{"id":9611,"date":"2003-11-07T19:49:54","date_gmt":"2003-11-07T18:49:54","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9611"},"modified":"2025-05-09T13:59:38","modified_gmt":"2025-05-09T11:59:38","slug":"universitaetsgottesdienst-zum-gedenken-der-entschlafenen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/universitaetsgottesdienst-zum-gedenken-der-entschlafenen\/","title":{"rendered":"Psalm 102,1\u201313.25\u201328"},"content":{"rendered":"<h3>Ewigkeitssonntag | 23. November 2003 | Psalm 102,1\u201313.25\u201328 | R\u00fcdiger Lux |<\/h3>\n<p>Universit\u00e4tsgottesdienst zum Gedenken der Entschlafenen 2003 in<br \/>\nder Leipziger Nikolaikirche (Am Ewigkeitssonntag gedenkt die Universit\u00e4t Leipzig regelm\u00e4\u00dfig<br \/>\nder Studierenden und aktiven Mitarbeiter, die im zur\u00fcckliegenden akademischen Jahr verstorben sind.<br \/>\nDie Gemeinde antwortet auf die Predigtteile<br \/>\nI, II und III mit jeweils einer Strophe des Liedes \u00bbMitten wir im Leben sind mit dem Tod<br \/>\numfangen\u00ab, EG 518)<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Hier, am Weltrand, habe ich zur Stunde<br \/>\nWunderlich mein Leben angesiedelt.<br \/>\nHinter mir im grenzenlosen Runde<br \/>\nSchweigt das All, nur jener Fiedler fiedelt.<\/p>\n<p>Es waren wohl Vorahnungen, die dem gro\u00dfen j\u00fcdischen Religionsphilosophen<br \/>\nMartin Buber 1964, wenige Monate vor seinem Tode in Jerusalem, in diesem<br \/>\nGedicht die Feder f\u00fchrten. \u00bbRaunungen\u00ab, so eines seiner<br \/>\nLieblingsworte, Raunungen des Todes h\u00e4tte er vielleicht gesagt,<br \/>\num damit anzudeuten, dass der Tod seine eigene Sprache hat. Er raunt<br \/>\nuns seine Botschaft zu, die mit den Jahren immer deutlicher und un\u00fcberh\u00f6rbarer<br \/>\nwird.<\/p>\n<p>Man kann diese Zeilen als einen Todespsalm des 20.Jh. lesen. Der Weltrand<br \/>\nwird zum Ort der Todesn\u00e4he. Das Sterben macht den Menschen zum einsamen<br \/>\nExzentriker. Er verliert seine Mitte, die Mitte der Welt, die Mitte des<br \/>\nLebens, in der er sich zu Hause wusste. Was sind das f\u00fcr Jahre im<br \/>\nVollbesitz der Kr\u00e4fte des Geistes und des Leibes!? <em>Jetzt <\/em>w\u00e4hnen<br \/>\nwir uns noch im Mittelpunkt, <em>jetzt <\/em> wir im Zenit unserer Erfolge,<br \/>\ngeachtet, zuweilen gar bewundert von unseren Mitmenschen.<\/p>\n<p><em>Aber dann <\/em>? Der Weltrand! Herausgedr\u00e4ngt und ausgeschieden<br \/>\naus den Orten des pulsierenden Lebens und lebendigen Geistes. Unerbittlich<br \/>\ndas Raunen des Todes von den R\u00e4ndern des Lebens her, das uns zieht<br \/>\nund lockt. <em>Dann <\/em> bleibt nur noch er, der Mensch, im einsamen<br \/>\nGegen\u00fcber zum All, das ihn wie ein schwarzes Loch, ein kosmischer<br \/>\nStaubsauger zu verschlingen droht. <em>Dann <\/em> er am Rande der Welt,<br \/>\nam Rande des Lebens, am Rand der Sprache, dessen, was sich in Worte fassen<br \/>\nl\u00e4sst.<\/p>\n<p>Nichts bleibt da, au\u00dfer einem: nur jener Fiedler fiedelt. Solange<br \/>\nwir uns im Zentrum w\u00e4hnen, \u00fcberspielen wir die lockenden T\u00f6ne.<br \/>\nDa machen wir selbst die Musik und lassen andere nach unserer Pfeife<br \/>\ntanzen. Am Weltrand aber wird uns aufgespielt vom Spielmann Tod. Da lassen<br \/>\nsich seine lockenden T\u00f6ne nicht mehr \u00fcberh\u00f6ren und laden<br \/>\nzum letzten Tanz, dem Totentanz, den uns die mittelalterlichen Maler<br \/>\nvor Augen stellten. Man mag feilschen und rechten mit dem Spielmann,<br \/>\njammern und klagen, irgendwann will er mitgetanzt sein, der Totentanz.<br \/>\nUnd wenn es gut geht, dann wirfst du dich mit der Bitte in den letzten<br \/>\nReigen deines Lebens, die ein Anonymus 1724 in die Worte fasste: \u00bbKomm<br \/>\ns\u00fc\u00dfer Tod, komm selge Ruhe&#8230;\u00ab. Wenn es gut geht!<\/p>\n<p align=\"center\">I<\/p>\n<p>Die Psalmen Israels kennen diese Randzonen, die Todeszonen des Lebens.<br \/>\nIhre Beter haben sie stets von Neuem durchschritten. Ihre Klagen lassen<br \/>\nviel von der Exzentrik der Leidenden und Sterbenden erkennen, der Einsamkeit<br \/>\nund dem Schweigen. So klagt der Beter des 102. Psalms, den die Christenheit<br \/>\nals einen der sieben Bu\u00dfpsalmen am Gedenktag der Entschlafenen<br \/>\nbetet:<\/p>\n<p>\u00bb&#8230; meine Tage sind vergangen wie ein Rauch<br \/>\nund meine Gebeine<br \/>\nsind verbrannt wie von Feuer.<br \/>\nMein Herz ist geschlagen und verdorrt wie<br \/>\nGras,<br \/>\ndass ich sogar vergesse, mein Brot zu essen.<br \/>\nMein Gebein klebt an meiner<br \/>\nHaut<br \/>\nvor Heulen und Seufzen.<br \/>\nIch bin wie die Eule in der Ein\u00f6de,<br \/>\nwie das K\u00e4uzchen in den Tr\u00fcmmern.<br \/>\nIch wache und klage<br \/>\nwie ein einsamer Vogel auf dem Dache.\u00ab<\/p>\n<p>Werden wir das einmal sein, wenn der Fiedler fiedelt? Randexistenzen,<br \/>\neinsam, krank, verdorrt, ausgehungert? Geht unser Leben wie das eines<br \/>\nOpfertieres im Rauch auf, endet es in Ein\u00f6de und Tr\u00fcmmern,<br \/>\nim Schattenreich zwischen Tag und Nacht, in dem der schaurige Ruf der<br \/>\nEule und des K\u00e4uzchens um die Toten klagt? Todesbilder sind das,<br \/>\ndie durch die Jahrtausende gehen.<\/p>\n<p>Ernst Wiechert, der von der Generation unserer Eltern viel gelesene<br \/>\nostpreu\u00dfische Schriftsteller, beschreibt in seinem Roman \u00bbDie<br \/>\nMajorin\u00ab den Pferdeknecht eines Rittergutes. Im 1. Weltkrieg hielten<br \/>\nihn feindliche Soldaten im Dorf fest, w\u00e4hrend sich sein j\u00fcngerer<br \/>\nBruder, noch ein Kind, aus Furcht in die nahe gelegenen, einsamen S\u00fcmpfe<br \/>\nfl\u00fcchtete und dort versank. Er, der Festgehaltene h\u00f6rt mit<br \/>\ndem ganzen Dorf die verzweifelten, immer schw\u00e4cher werdenden Schreie<br \/>\nund Klagen des Knaben vom Moor her\u00fcber. Er h\u00e4tte ihm zu Hilfe<br \/>\neilen, ihn retten k\u00f6nnen, aber die Soldaten lie\u00dfen ihn nicht.<br \/>\nDie Schreie des Kindes raubten ihm den Verstand. Dar\u00fcber wurde er<br \/>\nzum Exzentriker, verlor die Mitte und die Sprache. Und immer des Nachts,<br \/>\nwenn die einsame Eule schreit, h\u00f6rt er die Stimme des Bruders, der<br \/>\naus dem Moor ruft und begraben sein will. Todesbilder, dieses und viele<br \/>\nandere umstellen unser Leben. \u00bbMitten wir im Leben sind von dem<br \/>\nTod umfangen&#8230;\u00ab (EG 518 Vers 1)<\/p>\n<p align=\"center\">II<\/p>\n<p>In einem aber unterscheiden sich die Bilder der Psalmenbeter Israels<br \/>\nvon denen vieler Dichter und Erz\u00e4hler des 20.Jh. Die literarischen<br \/>\nFiguren Ernst Wiecherts, Heimkehrer aus dem Inferno des 1. Weltkrieges,<br \/>\nziehen sich zur\u00fcck in die Einsamkeit der ostpreu\u00dfischen W\u00e4lder, \u00fcber<br \/>\ndenen ihnen der Himmel schweigt. Sie sprechen \u0096 wenn \u00fcberhaupt \u0096 nur<br \/>\nz\u00f6gernd, stammelnd \u00fcber das, was ihnen widerfuhr. \u00bbDas<br \/>\neinfache Leben\u00ab, die Arbeit der H\u00e4nde soll ihre verwundeten<br \/>\nSeelen heilen. Sie bleiben Randexistenzen, denen man die Lebensmitte<br \/>\nraubte.<\/p>\n<p>Die Psalmbeter Israels hingegen ziehen sich nicht zur\u00fcck ins Schweigen<br \/>\nund ins redliche Handwerk. Sie wagen den hoch emotionalisierten Ausbruch<br \/>\nund Durchbruch zu einem <em>Du <\/em>. Sie ringen um und bestehen auf<br \/>\neiner letzten Begegnung. Sie bitten, klagen, protestieren. Und gerade<br \/>\ndamit verharren sie nicht bei sich selbst, sondern richten sich aus nach<br \/>\ndem, der auch an den R\u00e4ndern des Lebens ihre Mitte bleibt:<\/p>\n<p>\u00bbHerr, h\u00f6re mein Gebet<br \/>\nund lass mein Schreien zu dir kommen!<br \/>\nVerbirg dein Antlitz nicht vor mir<br \/>\nin der Not,<br \/>\nneige deine Ohren zu mir;<br \/>\nwenn ich dich anrufe, so erh\u00f6re mich bald!\u00ab<\/p>\n<p>Das ist schon merkw\u00fcrdig, dass da, in den Todeszonen, in denen<br \/>\nwir uns ganz auf Abschied eingestellt haben, die Beter Israels die Signale<br \/>\nauf Ankunft stellen. Ihre Gebetssprache ist die Sprache der Audienz.<br \/>\nWie ein Bittsteller den K\u00f6nig in seiner Not um eine Audienz anging,<br \/>\nnicht locker lie\u00df, t\u00e4glich auf der Schwelle des Palastes hockte,<br \/>\nso kommen die Beter Israels zu ihrem Gott und weichen nicht. Sie bitten:<br \/>\nlass mein Schreien zu dir kommen, verbirg dein Antlitz nicht, sieh nicht<br \/>\nweg von mir, erh\u00f6re mich. Und dann sprechen und klagen sie dem K\u00f6nig<br \/>\ndes Lebens ihre ganze Not. Nichts, aber auch gar nichts wird verschwiegen,<br \/>\nalles zur Sprache gebracht. Ja, nicht nur die Klage, sondern sogar die<br \/>\nAnklage l\u00e4sst sich dieser K\u00f6nig des Lebens gefallen:<\/p>\n<p>\u00bbDenn ich esse Asche wie Brot<br \/>\nund mische meinen Trank mit Tr\u00e4nen<br \/>\nvor deinem Drohen und Zorn,<br \/>\nweil du mich hochgehoben und niedergeworfen<br \/>\nhast.<br \/>\nMeine Tage sind dahin wie ein Schatten<br \/>\nund ich verdorre wie Gras.\u00ab<\/p>\n<p>Hier nimmt sich einer in aller Freiheit das Recht zur Klage vor Gott,<br \/>\nja, er steigert dieses bis zur Anklage gegen Gott. Der zornige Gott sei<br \/>\ndie Ursache seiner qu\u00e4lenden Todesnot. Er habe ihn erhoben und hingeworfen<br \/>\nwie ein zerbrechliches Gef\u00e4\u00df. An den Weltrand, den Lebensrand<br \/>\nhabe er ihn gedr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Mit dieser Klage und Anklage, und das ist das Entscheidende, l\u00e4uft<br \/>\nder Beter nicht ins leere Einerlei der Tage. Er fl\u00fcchtet sich nicht<br \/>\nin die Arbeit und nicht in die Einsamkeit der W\u00e4lder. Er l\u00e4sst<br \/>\nweder aus Entt\u00e4uschung, noch aus Gleichg\u00fcltigkeit oder Apathie<br \/>\nGott Gott sein. Er stellt ihn. Er geht ihn an. Er fordert ihn heraus.<br \/>\nEr setzt alles auf eine Karte, darauf, dass sein Leben in der dunkelsten<br \/>\nEinsamkeit, ja selbst in der H\u00f6lle des Todes noch einem <em>Du <\/em> gegen\u00fcber<br \/>\nsteht. Er vertraut darauf, dass da, am Ende, wenn mir die Welt und die<br \/>\nMeinen wie hinter einem Nebel vergehen, dass ich da nicht mit mir allein<br \/>\nbleibe, dass da <em>Ich <\/em> und <em>Du <\/em> bleiben, eine lebendige<br \/>\nBeziehung, Gott und sein Ebenbild, der Mensch. Am Ende \u0096 ich allein?<br \/>\nDas freilich k\u00f6nnte die H\u00f6lle sein. \u00bbMitten in dem Tod<br \/>\nanficht uns der H\u00f6lle Rachen.\u00ab (EG 518 Vers 2)<\/p>\n<p align=\"center\">III<\/p>\n<p>Mit der \u00e4u\u00dfersten Zuspitzung der Klage zur Anklage Gottes,<br \/>\nver\u00e4nderten sich dem Beter am Weltrand die Perspektiven.<\/p>\n<p>\u00bbIch sage: Mein Gott,<br \/>\nnimm mich nicht weg in der H\u00e4lfte meiner<br \/>\nTage!<br \/>\nDeine Jahre w\u00e4hren f\u00fcr und f\u00fcr.\u00ab<\/p>\n<p>Der Protest, die Anklage Gottes, werden f\u00fcr den Beter zu einem<br \/>\nersten Schritt zur\u00fcck ins Leben. Und dieses Leben konzentriert sich<br \/>\nihm in einem einzigen Wort: <em>Eli <\/em> &#8211; mein Gott! Kein anderes Wort<br \/>\nals das, das Jesus am Kreuz auf Golgatha sprach, als er im Tod Psalmen<br \/>\nbetete. Eli, mein Gott. Das ist seine wichtigste Entdeckung in der Einsamkeit.<br \/>\nEs gibt ja einen, den darf ich \u0096 was immer auch komme \u0096 f\u00fcr mich<br \/>\nin Anspruch nehmen. Selbst dort am Weltrand, in der tiefsten Erniedrigung,<br \/>\nin der sich so viele von mir losgesagt haben und keinen Pfifferling mehr<br \/>\nauf mein Leben geben, da bleibt Eli, mein Gott, da bleiben Ich und Du.<\/p>\n<p>Und mit diesem Gott ist es wie mit der Liebe. Wer mein ist, dem darf<br \/>\nich alles sagen. Den darf ich um alles bitten, selbst um mein Leben.<br \/>\nNimm mich nicht weg in der H\u00e4lfte meiner Tage! Lass sie mich auskosten,<br \/>\nmeine Zeit. Sie ist ja nicht wie deine Jahre, unbegrenzt, von Geschlecht<br \/>\nzu Geschlecht. Begrenzt ist sie, aber begrenzt von dir. Und deswegen<br \/>\nbitte ich dich: gib mir noch eine Spanne des Weges durch die Zeit. Du<br \/>\nkannst das ja. Das traue ich dir zu:<\/p>\n<p>\u00bbDu hast vorzeiten die Erde gegr\u00fcndet<br \/>\nund die Himmel sind<br \/>\ndeiner H\u00e4nde Werk.<br \/>\nSie werden vergehen, du aber bleibst;<br \/>\nWie ein Kleid wirst du sie wechseln,<br \/>\nund sie werden verwandelt werden<br \/>\nDu aber bleibst wie du bist,<br \/>\nund deine Jahre nehmen kein Ende.\u00ab<\/p>\n<p>Das ist das Geheimnis des Psalmenbetens. Aus der Klage und Anklage Gottes<br \/>\nw\u00e4chst Vertrauen. Gott wandelt die Herzen der Beter und nicht nur<br \/>\ndiese. Alles Geschaffene ist verg\u00e4nglich, wandelt sich. Selbst Himmel<br \/>\nund Erde vergehen, werden von Gott gewechselt wie ein altes, abgetragenes<br \/>\nKleid. Du aber bleibst wie du bist. Du bleibst der Sch\u00f6pfer, der<br \/>\ndie alte Erde verwandelt in einen neuen Himmel und eine neue Erde. Du<br \/>\nbleibst der Erl\u00f6ser, der mein altes verg\u00e4ngliches Leben verwandelt<br \/>\nzu einem neuen ewigen Leben. Was immer auch mit mir geschieht, ob ich<br \/>\nabgerufen werde in der H\u00e4lfte meiner Tage, du bleibst ein Gott des<br \/>\nLebens. Wo immer ich mich auch angesiedelt habe, ob in der Mitte meiner<br \/>\nTage, meiner Erfolge, in der Bl\u00fcte meiner Jahre, oder am Weltrand<br \/>\n&#8211; wenn mein Leben zur Neige geht, da bist du. Und wo du bist, da ist<br \/>\nLeben, selbst noch im Tode. Ja vielleicht bist du das ja selbst, jener<br \/>\nFiedler, von dem Martin Buber dichtete:<\/p>\n<p>Hier, am Weltrand, habe ich zur Stunde<br \/>\nWunderlich mein Leben angesiedelt.<br \/>\nHinter mir im grenzenlosen Runde<br \/>\nSchweigt das All, nur jener Fiedler fiedelt.<\/p>\n<p>Aber wenn du das bist, dann ist der Weltrand, die Todesn\u00e4he nicht<br \/>\nl\u00e4nger eine H\u00f6lle der Angst, ein einziges Golgatha. Dann findet<br \/>\nsich dort nicht nur das Kreuz, sondern auch das offene Grab. Dann bist<br \/>\ndu dort, Sch\u00f6pfer des Lebens. Du, lebendiger Christus, du wartest<br \/>\nauf mich.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p>(EG 518 Vers 3)<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. R\u00fcdiger Lux, Universit\u00e4t Leipzig<br \/>\n<a href=\"mailto:lux@rz.uni-leipzig.de\">lux@rz.uni-leipzig.de <\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ewigkeitssonntag | 23. November 2003 | Psalm 102,1\u201313.25\u201328 | R\u00fcdiger Lux | Universit\u00e4tsgottesdienst zum Gedenken der Entschlafenen 2003 in der Leipziger Nikolaikirche (Am Ewigkeitssonntag gedenkt die Universit\u00e4t Leipzig regelm\u00e4\u00dfig der Studierenden und aktiven Mitarbeiter, die im zur\u00fcckliegenden akademischen Jahr verstorben sind. 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