{"id":9694,"date":"2003-12-07T19:49:35","date_gmt":"2003-12-07T18:49:35","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9694"},"modified":"2025-06-28T10:05:02","modified_gmt":"2025-06-28T08:05:02","slug":"johannes-3-25-36","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-3-25-36\/","title":{"rendered":"Johannes 3, 25-36"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p><em>Der Prophet, der drau\u00dfen bleibt <\/em><\/p>\n<p>Wenn man hier an den letzten Sonntagen vor Weihnachten die Gelegenheit erh\u00e4lt, sich in Erinnerung zu rufen, was die Evangelisten \u00fcber Johannes den T\u00e4ufer schreiben, kann einem der gute Johannes fast leid tun. Er wird n\u00e4mlich beschrieben als der, der mehr als jemand sonst das Kommen des Reiches Gottes verk\u00fcndet, selbst aber nicht hineinkommt. Er geh\u00f6rt dem alten Zeitalter an, w\u00e4hrend Jesus und das Reich, das er vertritt, der Beginn eines neuen Zeitalters ist.<\/p>\n<p>Johannes der T\u00e4ufer ist also nicht eigentlich als ein Christ zu verstehen. Er spricht von Christus, von dem Gesalbten Gottes, der kommt und alles neu macht. Er steht drau\u00dfen in der W\u00fcste und spricht von den Propheten vor ihm, von dem Reich mit Gerechtigkeit und Frieden und Freude, das die W\u00fcste zum Bl\u00fchen bringt und den Menschen frei macht; das erfordert Umkehr, ja ein ganz neues Leben, um in das Reich Gottes eintreten zu k\u00f6nnen. Nichts liegt ihm mehr am Herzen. Er freut sich schon, so wie sich der Brautf\u00fchrer freut, wenn er den Br\u00e4utigam kommen h\u00f6rt, um seine Braut zu holen.<\/p>\n<p>Er selbst aber nimmt am Fest nicht teil. Er bleibt drau\u00dfen stehen. So wie Moses nicht in das verhei\u00dfene Land kam, sondern es nur schaute, so wird Johannes die Freude und die neue Zeit nicht zuteil, die er sich ersehnt hat.<\/p>\n<p>Er steht nun da mit seiner Sehnsucht, seinem Zweifel und seinem Glauben &#8211; der Evangelist erz\u00e4hlt, da\u00df er bis zuletzt, im Gef\u00e4ngnis vor seinem Tode, dran zweifelt, da\u00df Jesus der Christus ist, der da kommen soll. Er ist wie der Irdische, der vom Himmel tr\u00e4umt, aber von sich aus nicht hineinkommen kann.<\/p>\n<p><em>Glaube als Sehnsucht <\/em><\/p>\n<p>Johannes, der sich sehnt, aber nicht hinkommt, Johannes, der drau\u00dfen bleiben mu\u00df &#8211; dieser Johannes ist f\u00fcr mich eine Person, in der sich heute viele Menschen wiedererkennen k\u00f6nnen. Heute, wo wir wieder anfangen, vom Christentum zu reden und von Gott und vom Glauben. Selbst alte Rationalisten oder bekennende Atheisten beginnen von der Bedeutung des Glaubens f\u00fcr das Leben zu schreiben. Das sieht man inzwischen in vielen B\u00fcchern. Auch in den Medien wird wie nie zuvor davon gesprochen und geschrieben, was Glaube ist und was Gott ist.<\/p>\n<p>Aber hier wird sogleich eines deutlich: Glaube ist nicht einfach mehr das, was es einmal war. Und Gott vielleicht auch nicht.<\/p>\n<p>Glaube ist nicht die unersch\u00fctterliche Gewi\u00dfheit, da\u00df alles wahr ist, was im Glaubensbekenntnis steht. Ja Glaube und Zweifel geh\u00f6ren zusammen &#8211; wir wissen vielleicht nicht einmal, wie wir uns zur Frage nach der Existenz Gottes verhalten sollen. Wenn es also um den Glauben geht als innere Gewi\u00dfheit, als Bekenntnis zur Existenz Gottes, dann werden viele sagen, da\u00df sie da nicht mehr folgen k\u00f6nnen. Auch wenn ihnen all das, worum es im Glauben geht, wovon das Christentum handelt, am Herzen liegt. Ja sie haben in sich eine Sehnsucht, es zu sp\u00fcren, mit ihm in Ber\u00fchrung zu kommen. Dennoch k\u00f6nnen sie sich nicht \u00fcberwinden, sie sind nicht mit dabei. Ihr Los ist es, drau\u00dfen stehen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>In einer d\u00e4nischen Zeitung gibt es in diesen Wochen eine sehr interessante Serie von Interviews, die das zeigt. Hier werden vier Menschen interviewt. Ihnen ist gemeinsam, die sie au\u00dferhalb der christlichen Kirche stehen, au\u00dferhalb des bekennenden Glaubens, w\u00e4hrend sie fasziniert, wenn auch kritisch in ihn hineinblicken.<\/p>\n<p>Das erste Interview ist mit einem norwegischen Psychiater. Wenn es davon spricht, wie der moderne Glaube aussieht, spricht er von seinen vielen Gespr\u00e4chen her mit Menschen, denen er begegnet. Der moderne Glaube, stellt er fest, h\u00e4lt sich nicht an eine Ganzheit oder einen festen Orientierungspunkt. Den Glauben finden wir vielmehr in einer Unruhe in uns, einer Sehnsucht. &#8222;Wir sind voll von Sehnsucht, aber wir erhalten nicht das, wonach wir uns sehnen. Wir f\u00fchlen, da\u00df wir etwas verloren haben, was wir nie besa\u00dfen. Wir trauern, ohne zu wissen, wor\u00fcber .. in unserer Sehnsucht ist ein religi\u00f6ser Ton, eine Sehnsucht nach Gott&#8220;.<\/p>\n<p>Dennoch sieht er sich selbst und viele andere als Betrachter, die drau\u00dfen vor stehen. Die innere Glaubenserfahrung, Gott als Gegenwart, als Wirklichkeit k\u00f6nnen er und viele mit ihm nicht erlangen. Dazu gibt es allzu viel Zweifel und Bewu\u00dftsein und Vernunft in unserem Leben.<\/p>\n<p>Auch wenn die Glaubens <em>lust <\/em>, oder die <em>Hoffnung <\/em> bestimmt auch da ist, da\u00df dies f\u00fcr <em>mich <\/em> Wirklichkeit werde.<\/p>\n<p><em>Glaube als Gabe <\/em><\/p>\n<p>Ich glaube, da\u00df diese Darstellung dessen, wie Glaube heute oft aussieht, richtig ist. Aber ich glaube auch, da\u00df hier etwas angesprochen wird, was allgemein uns allen gilt, ob nun unser Glaube vage ist oder fest und stark. Glaube ist n\u00e4mlich immer zugleich eine Sehnsucht, eine Unruhe, eine Offenheit gegen\u00fcber etwas, das wir unm\u00f6glich besitzen oder festhalten k\u00f6nnen. Das Geschenk des Glaubens besteht darin, da\u00df wir hin und wieder eine innere Gewi\u00dfheit sp\u00fcren, da\u00df es so ist, da\u00df mein Leben in Gott ruht. Das Geschenk des Glaubens besteht darin, da\u00df wir von einer Freude anger\u00fchrt werden, einer Hoffnung und einem Leben, die nicht gerade von uns selbst kommen. Das Geschenk des Glaubens besteht darin, da\u00df unsere Sehnsucht in irgendeiner Weise erf\u00fcllt wird, eine Antwort erf\u00e4hrt. Und das, was wir erfahren, ist eben dies, da\u00df es nicht von uns selbst kommt.<\/p>\n<p>Eben dies ist Johannes dem T\u00e4ufer so sehr bewu\u00dft. Ein Mensch, sagt er, kann nichts nehmen, es werde ihm denn gegeben vom Himmel. Glaube ist nicht etwas, was wir nur nehmen k\u00f6nnen, Glaube ist letztlich etwas, das uns geschenkt wird. Die Gnaden-Gabe des Glaubens, wie man dies ja genannt hat. Den Glauben kennen wir also zun\u00e4chst als Sehnsucht, Unruhe, Faszination, aber ob er auch zu einer Gewi\u00dfheit des Herzens wird, zu seligen himmlischen Tropfen, oder zu einer inneren Quelle, wo es aus einer unerkl\u00e4r\u00adlichen Quelle sprudelt, das wissen wir nicht. Ja vielleicht ist dies nur sehr selten der Fall.<\/p>\n<p>Und dann ist es vielleicht besser, da\u00df wir statt dieses starken Glaubensbewu\u00dftseins in der W\u00fcste bleiben, in unserem Mangel, und uns sehnen nach Ruhe, nach Wasser.<\/p>\n<p><em>In der W\u00fcste <\/em><\/p>\n<p>In dem Interview finden wir, da\u00df gerade W\u00fcstenlandschaften eine starke Anziehungskraft auf den Psychiater aus\u00fcben. In seinem B\u00fcro haben alle vier W\u00e4nde die Farbe des W\u00fcstensandes. Die W\u00fcste als der eigentliche Aufenthaltsort der Propheten und Asketen, die W\u00fcste, in der Johannes der T\u00e4ufer seine Stimme erhob. &#8222;Die Leere und \u00d6de der W\u00fcste spricht mich an&#8220;, sagt er, &#8222;denn hier wird nichts verlangt. In phantastisch sch\u00f6nen Landschaften werden wir leicht an unsere eigenen M\u00e4ngel und Unverm\u00f6gen erinnert &#8230; Aber die W\u00fcste ist trocken, leer, zerpfl\u00fcckt und rein &#8230; Die W\u00fcste ist ohne Annehmlichkeiten und frei von Stimulanzen. Hier herrscht eine Stille, die uns drinnen in der Stadt erschrecken w\u00fcrde. Die W\u00fcste l\u00e4dt ein zur Begegnung mit einem selbst. Hier ist man einsam, und man wei\u00df es&#8220;.<\/p>\n<p>Also die W\u00fcste ist der Ort, wo wir unser Leben ungeschminkt sehen, so wie es ist. In der W\u00fcste finden wir in uns die innerste Sehnsucht, das, was uns wirklich fehlt. In der W\u00fcste werden wir nicht verstreut, sondern wir erreichen eine Konzentration auf das eine, das wichtig ist in unserem Leben.<\/p>\n<p>Die W\u00fcste ist in diesem Sinne der Ort des Glaubens oder der Sehnsucht. Und wir wissen: Immer, wenn wir dorthin kommen, wenn wir eine Quelle sehen, Wasser trinken, dann geschieht dies als eine Gabe. Ja, die W\u00fcste als eine geistige St\u00e4tte der Zuflucht lehrt uns vielleicht letzten Endes die Demut, die notwendig ist, damit wir alles das empfangen k\u00f6nnen, was von Gott kommt. Wo wir kleiner werden m\u00fcssen, damit Gott mit seinem Leben, mit seiner Liebe und seiner Freude in uns gro\u00df werden kann.<\/p>\n<p><em>Ein Weihnachtsgebet <\/em><\/p>\n<p>Heute ist der letzte Sonntag vor Weihnachten, bevor wir die gro\u00dfe Freude f\u00fcr uns alle feiern, da\u00df Gott nicht mehr in seinem Himmel ist, sondern zu uns gekommen ist auf unsere Erde. Die Frage ist: Kann das f\u00fcr uns wirklich werden? K\u00f6nnen wir die g\u00f6ttliche N\u00e4he erfahren, die himmlische Gabe, die tiefe Freude und den Frieden der Weihnacht? Oder sind wir noch immer Menschen der Sehnsucht, die drau\u00dfen bleiben m\u00fcssen? Au\u00dferhalb der Krippe und der Freude, die uns dort begegnet. Drau\u00dfen in der W\u00fcste, die so endlos und leer sein kann.<\/p>\n<p>Dieser Sonntag ist deshalb f\u00fcr mich ein Gebet zu Gott, da\u00df die Freude der Weihnacht, der Friede der Weihnacht auch zur Leben schenkenden Freude und himmlischem Frieden in uns werden m\u00f6ge.<\/p>\n<p>In Grundtvigs Lied &#8222;Willkommen, du liebe Engelschar&#8220; finde ich den sch\u00f6nsten Ausdruck f\u00fcr dieses Gebet.<\/p>\n<p>Es ist ein Lied, das Grundtvig am Weihnachtstage 1825 in der Erl\u00f6serkirche in Kopenhagen vortrug. Zeugen dieses Ereignis\u00adses in der vollen Kirche haben beschrieben, wie Grundtvig aufleuchtete, als er die Kanzel betrat. &#8222;Ein verkl\u00e4rter Glanz lag \u00fcber seinem Gesicht, wie bei jemandem, der ins Paradies geschaut hat. Am gr\u00f6\u00dften war der Glanz und tief bewegt seine Stimme, als er seine Predigt mit der Bemerkung abschlo\u00df, da\u00df ihm in dieser heiligen Nacht ein neues Lied geschenkt wurde, das er nun mitteilen wolle&#8220;.<\/p>\n<p>Er hatte es <em>erhalten <\/em>, ein <em>Geschenk<\/em> von oben. Vorhergegangen war aber eine Nacht, in der sich Grundtvig in die Finsternis versetzt f\u00fchlte, in die W\u00fcste, drau\u00dfen. Man hat es sich so vorgestellt, wie Grundtvig die ganze Nacht ruhelos umherging, unruhig in sich selbst. Wie er an die Predigt des n\u00e4chsten Morgens dachte, an die Vision der Hirten, die Freude, den kindlichen Jubel. Und doch f\u00fchlte er, da\u00df diese Freude weit, weit weg war von ihm. Er empfand es vor allem so, als st\u00fcnde er drau\u00dfen auf dem Felde zusammen mit den Hirten, in der Finsternis, der K\u00e4lte, ohne da\u00df irgendetwas passieren w\u00fcrde. Kein Licht, keine Engel. Keine Freude, kein Leben. Alles war so, wie es immer gewesen war. Was in Bethlehem geschah, w\u00fcrde in Grundtvig selbst nicht Wirklichkeit werden.<\/p>\n<p>Grundtvig war traurig und niedergeschlagen. Nicht nur f\u00fcr sich, sondern auch seiner Kirche wegen. Um sich sah er eine Kirche, die in Hirngespinsten verfangen war. Nur was die Vernunft und die Gelehrten sagten, galt. Was das Herz ansprach, das Gef\u00fchl, die Phantasie &#8211; damit rechnete niemand. Deshalb gab es keine Visionen und keine wirkliche Freude in der d\u00e4nischen Kirche. Da war nur ein welkendes und engbr\u00fcstiges Christentum, das mangels Freude und Leben zu ersticken drohte.<\/p>\n<p>So war Grundtvig rastlos und traurig in der Stube auf und ab gegangen. Zwischendurch hatte er aus dem Fenster gesehen, in den dunklen Himmel mit seinen Millionen von Sternen.<\/p>\n<p>Und pl\u00f6tzlich geschieht etwas. Grundtvig steht wieder am Fenster und sieht hinauf zu den leuchtenden und glitzernden Sternen des Himmnels. Da ist es, als w\u00fcrden die Sterne lebendig vor seinen Augen. Er sieht sie als Engel, die wie Sonnenstrahlen vom Himmel herabtanzen auf die dunkle Erde. Leuchtende und selige Engel. Grundtvig hat gesehen, was die Hirten auf dem Felde in der heiligen Nacht sahen. Und er setzt sich hin und schreibt:<\/p>\n<p align=\"center\">Willkommen, du liebe Engelschar,<br \/>\naus hohem Himmelssaale<br \/>\nmit Kleidern aus Sonnenschein so klar<br \/>\nim dunklen Erdentale!<br \/>\nTrotz klirrendem Frost ein gutes Jahr<br \/>\nihr bringt f\u00fcr&#8217;s Feld, das kahle!<\/p>\n<p>Mitten in der Traurigkeit, in der Finsternis und der K\u00e4lte haben die Engel sich dennoch Grundtvig gezeigt. Er hat sie singen geh\u00f6rt. Er hat ihren himmlischen Glanz gesehen. Der Himmel hat sich ge\u00f6ffnet. Etwas ist wieder lebendig geworden. Eine Hoffnung. Ein Herzschlag. Ein kindlicher Traum von Vogelgesang und Sommer.<\/p>\n<p>Und Grundtvig sieht vor sich, wie die Engel mit himmlischer Freude zu den Menschen kommen, die in Armut und geistiger D\u00fcrre leben. Und er sieht, wie sie f\u00fcr die Kinder singen. Die Kinder mit den blauen Augen, die die Tiefe des Himmels widerspiegeln. Und er sieht, da\u00df die Kinder tr\u00e4umend den Engeln folgen auf ihrem Weg &#8211; nach Bethlehem, in ein himmlisches Land. Und Grundtvig selbst folgt ihnen als Erwachsener. Er beschreibt, was er sieht. Und als die Nacht vor\u00fcber ist, hat er ein wundersch\u00f6nes Lied dar\u00fcber gedichtet, was wir vielleicht als himmlische Gabe sehen werden.<\/p>\n<p>Aber wir wissen es nicht. Wir k\u00f6nnen es nicht erzwingen. Es mu\u00df zu uns kommen als ein Geschenk, das die Engel des Himmels zu uns bringen hier in unser irdisches Leben. Und deshalb schlie\u00dft das Lied mit einem Gebet. Ein Gebet aus dem Ort der Traurigkeit, der W\u00fcste, unserer Sehnsucht:<\/p>\n<p align=\"center\">O d\u00fcrften wir nur die Freude sehn<br \/>\nvor unserm letzten Schlummer<br \/>\ndann schwindet der Schmerz wie Mutterwehn<br \/>\nbeim Wiegenlied im Schlummer.<br \/>\nLa\u00df, Vater im Himmel, dies geschehn!<br \/>\nWieg fort den Weihnachtskummer!<\/p>\n<p>La\u00dft dies unser Gebet sein, hier am letzten Sonntag vor Weihnachten.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p><strong>Pfarrer Erik H\u00f8egh-Andersen<br \/>\nPrins Valdemarsvej 40<br \/>\nDK-2820 Gentofte<br \/>\nTel. ++ 45 &#8211; 39 65 43 87<br \/>\n<a href=\"mailto:erha@km.dk\">e-mail: erha@km.dk<\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Prophet, der drau\u00dfen bleibt Wenn man hier an den letzten Sonntagen vor Weihnachten die Gelegenheit erh\u00e4lt, sich in Erinnerung zu rufen, was die Evangelisten \u00fcber Johannes den T\u00e4ufer schreiben, kann einem der gute Johannes fast leid tun. 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