h\u00e4ngt, sagt Jesus,<br \/>\ndas ganze Gesetz und die Propheten. Alles, was in Wahrheit gesagt und<br \/>\ngeschrieben ist, beruht darauf. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pfarrer Erik H\u00f8egh-Andersen<br \/>\nPrins Valdemarsvej 40<br \/>\nDK-2820 Gentofte<br \/>\nTel. ++ 45 &#8211; 39 65 43 87<br \/>\n<a href=\"mailto:erha@km.dk\">e.mail: erha@km.dk<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>18. Sonntag nach Trinitatis | 19. Oktober 2003 | Mk 12,28\u201334 | Erik H\u00f8egh-Andersen | Du sollst Gott, deinen Herrn lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gem\u00fcte und all deinen Kr\u00e4ften, und du sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst. Dieses doppelte Liebesgebot ist wohl die Summe des Christentums. 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