{"id":9676,"date":"2021-02-07T19:49:40","date_gmt":"2021-02-07T19:49:40","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9676"},"modified":"2025-06-28T09:46:44","modified_gmt":"2025-06-28T07:46:44","slug":"roemer-13-8-14-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/roemer-13-8-14-2\/","title":{"rendered":"R\u00f6mer 13, 8-14"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>wenn morgens der Wecker klingelt, ist die Nacht vorbei. Wir reiben uns<br \/>\nschlaftrunken die Augen und blinzeln ungl\u00e4ubig dem Tageslicht entgegen.<br \/>\nUnd ob wir wollen oder nicht &#8211; jetzt hei\u00dft es: Aufstehen. Zugegeben:<br \/>\nIch kenne angenehmere Ger\u00e4usche als das Weckerklingeln am Morgen.<br \/>\nDer Wecker scheucht uns ja unbarmherzig aus unserer n\u00e4chtlichen<br \/>\nTraumwelt, in der wir uns f\u00fcr ein paar Stunden die Wirklichkeit<br \/>\nzusammenphantasiert haben. Unsanft werden wir wieder mit dem grauen Alltag<br \/>\nkonfrontiert. Da m\u00f6chte man sich oft am liebsten noch einmal auf<br \/>\ndie andere Seite drehen und sich die Bettdecke \u00fcber den Kopf ziehen.<br \/>\nUnd manche tun das ja auch. W\u00e4hrend die einen schon das erste Mal<br \/>\nwieder m\u00fcde sind von der Arbeit, kommen andere vor elf nicht aus<br \/>\nden Federn und r\u00e4keln sich noch mittags g\u00e4hnend im Morgenmantel.<br \/>\nJa, mit dem Aufstehen ist das so eine Sache.<\/p>\n<p>Aber kennen Sie nicht auch Tage, an denen Ihnen das Aufstehen ganz leicht<br \/>\nf\u00e4llt? Tage, wo man fast beschwingt aus den Federn springt, weil<br \/>\nder heraufziehende Morgen etwas erwarten l\u00e4sst, auf das man sich<br \/>\nfreut? In einem Urlaub auf der Insel Rhodos bin ich mit meiner Frau einmal<br \/>\nsehr fr\u00fch aufgestanden. Noch bei Dunkelheit sind wir ans Meer gegangen.<br \/>\nWollten eher da sein als die Sonne. Nur z\u00f6gernd hellte sich der<br \/>\nHorizont auf. Erste Vorahnung, dass der Sonnenaufgang nicht mehr lange<br \/>\nauf sich warten lassen w\u00fcrde. Und dann war es so weit: Der glei\u00dfende<br \/>\nFeuerball stieg langsam aus den Fluten. Ein faszinierendes Schauspiel,<br \/>\nmit dem wir f\u00fcr unser fr\u00fches Aufstehen belohnt wurden. Es wurde<br \/>\nTag vor unseren Augen &#8211; und wir haben diesen Tag mit Freude begr\u00fcsst.<\/p>\n<p>\u0084Aus den Federn, ihr Christen! Begr\u00fc\u00dft den anbrechenden Tag!\u0093,<br \/>\nh\u00f6re ich Paulus in unserem Bibelwort rufen. \u0084Es ist Zeit, h\u00f6chste<br \/>\nZeit, <em>aufzustehen vom Schlaf <\/em>. <em>Die Nacht ist vorger\u00fcckt,<br \/>\nder Tag nahe herbeigekommen. <\/em> Sp\u00fcren Sie es? Das ist kein erbarmungsloses<br \/>\nWeckerrasseln, das uns wieder mal in den grauen Alltag scheucht. Hier<br \/>\nhetzt uns auch niemand in einen besinnungslosen Vorweihnachtsstress,<br \/>\nder uns dann am Heiligen Abend ersch\u00f6pft unter dem Tannenbaum sitzen<br \/>\nl\u00e4sst. Hier werden wir zum Aufstehen verlockt, weil gespannte Vorfreude<br \/>\nin der Luft liegt. Kein grauer Alltag, ein heller Morgen k\u00fcndigt<br \/>\nsich an. Paulus zieht den Vorhang schon einmal auf, damit unser Gesicht<br \/>\nvon den ersten Strahlen der Sonne ber\u00fchrt wird, sobald sie aufgeht.<br \/>\nAus den Federn, ihr Christen! &#8211; ruft er uns zu. Erhebt euch vom Lager<br \/>\nder Glaubensm\u00fcden, vom Schlummerkissen christlicher Gewohnheit!<br \/>\nDa kommt etwas auf euch zu, das eure ganze Wachheit braucht! Reibt euch<br \/>\nden Schlaf aus den Augen, ihr Christen! Denn <em>die Nacht ist vorger\u00fcckt,<br \/>\nder Tag aber nahe herbeigekommen! <\/em><\/p>\n<p>Nun trifft das nicht unbedingt unser heutiges Lebensgef\u00fchl, dass<br \/>\ndie Nacht im Schwinden ist und ein neuer Morgen naht. Wir stehen eher<br \/>\nunter dem gegenteiligen Eindruck, dass die Dunkelheit auf dieser Erde<br \/>\nzunimmt: Weltweit politische und religi\u00f6se Konflikte. Wachsende<br \/>\nsoziale Spannungen. Die vielfach beschworene Solidarit\u00e4t verk\u00fcmmert.<br \/>\nDie Liebe scheint mehr und mehr zu erkalten. Es sieht finster aus. Und<br \/>\nweil wir noch so viel Dunkles sehen, ziehen auch wir Christen uns immer<br \/>\nwieder gern die Decke \u00fcber den Kopf. Aber Paulus zupft an unserer<br \/>\nBettdecke: Ihr Christen, bleibt nicht hoffnungsm\u00fcde und resigniert<br \/>\nliegen! Verkriecht euch nicht wie so viele andere ins Bett der Zukunftsangst.<br \/>\nJa, noch ist es dunkel. Aber der Tag, Gottes Tag l\u00e4sst bereits gr\u00fc\u00dfen.<br \/>\nSp\u00e4testens seit dem Ostermorgen ist der b\u00f6se Traum ausgetr\u00e4umt,<br \/>\nder Albtraum, dass diese Erde nichts Gutes mehr zu erwarten hat. Christus<br \/>\nist gekommen. Und er kommt neu. Er kommt auf diese Welt zu &#8211; und mit<br \/>\nihm das Licht. Darum steht auf, geht ihm entgegen, indem ihr selbst Licht<br \/>\nverbreitet!<\/p>\n<p>Wer morgens aus dem Bett steigt, der h\u00e4ngt den Schlafanzug an den<br \/>\nNagel und zieht sich Tageskleidung an. Wer dem Tag Christi entgegengehen<br \/>\nwill, der sollte das auch tun &#8211; sollte sein Nachtgewand ablegen. Ich<br \/>\nzumindest m\u00f6chte Christus nicht so gern im Schlafanzug entgegenlaufen.<br \/>\nIm Nachthemd rennen in der Regel nur Menschen auf die Stra\u00dfe, die<br \/>\nin Panik geraten sind. Wir aber gehen auf ein gro\u00dfes Fest zu, auf<br \/>\ndas Fest der Mensch gewordenen Liebe Gottes, die diese kalte Erde erw\u00e4rmt.<br \/>\nZur Vorfreude auf dieses Fest passt kein zerknittertes Nachthemd. Auch<br \/>\nnicht die Schlabberjeans des grauen Alltags. Dieses Fest verlangt nach<br \/>\nfestlicher Kleidung. Und so f\u00fchrt uns Paulus in die adventliche<br \/>\nKleiderordnung ein: Legt das Nachtgewand ab, sagt er. Zieht euch tagesgem\u00e4\u00df,<br \/>\nzieht euch festlich an! <em>So lasst uns ablegen die Werke der Finsternis<br \/>\nund anlegen die Waffen des Lichts! <\/em><\/p>\n<p>Und dann z\u00e4hlt Paulus in deftigen Worten auf, was wir an Nachtklamotten<br \/>\ngetrost an den Nagel h\u00e4ngen k\u00f6nnen: <em>Fressen und Saufen,<br \/>\nUnzucht und Ausschweifung, Hader und Eifersucht <\/em>. Wo die Nachtmenschen<br \/>\nin die Festtage hineintaumeln im Rennen und Kaufen, Fressen und Saufen,<br \/>\nda legen Christen als Tagmenschen anderes an den Tag. Sie wehren sich<br \/>\nmit den <em>\u0084Waffen des Lichts\u0093 <\/em> &#8211; mit klaren, hellen Worten und<br \/>\nZeichen. Wehren sich durch N\u00fcchternheit gegen alles Rauschhafte,<br \/>\ndas die Sinne benebelt und immer Ausdruck eines verfinsterten Horizontes<br \/>\nist. Christen wehren sich gegen die Konsumhektik, die unser Herz ans<br \/>\nMaterielle bindet und die wirkliche Weihnachtsfreude oft schon im Keim<br \/>\nerstickt. Sie brauchen nicht den st\u00e4ndig neuen \u0084Kick\u0093, um herauszupowern,<br \/>\nwas das Leben hergibt. Christen verweigern sich, wo das Schenken und<br \/>\nBeschenktwerden zum lieblosen Warenaustausch verkommt, der Hader und<br \/>\nEifersucht nach sich zieht. Sie sorgen in diesen Wochen der Schlemmerei<br \/>\nnicht nur f\u00fcr ihren Bauch, sondern auch f\u00fcr ihre Seele. <em>\u0084Sorgt<br \/>\nf\u00fcr den Leib nicht so, dass ihr den Begierden verfallt\u0093, <\/em> sagt<br \/>\nPaulus.<\/p>\n<p>Ja, wer aufsteht vom Nachtlager und auf den Tag, auf den kommenden Christus<br \/>\nzugeht, der unterscheidet sich von denen, die weiter im D\u00fcsteren<br \/>\ndahind\u00e4mmern und dahind\u00f6sen. Der zieht sich Festtagskleidung<br \/>\nan. Paulus hat uns diese Kleidung schon neben unserem Bett bereit gelegt.<br \/>\nEr wei\u00df, welches Festgewand zur Adventszeit passt und uns jetzt<br \/>\nvor Weihnachten gut zu Gesicht steht: <em>\u0084Zieht an den Herrn Jesus Christus\u0093, <\/em> schreibt<br \/>\ner den Christen in Rom.<\/p>\n<p>\u0084Den Herrn Jesus Christus anziehen\u0093 wie ein Gewand? Wie soll das gehen?<br \/>\nIst dieses Kleid nicht mehrere Nummern zu gro\u00df f\u00fcr uns? Oder<br \/>\nschneidert Gott es auf unsere Gr\u00f6\u00dfe zurecht? Den Herrn Jesus<br \/>\nChristus anziehen &#8211; das hei\u00dft zuerst: Sich selbst etwas Gutes g\u00f6nnen.<br \/>\nSo wie ich mich zun\u00e4chst selbst daran freue, wenn ich etwas Neues<br \/>\nzum Anziehen bekomme. In Christus ist Gottes Liebe erschienen. Wer Christus<br \/>\nanzieht, der l\u00e4sst sich deshalb von Gott in den Mantel seiner menschenfreundlichen<br \/>\nLiebe einh\u00fcllen. Auf dieses Gewand muss niemand sparen wie auf ein<br \/>\nteures Weihnachtsgeschenk. Das gibt es gratis f\u00fcr alle, die nicht<br \/>\nwissen, was sie anziehen sollen, wenn der Tag heraufzieht. Der Mantel<br \/>\nder Liebe Gottes w\u00e4rmt und sch\u00fctzt uns in kalter, rauher Nacht.<br \/>\nEr bedeckt unsere Bl\u00f6\u00dfe und Armut vor Gott. Ein adventlicher<br \/>\nMensch ist zuerst einer, der sp\u00fcrt, dass er das Kleid der w\u00e4rmenden<br \/>\nLiebe Gottes selber braucht. Und der nicht zu stolz ist, es sich von<br \/>\nGott anziehen zu lassen.<\/p>\n<p>Aber wo das geschieht, da werden wir in diesem Festgewand nun auch selbst<br \/>\nzu liebenden Menschen. Kleider machen Leute. Machen aus Nachteulen Tagmenschen.<br \/>\nDas ist das Kennzeichen der Christen, dass sie die Schmuddelklamotten<br \/>\nder Selbstsucht ausziehen und das Christuskleid, das Kleid der Liebe<br \/>\nanlegen. Der Nacht nicht mehr dienen, dem Tag entgegengehen, das hei\u00dft: <em>Seid<br \/>\nniemandem etwas schuldig, au\u00dfer, dass ihr euch untereinander liebt;<br \/>\ndenn wer den anderen liebt, der hat das Gesetz erf\u00fcllt. <\/em><\/p>\n<p>Liebe ist ein zerfranstes Wort. Es braucht Heilung. Liebe meint ja nicht<br \/>\ndie sch\u00f6nen Gef\u00fchle, die ich f\u00fcr einen anderen habe. Liebe<br \/>\nmeint den anderen selbst. Liebe ist Wachheit, innere Offenheit f\u00fcr<br \/>\ndas, was der andere braucht. Ist Zuwendung, die leidenschaftlich am Gelingen<br \/>\nfremden Lebens interessiert ist. F\u00fcr Eheleute kann Liebe hei\u00dfen:<br \/>\nJetzt in der Adventszeit wieder intensive Beziehungsarbeit aufnehmen.<br \/>\nZeit haben f\u00fcr das aufmerksame, einf\u00fchlsame Gespr\u00e4ch.<br \/>\nDem Schweigen, dem \u0084kleinen Tod der Ehe\u0093, entgegenwirken. F\u00fcr einen<br \/>\nVater kann Liebe zu seinen Kindern bedeuten: Nicht zum Familienfl\u00fcchter<br \/>\nwerden, der in seiner Arbeit aufgeht. Den Monolog der Kinder mit dem<br \/>\nComputer durch einen Dialog unterbrechen, der zeigt: Ich bin an euch<br \/>\ninteressiert. F\u00fcr eine Gemeinde kann Liebe bedeuten: Diejenigen<br \/>\nneu wahrnehmen, die aus dem Blick geraten sind. Denen ein Dankesch\u00f6n<br \/>\nsagen, die oft im Verborgenen die Arbeit machen. Achtsam miteinander<br \/>\numgehen gerade in der Vorweihnachtszeit, in der unsere Seele besonders<br \/>\nempf\u00e4nglich, aber auch besonders verletzlich ist.<\/p>\n<p><em>\u0084Zieht an den Herrn Jesus Christus\u0093. <\/em>Dieses Kleid der Liebe<br \/>\nsollen wir nun aber auch drau\u00dfen tragen. Auf der Stra\u00dfe,<br \/>\nwo mancher in zerlumpten und abgerissenen Klamotten liegt. Die Welt scheint<br \/>\nk\u00e4lter zu werden. Solidarit\u00e4t geht verloren im Ringen um das<br \/>\ngr\u00f6\u00dfte St\u00fcck vom Wirtschaftskuchen. Neue Armut w\u00e4chst.<br \/>\nDie sozialen Netze drohen zu rei\u00dfen, die Auffangnetze f\u00fcr<br \/>\ndie, die Hilfe brauchen. Sicher \u0096 viele Probleme werden sich nur durch<br \/>\neinschneidende politische Reformen l\u00f6sen lassen. Aber wir Christen<br \/>\nd\u00fcrfen in dieser Situation nicht nur wie die anderen nach dem Staat<br \/>\nschreien. Wir tragen das Kleid der Liebe, k\u00f6nnen andere damit w\u00e4rmen,<br \/>\nsie mit unter den Mantel nehmen, den Gott uns umh\u00e4ngt. F\u00fcr<br \/>\nuns Christen ist die gegenw\u00e4rtige wirtschaftliche Umbruchssituation<br \/>\nnicht prim\u00e4r Grund zum Klagen, sondern vor allem Grund zum Lieben.<br \/>\nWir k\u00f6nnen die Liebe, nach der sich die Bed\u00fcrftigen sehnen,<br \/>\nnicht einfach nur ans Diakonische Werk und an die Sozial\u00e4mter delegieren.<br \/>\nIn jedem, der durch das zerrei\u00dfende soziale Netz f\u00e4llt, legt<br \/>\nsich uns Jesus selbst vor die F\u00fc\u00dfe. Die neue Brot-f\u00fcr-die-Welt-Aktion,<br \/>\ndie heute beginnt, ist praktische Liebe in Aktion. Advent feiern hei\u00dft<br \/>\nnicht nur: \u0084Macht hoch die T\u00fcr\u0093 &#8211; sondern zugleich auch: \u0084Macht<br \/>\nauf das Portemonaie!\u0093. Sicher: Wir Christen werden mit unseren kleinen<br \/>\nLiebeszeichen nicht den ganzen Ozean von Not auf dieser Erde austrocknen.<br \/>\nAber da, wo wir konkrete Not wenden k\u00f6nnen, da sind nicht Institutionen<br \/>\ndran. Da sind <em>wir <\/em> gefragt, <em>wir<\/em>, die wir Gottes Liebe<br \/>\nam eigenen Leib erfahren haben.<\/p>\n<p>Heute ist der 1. Advent. Die erste Kerze brennt: Zeichen der Morgend\u00e4mmerung.<br \/>\nSignal der Vorfreude darauf, dass Gottes Liebe die Erde verwandeln will.<br \/>\nDie Nacht ist vorger\u00fcckt. Darum lasst uns keine Morgenmuffel sein!<br \/>\nLasst uns das Nachtgewand der Gleichg\u00fcltigkeit ablegen und ins Kleid<br \/>\nder Liebe schl\u00fcpfen, damit erkennbar wird: Es gibt noch Menschen,<br \/>\ndie sich auf das Kommen Christi freuen und andere mit dieser Vorfreude<br \/>\nanstecken.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p><strong> Landessuperintendent Dr. Burghard Krause<br \/>\nG\u00f6ttingen<br \/>\n<\/strong><a href=\"mailto:Lasup.Goettingen@evlka.de\"><strong>Lasup.Goettingen@evlka.de <\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde, wenn morgens der Wecker klingelt, ist die Nacht vorbei. Wir reiben uns schlaftrunken die Augen und blinzeln ungl\u00e4ubig dem Tageslicht entgegen. Und ob wir wollen oder nicht &#8211; jetzt hei\u00dft es: Aufstehen. Zugegeben: Ich kenne angenehmere Ger\u00e4usche als das Weckerklingeln am Morgen. 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