{"id":9606,"date":"2003-11-07T19:49:54","date_gmt":"2003-11-07T18:49:54","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9606"},"modified":"2025-05-09T11:04:51","modified_gmt":"2025-05-09T09:04:51","slug":"predigt-zu-siegfried-macht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-zu-siegfried-macht\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 25,31\u201346"},"content":{"rendered":"<h3 align=\"left\">Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres | 16. November 2003 | Mt 25,31\u201346 | Karin Klement |<\/h3>\n<div align=\"left\">Liebe Gemeinde!<br \/>\nHeute m\u00f6chte ich gern ein Wortspiel mit Ihnen machen. Der Kirchenmusiker<br \/>\nund Religionslehrer, Siegfried Macht, hat es sich ausgedacht. Es hei\u00dft \u201eAUS<br \/>\nDER LIEBE LEBEN\u201c (Siegfried Macht, Dein Name ist DUBISTBEIMIR, Don<br \/>\nBosco Verlag 1985, S. 118). Dreimal erscheint das Wort LIEBE, darunter<br \/>\nder halbe Satz. Der hochgezogene Buchstabe \u201ei\u201c im zweiten Wort \u201eLiebe\u201c verbiegt<br \/>\nsich, beugt sich herab. Wie ein Mensch, der sich unerwartet herabl\u00e4sst<br \/>\nzu denen, die doch scheinbar unter seinem Niveau stehen. Er legt sich krumm,<br \/>\num den anderen, den Niedrigeren nahe zu sein. Schlie\u00dflich gibt er<br \/>\nseine Stellung sogar ganz auf und wandert an das Ende des Wortes. Er stellt<br \/>\nsich selber zur\u00fcck, beugt sich endg\u00fcltig, so tief es geht, und<br \/>\nnimmt dadurch die Gestalt eines \u201en\u201c an. Durch diese \u201ebuchst\u00e4bliche\u201c Selbsterniedrigung<br \/>\nwird aus der LIEBE \u2013 LEBEN.Liebe und Selbsthingabe bringt Leben \u2013 f\u00fcr alle. <strong>Was<br \/>\nihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Br\u00fcdern (und Schwestern),<br \/>\ndas habt ihr mir getan<\/strong>, sagt JESUS in der vorhin geh\u00f6rten Geschichte<br \/>\nvom Weltgericht. Um die Liebe geht es ihm, um die praktische, ganz konkrete<br \/>\nN\u00e4chstenliebe gegen\u00fcber einem von diesen Geringsten. Nicht<br \/>\ngegen\u00fcber Hunderten oder Zehn. Ein Mensch ist gemeint, einer, der<br \/>\ndich oder mich n\u00f6tig hat, der uns braucht. Einer, der ganz in unserer<br \/>\nN\u00e4he, verborgen oder offen Not leidet. Das, was wir ihm bzw. ihr<br \/>\nan-tun, tun wir Christus an \u2013 im negativen wie positiven Sinn,<br \/>\nals Unterlassung oder als aktiven, hilfreichen Einsatz f\u00fcr den anderen.<br \/>\nIm Mitmenschen, der auf uns angewiesen ist, im Notleidenden und Niedergeschlagenen,<br \/>\nselbst in dem noch scheinbar wert- und w\u00fcrdelosesten Menschen kommt<br \/>\nuns der Gottessohn h\u00f6chst pers\u00f6nlich nahe. Gott begegnet in<br \/>\nden Opfern und Verlierern, in den Versagern, und zugleich auch in jenen,<br \/>\ndie eigentlich niemand gerne um sich hat: in den schuldbeladenen, doch<br \/>\nnicht immer ihrer Schuld bewussten T\u00e4tern.Heute am Volkstrauertag denken wir an die entsetzlichen Folgen der Weltkriege<br \/>\nund an das unvorstellbare Leiden, das Menschen ihren Mitmenschen angetan<br \/>\nhaben. Dankbar und gl\u00fccklich k\u00f6nnen wir sein, wenn uns solche<br \/>\nErfahrungen erspart geblieben sind. Wenn wir weder als Opfer, noch als<br \/>\noffensichtliche T\u00e4ter in diese greuelhaften Ereignisse eingebunden<br \/>\nwurden. Doch wir kommen nicht umhin, zu fragen, wo denn heute die Opfer,<br \/>\nund wo die T\u00e4ter stehen, und ob man sie in jedem Fall so eindeutig<br \/>\nunterscheiden kann. Zu fragen w\u00e4re auch, welches unser eigener,<br \/>\nganz pers\u00f6nlicher Anteil ist an den Ursachen f\u00fcr Ungerechtigkeit<br \/>\nund Gewalt in dieser Welt. Denn alles menschliche Handeln hat Konsequenzen<br \/>\nf\u00fcr die Welt, in der wir leben, f\u00fcr uns selber und f\u00fcr<br \/>\nunseren Glauben an Gott.<\/p>\n<p>In seiner Endzeitrede vom letzten Gericht zeichnet JESUS zun\u00e4chst<br \/>\nein sehr begl\u00fcckendes Bild: Der langersehnte Menschensohn kommt<br \/>\nin k\u00f6niglicher W\u00fcrde und Herrlichkeit zu den Menschen zur\u00fcck.<br \/>\nSein Engelhofstaat umgibt ihn mit pr\u00e4chtigem Glanz und fliegender<br \/>\nLeichtigkeit. Alle V\u00f6lker der Welt werden sich vor ihm versammeln<br \/>\nin Frieden und Einigkeit. Und wie ein treuer, f\u00fcrsorglicher, guter<br \/>\nHIRTE, der seine Herden \u00fcber Nacht an ihre Schlafpl\u00e4tze f\u00fchrt,<br \/>\nscheidet auch der Menschensohn die wei\u00dfen Sch\u00e4fchen von den<br \/>\ndunklen, w\u00e4rmebed\u00fcrftigeren Ziegenb\u00f6cken. Was bisher noch<br \/>\nsehr friedlich vor Augen stand, verwandelt sich langsam in eine ungewohnte<br \/>\nStrenge und H\u00e4rte. Denen zur Rechten wird zun\u00e4chst das h\u00f6chste<br \/>\nLob ausgesprochen: Gesegnete des himmlischen Vaters werden sie genannt<br \/>\nund eingeladen in Gottes unbeschr\u00e4nkt erkennbaren Herrschaftsbereich,<br \/>\nin Seine unmittelbare N\u00e4he. Begr\u00fcndet wird dieses gl\u00fcckselige<br \/>\nAngebot mit ihrem f\u00fcrsorglichen, n\u00e4chstenliebenden Verhalten,<br \/>\nvon dem sie selber nicht einmal etwas wussten. Vielleicht war ihnen ihr<br \/>\nmitmenschliches Handeln so selbstverst\u00e4ndlich, dass sie es gar nicht<br \/>\nals Leistung oder m\u00fchevolle Anstrengung empfanden.<br \/>\n<strong>Wahrlich, was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten<br \/>\nBr\u00fcdern<br \/>\n(und Schwestern), das habt ihr mir getan! <\/strong>Zustimmung und Freude klingen<br \/>\ndaraus. Doch der Tonfall \u00e4ndert sich abrupt: H\u00f6llenfeuer und<br \/>\nVerfluchte, teuflisches Verderben auf ewig, festgehalten in der Macht<br \/>\ndes B\u00f6sen. Angesichts dieser Beschreibungen tauchen mittelalterliche<br \/>\nBilder eines Hieronymus Bosch (+1516) \u00fcber H\u00f6llenstrafen und<br \/>\nabsonderliche Fabelwesen vor meinem inneren Auge auf. Phantasiebilder,<br \/>\ndie ihre Schreckensmacht f\u00fcr uns Heutige jedoch verloren haben.<br \/>\nAbgeh\u00e4rtet durch weit grausigere, realistische Bilder von menschlicher<br \/>\nFolter und Grausamkeit verf\u00fchren sie uns dazu, sie nicht ernst zu<br \/>\nnehmen.<br \/>\nAnders als die abschlie\u00dfenden Worte JESU: Was ihr <strong>nicht<\/strong> getan habt einem<br \/>\nvon diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan!\u201c Irritierend<br \/>\nendg\u00fcltig klingen diese Worte, anst\u00f6\u00dfig, aufschreckend<br \/>\nund beinahe bedrohlich wie eine allerletzte Mahnung.<\/p>\n<p>Sicherlich, wir k\u00f6nnten uns fragen, ob der Gedanke an ein zuk\u00fcnftiges<br \/>\nstrenges Gericht \u00fcber unsere Taten und Unterlassungen heute noch<br \/>\nMenschen bewegt. Auch f\u00fcr viele MitchristInnen ist das Bild vom<br \/>\nEndzeitgericht in weite Ferne ger\u00fcckt, wenn nicht sogar unertr\u00e4glich<br \/>\ngeworden. Ein richtender, zorniger, ja gewaltsamer und unbarmherziger<br \/>\nGott entspricht nicht dem, das wir von Gott aus der Bibel h\u00f6ren,<br \/>\nder die Liebe ist. Gericht ist mittelalterlich.<br \/>\nUnd ehrlicherweise werden wir auch das heute morgen bekennen m\u00fcssen:<br \/>\nWir werden sp\u00e4ter ganz beruhig auseinander gehen und in unserem<br \/>\nVerhalten nicht unbedingt damit rechnen, dass eintritt, was JESUS hier<br \/>\nvoraussagt.<br \/>\nAndererseits, wie k\u00f6nnten wir zuversichtliche, fr\u00f6hliche, mutige<br \/>\nChristInnen sein, wenn wir kein Ziel, keine Hoffnung auf Ver\u00e4nderung<br \/>\nin uns tragen w\u00fcrden? Wie k\u00f6nnten wir uns einsetzen f\u00fcr<br \/>\nmehr Gerechtigkeit, Wahrheit und Frieden, wenn wir glaubten, dass Gewalt,<br \/>\nL\u00fcge und Krieg immer das letzte Wort behalten werden?<\/p>\n<p>Ein Gott, der gerecht richtet, befreit von Ohnmachtsgef\u00fchlen. Er<br \/>\nst\u00e4rkt die Leidenden, die Opfer von menschlicher Gewalt und menschlichem<br \/>\nUnrecht, und entlastet sie von ihrer schmerzenden Vergangenheit, von<br \/>\nHass und Rache. Sie k\u00f6nnen darauf vertrauen, dass Gottes Gericht<br \/>\nAusgleich schaffen wird, eine substantielle Gerechtigkeit, die weit tiefer<br \/>\nreicht als jeder menschliche Gerechtigkeitsversuch. Gott steht an der<br \/>\nSeite der Opfer und derer, die IHN brauchen, \u2013 und sie tragen Sein<br \/>\nGesicht, sagt JESUS mit seiner Endzeitrede.<\/p>\n<p>Und dennoch f\u00e4llt es mir schwer, die scheinbare Eindeutigkeit von<br \/>\ngut und b\u00f6se, die gezeichnete Schwarz-Wei\u00df-Malerei so unwidersprochen<br \/>\nhinzunehmen. Steht sie nicht im Widerspruch zu den vielschichtigen menschlichen<br \/>\nErfahrungen von Schuldverstrickungen, in die wir verwickelt sind, ohne<br \/>\nes zu wollen. Es gibt Schuld, f\u00fcr die niemand allein verantwortlich<br \/>\nist, an der wir gemeinsam tragen, weil wir in der Gemeinschaft zusammengeh\u00f6ren,<br \/>\nund weil niemand ohne Einfluss und Auswirkung auf den anderen lebt.<br \/>\nIch erinnere ein Notfallseelsorgegespr\u00e4ch mit einem jungen, gerade<br \/>\nerst fertig ausgebildeten Lokf\u00fchrer. Er hatte die Selbstt\u00f6tung<br \/>\neines Mitmenschen sehenden Auges miterlebt und trotz aller Bem\u00fchungen<br \/>\nnicht verhindern k\u00f6nnen. Schuldgef\u00fchle und Gegenanklagen wechselten<br \/>\nsich ab. \u201eWarum musste der sich ausgerechnet meinen Zug aussuchen?<br \/>\nH\u00e4tte ich nicht auch schon viel fr\u00fcher reagieren k\u00f6nnen?\u201c Wer<br \/>\nhat Schuld an diesem Ereignis? Wer tr\u00e4gt Verantwortung daf\u00fcr,<br \/>\nwenn ein Mensch sein Leben wie Dreck erachtet und einfach fortwirft?<\/p>\n<p>Eine letztg\u00fcltige Antwort kann ich nicht geben. Doch das Fragen<br \/>\nbleibt wichtig, auf der Suche zu bleiben nach Gerechtigkeit und Wahrheit,<br \/>\nauch wenn wir sie \u2013 in dieser Welt \u2013 niemals ganz und klar<br \/>\nund eindeutig finden werden.<br \/>\nEs ist wohl immer so, dass wir Menschen einander viele Dinge schuldig<br \/>\nbleiben, die doch in unserer Macht und M\u00f6glichkeit gestanden h\u00e4tten:<br \/>\nEin freundliches, verzeihendes oder aufmunterndes Wort f\u00fcr den,<br \/>\nder unsichtbar danach hungert und d\u00fcrstet. Eine Einladung an den<br \/>\nNeuen in Schule oder Betrieb; ein Gespr\u00e4ch mit dem Fremden \u00fcber<br \/>\nGott und die Welt und was ihm sein Leben fern von zuhause erleichtern<br \/>\nk\u00f6nnte. Einen blo\u00dfgestellten Menschen, der in aller \u00d6ffentlichkeit<br \/>\nseiner W\u00fcrde entkleidet wurde, in Schutz zu nehmen. Kranke zu besuchen<br \/>\nund Menschen im Gef\u00e4ngnis ihrer \u00c4ngste und Sorgen, ihrer Blamage<br \/>\noder Unsicherheit nicht allein zu lassen.<\/p>\n<p>Unz\u00e4hlige M\u00f6glichkeiten der Begegnung mit anderen, der Aufmerksamkeit<br \/>\nund Solidarit\u00e4t f\u00fcr einander sind uns gegeben. Es m\u00fcssen<br \/>\nkeinesfalls gro\u00dfartige Aktionen, alles umw\u00e4lzende Taten oder<br \/>\nStrategien zur Weltverbesserung sein. Es reichen die kleinen Schritte,<br \/>\ndie wir auf einander zugehen. Es hilft schon, einen wachen Blick zu entwickeln, \u00fcber<br \/>\nsich selbst hinauszuschauen und in dem Anderen den Mitmensch, den N\u00e4chsten<br \/>\nzu entdecken \u2013 einen Menschen mit dem Antlitz Gottes.<br \/>\nWo wir Menschen einander brauchen, selbst mit unserer winzig kleinen<br \/>\nKraft, da entsteht Lebendigkeit. Wo Menschen sich beugen, nicht herablassend,<br \/>\nsondern aus LIEBE, den \u201ekleinen Leuten\u201c auf Augenh\u00f6he<br \/>\nzu begegnen, da entwickelt sich neues LEBEN. Bei \u201eGro\u00dfen\u201c und \u201eKleinen\u201c.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche uns allen solchen Mut AUS DER LIEBE zu LEBEN \u2013 ohne<br \/>\nAngst vor Tod, Gericht und H\u00f6llenfeuer. Vielmehr im Vertrauen auf<br \/>\nden Gekreuzigten, der schon l\u00e4ngst alle Schuld auf sich genommen<br \/>\nhat. Der uns wie ein guter Hirte an die Krippe f\u00fchrt, wo Nahrung<br \/>\nund Heil f\u00fcr Leib und Seele, w\u00f6rtliche Speise f\u00fcr Geist<br \/>\nund Verstand ausreichend vorhanden ist. Was er uns anbietet, brauchen<br \/>\nwir nur aufzunehmen mit Herz und Hand. So sind unsere H\u00e4nde niemals<br \/>\nleer, sondern mit Gottes Barmherzigkeit gef\u00fcllt. Und wenn wir sie \u00f6ffnen<br \/>\nf\u00fcr einander, dann sehen wir IHN pl\u00f6tzlich vor uns in den Schwestern<br \/>\nund Br\u00fcdern. Und h\u00f6ren ihn sagen: Kommt her zu mir, Ihr Gesegneten!<br \/>\nAMEN<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Kirchengemeinden Roringen u. Herberhausen<br \/>\nPastorin Karin Klement<br \/>\nLange Stra\u00dfe 42<br \/>\n37077 G\u00f6ttingen<br \/>\nTel. 0551 \u2013 2 15 66<br \/>\nFax 0551 \u2013 209 999 4<br \/>\n<a href=\"mailto:Karin.Klement@evlka.de\">Email Karin.Klement@evlka.de<\/a><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres | 16. November 2003 | Mt 25,31\u201346 | Karin Klement | Liebe Gemeinde! Heute m\u00f6chte ich gern ein Wortspiel mit Ihnen machen. Der Kirchenmusiker und Religionslehrer, Siegfried Macht, hat es sich ausgedacht. Es hei\u00dft \u201eAUS DER LIEBE LEBEN\u201c (Siegfried Macht, Dein Name ist DUBISTBEIMIR, Don Bosco Verlag 1985, S. 118). Dreimal [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8543,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[36,1,727,157,853,114,118,1537,349,3,109,589],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-9606","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-matthaeus","category-aktuelle","category-archiv","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-kapitel-25-chapter-25","category-karin-klement","category-kasus","category-nt","category-predigten","category-vorl-so-des-kirchenjahres"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9606","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9606"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9606\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23874,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9606\/revisions\/23874"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9606"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9606"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9606"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=9606"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=9606"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=9606"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=9606"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}