{"id":9608,"date":"2003-11-07T19:49:54","date_gmt":"2003-11-07T18:49:54","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9608"},"modified":"2025-05-09T13:48:54","modified_gmt":"2025-05-09T11:48:54","slug":"lukas-13-1-9-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-13-1-9-2\/","title":{"rendered":"Lukas 13, 1-9"},"content":{"rendered":"<h3>Bu\u00df- und Bettag | 19. November 2003 | Lukas 13,1\u20139 | Reiner Marquard |<\/h3>\n<p>1 Es kamen aber zu der Zeit einige, die berichteten<br \/>\nihm von den Galil\u00e4ern,<br \/>\nderen Blut Pilatus mit ihren Opfern vermischt hatte.<\/p>\n<p>2 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Meint ihr, da\u00df diese<br \/>\nGalil\u00e4er mehr ges\u00fcndigt haben als alle andern Galil\u00e4er,<br \/>\nweil sie das erlitten haben?<\/p>\n<p>3 Ich sage euch: Nein; sondern wenn ihr nicht Bu\u00dfe tut, werdet<br \/>\nihr alle auch so umkommen.<\/p>\n<p>4 Oder meint ihr, da\u00df die achtzehn, auf die der Turm in Siloah<br \/>\nfiel und erschlug sie, schuldiger gewesen sind als alle andern Menschen,<br \/>\ndie in Jerusalem wohnen?<\/p>\n<p>5 Ich sage euch: Nein; sondern wenn ihr nicht Bu\u00dfe tut, werdet<br \/>\nihr alle auch so umkommen.<\/p>\n<p>6 Er sagte ihnen aber dies Gleichnis: Es hatte einer einen Feigenbaum,<br \/>\nder war gepflanzt in seinem Weinberg, und er kam und suchte Frucht darauf<br \/>\nund fand keine.<\/p>\n<p>7 Da sprach er zu dem Weing\u00e4rtner: Siehe, ich bin nun drei Jahre<br \/>\nlang gekommen und habe Frucht gesucht an diesem Feigenbaum und finde<br \/>\nkeine. So hau ihn ab! Was nimmt er dem Boden die Kraft?<\/p>\n<p>8 Er aber antwortete und sprach zu ihm: Herr, la\u00df ihn noch dies<br \/>\nJahr, bis ich um ihn grabe und ihn d\u00fcnge;<\/p>\n<p>9 vielleicht bringt er doch noch Frucht; wenn aber nicht, so hau ihn<br \/>\nab.<\/p>\n<p>Bu\u00dfe ist ihrem Wortsinn nach Besserung. \u0082Bu\u00dfe&#8216; und \u0082besser&#8216; \u0096 das<br \/>\nklingt nicht nur verwandt, als Verwandte lassen sie gr\u00fcssen. \u0082Gute<br \/>\nBesserung!&#8216; sagen wir und meinen, dass sich ein bedenklicher Zustand<br \/>\ndurch entsprechende Hilfe in einen <em>un<\/em>bedenklichen Zustand verwandelt. \u0082Gute<br \/>\nBu\u00dfe!&#8216; das m\u00fcsste dann meinen: Sei vor allen Dingen um deiner<br \/>\nselbst willen um deinen Glauben bek\u00fcmmert!<\/p>\n<p>Bu\u00dfe ist recht eigentlich Tauferinnerung. Als Tauferinnerung gemahnt<br \/>\nBu\u00dfe an die je eigene Sprachf\u00e4higkeit im Glauben: Bin ich<br \/>\nin der Lage, den H\u00f6chstwert meines Leben benennen zu k\u00f6nnen,<br \/>\nvon dem her ich selbst und meine soziale Wirklichkeit bestimmt sein soll?<br \/>\nIn diesem Sinne \u0082bef\u00f6rdert&#8216; die Bu\u00dfe den Menschen in die N\u00e4he<br \/>\nGottes. Das Medium dieser Bef\u00f6rderung ist das Gebet. Deswegen hei\u00dft<br \/>\nunser Feiertag <em>Bu\u00df \u0096und Bettag <\/em>.<\/p>\n<p>In einem zeitgen\u00f6ssischen Roman hei\u00dft es: \u0084Auf ein Kopfnicken<br \/>\nseiner Mutter hin murmelte Leon ein kurzes, halbherziges Dankgebet \u0096 und<br \/>\nsegne, was du uns bescheret hast -, und die St\u00fchle scharrten dazu<br \/>\nihr Amen.\u0093 <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">(1)<\/a> Das kindlich vorgebrachte<br \/>\nTischgebet \u0096 Episode einer Familienchronik, Religion nicht als Gestaltungskraft,<br \/>\nsondern als Accessoire eines Essensrituals. In zeitgen\u00f6ssischen<br \/>\nRomanen ist die klassische Religion merkw\u00fcrdig marginalisiert. Es<br \/>\nsind ihr Deutungs- und Gestaltungskraft in Krisenmomenten abhanden gekommen.<br \/>\nIn den Krisen, den Ereignisbr\u00fcchen wirken sich die eigentlichen,<br \/>\ndie anonymen Bindekr\u00e4fte aus. Wer das Beten verlernt, erntet Sprachlosigkeit<br \/>\ngegen\u00fcber seinem Gott. <em>Bu\u00dfe <\/em> und <em>Beten <\/em> sind<br \/>\nzwei Seiten der einen Medaille. Im Beten verstetigt sich, was durch die<br \/>\nBu\u00dfe fundamental anvisiert ist: sich der Gottesn\u00e4he vergewissern.<\/p>\n<p>Unl\u00e4ngst sind sozusagen letzte Worte ver\u00f6ffentlicht worden.<br \/>\nLetzte Worte aus den besch\u00e4digten T\u00fcrmen des New Yorker World<br \/>\nTrade Center am 11. September 2001 &#8211; verzweifelte und ahnungsschwere<br \/>\nnach aussen dringende und aufgezeichneten Hilferufe. Die Texte wurden<br \/>\nvon einem Sprecher mit der Bemerkung vorgestellt, dass es sich um Texte<br \/>\nvon <em>Helden <\/em> handelte ( <em>heros <\/em>).<\/p>\n<p>Der Einsturz beider T\u00fcrme ist uns als medial aufbereitetes und<br \/>\nimmer wieder vorgef\u00fchrtes Schreckensereignis pr\u00e4sent. Die moderne<br \/>\nVariante zu Lk 13 besteht darin, dass die Frage nach dem \u0082Warum?&#8216; merkw\u00fcrdig<br \/>\nschnell \u00fcbersprungen wurde, um die Ratlosigkeit mit der Heroisierung<br \/>\nder Opfer und Helfer zu kompensieren. Die B\u00f6sen, die Schuldigen<br \/>\nsind in jedem Fall andere. Je gr\u00f6\u00dfer die Katastrophe, umso<br \/>\nh\u00f6her der moralische Einsatz aus einer Mixtur von Heroisierung und<br \/>\nD\u00e4monisierung. Nicht der Sinn \u00e4ndert sich, sondern die Anstrengungen<br \/>\nin die nur eben unterbrochene Richtung werden erh\u00f6ht. Verdoppelte<br \/>\nEnergien ersetzen Nachdenklichkeit. Die Krise entschleunigt nicht, sie<br \/>\nbeschleunigt. Katastrophen waren und sind aber immer auch Menetekel: \u0082gez\u00e4hlt,<br \/>\ngez\u00e4hlt, gewogen und zerteilt\u0085&#8216; (Daniel 5,25).<\/p>\n<p>In der Religion hat das Menetekel die Funktion, einen dramatischen Prozess<br \/>\nzu entschleunigen und eine Auszeit zu vereinbaren. Ein <em>Drama <\/em> ist<br \/>\neine Handlung mit t\u00f6dlichem Ausgang. In der Entschleunigung liegt<br \/>\ndie Chance zum Zeitgewinn, zur Entdramatisierung. Als die westliche Zivilisation<br \/>\nsich durch die Katastrophe von New York h\u00e4tte vor die Frage gestellt<br \/>\nsehen k\u00f6nnen, ob der Fundamentalismus islamischer Provenienz nicht<br \/>\nauch etwas zu tun hat mit unserem bisweilen imperialen Verst\u00e4ndnis<br \/>\nder eigenen Ideengeschichte, wurden schon bald \u00fcber Afghanistan<br \/>\nhinaus neue Interventionsszenarien entworfen.<\/p>\n<p>Das Bielefelder Institut f\u00fcr Gewalt- und Konfliktforschung hat<br \/>\neine besorgniserregende Studie ver\u00f6ffentlicht, der zufolge in unserem<br \/>\nLand von einer \u0082Islam-Phobie&#8216; gesprochen werden k\u00f6nne. Wir ersetzen<br \/>\ndie Verdr\u00e4ngung des Religi\u00f6sen und den Verlust der eigenen<br \/>\nreligi\u00f6sen Bindung in unserer Gesellschaft mit der Angst vor fremder<br \/>\nreligi\u00f6ser Identit\u00e4t. Der Ratlosigkeit und Scham gegen\u00fcber<br \/>\nder Bedeutung unserer eigenen Kircht\u00fcrme entheben wir uns in der<br \/>\ngleichzeitigen Ablehnung von Moscheen und ihren Minaretten. Wir beten<br \/>\nselbst nicht mehr und nehmen unter uns schamhaft Menschen anderer Religion<br \/>\nund Kultur wahr, wie sie \u00f6ffentlich beten. Die Moderne hat den Himmel \u00fcber<br \/>\nuns entv\u00f6lkert. Der Grund des Lebens, mutierte in der Aufkl\u00e4rung<br \/>\nzu einer ethischen Forderung, es wurde zur Moral erm\u00e4\u00dfigt.<br \/>\nEin entv\u00f6lkerter Himmel belastet den Menschen. Wie kann er gut handeln,<br \/>\nwenn er keine Entlastung im Glauben mehr hat?<\/p>\n<p>Die westliche Welt steht dem Islam vielleicht deshalb so ratlos gegen\u00fcber,<br \/>\nweil es unter uns kein Einverst\u00e4ndnis gibt \u00fcber das, was Identit\u00e4t<br \/>\nist. Ein identischer Mensch ist als derselbe erkennbar. Er ist in seinem<br \/>\nWesen erkennbar. Er bekennt sich zu seinem Wesen. Wir haben unsere Bekenntnisse<br \/>\npostmodern zu <em>Lippenbekenntnissen <\/em>erm\u00e4\u00dfigt. W\u00f6rter<br \/>\nwerden gegeben, die folgenlos bleiben. Zusagen werden gemacht, die existentiell<br \/>\nkeine Anspr\u00fcche beinhalten. Toleranz wird verbal bekundet. Dem Wortsinn<br \/>\nnach geht es bei der Toleranz aber immer auch darum, etwas zu dulden.<br \/>\nDas geht nicht ohne pers\u00f6nliche Belastung. Toleranz ist ein t\u00e4tiger<br \/>\npassivischer Vorgang. Das, was ich toleriere, ist offensichtlich unterschieden<br \/>\nzu meinen Wertvorstelllungen von Wahrheitsbezug und Handlungsstruktur.<br \/>\nIndem ich das andere toleriere, bin ich bereit, mich auf Grund meiner<br \/>\nIdentit\u00e4t um Verst\u00e4ndigung zu bem\u00fchen. Der moderne Toleranz-Begriff<br \/>\nerweckt aber den Eindruck, dass eigentlich alles egal ist und es auf<br \/>\nnichts mehr ankommt. Die Grenze pflegt solche Toleranz dann jeweils dort<br \/>\nzu finden, wo von einem Ver\u00e4nderungen (die in jedem Fall meine Beweglichkeit<br \/>\nerforderten) erwartet werden.<\/p>\n<p>Der Fundamentalismus sucht das G\u00f6ttliche zu retten mit (fragw\u00fcrdigen)<br \/>\nmenschlichen Mitteln. Das muss misslingen. Ein Gott, der sich helfen<br \/>\nlassen muss, Gott zu sein, w\u00e4re theologisch ein Selbstwiderspruch.<br \/>\nUnd umgekehrt m\u00fcssen <em>wir <\/em> uns mit Carlo Maria Martini fragen,<br \/>\nwas letztlich die Menschenw\u00fcrde begr\u00fcndet, \u0084wenn nicht die<br \/>\nTatsache, dass jedes menschliche Wesen eine Person ist, die sich auf<br \/>\netwas H\u00f6heres und Gr\u00f6\u00dferes hin, als sie selbst ist, \u00f6ffnet.\u0093<\/p>\n<p>\u0082Bu\u00dfe\/Umkehr`&#8216; bei Lukas ist die st\u00e4ndige Aufforderung, das<br \/>\nHeil weder durch die falsche Konzentration (Lk 12,16-21 [Der reiche Kornbauer])<br \/>\nnoch durch Leichtfertigkeit (Lk 16,1-7 [Vom unehrlichen Verwalter]) zu<br \/>\nvers\u00e4umen. Der eine war geradezu <em>verspannt <\/em> auf die Vermehrung<br \/>\nseines Guts fixiert, der andere war in einer geradezu unversch\u00e4mten <em>Entspannung <\/em> fixiert<br \/>\nauf den eigenn\u00fctzigen Genuss. In der Reisebranche ist Wellness angesagt;<br \/>\ndie Veranstalter locken mit Angeboten f\u00fcr \u0084Wohlf\u00fchl-Egoisten\u0093 <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">(2)<\/a>. \u0084Nur<br \/>\ndrei\u00dfig Autominuten von K\u00f6ln, zwanzig von D\u00fcsseldorf<br \/>\nentfernt, direkt an der A 46, Ausfahrt Neuss-Holzheim, liegt die \u0082Allrounder<br \/>\nWinter World&#8216;. T\u00e4glich ge\u00f6ffnet von 10 bis 23 Uhr, Skispa\u00df zu<br \/>\nf\u00fcnfundzwanzig, am Wochenende neunundzwanzig Euro.\u0093 In der diesj\u00e4hrigen<br \/>\nSommerhitze der besondere Tick: \u0084Hitzefrei in der Skihalle\u0093. <a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">(3)<\/a>Verspannte<br \/>\nauf der hektischen Suche nach Entspannung: <em>I\u00df und trink und<br \/>\nhabe guten Mut <\/em>(Lk 12,19). H\u00e4tte es der reiche Kornbauer besser<br \/>\ngewusst, er h\u00e4tte in Galil\u00e4a das erste MacDonald er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Wir wollen nicht dramatisieren. Aber wir stellen am Bu\u00df- und Bettag<br \/>\nfest: wir vers\u00e4umen <em>nicht <\/em> den eigenen Vorteil, wie vers\u00e4umen <em>nicht <\/em> unseren<br \/>\nAnteil am Kuchen, aber &#8211; sagen wir es doch ein bisschen pathetisch \u0096 wir<br \/>\nvers\u00e4umen die Liebe, das Mit-Sein, die Ver-Antwortung. Und jetzt<br \/>\nsagt das Gleichnis vom Feigenbaum: Das Vers\u00e4umte kann pl\u00f6tzlich<br \/>\noder irgendwann nicht mehr nachgeholt und schlie\u00dflich und endlich<br \/>\n(Lk 13,3.5!) zum dauerhaft Entbehrten werden. Es gibt ein \u0082Zu sp\u00e4t!&#8216;. <a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">(4)<\/a><\/p>\n<p>Denn so sehr die Gnade \u00fcbersch\u00fcssig und \u00fcberflie\u00dfend<br \/>\nist, so wenig behauptet dieser Vorgang einen Automatismus. Die Gnade<br \/>\nwirkt nicht magisch. Es geht um den gl\u00e4ubigen Nachvollzug! Es geht<br \/>\num Nachfolge &#8211; die Frucht des Glaubens. Bei Lukas tritt dieses Motiv<br \/>\nder freudigen Umkehr bei niemandem als bei dem verlorenen Sohn (Lk 15)<br \/>\ndeutlicher hervor. Am verlorenen Sohn wird offenbar, wer Jesus f\u00fcr<br \/>\nuns ist: \u0084Er in Person ist die Freude, die Gott an den Verlorenen hat\u0093 (Julius<br \/>\nSchniewind ). Der Ernst der Bu\u00dfe ist damit nicht au\u00dfer Kraft<br \/>\ngesetzt: der verlorene <em>Sohn <\/em> war immerhin ein <em>verlorener <\/em> Sohn.<br \/>\nDie G\u00fcltigkeit der Gnade erweist sich geradezu angesichts dieses<br \/>\nErnstes der Bu\u00dfe: der <em>verlorene <\/em> Sohn war ein verlorener <em>Sohn <\/em>.<br \/>\nDieser Ernst und diese Freude werden durch nichts weniger als durch jene<br \/>\nTr\u00e4nen repr\u00e4sentiert, die Jesus \u00fcber Jerusalem vergossen<br \/>\nhat (Lk 19,41). Ein m\u00f6gliches \u0082Zu sp\u00e4t!&#8216; tut niemandem mehr<br \/>\nweh als Gott allein.<\/p>\n<p>Der Bu\u00df- und Bettag hat unzweifelhaft in den vergangenen Jahren<br \/>\neine Bedeutungsverlagerung erfahren. Als am 22. Mai 1994 der Deutsche<br \/>\nBundestag das \u0082Gesetz zur sozialen Absicherung des Risikos der Pflegebed\u00fcrftigkeit&#8216;<br \/>\nbeschlossen hatte, war zuvor ein Kompromiss gefunden worden, der die<br \/>\nFinanzierung des Gesetzes erm\u00f6glichte: die Anzahl der gesetzlichen<br \/>\nFeiertage sollte um einen Feiertag vermindert werden, der stets auf einen<br \/>\nWerktag fiel. Die Luft ist klarer geworden. Es geht um die Frage, welchen<br \/>\nStellenwert Gott in einem Menschenleben, in einer Gesellschaft hat. Zu<br \/>\nwas ist der Glaube n\u00fctze? Was w\u00e4re so sicher \u0096 antworten wir<br \/>\n&#8211; dass da hinein alles verankert werden k\u00f6nnte \u0096 unsere Liebe und<br \/>\nunsere Not \u0096 als allein die Liebe Christi?! Was immer wir tun, was immer<br \/>\nuns widerfahrt \u0096 dort sollen wir um unserer selbst willen verankert sein.<br \/>\nNichts anderes ist Bu\u00dfe tun. Braucht unsere Gesellschaft den Diakonat<br \/>\ndes Glaubens? Sie braucht diesen Diakonat zweifellos, denn wir werden<br \/>\nnicht aufh\u00f6ren, hohe T\u00fcrme zu bauen. Wer aber hohe T\u00fcrme<br \/>\nbauen will, der muss lange beim Fundament verweilen.<\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"left\"><strong>Prof. Dr. Reiner Marquard, Pfarrer<br \/>\nMozartstr. 64<br \/>\n79104 Freiburg<br \/>\n<a href=\"mailto:marquard@efh-freiburg.de\">marquard@efh-freiburg.de <\/a> <\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a> (1) Jan McEwan: Abbitte, Z\u00fcrich<br \/>\n2002, 180. Vgl. auch Jonathan Franzen: Die Korrekturen, Hamburg 2002,<br \/>\n353: \u0084 <em>Kommere Jesus seiunsergas un segneas duuns beschered has.<br \/>\nAmen<\/em>.\u0093<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\"><\/a> (2) FAZ Nr. 187 vom 14.8.2003,<br \/>\nS. R1<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><\/a> (3) AaO.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\"><\/a> (4) Die ernste Folie von Lk 13,1-9<br \/>\nals Menetekel f\u00fcr alle Israeliten (J\u00fcrgen Becker) beinhaltet<br \/>\nauch ein m\u00f6gliches \u0082Zu sp\u00e4t!&#8216; f\u00fcr die christliche Gemeinde<br \/>\nund ihre Glieder.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bu\u00df- und Bettag | 19. November 2003 | Lukas 13,1\u20139 | Reiner Marquard | 1 Es kamen aber zu der Zeit einige, die berichteten ihm von den Galil\u00e4ern, deren Blut Pilatus mit ihren Opfern vermischt hatte. 2 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Meint ihr, da\u00df diese Galil\u00e4er mehr ges\u00fcndigt haben als alle andern [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8543,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[38,1,727,157,853,596,114,863,349,3,109,1724],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-9608","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lukas","category-aktuelle","category-archiv","category-beitragende","category-bibel","category-buss-und-bettag","category-deut","category-kapitel-13-chapter-13-lukas","category-kasus","category-nt","category-predigten","category-reiner-marquard"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9608","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9608"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9608\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23877,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9608\/revisions\/23877"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9608"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9608"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9608"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=9608"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=9608"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=9608"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=9608"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}