{"id":9594,"date":"2003-11-07T19:49:50","date_gmt":"2003-11-07T18:49:50","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9594"},"modified":"2025-05-09T10:36:12","modified_gmt":"2025-05-09T08:36:12","slug":"markus-1014-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/markus-1014-15\/","title":{"rendered":"Markus 10,13-16"},"content":{"rendered":"<h3>20. Sonntag nach Trinitatis | 2. November 2003 | Markus 10,13-16 |<strong> Jan Ulrik Dyrkj\u00f8b |<\/strong><\/h3>\n<p>Zu allen Zeiten hat man Grenzen gesetzt um das<br \/>\nHeilige. Heilige St\u00e4tten, Opferst\u00e4tten, eingegrenzte Bereiche,<br \/>\nwo Rituale und Prozessionen stattfanden, heilige Berge, heilige Steine,<br \/>\nheilige B\u00e4ume, heilige Quellen, St\u00e4tten, an denen Mirakul\u00f6ses<br \/>\ngeschehen ist, Tempel, Synagogen, Moscheen, Kirchen. Alles abgegrenzte<br \/>\nSt\u00e4tten, Bereiche und R\u00e4ume.<\/p>\n<p>Wir wissen auch von heiligen St\u00e4tten oder heiligen R\u00e4umen<br \/>\noder Bereichen, die <strong>besonders<\/strong> heilig sind. Wir kennen den allerheiligsten<br \/>\nTempel in Jerusalem im alten Israel. Und wir haben den Altar und den<br \/>\nChorraum als einen besonderen Teil des Raumes in unseren alten Kirchen.<\/p>\n<p>Wir kennen auch heilige Zeiten. Das Leben besteht aus Alltagen, aber<br \/>\nes gibt auch die besonderen Tage. Einige von ihnen nennen wir noch immer &#8222;Feiertage&#8220;,<br \/>\nin der d\u00e4nischen Sprache &#8222;heilige&#8220; Tage, im Deutschen<br \/>\nz.B. &#8222;Heiligabend&#8220;! Das sind die kirchlichen Feiertage, Weihnachten,<br \/>\nOstern, Pfingsten und andere Feiertage im Laufe des Jahres.<\/p>\n<p>Und dann gibt es Feiertage und Gedenktage in unserem Leben &#8211; nicht<br \/>\nzuletzt in unserem Familienleben. Auch das sind besondere Tage. Die Reihe<br \/>\nvon Alltagen wird unterbrochen. Wir halten ein. Etwas Besonderes tut<br \/>\nsich, etwas Besonderes, das unsere Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt.<br \/>\nEtwas ist anders, etwas, das in irgendeinem Sinne heilig ist.<\/p>\n<p>Warum gibt es Grenzen um das Heilige? Warum mu\u00df das Heilige etwas<br \/>\nBesonderes sein in bezug auf das Gew\u00f6hnliche?<\/p>\n<p>Die einfachste Erkl\u00e4rung ist nat\u00fcrlich die, da\u00df das<br \/>\nHeilige eben immer etwas Besonderes ist. Das Heilige unterscheidet sich<br \/>\nvon allem anderen und ist anders. Wir brauchen das Heilige, aber das<br \/>\nHeilige ist nicht dasselbe wie die allgemeine Welt und das allgemeine<br \/>\nallt\u00e4gliche Leben. Es existiert und geschieht in der Welt, aber<br \/>\nes geh\u00f6rt in einer gewissen Weise nicht in die Welt.<\/p>\n<p>Wenn wir dem Heiligen begegnen, werden wir daran erinnert, was der<br \/>\nSinn des Lebens ist. Dann holen wir Kraft, um das Leben weiterzuleben.<br \/>\nDann werden wir mit den dunklen Seiten des Daseins vers\u00f6hnt &#8211; mit<br \/>\nSchuld, Ungl\u00fcck und Tod. Und wenn wir mit dem Heiligen in Ber\u00fchrung<br \/>\ngekommen sind und aus ihm St\u00e4rke empfangen haben, k\u00f6nnen wir<br \/>\nin das allt\u00e4gliche Leben zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>Es gibt aber auch eine andere Pointe. Das Heilige unterscheidet sich<br \/>\nvom allt\u00e4glichen Leben und wird von ihm abgesondert, weil wir es<br \/>\nin gewisser Weise nicht ertragen k\u00f6nnen, immer mit dem Heiligen<br \/>\nzu tun zu haben. Es ist zu anders. Es ist zu stark. Es ist zu herausfordernd.<br \/>\nVom Heiligen geht eine Kraft und eine Orientierung f\u00fcr unser Leben<br \/>\naus, die wir nicht entbehren k\u00f6nnen, die wir aber auch aus Distanz<br \/>\nhalten m\u00fcssen. Wenn wir immer ganz eng am Heiligen w\u00e4ren, w\u00fcrde<br \/>\nuns das zu viel.<\/p>\n<p>Es liegt tief in uns Menschen, da\u00df wir meistens gew\u00f6hnliche<br \/>\nMenschen sein wollen, die in der Welt leben. Wir brauchen den Alltag<br \/>\nund das Leben in der Welt. Wir brauche die kleinen Dinge des allt\u00e4glichen<br \/>\nLebens, die Arbeit, die gemacht werden mu\u00df, die Mahlzeiten, das<br \/>\nZusammensein, das Gespr\u00e4ch um allt\u00e4gliche Dinge, Stille, Spiel,<br \/>\nLachen, die einfache und bunte Mischung des Daseins, das Licht am Morgen,<br \/>\ndas wirksame Leben des Tages, die nachdenkliche Ruhe des Abends.<\/p>\n<p>All das ist in gewisser Weise weit weg von dem Besonderen, dem Feierlichen,<br \/>\nGewaltigen, das wir nicht fassen k\u00f6nnen, den Idealen, Visionen,<br \/>\ndem Wort Gottes, der Rede Gottes, der unbedingten Forderung Gottes, dem<br \/>\nSegen Gottes.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen etwas von dem sehr konkret veranschaulichen, wenn wir<br \/>\nauf die Geschichte der Kulturen und Religionen zur\u00fcckblicken. Man<br \/>\nhat heilige St\u00e4tten gehabt, wo sich die Leute versammelten, um ihren<br \/>\nG\u00f6ttern zu opfern und sie anzubeten und ihre Feste zu feiern. Und<br \/>\noft waren diese &#8222;St\u00e4tten&#8220; verbotene St\u00e4tten.<\/p>\n<p>Das bedeutete: Wenn man sich im Bereich des Heiligen befand, mu\u00dfte<br \/>\nman allen Streit hinter sich lassen. Wenn sich mehrere St\u00e4mme an<br \/>\neinem Ort versammelten, mu\u00dften alle Stammesfehden f\u00fcr eine<br \/>\nWeile ruhen. Das galt zum Beispiel f\u00fcr Mekka in der Zeit vor Mohammed.<br \/>\nHier war im heidnischen Arabien ein wichtiger Ort, die G\u00f6tter anzubeten,<br \/>\nein Ort des Friedens f\u00fcr die W\u00fcstenst\u00e4mme. Man durfte<br \/>\nnicht einmal Jagdbeute machen oder Pflanzen aus der Erde rei\u00dfen.<br \/>\nDer Heilige Ort war ein Bild des Paradieses.<\/p>\n<p>Aber dort konnte man ja nicht leben! Dort konnte man hingehen und Segen<br \/>\nempfangen und Vers\u00f6hnung schaffen, aber man mu\u00dfte ins Leben<br \/>\nzur\u00fcckkehren. Zur\u00fcck zum Kampf ums \u00dcberleben. Es war notwendig,<br \/>\neine scharfe Grenze zu setzen zwischen dem heiligen Ort und dem Leben<br \/>\ndrau\u00dfen &#8211; wegen der Heiligkeit &#8211; aber auch um des Lebens willen.<\/p>\n<p>Das Heilige mu\u00df eingegrenzt werden, und der, der die Grenze \u00fcberschreiten<br \/>\nwill, mu\u00df daf\u00fcr ger\u00fcstet sein. Man mu\u00df vorbereitet<br \/>\nsein. Man mu\u00df eingeweiht sein. Man mu\u00df Priester haben, die<br \/>\nstellvertretend f\u00fcr alle anderen in den Bereich des Heiligen eintreten<br \/>\nk\u00f6nnen. So ist es auch immer gewesen.<\/p>\n<p>Von hier aus wollen wir uns nun dem Bericht zuwenden, den wir geh\u00f6rt<br \/>\nhaben und so gut kennen. Jesus sagt zu den J\u00fcngern: &#8222;Lasset<br \/>\ndie Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, den solcher ist das<br \/>\nReich Gottes&#8220;.<\/p>\n<p>Wir h\u00f6ren diese Worte bei jeder Taufe. Wir kennen die Worte so<br \/>\ngut, da\u00df wir leicht ihre wirkliche Reichweite \u00fcbersehen. Man<br \/>\nsagt nicht zu viel, wenn man sagt, da\u00df diese Worte etwas vom Aufsehenerregendsten<br \/>\nund Revolution\u00e4rsten sind, das jemals gesagt worden ist.<\/p>\n<p>Man denke daran, was das, was Jesus hier sagt, eigentlich beinhaltet!<br \/>\nJeder kennt ja die Grenze zum Heiligen und wei\u00df, da\u00df das<br \/>\neine unverr\u00fcckbare und undurchdringbare Grenze ist. Jeder wei\u00df:<br \/>\nWenn wir eine Verbindung zum Heiligen ben\u00f6tigen, m\u00fcssen wir<br \/>\naus dem Alltag hinaus in den Bereich des Heiligen.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen den Segen an einem heiligen Ort holen, im Tempel, an<br \/>\neinem Wallfahrtsort &#8211; oder wo wir den Segen und die Kraft sonst finden<br \/>\nk\u00f6nnen. Und wir m\u00fcssen vorbereitet und eingeweiht werden. Oder<br \/>\nwir m\u00fcssen eine heilige Person haben, die uns vertritt. Oder wir<br \/>\nm\u00fcssen zumindest das Gesetz kennen, das Gott gegeben hat, und es<br \/>\neinhalten.<\/p>\n<p>Aber Jesus sagt, da\u00df diese kleinen Kinder, die nicht einmal so<br \/>\ngro\u00df sind, da\u00df sie selber gehen k\u00f6nnen, direkt Zugang<br \/>\nzum Heiligen haben. Sie haben direkten Zugang zum Reich Gottes, ihnen<br \/>\ngeh\u00f6rt das Reich Gottes.<\/p>\n<p>Sie sind keine Erwachsenen. Sie sind unm\u00fcndig. Sie stehen au\u00dferhalb<br \/>\nvon Gesetzen und Regeln. Sie haben nichts von der Gesellschaft, der Religion<br \/>\nund den Traditionen gelernt. Sie haben keine irgendwie geartete Einweihung<br \/>\nerhalten.<\/p>\n<p>Was Jesus sagt, ist ja dies: Wir brauchen keine besonderen heiligen<br \/>\nSt\u00e4tten. Wir brauchen keinen Tempel und keine Synagoge. Wir brauchen<br \/>\ndas Gesetz nicht zu erlernen und die heiligen Schriften nicht zu kennen.<br \/>\nWir brauchen keine besondere Einweihung oder einen besonderen Segen oder<br \/>\neine besondere Genehmigung.<\/p>\n<p>Denn allein weil wir Menschen sind &#8211; so wie diese Kinder Menschen sind<br \/>\n&#8211; wird und alles geschenkt, was Gott uns zu geben hat. Das Reich Gottes<br \/>\nist uns geschenkt. Es ist unser Erbe, es geh\u00f6rt uns wirklich. Das<br \/>\nHeilige kennt keine Grenzen. Gott kennt keine Grenzen.<\/p>\n<p>Ehe wir dazu gekommen sind, uns irgendwelche Gedanken dar\u00fcber<br \/>\nzu machen, wie wir Gott finden und mit dem Heiligen in Verbindung kommen<br \/>\nsollen, hat Gott l\u00e4ngst umfassend f\u00fcr uns gesorgt.<\/p>\n<p>Er hat am Anfang Himmel und Erde geschaffen, er umfa\u00dft alles.<br \/>\nWir k\u00f6nnen in keiner Weise etwas unternehmen, was uns Gott n\u00e4her<br \/>\nbringen kann als wir schon sind.<\/p>\n<p>Und das, wor\u00fcber Jesus spricht, ist nicht nur ein m\u00f6glicher<br \/>\nWeg zu Gott. Es ist der einzige Weg! &#8222;Wer das Reich Gottes nicht<br \/>\nempf\u00e4ngt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen&#8220;.<\/p>\n<p>Es bleibt nichts anderes als alle Grenzen zu vergessen und alle Rituale<br \/>\nund Einweihungen abzuschaffen, alle heiligen H\u00e4user einzurei\u00dfen<br \/>\nund alle heiligen St\u00e4tten zu beseitigen. Das sind ja alles Wege,<br \/>\nauf denen wir glauben, in das Reich Gottes kommen zu k\u00f6nnen. Aber<br \/>\nes n\u00fctzt nichts. Es gibt nur einen Weg: Das Reich Gottes zu empfangen<br \/>\nso wie ein kleines Kind das empf\u00e4ngt, was ihm Mutter oder Vater<br \/>\ngibt.<\/p>\n<p>Wir haben es eigentlich immer gewu\u00dft. &#8222;Herr unser Herrscher,<br \/>\nwie herrlich ist dein Name in allen Landen, der du zeigst deine Hoheit<br \/>\nam Himmel!&#8220; (Ps. 8,2) So sagt der Psalmist. Wir haben es geh\u00f6rt.<br \/>\nEs gibt keine Grenzen. Gott setzt keine Grenzen.<\/p>\n<p>Wir haben es immer gewu\u00dft. Aber die Apostel und die J\u00fcnger<br \/>\nm\u00fcssen es neu lernen, und wir m\u00fcssen es neu lernen. &#8222;Gehet<br \/>\nhin und macht zu J\u00fcngern alle V\u00f6lker: taufet sie auf den namen<br \/>\ndes Vaters und des Sohnes und es heiligen Geistes&#8220; (Matth. 28,19).<\/p>\n<p>Jesus spricht nicht von einem bestimmten Volk, sondern von allen V\u00f6lkern.<br \/>\nEr redet nicht von Kirchen und Pastoren und Systemen und Ordnungen. Er<br \/>\nspricht allein von der Taufe: Du empf\u00e4ngst das Reich Gottes und<br \/>\ndie Kraft Gottes allein, weil du ein Mensch bist: &#8222;Er herzte sie<br \/>\nund legte die H\u00e4nde auf sie und segnete sie&#8220;. So einfach war<br \/>\ndas, so einfach ist das.<\/p>\n<p>Und was ist daraus geworden? Haben wir das Reich Gottes empfangen?<br \/>\nHat Gott seine Welt in Besitz genommen? Ja, Gott hat seine Welt in besitz<br \/>\ngenommen. Aber nein, wir haben vergessen, worum es geht. Wir haben den<br \/>\nGedanken an das Heilige vergessen. Wir rechnen nur damit, da\u00df die<br \/>\nWelt unsere Welt ist.<\/p>\n<p>Die Grenze zwischen dem Heiligen und dem Allt\u00e4glichen ist mit<br \/>\nJesus durchbrochen, aber mit der Zeit geschah dies, da\u00df das Heilige<br \/>\nfast ganz aus der Welt verschwunden ist. In unserem Teil der Welt haben<br \/>\nwir einen enormen Abstand zu Gott geschaffen. Und das Anliegen hier ist<br \/>\nja gerade das Gegenteil!<\/p>\n<p>Was Jesus verk\u00fcndet, bedeutet ja nun, da\u00df die Grenze des<br \/>\nHeiligen an die Grenze der Welt verlegt ist. Die Grenze geht nicht mitten<br \/>\ndurch die Welt, sondern liegt au\u00dferhalb der Welt. Nun ist alles<br \/>\nheilig. Nun umfa\u00dft Gott alles. Nun leben wir mit Gott und f\u00fcr<br \/>\nGott &#8211; immer und \u00fcberall. Nun gibt es nichts, das so gering ist<br \/>\nund so allt\u00e4glich, da\u00df es gleichg\u00fcltig w\u00e4re f\u00fcr<br \/>\nGott. Nun sind wir unendlich gesegnet und unendlich verantwortlich. Das<br \/>\nist fast nicht zu ertragen!<\/p>\n<p>Das ist nicht zu ertragen &#8211; aber eben das will das Evangelium.<\/p>\n<p>Wir neigen immer dazu, das Evangelium zu reduzieren. Wir machen es<br \/>\nzu etwas weniger, als es ist. Vergebung der S\u00fcnden. Zusage der Liebe<br \/>\nGottes. Da\u00df der Vater Jesu im Himmel unser Vater im Himmel wird.<br \/>\nAll das ist richtig. Aber es ist zu wenig.<\/p>\n<p>Das Evangelium ist eine Verwandlung unseres ganzen Wirklichkeit. Alles<br \/>\nist anders. Alle St\u00e4tten sind heilige St\u00e4tten. Alles Zeiten<br \/>\nsind heilige Zeiten. Alle Menschen sind Menschen Gottes. Alles steht<br \/>\nunter der Herrschaft Gottes in und mit Christus.<\/p>\n<p>Wir h\u00f6ren in der Epistel: &#8222;Es ist alles durch ihn und zu<br \/>\nihm geschaffen. Und er ist vor allem und es besteht alles in ihm &#8230;<br \/>\ner, der der Anfang ist, der Erstgeborede von den Toten, auf da\u00df er<br \/>\nin allen Dingen der Erste sei. Denn es ist Gottes Wohlgefallen gewesen,<br \/>\nda\u00df in ihm alle F\u00fclle wohnen sollte&#8220; (Kol. 1,17f.). Was<br \/>\nist das anderes als eine ganz andere Wirklichkeit als die, welche die<br \/>\nWelt je gekannt hat! Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pfarrer Jan Ulrik Dyrkj\u00f8b<br \/>\nKnud Hjorts\u00f8vej 26<br \/>\nDK-3500 V\u00e6rl\u00f8se<br \/>\nTel.: ++ 45 &#8211; 44 48 06 04<br \/>\n<a href=\"mailto:jukd@vaerloesesogn.dk\"> e-mail: jukd@vaerloesesogn.dk<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>20. Sonntag nach Trinitatis | 2. November 2003 | Markus 10,13-16 | Jan Ulrik Dyrkj\u00f8b | Zu allen Zeiten hat man Grenzen gesetzt um das Heilige. Heilige St\u00e4tten, Opferst\u00e4tten, eingegrenzte Bereiche, wo Rituale und Prozessionen stattfanden, heilige Berge, heilige Steine, heilige B\u00e4ume, heilige Quellen, St\u00e4tten, an denen Mirakul\u00f6ses geschehen ist, Tempel, Synagogen, Moscheen, Kirchen. 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