{"id":9647,"date":"2002-04-07T19:49:49","date_gmt":"2002-04-07T17:49:49","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9647"},"modified":"2025-05-09T16:42:43","modified_gmt":"2025-05-09T14:42:43","slug":"jesus-christus-gottes-eingeborener-sohn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesus-christus-gottes-eingeborener-sohn\/","title":{"rendered":"Philipper 2, 5-11"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: left;\">Jesus Christus, Gottes eingeborener Sohn | Philipper 2, 5-11 | Paul Kluge |<\/h3>\n<p><span id=\"luther\">Christus, Gottes<br \/>\neingeborener Sohn, der Herr<\/span><br \/>\nMartin Luther, WA 30 I, 90,16: &#8222;Herr sey hie so viel als erl\u00f6ser etc.&#8220;<\/p>\n<p>Wer bin ich?<\/p>\n<p>Wer bin ich? Sie sagen mir oft,<br \/>\nich tr\u00e4te aus meiner Zelle<br \/>\ngelassen und heiter und fest<br \/>\nwie ein Gutsherr aus seinem Schlo\u00df.<\/p>\n<p>Wer bin ich? Sie sagen mir oft,<br \/>\nich spr\u00e4che mit meinen Bewachern<br \/>\nfrei und freundlich und klar,<br \/>\nals h\u00e4tte ich zu gebieten.<\/p>\n<p>Wer bin ich? Sie sagen mir auch,<br \/>\nich tr\u00fcge die Tage des Ungl\u00fccks<br \/>\ngleichm\u00fctig, l\u00e4chelnd und stolz,<br \/>\nwie einer, der Siegen gewohnt ist.<\/p>\n<p>Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen?<br \/>\nOder bin ich nur das, was ich selbst von mir wei\u00df?<br \/>\nUnruhig, sehns\u00fcchtig, krank, wie ein Vogel im K\u00e4fig,<br \/>\nringend nach Lebensatem, als w\u00fcrgte mir einer die Kehle,<br \/>\nhungernd nach Farben, nach Blumen, nach Vogelstimmen,<br \/>\nd\u00fcrstend nach guten Worten, nach menschlicher N\u00e4he,<br \/>\nzitternd vor Zorn \u00fcber Willk\u00fcr und kleinlichste Kr\u00e4nkung,<br \/>\numgetrieben vom Warten auf gro\u00dfe Dinge,<br \/>\nohnm\u00e4chtig bangend um Freunde in endloser Ferne,<br \/>\nm\u00fcde und zu leer zum Beten, zum Denken, zum Schaffen,<br \/>\nmatt und bereit, von allem Abschied zu nehmen?<br \/>\nWer bin ich? Der oder jener?<br \/>\nBin ich denn heute dieser und morgen ein anderer?<br \/>\nBin ich beides zugleich? Vor Menschen ein Heuchler<br \/>\nund vor mir selbst ein ver\u00e4chtlich wehleidiger Schw\u00e4chling?<br \/>\nOder gleicht, was in mir noch ist, dem geschlagenen Heer,<br \/>\ndas in Unordnung weicht vor schon gewonnenem Sieg?<\/p>\n<p>Wer bin ich? Einsames Fragen treibt mit mir Spott.<br \/>\nWer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott!<\/p>\n<p>Dietrich Bonhoeffer<\/p>\n<p><strong>Jesus Christus, Gottes eingeborener Sohn<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Geschwister,<br \/>\n\u201e eingeboren\u201c &#8211; das waren f\u00fcr mich als Konfirmand Bewohner ferner und fremder L\u00e4nder. Dies Mi\u00dfverst\u00e4ndnis versperrte mir \u00fcber lange Zeit den Zugang zum zweiten Artikel des Glaubensbekenntnisses. Der Pastor war wohl genau so ratlos, jedenfalls blieb er eine Erkl\u00e4rung schuldig. Erst im Studium begriff ich, da\u00df hier die Einzigartigkeit Jesu Christi betont und festgestellt ist: Der einzige geborene Sohn Gottes.<\/p>\n<p>Diese Einzigartigkeit Christi beschreibt der Apostel Paulus im zweiten Kapitel seines Briefes an die Philipper.in den Verse 5 bis 11 so:<br \/>\n5 Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht:[A]<br \/>\nA) Luther \u00fcbersetzte: \u00bbEin jeder sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war.\u00ab<\/p>\n<p>6 Er, der [a] in g\u00f6ttlicher Gestalt war, hielt es nicht f\u00fcr einen Raub, Gott gleich zu sein,<br \/>\na) Joh 1,1-2; 17,5<\/p>\n<p>7 sondern ent\u00e4u\u00dferte sich selbst und nahm [a] Knechtsgestalt an, [b] ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.<br \/>\na) Jes 53,3; Mt 20,28; 2. Kor 8,9; b) Hebr 2,14; 2,17<\/p>\n<p>8 Er [a] erniedrigte sich selbst und ward [b] gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.<br \/>\na) Lk 14,11; Hebr 12,2; b) Hebr 5,8<\/p>\n<p>9 Darum hat ihn auch Gott [a] erh\u00f6ht und hat ihm den Namen gegeben, der \u00fcber alle Namen ist,<br \/>\na) Apg 2,33; Eph 1,21; Hebr 1,3-4<\/p>\n<p>10 da\u00df in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, [a]<br \/>\na) Jes 45,23; Joh 5,23; Offb 5,12-13<\/p>\n<p>11 und alle Zungen bekennen sollen, da\u00df Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. [a]<br \/>\na) Offb 5,13<\/p>\n<p>Paulus schreibt den Brief aus einem Gef\u00e4ngnis, vermutlich in Ephesus. Die Gef\u00e4ngniszellen befanden sich in den Mauern das Amphitheaters, und manches mal geno\u00df Paulus es, einer Theaterauff\u00fchrung wenigstens zuh\u00f6ren zu k\u00f6nnen. Doch er wurde auch Ohrenzeuge von Gladiatorenk\u00e4mpfen, h\u00f6rte das Gebr\u00fcll wilder Tiere und das Gejohle der Zuschauer. Dann \u00fcberkam ihn jedesmal Angst. Nicht Angst vor dem Tod war es &#8211; den Tod hatte Christus \u00fcberwunden; nein, es war die Angst vor einem qualvollen, w\u00fcrdelosen Sterben. In solchen Augenblicken f\u00fchlte er sich nur schwach, und auch im Gebet noch aus den Psalmen fand er dann nur schwer Trost.<\/p>\n<p>Was ihm half, war das Schreiben. Das immerhin hatte man ihm erlaubt, und so konnte er sich von der Seele schreiben, was auf ihr lag. Das waren nicht nur Angst und Sorge, das waren auch Dankbarkeit und Zuversicht. Obwohl man ihn wegen Anstiftung zum Aufruhr verhaftet hatte, weswegen er mit einem Todesurteil rechnete. Der Proze\u00df stand noch aus, doch Paulus kannte die Gerichtspraxis. Da wurde nicht lange gefackelt, sondern schnell ein Todesurteil gef\u00e4llt. Ein paar Zeugen waren f\u00fcr wenig Geld leicht zu finden. Mit schnellen Urteilen gegen angebliche Aufr\u00fchrer verhinderten die Stadtoberen ein Eingreifen r\u00f6mischer Besatzungstruppen, zeigten sie ihre Treue und Ergebenheit gegen\u00fcber Rom. Zum Tod am Kreuz oder durch wilde Tiere w\u00fcrde man ihn wohl verurteilen. Einen Proze\u00dftermin kannte Paulus nicht, Ungewi\u00dfheit war sein Grundgef\u00fchl, ein st\u00e4ndiges Schwanken zwischen Bangen und Hoffen.<\/p>\n<p>Da\u00df er aus der Gemeinde zu Philippi Unterst\u00fctzung bekommen hatte, Lebensmittel, Kleidung, Geld, tat ihm gut. Allein die Erfahrung, da\u00df Menschen an ihn dachten, sich um ihn sorgten, f\u00fcr ihn beteten, gab ihm immer wieder Kraft. Zwischendurch \u00fcberkamen ihn Phasen von Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, Phasen, in denen er sich ganz klein und schwach f\u00fchlte.<\/p>\n<p>In solchen Zeiten der Schw\u00e4che dachte er immer wieder an Jesus, an seine letzten Tage, an seine Entt\u00e4uschung \u00fcber die J\u00fcnger in Gethsemane; dachte an die falschen Anschuldigungen gegen Jesus, an den unfairen Proze\u00df, den man ihm gemacht hatte und an das feige Verhalten des Petrus. Paulus konnte nachempfinden, was Jesus wohl empfunden hatte.<\/p>\n<p>Solchen Erfahrungen von Verleumdung und Verrat waren immer wieder Menschen ausgesetzt, die sich klar und eindeutig zu Gott bekannten, die das Verhalten anderer Menschen an Gottes Wort und Willen ma\u00dfen und deshalb herrschende Zust\u00e4nde kritisierten. An manche der Propheten mu\u00dfte Paulus denken, auch an Stephanus, und nun war er selbst in \u00e4hnlicher Lage. Auch nach ihm w\u00fcrden immer wieder Menschen in solche Situationen kommen, da war er sich ganz sicher. Menschen k\u00f6nnen Menschen zum Wolf werden, da hatten die R\u00f6mer recht.<\/p>\n<p>\u201e Dann brauchen die Menschen Vorbilder, die in solchen Situationen nicht verzweifelt sind, sondern sie durchstanden, durchlitten haben,\u201c dachte Paulus, korrigierte sich aber sofort: \u201eIch, ich selber brauche jemanden, an dem ich mich festhalten kann, jemanden, der mir durch diese H\u00f6lle hilft und mich am Ende herausrei\u00dft! Der selber durch die H\u00f6lle gegangen und ihr entkommen ist.\u201c<\/p>\n<p>Ihm fielen die zahlreichen Helden aus den griechischen und r\u00f6mischen Sagen ein. F\u00fcr viele Menschen waren sie Ideale, Vorbilder, an denen sie sich orientierten. Viele dieser Helden standen in dem Ruf, S\u00f6hne von G\u00f6ttern zu sein und unsterblich. Deshalb standen sie \u00fcber den Menschen, konnten \u00fcber sie herrschen. Das taten sie meistens recht willk\u00fcrlich, wie Herrscher das so machen, bek\u00e4mpften einander auch und verfolgten r\u00fccksichtslos ihre eigenen Interessen. Als Nothelfer waren sie ungeeignet, das merkte jeder, der sich in Angst und Not an sie erinnerte. Paulus wu\u00dfte auch von anderen \u201eGottess\u00f6hnen,\u201c von hoch gelehrten und weisen M\u00e4nner, Philosophen, die mit ihren Erkenntnissen ganze Kulturen gepr\u00e4gt hatten. Lange nach ihrem Wirken hatte man sie \u2013 als letzte Ehre \u2013 zu Gottess\u00f6hnen erkl\u00e4rt. Und Israel hatte seine K\u00f6nige als Sohne Gottes bezeichnet, wie das in anderen K\u00f6nigreichen auch \u00fcblich gewesen war. All diesen Gottess\u00f6hnen war das Herrschen gemeinsam, \u00dcberlegenheit, Macht \u2013 und nicht selten auch Gewalt.<\/p>\n<p>\u201e Wie anders ist doch Christus!\u201c dachte Paulus in seiner Zelle, \u201eseine Gesinnung sollten die menschlichen Herrscher haben, und nicht nur die. Alle Menschen sollten denken und handeln wie er! Nicht wie W\u00f6lfe, wie Schweine oder Schlangen sollten sie sich verhalten, sondern als Gottes Ebenbilder.\u201c Dann, \u00fcberlegte Paulus weiter, w\u00fcrden sie sich stark genug f\u00fchlen, f\u00fcr einander da zu sein und einander zu dienen, stark genug auch, auf eigene Vorteile zu verzichten. Vielleicht sogar stark genug, wegen ihres Verhaltens Anfeindungen zu ertragen, Verfolgungen und, wenn es sein m\u00fc\u00dfte, auch den Tod.<\/p>\n<p>Paulus h\u00f6rte L\u00f6wen in ihren K\u00e4figen hungrig br\u00fcllen, es stand wohl wieder eine Hinrichtung an. \u201eVielleicht meine?\u201c fragte er sich, und sein Herz klopfte, ihm wurde schwindelig bei dem Gedanken. \u201eWerde ich so stark sein, wenn man mich den Bestien vorwirft oder kreuzigt? Werde ich dann Gott mehr gehorchen als den Menschen?\u201c Paulus zweifelte an sich selbst. Was n\u00fctzte es ihm, wenn in den Gemeinden von seinem standhaften Sterben erz\u00e4hlt w\u00fcrde \u2013 er wollte, ja, er mu\u00dfte geradezu noch viele Menschen f\u00fcr Christus gewinnen! Mu\u00dfte und wollte von dem erz\u00e4hlen, der durch die H\u00f6lle von Folter und Kreuzigung gegangen war und am Ende doch Tod und Teufel \u00fcberwunden hatte. Der gezeigt hatte, da\u00df um Gottes Willen Vergebung \u00fcber Vergeltung siegt, Liebe \u00fcber Ha\u00df, Leben \u00fcber Tod. Der der einzige war, den man Sohn Gottes nennen durfte. Denn im Unterschied zu allen anderen Gottess\u00f6hnen hatte Jesus sich als wahrer Gottessohn zu erkennen gegeben.<\/p>\n<p>Das mu\u00dfte, das wollte Paulus weitersagen, wollte es auf Stra\u00dfen und M\u00e4rkten bekennen, in Synagogen und Tempeln. Er konnte doch nicht mit seiner Mission schon aufh\u00f6ren, noch nicht. So lange es Menschen gab, die sich als Herren der Welt geb\u00e4rdeten, wollte er, sollten alle Christen mit ihm bekennen, da\u00df Jesus Christus allein der Herr \u00fcber Himmel und Erde ist. Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Paul Kluge, Provinzialpfarrer<br \/>\nIm Diakonischen Werk in der<br \/>\nKirchenprovinz Sachsen e. V.<br \/>\nMagdeburg<br \/>\n<\/strong><a href=\"mailto:Paul.Kluge@t-online.de\">E-Mail: Paul.Kluge@t-online.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jesus Christus, Gottes eingeborener Sohn | Philipper 2, 5-11 | Paul Kluge | Christus, Gottes eingeborener Sohn, der Herr Martin Luther, WA 30 I, 90,16: &#8222;Herr sey hie so viel als erl\u00f6ser etc.&#8220; Wer bin ich? Wer bin ich? Sie sagen mir oft, ich tr\u00e4te aus meiner Zelle gelassen und heiter und fest wie ein [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":13205,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[46,1,727,157,120,853,114,557,1035,3,1043,109,126],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-9647","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-philipper","category-aktuelle","category-archiv","category-beitragende","category-bes_gelegenheiten","category-bibel","category-deut","category-kapitel-02-chapter-02-philipper","category-martin-luther","category-nt","category-paul-kluge","category-predigten","category-predigtreihen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9647","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9647"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9647\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23899,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9647\/revisions\/23899"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13205"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9647"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9647"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9647"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=9647"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=9647"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=9647"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=9647"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}