{"id":9669,"date":"2021-02-07T19:49:46","date_gmt":"2021-02-07T19:49:46","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9669"},"modified":"2022-10-02T11:31:33","modified_gmt":"2022-10-02T09:31:33","slug":"reflexion-ueber-den-3-artikel-des-credo-geist-der-heilig-spricht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/reflexion-ueber-den-3-artikel-des-credo-geist-der-heilig-spricht\/","title":{"rendered":"Reflexion \u00fcber den 3. Artikel des CREDO  Geist, der heilig spricht"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"750\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"53\"><\/td>\n<td width=\"645\">\n<p id=\"zitat\">Der Heilige Geist, der mich heilig spricht<br \/>\nMartin Luther, WA 30 I, 91,13-16: &#8222;Ut ergo Christi mors et resurrectio<br \/>\nocculta non maneret, venit spiritus sanctus, praedicat, das heisst, quod<br \/>\nspiritus sanctus te ducat ad dominum, qui te liberat. Quando ergo te<br \/>\nquaero: Quid significat iste articulus? responde: Ego credo, quod spiritus<br \/>\ndei me sanctificet.&#8220;<\/p>\n<h1>Reflexion \u00fcber den 3. Artikel<br \/>\ndes CREDO<br \/>\nGeist, der heilig spricht<br \/>\nWolfgang V\u00f6gele<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"Section1\">\n<p class=\"MsoNormal\">Pluralistische Gesellschaften sind auf Vielfalt und<br \/>\nBuntheit, auf Freiheit und Mannigfaltigkeit angelegt. Allen B\u00fcrgern<br \/>\nsteht es frei, ihren je eigenen Gewi\u00dfheiten und religi\u00f6sen \u00dcberzeugungen<br \/>\nzu folgen. Jeder soll in \u00dcbereinstimmung mit seinem Glauben leben,<br \/>\ndenken und handeln k\u00f6nnen. Rechtlich gesehen findet Religionsfreiheit<br \/>\nerst ihre Schranken, wenn religi\u00f6se \u00dcberzeugungen in Handlungen<br \/>\nund Taten m\u00fcnden, die andere abwerten, einschr\u00e4nken oder<br \/>\nverletzen. Pluralistische Gesellschaften er\u00f6ffnen also rechtlich<br \/>\neinen weiten Freiheitsraum f\u00fcr religi\u00f6se Erfahrungen.<\/p>\n<p>Auf solche Mannigfaltigkeit und Buntheit des Pluralismus haben sich<br \/>\nauch die evangelischen Kirchen eingelassen. Und sie k\u00f6nnen daf\u00fcr<br \/>\ntheologische Gr\u00fcnde anf\u00fchren: Christlicher Glaube baut nach<br \/>\nreformatorischer \u00dcberzeugung auf einer Glaubensgewi\u00dfheit<br \/>\n(sola fide) auf, die nicht \u00e4u\u00dferlich institutionell als<br \/>\nobjektive Wahrheit, sondern nur individuell verb\u00fcrgt sein kann.<br \/>\nDarum tendiert der Protestantismus dazu, die religi\u00f6sen Erfahrungen<br \/>\ndes Individuums h\u00f6her zu sch\u00e4tzen als die Institutionen,<br \/>\ndie solche Gewi\u00dfheiten sozial und kommunikativ vermitteln. Glaube,<br \/>\nVertrauen, Gewi\u00dfheit stehen in protestantischer Sicht h\u00f6her<br \/>\nals Kirche, Gemeinschaft, Verbindlichkeit. Es w\u00e4re allerdings<br \/>\nfatal, beides gegeneinander auszuspielen.<\/p>\n<p>Dem religi\u00f6sen Pluralismus entspricht das Bild des Marktes oder<br \/>\nder Verkaufsmesse: Eine Vielzahl von kirchlichen oder religi\u00f6sen<br \/>\nAnbietern buhlt um die Gunst des Publikums, das sich entscheiden und<br \/>\nausw\u00e4hlen mu\u00df. Dieses Publikum erweist sich als sehr w\u00e4hlerisch:<br \/>\nDie einen nehmen von jedem Stand etwas mit, andere vertrauen jedes<br \/>\nMal demselben Verk\u00e4ufer.<\/p>\n<p>Wie gesagt: Der Protestantismus hat sich auf diese bunte religi\u00f6se<br \/>\nVielfalt des religi\u00f6sen Pluralismus eingelassen, er bejaht Religionsfreiheit.<br \/>\nHistorisch und kulturell hat er beides sogar mit hervorgebracht. Die<br \/>\naus der Reformation Martin Luthers hervorgegangenen Kirchen und Freikirchen<br \/>\nleben von religi\u00f6ser Vielfalt. Um der Glaubensgewi\u00dfheit<br \/>\nund christlichen Freiheit willen haben sie die Trennung und Abspaltung<br \/>\nvon der katholischen Kirche in Kauf genommen.<\/p>\n<p>Religionsfreiheit und Pluralismus sichern rechtlich und institutionell<br \/>\nab, da\u00df in einer Gesellschaft unterschiedliche religi\u00f6se \u00dcberzeugungen<br \/>\nmiteinander koexistieren k\u00f6nnen. Niemand mu\u00df seine religi\u00f6sen<br \/>\nWahrheitsanspr\u00fcche mit Gewalt durchsetzen. Jede Kirche und jede<br \/>\nReligion mu\u00df lernen, da\u00df es neben ihr andere Religionen<br \/>\nund Kirchen gibt, die ebensolche, konkurrierende Wahrheitsanspr\u00fcche<br \/>\nerheben.<\/p>\n<p>Diese Einsicht ist das Ergebnis eines Lernprozesses, in dem die Kirchen<br \/>\nsehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben. Kirchen und Christen<br \/>\nk\u00f6nnen auf pluralistische Vielfalt mit R\u00fcckzug oder Abschottung<br \/>\nreagieren, aber auch mit der Einladung und dem Angebot zu interreligi\u00f6sem<br \/>\nGespr\u00e4ch, zum Dialog, zum gegenseitigen Kennenlernen.<\/p>\n<p>Wo unterschiedliche religi\u00f6se Angebote konkurrieren, da stellt<br \/>\nsich des weiteren die Frage: Was ist das eigentlich, das den christlichen<br \/>\nGlauben unverwechselbar macht?<\/p>\n<p>Innerhalb des F\u00e4cherkanons der Theologie ist f\u00fcr diese Frage<br \/>\ndie Dogmatik zust\u00e4ndig: Sie hat bis in die Gegenwart auf diese<br \/>\nFrage mit der Entwicklung immer komplizierterer Dogmatiken und kirchlicher<br \/>\nLehren reagiert.<\/p>\n<p>Aber in der letzten Zeit mehren sich die Stimmen, die diesen Weg nicht<br \/>\nmehr f\u00fcr gangbar halten. Dietrich Korsch, der Marburger Systematische<br \/>\nTheologe, hat eine dogmatische Theologie kritisiert, die sich damit<br \/>\nbegn\u00fcgt, \u201echristlich-religi\u00f6se Glaubenss\u00e4tze in<br \/>\neine sinnvolle Ordnung zu bringen und zugleich ihre innere Logik zu<br \/>\nerfassen und zu rekonstruieren.\u201c Eine solche Dogmatik h\u00e4lt<br \/>\nKorsch f\u00fcr nicht mehr geeignet, \u201echristliche Identit\u00e4t<br \/>\nzu beschreiben\u201c, auch wenn er ihre Kenntnis f\u00fcr unabdingbar<br \/>\nh\u00e4lt. Statt dessen bem\u00fcht er sich um eine Theologie, die<br \/>\ner als Lebensdeutung begreift. Theologie untersucht, wo, warum und<br \/>\ninwiefern christlicher Glauben das Leben pr\u00e4gt und bestimmt. Um<br \/>\ndas zu vermitteln, h\u00e4lt Korsch eine Elementarisierung der systematischen<br \/>\nTheologie f\u00fcr notwendig. Seine Dogmatik orientiert sich darum<br \/>\nnicht mehr am klassischen, f\u00fcnfteiligen, der Heilsgeschichte folgenden<br \/>\nAufbau, sondern am kleinen Katechismus Martin Luthers. Dekalog, Glaubensbekenntnis<br \/>\nund Vaterunser sind die Grundtexte, mit deren Hilfe Korsch seine Lebensdeutung<br \/>\ndes christlichen Glaubens entwickelt. Auf dieser Grundlage liefert<br \/>\neine evangelische Theologie lutherischer Pr\u00e4gung ihren deutenden<br \/>\nBeitrag im pluralistischen Konzert einer Vielzahl von Theologien, Religionen<br \/>\nund religi\u00f6sen \u00dcberzeugungen. Dem \u201eanything goes\u201c pluralistischer<br \/>\nreligi\u00f6ser Erfahrung begegnet Korsch mit einer elementarisierenden<br \/>\nStrategie: Er will die eigene Position theologischer Deutung so gestalten,<br \/>\nda\u00df sie erkennbar, durchschaubar, eindeutig, erlernbar wird \u2013 und<br \/>\nsich nicht in den komplizierten Unterscheidungen, Einschr\u00e4nkungen,<br \/>\nVerwinkelungen spitzfindiger dogmatischer Sprache verfl\u00fcchtigt.<\/p>\n<p>Es ist nur konsequent, dabei an Martin Luthers Katechismen anzusetzen,<br \/>\ndenn diesem Programm der Elementarisierung f\u00fchlte sich auch Luther<br \/>\nselbst verpflichtet, wenn er daf\u00fcr auch ganz andere Gr\u00fcnde<br \/>\nanf\u00fchrte als die evangelische Theologie der Gegenwart. Dieses<br \/>\nProgramm der Elementarisierung steht ganz selbstverst\u00e4ndlich hinter<br \/>\nden markanten S\u00e4tzen, in denen Luther seine Lehre vom Wirken des<br \/>\nHeiligen Geistes entwickelt.<\/p>\n<p>Diese fa\u00dft er so zusammen:<\/p>\n<p>\u201eUt ergo Christi mors et resurrectio occulta non maneret, venit<br \/>\nspiritus sanctus, praedicat, das heisst, quod spiritus sanctus te ducat<br \/>\nad dominum, qui te liberat. Quando ergo te quaero: Quid significat<br \/>\niste articulus? Responde: Ego credo, quod spiritus dei me sanctificet.\u201c<\/p>\n<p>Diese dicht formulierten S\u00e4tze legen sich in drei elementare<br \/>\nchristliche Grundwahrheiten aus.<\/p>\n<p>1. Die gute Nachricht, das Evangelium soll nicht verborgen bleiben.<br \/>\nEs geht nicht um eine Geheimerkenntnis und nicht um eine Geheimlehre.<br \/>\nVielmehr zielt das Evangelium auf \u00d6ffentlichkeit. Der christliche<br \/>\nGlaube darf und soll sich auf dem religi\u00f6sen Markt der \u00d6ffentlichkeit<br \/>\nnicht verstecken.<\/p>\n<p>2. Der Heilige Geist und Jesus Christus geh\u00f6ren zusammen. Das<br \/>\nist das wichtigste Merkmal des Heiligen Geistes, da\u00df er zu Jesus<br \/>\nChristus f\u00fchrt. Zur Zeit ist es vielerorts Mode, den Geist<br \/>\nzum Wundert\u00e4ter herabzustufen. Man will den Geist pers\u00f6nlich,<br \/>\nunmittelbar und direkt erfahren, ohne Umwege. Man provoziert mit allen<br \/>\nMitteln das Wunder, das Au\u00dfergew\u00f6hnliche, das Staunenswerte,<br \/>\nman will es herbeizwingen, koste es, was es wolle. Man gebraucht den<br \/>\nGeist, um Wunder zu tun. Bei Luther ist davon nicht die Rede. Ihn interessiert<br \/>\ndas gar nicht, Geistheilungen ebensowenig wie Wundertaten. F\u00fcr<br \/>\nihn gibt es nur ein Wunder: Gott hat die Menschen angenommen in Christi<br \/>\nTod und Auferstehung. Nur darauf ist das Wirken des Geistes bezogen.<br \/>\nDer Geist ist nicht um der Wunder willen da, auch nicht dazu, um den<br \/>\nMenschen ekstatische und vision\u00e4re Erfahrungen zu verschaffen.<br \/>\nWo die Anbetung und das Inanspruchnehmen des Heiligen Geistes zum Selbstzweck<br \/>\nwird, da bleibt er weg. Denn das und nichts anderes ist die vornehmste<br \/>\nAufgabe des Heiligen Geistes, die Gemeinde und die Menschen zu Jesus<br \/>\nChristus zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>3. Der Heilige Geist ist dort, wo ein Mensch sp\u00fcrt: Ich<br \/>\nbin befreit, Gott hat mich angenommen. Ich mu\u00df mich nicht besonders<br \/>\nanstrengen, ich mu\u00df nicht etwas besonderes darstellen, damit<br \/>\nGott mich liebt. In Jesus Christus hat Gott seine Liebe zu den Menschen<br \/>\ngezeigt, zu jedem einzelnen Menschen. Er nimmt ihn an wie er ist. Er<br \/>\nnimmt ihn an, obwohl er ein S\u00fcnder ist, obwohl ihm vieles<br \/>\nmi\u00dflingt, obwohl er \u00fcber seinen selbsts\u00fcchtigen Zielen<br \/>\nseine Mitmenschen immer wieder vergi\u00dft. Wo Christinnen und Christen<br \/>\ndas sp\u00fcren, wo sie sp\u00fcren, da\u00df sie in Jesus<br \/>\nChristus Befreite sind, da ist der Heilige Geist wirksam.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeit, Christusbezug, Befreiung \u2013 auf diese drei<br \/>\nBegriffe l\u00e4\u00dft sich das Wirken des Heiligen Geistes elementarisieren.<br \/>\nElementarisierung bedeutet Konzentration auf das Wesentliche.<\/p>\n<p>Ich will darum mit einem Beispiel schlie\u00dfen, an dem f\u00fcr<br \/>\nmich dieses Wirken des Geistes elementaren symbolischen Ausdruck fand.<\/p>\n<p>Als ich im Jahr 2000 die Weltausstellung Expo in Hannover auf dem<br \/>\nMessegel\u00e4nde besuchte, konnte man einen Ort entdecken, an dem<br \/>\nKreuz und Auferstehung Jesu Christi in besonderer Weise sichtbar wurden,<br \/>\nmitten auf dem Messemarkt vielf\u00e4ltiger kultureller, religi\u00f6ser,<br \/>\nwirtschaftlicher und anderer Angebote. Wer an zentraler Stelle der<br \/>\nExpo-Plaza seinen Weg in den Christus Pavillon der katholischen und<br \/>\nevangelischen Kirche fand, der konnte einen Geb\u00e4udekomplex mit<br \/>\ngro\u00dfartiger Architektur, mit eindrucksvollen Bildern und Kabinetten,<br \/>\nmit schlichten Andachten finden. Wer sich den Kreuzgang mit den Fenstern<br \/>\naus Muscheln, Zahnb\u00fcrsten und Musikcassetten angeschaut hatte,<br \/>\nder konnte danach in den Gottesdienstraum gehen. Dort stie\u00df er<br \/>\nauf eine Wendeltreppe, die in die Krypta hinabf\u00fchrte. Wer die<br \/>\nWendeltreppe hinunterstieg, der sah zun\u00e4chst einmal gar nichts.<br \/>\nDas Licht war ged\u00e4mpft, keine Scheinwerfer, keine Lichtorgeln,<br \/>\nkeine Videoinstallationen, keine Lautsprecher wie in vielen anderen<br \/>\nPavillons.<\/p>\n<p>Es herrschte Stille. Der Besucher, der auf den Boden trat, h\u00f6rte<br \/>\nnichts, denn er trat auf Sand, auf den Sand der biblischen W\u00fcste.<br \/>\nSand d\u00e4mpft Ger\u00e4usche. Im ged\u00e4mpften Licht waren nur<br \/>\ndrei Gegenst\u00e4nde zu sehen: eine Christus-Ikone, darunter eine<br \/>\nRose und gegen\u00fcber ein Taufstein. Das war zugleich Konzentration<br \/>\nund Elementarisierung. Und das war die Absicht der Planer: Alles \u00dcberfl\u00fcssige<br \/>\nlenkt nur ab. Konzentration tritt an die Stelle von \u00dcberf\u00fclle.<br \/>\nSchlichtheit tritt an die Stelle von barocker Prachtentfaltung. In<br \/>\ndieser Krypta war vom \u00fcberf\u00fcllten Ausstellungstreiben der<br \/>\nExpo nicht mehr viel zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeit und Verborgenheit stehen in einem dialektischen<br \/>\nVerh\u00e4ltnis. Die christliche Kirche mu\u00df die \u00d6ffentlichkeit<br \/>\nund den Markt religi\u00f6ser Angebote nicht scheuen, aber um ihre<br \/>\nGlaubensgewi\u00dfheit deutlich zu machen, mu\u00df sie gelegentlich<br \/>\nin die Abgeschiedenheit hineinf\u00fchren. Sie lenkt aus den vielf\u00e4ltigen<br \/>\nZerstreuungen ab und hinein in die Konzentration und Meditation von<br \/>\nKreuz und Auferstehung.<\/p>\n<p>\u201eUt ergo Christi mors et resurrectio occulta non maneret, venit<br \/>\nspiritus sanctus.\u201c Damit Tod und Auferstehung Christi nicht verborgen<br \/>\nbleiben, hat Gott uns den Heiligen Geist geschickt.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"mso-element: footnote-list;\">\n<div id=\"ftn6\" style=\"mso-element: footnote;\"><\/div>\n<\/div>\n<p><strong>PD Dr. Wolfgang V\u00f6gele<br \/>\nM\u00fcncheh\u00e4ger Str. 10<br \/>\n31547 Rehburg-Loccum<br \/>\nFon: 05766 81131, Fax: 05766 81900<br \/>\n<\/strong><span lang=\"EN-GB\" style=\"font-size: 11.0pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt; font-family: Arial; color: #011775; mso-ansi-language: EN-GB;\"><a href=\"mailto:wolfgang.voegele@evlka.de\">Wolfgang.Voegele@evlka.de<\/a><\/span><\/p>\n<p id=\"back\">\n<a href=\"credo_01.htm\">\u0095 Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"52\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><script language=\"javascript\"><![CDATA[ \n<!-- \ndocument.write(\"<IMG WIDTH=\"1\" HEIGHT=\"1\" \");\ndocument.write(\"SRC=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/count.pl?j=2&#038;bn=neukirch\");\ndocument.write(\"&#038;f=voegele.htm\");\ndocument.write(\"&#038;r=r1\");\nif(document.referrer.toLowerCase().indexOf('http:\/\/www.predigten.uni-goettingen.de\/')<0) { document.write(\"&#038;w=\"+escape(document.referrer)); } document.write(\"\">\"); \n\/\/ --> \n]]><\/script><noscript><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1\" height=\"1\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/count.pl?j=1&amp;bn=neukirch&amp;f=voegele.htm&amp;r=r1\"\/><\/noscript><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Der Heilige Geist, der mich heilig spricht Martin Luther, WA 30 I, 91,13-16: &#8222;Ut ergo Christi mors et resurrectio occulta non maneret, venit spiritus sanctus, praedicat, das heisst, quod spiritus sanctus te ducat ad dominum, qui te liberat. 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