{"id":9656,"date":"2002-03-07T19:49:53","date_gmt":"2002-03-07T18:49:53","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9656"},"modified":"2025-04-24T11:17:18","modified_gmt":"2025-04-24T09:17:18","slug":"christus-gottes-eingeborener-sohn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/christus-gottes-eingeborener-sohn\/","title":{"rendered":"Christus, Gottes eingeborener Sohn"},"content":{"rendered":"<h3>Christus, Gottes eingeborener Sohn \u2013 Reflexion | Michael Plathow |<\/h3>\n<p id=\"zitat\"><em>Christus, Gottes eingeborener Sohn<\/em><br \/>\n<em>Martin Luther, WA 30 I, 90,9f: \u201eNam Evangelium nihil aliud est<\/em><br \/>\n<em>quam praedicatio de concepto, nato etc. Christo&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Evangelium bedeutet die Verk\u00fcndigung der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus; in seiner Einzigartigkeit und Universalit\u00e4t erschlie\u00dft der eingeborene Sohn Gottes die neue Wirklichkeit.<\/p>\n<p>Im Jahr des Gedenkens an den 100. Geburtstag an Jochen Klepper sei aus seinem \u201eKyrie\u201c (1938) an das \u201eWeihnachtslied\u201c erinnert:<\/p>\n<p>Wer warst du, Herr, vor dieser Nacht?<br \/>\nDer Engel Lob ward dir gebracht.<br \/>\nBei Gott warst du vor aller Zeit.<br \/>\nDu warst der Glanz der Herrlichkeit.<br \/>\nBeschlossen war in dir, was lebt.<br \/>\nGeschaffen war durch dich, was webt.<br \/>\nHimmel und Erde ward durch dich gemacht.<br \/>\nGott selbst warst du vor dieser Nacht.<\/p>\n<p>Wer war ich, Herr, vor dieser Nacht?<br \/>\nDes sei in Scham und Schmerz gedacht!<br \/>\nDenn ich war Fleisch und ganz verderbt,<br \/>\nverloren und des Heils enterbt.<br \/>\nErloschen war mir alles Licht.<br \/>\nVerfallen war ich dem Gericht.<br \/>\nIch, dem Gott Heil und Gnade zugedacht,<br \/>\nwar Finsternis und Tod und Nacht!<\/p>\n<p>Wer wardst du, Herr, in dieser Nacht?<br \/>\nDu, dem der Engel Mund gelacht,<br \/>\ndem nichts an Ruhm und Preis gefehlt,<br \/>\nhast meine Strafe dir erw\u00e4hlt.<br \/>\nDu wardst ein Kind im armen Stall<br \/>\nund s\u00fchntest f\u00fcr der Menschheit Fall.<br \/>\nDu, Herr, in deiner Himmel h\u00f6chster Pracht<br \/>\nwardst ein Gef\u00e4hrte meiner Nacht!<\/p>\n<p>Wer ward ich, Herr, in dieser Nacht?<br \/>\nHerz, halte still und poche sacht!<br \/>\nIn Gottes Sohn ward ich Sein Kind.<br \/>\nGott ward als Vater mit gesinnt.<br \/>\nNoch wei\u00df ich nicht: Was werd\u00b4 ich sein?<br \/>\nIch sp\u00fcre nur den hellen Schein!<br \/>\nDen hast du mir in dieser heil\u00b4gen Nacht<br \/>\nan deiner Krippe, Herr, entfacht!<\/p>\n<p>Auf diesem Hintergrund, der sich gegenw\u00e4rtig verbindet mit der Sehnsucht nach gelingendem Leben in Zeit und Ewigkeit angesichts der Sorge und Angst (vgl. FAZ vom 7.1.2003, 31-33) vor den dunklen M\u00e4chten der S\u00fcnde, des B\u00f6sen und des Todes und angesichts einer nicht geringen Verunsicherung und Orientierungssuche, lesen wir das obige Zitat des Schrift- und Fr\u00f6mmigkeitstheologen Martin Luther in seinem Zusammenhang (WA 30 I, 89, 7ff):<br \/>\n\u201eCum interrogaris: was meinstu damit, quando dicis: &#8218;Credo in Jesum Christum\u2019u.? responde: das meine ich damit, quod Jesus Christus verus die filius, sit meus dominus factus. Quo modo? quod me liberavit a morte, peccatis, inferis et omni malo u. Nam antea non habui Regem, Dominum. Sed diabolus erat noster dominus, Rex, blindheit, tod, pedccatum, caro, mundus erant domini nostri, his serviebamus. Illi omnes iam expulsi et loco horum datus est Christus, qui est dominus iusticiae, salutis, omnis boni u\u2026<br \/>\nDe illo articulo dicimur Christiani. Nam qui Christum agnoscunt et invovant, dicuntur Christiani. Quae sequuntur : \u2018Conceptus a spiritu sancto\u2019 u\u2026<br \/>\nTotum Euangelium ist gefasst yhn den artickel. Nam Euangelium nihil aliud est quam praedicatio de concepto, nato u. Christo. Discite igitur apprehendere hoc verbum \u2018dominum nostrum\u2019.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr den Reformator geht es bei dem Evangelium von Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, um das entscheidend und unterscheidend Christliche der glaubenden Christen: die Heilsgewissheit als Gottes- und Lebensgewissheit im grundlegenden, Leben bestimmenden Vertrauen auf die Menschwerdung Gottes \u201euns zugut\u201c. Denn das besondere ist nicht, dass Gott Gott ist, sondern dass Gott Mensch wurde. Alle Christen leben aus dieser Gewissheit der Selbsterschlie\u00dfung des dreieinen Gottes in Jesus Christus durch den heiligen Geist, wie es das Wort Gottes heute als Wirkwort verhei\u00dft. Im Kontext der vielstimmigen Zeugnisse der heiligen Schrift als \u201eauctoritas normativa et causativa\u201c beanspruchen bei den Reformatoren wie bei den meisten christlichen Kirchen die Bekenntnisse von Nic\u00e4a-Konstantinopel (381), Ephesus (431) und Chalcedon (451) zum dreieinen Gott und zu Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch, Geltung. Das Bekenntnis von Nic\u00e4a-Konstantinopel hat zusammen mit dem Apostolische Glaubensbekenntnis seinen \u201eSitz im Leben\u201c in der Feier des Gottesdienstes, wo die Gemeinde preisend antwortet auf das gegenw\u00e4rtige Heilshandeln des dreieinen Gottes in der Menschwerdung Jesu Christi.<\/p>\n<p>Die Inkarnation des dreieinen Gottes, das \u201edeus est factus homo\u201c, das \u201everbum incarnatum\u201c bedeutet im christlichen Glauben die einzige Menschwerdung Gottes in dem j\u00fcdischen Kind Jesus von Nazareth, empfangen durch den heiligen Geist und geboren von Maria. Spekulative Theorien von der Vereinigung vom g\u00f6ttlichen und menschlichem Prinzip, von Ewigkeit und Zeitlichkeit, Mythologien vom heroischen Gottmenschen, abstrakte Philosophumena vom Zusammenfallen des absolut Gegens\u00e4tzlichen oder von Absolutem und Konkretem stehen der Frage \u201eWer ist Jesus Christus?\u201c mit Unverstand gegen\u00fcber. Jesus Christus erweist sich weder als Idealisierung des Menschseins, wie kompatible Zuordnungen zu Buddha, Mohammed oder andere vorbildliche Pers\u00f6nlichkeiten es zeigen wollen, noch als Manifestation des G\u00f6ttlichen etwa in der Gestalt der hinduistischen Avataras. Religionstheologische Relativierung und Gleich-G\u00fcltigkeit stehen der Einzigkeit und Universalit\u00e4t Jesu Christi entgegen, auch wenn Heilselemente, \u201eLogoi spermatikoi\u201c, religi\u00f6se Sinngebung in anderen Religionen, die Gottes Geduld und Toleranz in ihrer Besonderheit tr\u00e4gt und erh\u00e4lt, aus christlicher Perspektive erkannt werden in einer Gemeinschaft von Kommunikation, Konvivenz und Zeugnis. Gott wird Mensch in dem konkreten Menschen und in der konkreten Lebensgeschichte Jesu von Nazareth: eine Mensch &#8211; wie wir &#8211; im Wachsen und Werden, mit Gl\u00fcck und Leid, Versuchung und die Macht des B\u00f6sen und des Todes erfahrend, doch ohne S\u00fcnde. M. Luther betont in seinen Predigten und in seinen Liedern das wahre Menschsein Jesu. Zugleich ist Jesus Christus \u201ewahrhaftiger Gott vom Vater in Ewigkeit geboren\u201c(BSLK 511, 4), der \u201eeinige und ewige Gottessohn\u201c (BSLK 651, 50); in ihm verdichtet sich \u201edas ganze Evangelium\u201c (BSLK 653, 11).<\/p>\n<p>M. Luther geht nicht auf den Streit der gegens\u00e4tzlichen Positionen zwischen Thomisten und Scotisten \u00fcber die Frage nach dem Motiv der Inkarnation ein: wurde Gott Mensch nur wegen der S\u00fcnde oder unabh\u00e4ngig von ihr aus grundloser Liebe, wie sie sich in der Sch\u00f6pfung schon als ewige Erw\u00e4hlung zeigt. M. Luther geht es vor allem um das Heilshandeln des dreieinen Gottes in Jesus Christus durch den heiligen Geist. Person und Werk Jesu Christi wie auch seine Erniedrigung und Erh\u00f6hung geh\u00f6ren zusammen: Gott liebt seine Sch\u00f6pfung ins Dasein; Gott erh\u00e4lt sie trotz der Gemeinschaftslosigkeit der Menschen mit Gott und ihrem selbstverschlie\u00dfenden Unglauben in seiner Geduld um der Erl\u00f6sung willen. Gott schenkt in seiner erbarmenden Liebe der Welt unter der Herrschaft der S\u00fcnde, des B\u00f6sen und des Todes in Jesus Christus, dem Spiegel seines v\u00e4terlichen Herzens, die Erl\u00f6sung. Gott schafft die Welt neu durch den heiligen Geist auf die endg\u00fcltige Vollendung hin, indem er den Glauben des einzelnen und der Gemeinde schafft, Vergebung der S\u00fcnden, d.h. Leben und Seligkeit, schenkt und die Toten auferweckt zum Leben bei Gott durch Gericht und Gnade.<\/p>\n<p>In dem dramatischen Geschehen von Jesu Predigen, Heilen, Sterben am Kreuz und Auferstehen am dritten Tag schafft der dreieine Gott selbst die neue Wirklichkeit. M. Luther versteht sie nicht nur als Ende des Gesetzes, sondern mit den altkirchlichen V\u00e4tern als Sieg Christi \u00fcber die Macht der S\u00fcnde, des B\u00f6sen und des Todes: das eschatologische Kraftfeld des \u201eChristus victor\u201c auf die endg\u00fcltige Vollendung hin. Es hat seinen Grund in der liebenden Hingabe Gottes in der Stellvertretung Jesu Christi am Kreuz \u201ef\u00fcr uns\u201c, im \u201efr\u00f6hlichen Wechsel\u201c und \u201eseligen Tausch\u201c, das die neue Wirtschaftsordnung \u201ef\u00fcr uns\u201c begr\u00fcndet.<\/p>\n<p>M. Luther betonte das Menschsein Jesu Christi; er war unser \u201eerstgeborener Bruder\u201c und als solcher \u201eGottes eingeborener Sohn\u201c. In allem nahm er am Geschick der Menschen teil, doch ohne S\u00fcnde. Hat er nun als Mensch, \u201equa homo\u201c den \u201eSieg\u201c, das Heil, die Erl\u00f6sung erwirkt oder mitbewirkt? Etwa durch den menschlichen Willen und ein menschliches Aktzentrum, wie Anselm von Canterbury in seiner Satisfaktionslehre betont und in anderer Weise auch Thomas von Aquin (Sth III qu 48,3 ad 1 u.a.) hervorhebt? F\u00fcr M. Luther nun hat in der Personeinheit von wahrer Mensch und wahrer Gott Jesus Christus durch die universale Gottespr\u00e4senz in der sog. Ideomenkommunikation nach seiner Gottheit im auferweckten Gekreuzigten die Macht der S\u00fcnde, des B\u00f6sen und des Todes \u00fcberwunden. Im Heilsgeschehen blieb seine menschliche Natur inaktiv, wie M. Luther es im Bild vom \u201egek\u00f6derten Leviathan\u201c in Predigten veranschaulicht (WA 20, 334,16-335,2; WA 40 I, 417,29-418,10). Der dreieine Gott in seiner Liebe ist \u201esolo Christo\u201c Autor des Heils. Damit wird nicht nur der kategoriale Unterschied von Gottes Handeln und menschlichem Tun betont, sondern gerade Gottes gn\u00e4diges und barmherziges Heilshandeln, also das \u201esola gratia\u201c. Entscheidende Bedeutung \u2013 auch unter konfessionsspezifischem Aspekt &#8211; hat dies f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis des Menschen in seiner Beziehung zu Gott, der Willensfreiheit \u201ecoram deo\u201c und der Rechtfertigung des S\u00fcnders, aber auch f\u00fcr das Kirchenverst\u00e4ndnis und die theologische Qualit\u00e4t der Kirchengestalt.<\/p>\n<p>In Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch, unserem \u201eerstgeborenen Bruder\u201c und \u201eGottes eingeborenem Sohn\u201c erschlie\u00dft sich die neue Wirtschaftsordnung und das neue Wirklichkeit Gottes. Die Bestimmung des Menschen widerf\u00e4hrt uns und erfahren wir in Jesus Christus, indem wir in der Glaubens- und Geistgemeinschaft mit ihm als \u2013 in den Worten Augustins gesprochen \u2013 \u201esacramentum et exemplum\u201c verhei\u00dfungsorientiert in der Gemeinde den Weg der endg\u00fcltigen Vollendung entgegengehen, d.h. aus und mit dem Evangelium, dem Christus praesens, leben, das sich zueignet in der Taufe, im Leben er\u00f6ffnenden und Freiheit schenkenden Wort der Predigt, in der Gemeinschaft des Abendmahls mit Christus und untereinander, im Zuspruch der S\u00fcndenvergebung, die neues Leben im Sog des ewigen Lebens schenkt, und auch im geschwisterlicher Trost und Weisungswort (SA III, 4). In der Gottvergessenheit, in der Gemeinschaftslosigkeit mit Gott und in der Selbstverschlie\u00dfung gegen den guten Willen Gottes verwirkt der Mensch sein Bestimmung im Produzieren selbstgemachter, oft virtueller Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>In Jesus Christus, \u201eGottes eingeborenen Sohn\u201c, dem \u201eSpiegel des v\u00e4terlichen Herzens\u201c Gottes, dem Sch\u00f6pfungsmittler in der Gemeinschaft des dreieinen Gottes, erf\u00e4hrt die Welt und widerf\u00e4hrt der Welt ihre Bestimmung als von Gott geliebte und in Geduld trotz der S\u00fcnde und des B\u00f6sen durch den heiligen Geist erhaltene Sch\u00f6pfung auf die Erl\u00f6sung und Vollendung hin (R\u00f6m 8, 28). Sie, wie alle Lebensbereiche und Lebenswelten, ist ihm, unserm Herrn\u201c eigen, eben \u201eunser ganzes Leben\u201c (Barmen II).<\/p>\n<p>In den vielstimmigen biblischen Zeugnissen wird in doppelter Denkrichtung von \u201eJesus Christus, unserem Herrn\u201c (BSLK 651, 21f, 29-36) geredet: in einer \u201eChristologie von unten\u201c ( R\u00f6m 1, 1-3) und in einer \u201eChristologie von oben\u201c (Joh 1, 1-14; Gal 4,4). In der historischen Folge des Lebens, Predigens, Heilens und Sterbens Jesu unterliegt noch der Uneindeutigkeit menschlicher Erkenntnis; erst von der Auferstehung Jesu Christi durch Gott den Vater her bekennt die christliche Gemeinde: \u201e\u2019Dieser ist wahrlich Gottes Sohn\u2019, er, der da ist, der da war und der da kommt. Ihm sei Ehre in Ewigkeit\u201c. Geschichtswahrheit wird da durch die Tat des dreieinen Gottes zur Glaubenswahrheit, die eine neue Wirklichkeit erschlie\u00dft und ein neues Wirklichkeitsverst\u00e4ndnis in der Verbindung von Gottes- Selbst- und Weltverst\u00e4ndnis, das sich im \u201esolus Christus\u201c, \u201esola gratia\u201c und \u201esola fide\u201c zentriert.<\/p>\n<p>Das besondere ist nicht, dass Gott Gott ist, sondern dass Gott Mensch wurde \u201euns zugute\u201c \u2013 so erweist sich das Evangelium heute in unserer von Sehnsucht und Angst besetzten, nach Ver\u00e4nderung und Erneuerung ausschauenden Kirche und Gesellschaft.<br \/>\nJochen Klepper hat der neuen Wirklichkeit in der Menschwerdung Jesu Christi &#8211; mit dem Johannes-Prolog &#8211; durch die Sprache der Lichtmetaphorik Ausdruck verliehen: \u201eDas Licht scheint in der Finsternis&#8230;Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater voller Gnade und Wahrheit\u201c (Joh 1, 5, 14). \u201cDu, Herr, in deiner Himmel h\u00f6chster Pracht wardst ein Gef\u00e4hrte meiner Nacht&#8230;In Gottes Sohn ward ich sein Kind. Gott ward als Vater mir gesinnt\u201c.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. Michael Plathow<br \/>\nFranz-Kafka-Str.15<br \/>\n69221 Dossenheim<\/strong><br \/>\n<a href=\"mailto:KI-EB@t-online.de\">KI-EB@t-online.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christus, Gottes eingeborener Sohn \u2013 Reflexion | Michael Plathow | Christus, Gottes eingeborener Sohn Martin Luther, WA 30 I, 90,9f: \u201eNam Evangelium nihil aliud est quam praedicatio de concepto, nato etc. Christo&#8220; Evangelium bedeutet die Verk\u00fcndigung der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus; in seiner Einzigartigkeit und Universalit\u00e4t erschlie\u00dft der eingeborene Sohn Gottes die neue Wirklichkeit. 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