{"id":9695,"date":"2021-02-07T19:49:37","date_gmt":"2021-02-07T19:49:37","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9695"},"modified":"2022-10-06T08:46:10","modified_gmt":"2022-10-06T06:46:10","slug":"philipper-4-4-7-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/philipper-4-4-7-5\/","title":{"rendered":"Philipper 4, 4-7"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Ich gestehe: Aufforderungen dieser Art machen mich mi\u00dftrauisch.<br \/>\n&#8222;Freuet euch!&#8220; So haben wir eben geh\u00f6rt: &#8222;Freuet euch in dem Herrn!&#8220;<br \/>\nDas kann resigniert klingen, nach dem Motto: &#8222;So freut euch doch endlich mal!&#8220;<br \/>\n\u00c4hnlich ergeht es mir mit der Aufforderung, nicht zu sorgen.<br \/>\n&#8222;Sorgt euch um nichts!&#8220;, haben wir eben geh\u00f6rt.<br \/>\nDa ist es nicht weit zu dem hilflosen: &#8222;Nun la\u00dft mal die Sorgen beiseite, auch wenn sie berechtigt sind! Wenigstens f\u00fcr ein paar Minuten!&#8220;<\/p>\n<p>Wie steht es denn mit Deiner Freude?, so frage ich zur\u00fcck.<br \/>\nBist Du von Freude in dem Herrn erf\u00fcllt?<br \/>\nWelchen Grund hast Du, Dich zu freuen, Paulus, erz\u00e4hl doch mal.<\/p>\n<p>Nun komme ich ins Staunen:<br \/>\nPaulus freut sich tats\u00e4chlich, sein Philipper-Brief schwingt geradezu voll Freude.<br \/>\n&#8222;Ich freue mich und ich werde mich weiterhin freuen&#8220;, so schreibt er immer wieder.<br \/>\nUnd er hat gute Gr\u00fcnde, sich zu freuen.<\/p>\n<p>Der erste Grund:<br \/>\nPaulus hat Post bekommen: einen Brief und ein gro\u00dfes Paket.<br \/>\nDie Gemeinde in Philippi hat ihm geschrieben, hat sich nach ihm erkundigt, macht sich Sorgen um ihn. Und sie haben ihm Gaben gesandt, Dinge, die er zum allt\u00e4glichen Leben braucht. Sie wollen ihm Gutes tun. Das alles ist per Schiff gekommen aus Griechenland, \u00fcber 500km weit.<br \/>\nPaulus freut sich \u00fcber diese Sendung. Das kann ich gut verstehen.<\/p>\n<p>Paulus erreicht diese Sendung an einem ziemlich freudlosen Ort.<br \/>\nEr sitzt im Gef\u00e4ngnis. Und da bringt eine solche \u00dcberraschungssendung doppelte Freude.<\/p>\n<p>In seinem Dankbrief an die Gemeinde in Philippi nennt er weitere Gr\u00fcnde f\u00fcr seine Freude:<br \/>\nIch freue mich, so schreibt er, dass hier im Gef\u00e4ngnis bekannt wurde, warum ich hier bin. Ich trage meine Fesseln f\u00fcr Christus. Und so kann ich sogar hier im Gef\u00e4ngnis von meinem Glauben an Christus erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Ich freue mich dar\u00fcber, dass durch meine Gefangenschaft Gemeindeglieder in der Stadt best\u00e4rkt wurden, mutig gemacht wurden. Sie sind k\u00fchner, sicherer, freim\u00fctiger geworden.<\/p>\n<p>Ich freue mich \u00fcber Euch, \u00fcber euren Glauben, \u00fcber eure Gemeinschaft, \u00fcber die Freundschaft, die ihr zu mir haltet.<\/p>\n<p>Ein fr\u00f6hlicher Gefangener, dieser Paulus, das ist schon merkw\u00fcrdig.<\/p>\n<p>Die Sache mit dem Gef\u00e4ngnis ist nicht ohne.<br \/>\nSein Proze\u00df soll beginnen. Ihm droht die H\u00f6chststrafe.<br \/>\nEs k\u00f6nnte sein, dass ich hier nicht lebend rauskomme, so schreibt er den Freunden in Philippi.<br \/>\nDas ist mir im Moment aber nicht so wichtig, wichtig ist, dass Christus verk\u00fcndigt wird, dass die Menschen erfahren, wer ich bin und warum ich hier bin. Egal ob mir dies lebend gelingt oder ob es mit dem Sterben geschieht.<\/p>\n<p>Paulus hat Lust, so schreibt er, aus der Welt zu scheiden. Vieles setzt ihm hart zu. Ich habe Lust, bei Christus zu sein.<br \/>\nAber zugleich macht er Pl\u00e4ne f\u00fcr seinen n\u00e4chsten Besuch bei den Philippern.<br \/>\nEs geht nicht um mich, ich will bei euch sein, damit ihr euch freut in Christus.<\/p>\n<p>Paulus im Gef\u00e4ngnis, bedroht von der Todesstrafe, und doch voller innerer Freude, voller Fr\u00f6hlichkeit und Zuversicht.<\/p>\n<p>In einem Satz sagt er, worin seine Freude ihren tiefen Grund hat:<br \/>\n&#8222;Christus m\u00f6chte ich erkennen&#8220;, so schreibt er, &#8222;die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und ich m\u00f6chte so seinem Tod gleichgestaltet werden, damit ich zur Auferstehung von den Toten gelange.&#8220;<br \/>\nDie Auferstehung in Christus von den Toten &#8211; darauf schaut Paulus.<br \/>\nDas ist st\u00e4rker als alle Gef\u00e4ngnismauer, als die Todesstrafe.<br \/>\nChristus ist auferstanden von den Toten &#8211; das ist der Grund der Freude, die in Paulus lebendig ist.<\/p>\n<p>Und so h\u00f6ren wir von diesem, im Herzen fr\u00f6hlichen Paulus aus dem Gef\u00e4ngnis: &#8222;Feuet euch, der Herr ist nahe!&#8220;<br \/>\n&#8222;Sorgt euch um nichts!&#8220;, so h\u00f6ren wir von einem, dem die Todesstrafe droht, &#8222;bringt euren Dank und eure Bitten vor Gott!&#8220;<br \/>\nEin Mensch voller Freude im Gef\u00e4ngnis sagt dies, und, so gebe ich zu, das beeindruckt mich.<\/p>\n<p>Gefangen und doch voller Freude &#8211; ein Bild f\u00fcr uns, so denke ich.<br \/>\nF\u00fcr uns kurz vor Weihnachten 2003.<\/p>\n<p>Gefangen in vielerlei Zw\u00e4ngen &#8211; so erlebe ich Menschen um mich herum.<br \/>\nEinsame Menschen, Kranke, Arme.<br \/>\nMenschen, die sich bedroht f\u00fchlen von der Welt, von den harten Verh\u00e4ltnissen.<br \/>\nGefangen in vielerlei Zw\u00e4ngen &#8211; so erlebe ich mich selbst oft genug, eingespannt in einen strenges Alltagskorsett, zerrieben oft, m\u00fcde, ersch\u00f6pft.<br \/>\nAus einem Gef\u00e4ngnis kann ich mich nicht selbst befreien.<br \/>\nDas ist der Punkt.<\/p>\n<p>Paulus wei\u00df das auch. Er macht sich keine Illusionen \u00fcber seine Lage. Er rechnet auch nicht mit einem Wunder, das ihn herauszaubert aus dem Gef\u00e4ngnis. Er ist Realist.<\/p>\n<p>Und wie steht es mit der Freude bei uns?<br \/>\nJa, es gibt Anla\u00df zur Freude.<br \/>\nVor einigen Tagen bekam ich einen Brief von meinem Patenkind, p\u00fcnktlich zum Nikolaustag ein Bild mit einem Nikolausstiefel. Dar\u00fcber habe ich mich gefreut.<\/p>\n<p>Oder \u00fcber die Eltern, die trotz Regen zum Martinsumzug kamen. Viele von ihnen kennen die Martinsgeschichte nicht. Viele von ihnen sind keine Christen. Aber sie liessen sich anstecken von der Idee des Teilens und bewunderten Ro\u00df und Reiter.<\/p>\n<p>Und ich denke an die gute Gemeinschaft von Kolleginnen und Kollegen, die ich k\u00fcrzlich erlebt habe. Manchmal hat man ja den Eindruck, dass es unter kirchlichen Mitarbeitern mehr Streit gibt als sonst unter Kollegen. Erlebt habe ich erfreulicherweise anderes: Offenheit, Herzlichkeit, Kollegiali\u00e4t und viel gemeinsames Lachen.<\/p>\n<p>Ich halte mir diese Erfahrungen mit der Freude vor Augen und ich stelle fest: Diese Freude kann ich mir selbst nicht machen. Andere erfreuen mich, Freude ist ein Geschenk!<\/p>\n<p>Aus dem Gef\u00e4ngnis komme ich nicht aus eigener Kraft, \u00fcber die Freude kann ich nicht verf\u00fcgen. &#8211; Da gibt es wohl eine innere Beziehung.<\/p>\n<p>Sie merken, liebe Gemeinde, ohne Hilfe kommen wir nicht aus den Gef\u00e4ngnissen und aus der Freudlosigkeit.<br \/>\nDa mu\u00df einer T\u00fcren und Mauern aufbrechen.<br \/>\nDa mu\u00df einer Freude bringen, der wirklich Grund zum Freuen hat.<br \/>\nUnd da sind wir beim Weihnachtsgeschehen.<\/p>\n<p>Gott zieht in das Gef\u00e4ngnis, allerdings klein und hilflos.<br \/>\nAber doch: Die Engel und die Hirten, Maria und Josef, die Weisen begreifen, dass dieses hilflose Kind einen Glanz in die Welt bringt, den die Welt nicht selbst erzeugen kann.<\/p>\n<p>Wie kommen wir aus der Tristesse des Gef\u00e4ngnisalltags zur Freude \u00fcber Gottes N\u00e4he, zur Weihnachtsfreude?<\/p>\n<p>Was wir brauchen, ist ein Geschenk.<br \/>\nJa, tats\u00e4chlich, wir baruchen ein Geschenk, das uns erfreut.<\/p>\n<p>Der Christus im eigenen Herzen ist schwach, so schreibt Dietrich Bonhoeffer, schw\u00e4cher als der Christus in den Worten des Bruders und der Schwester. Der Christus in unserem Herzen ist ungewi\u00df, jener aber, in ihren Worten ist gewi\u00df.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen uns die Weihnachtsfreude nicht selbst verschaffen, wir brauchen den Bruder, die Schwester, die sie uns zusprechen, die sie uns schenken.<br \/>\nGenau dies hat Paulus im Gef\u00e4ngnis erlebt. Die Gemeinde sprach ihm das Christuszeugnis zu und lie\u00df ihn die Christusgemeinschaft sp\u00fcren. Dieses Geschenk st\u00e4rkte ihn und machte ihn froh.<br \/>\nChristen begegnen sich als Bringer der Heilsbotschaft, das ist das Ziel ihrer Gemeinschaft, so Bonhoeffer.<\/p>\n<p>Zu Beginn der Adventszeit habe ich eine solche Zusage geh\u00f6rt.<br \/>\nSie hat mich getroffen, sie hat mich bewegt und in die Freude auf Weihnachten, auf die N\u00e4he Gottes eingestimmt.<br \/>\nDiese Zusage hat Hanns Dieter H\u00fcsch aufgeschrieben Er ist Kabarettist und guter Christ vom Niederrhein, einer, der die Gef\u00e4ngnisse der Welt scharf sieht und doch lacht.<br \/>\nDiese Zusage hei\u00dft Dezember-Psalm:<\/p>\n<p>Mit fester Freude<br \/>\nLauf ich durch die Gegend<br \/>\nMal durch die Stadt<br \/>\nMal meinen Fluss entlang<br \/>\nJesus kommt<br \/>\nDer Freund der Kinder und Tiere<br \/>\nIch gehe v\u00f6llig anders<br \/>\nIch gr\u00fc\u00dfe freundlich<br \/>\nM\u00f6chte alle Welt ber\u00fchren<br \/>\nMach dich fein<br \/>\nJesus kommt<br \/>\nSchm\u00fcck dein Gesicht<br \/>\nSchm\u00fccke dein Haus<br \/>\nund deinen Garten<br \/>\nMein Herz schl\u00e4gt ungemein<br \/>\nMacht Spr\u00fcnge<br \/>\nMein Auge lacht und f\u00e4rbt sich voll<br \/>\nmit Gl\u00fcck<br \/>\nJesus kommt<br \/>\nAlles wird gut<\/p>\n<p>Nehmen wir dies als Geschenk, das uns erfreuen soll.<br \/>\nJesus kommt in das Gef\u00e4ngnis und zerbricht es.<br \/>\nAlles wird gut.<\/p>\n<p>Apropos Geschenke:<br \/>\nWarum bekommen zu Weihnachten alle Menschen Geschenke?, so fragte mich mein f\u00fcnfj\u00e4hriger Sohn. Es hat doch nur einer Geburtstag, Jesus!<br \/>\nGut gefragt und schnell beantwortet: Wir wollen uns untereinander mit den Geschenken eine Freude machen. Diese Freude hat einen Grund:<br \/>\nGott ist uns in Jesus unendlich nahe.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es ganz hilfreich, sich daran zu erinnern: Die Geschenke sollen dem anderen Freude machen.<br \/>\nUnd falls Sie noch ein Geschenk suchen f\u00fcr einen Freud oder einen Verwandten und keine Idee haben: Was macht ihm oder ihr Freude? Vielleicht hilft Ihnen die Antwort beim Suchen.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnschen Ihnen, dass Ihnen das Freudemachen gelingt mit den Geschenken, die Sie sich f\u00fcr andere ausgedacht haben.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p><strong>Dr. Matthias Rein<br \/>\nStudienleiter am Theologischen Studienseminar der VELKD<br \/>\nBischof-Meiser-Str. 6<br \/>\n82049 Pullach<br \/>\nTel. 089\/74442428<br \/>\n<a href=\"mailto:Matthias.Rein@t-online.de\">eMail: Matthias.Rein@t-online.de<\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde! Ich gestehe: Aufforderungen dieser Art machen mich mi\u00dftrauisch. &#8222;Freuet euch!&#8220; So haben wir eben geh\u00f6rt: &#8222;Freuet euch in dem Herrn!&#8220; Das kann resigniert klingen, nach dem Motto: &#8222;So freut euch doch endlich mal!&#8220; \u00c4hnlich ergeht es mir mit der Aufforderung, nicht zu sorgen. &#8222;Sorgt euch um nichts!&#8220;, haben wir eben geh\u00f6rt. 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