{"id":9699,"date":"2003-12-07T19:49:37","date_gmt":"2003-12-07T18:49:37","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9699"},"modified":"2025-06-28T10:11:31","modified_gmt":"2025-06-28T08:11:31","slug":"titus-211ff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/titus-211ff\/","title":{"rendered":"Titus 2,11ff"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p><strong>Globalisierung und Moral<\/strong><\/p>\n<p>Der Predigtabschnitt des heutigen Abends besteht aus einem einzigen Satz. Er stammt aus einem Brief, den ein Christ namens Titus, der wahrscheinlich Anfang des zweiten Jahrhunderts auf der Insel Kreta lebte, empfangen hat. Ein Bandwurmsatz, im griechischen Original ist er 64 W\u00f6rter lang. Wir h\u00f6ren diesen Satz in der \u00dcbersetzung Martin Luthers.<\/p>\n<p>Titus 2,11ff:<br \/>\nDenn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und nimmt uns in Zucht, da\u00df wir absagen dem ung\u00f6ttlichen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des gro\u00dfen Gottes und unseres Heilandes Jesus Christus, der sich selbst f\u00fcr uns gegeben hat, damit er uns erl\u00f6ste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig w\u00e4re zu guten Werken.<\/p>\n<p>Diese 64 Worte laufen allen Vorstellungen von einem heimeligen Lichterfest, von Ruhe und beschaulicher Weihnacht zuwider. Die V\u00e4ter der Kirche haben das wohl beabsichtigt. Wenn die Leute schon einmal im Jahr in die Kirche kommen, so ihre Rechnung, dann wollen wir sie nicht auch noch in ihrem simplen Volksglauben von Krippe, Jesuskind und Engelein best\u00e4rken. Wenn schon, dann sollen sie etwas lernen. Lernen, was Christsein hei\u00dft. Lernen, was Christus f\u00fcr uns bedeutet.<\/p>\n<p>Ob Paulus, ob die V\u00e4ter der Kirche geahnt haben, da\u00df sie mit diesen drei Versen einmal den Nerv der Zeit in einem fernen Jahrzehnt treffen w\u00fcrden? Da\u00df sie exakt das anr\u00fchren, was die Menschen im Jahre 2003 wohl am meisten besch\u00e4ftigt? In diesen 8 x 8 Worten geht es um nichts anderes als um Globalisierung &#8211; und um die Moral der Globalisierung.<\/p>\n<p>\u0084Es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen.\u0093<\/p>\n<p>Gott f\u00fcr alle Menschen&#8230;<\/p>\n<p>Uns heute ist dieser Gedanke vertraut. Wir haben ihn l\u00e4ngst in unsere Weltanschauungen integriert. Gott ist global.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Zeitgenossen des Apostels Paulus war das eine unerh\u00f6rte Idee. Der Gott Abrahams Isaaks und Jakobs, Sch\u00f6pfer des Himmels und der Erden war bis dahin der Gott Israels gewesen &#8211; ausschlie\u00dflich der Gott Israels. Das war selbstverst\u00e4ndlich. Ein Gott wurde immer einer mehr oder weniger gro\u00dfen Gruppe von Menschen zugeordnet. Einem Stamm, einem Volk, einer religi\u00f6sen Gemeinschaft, einer Nation. Baal war f\u00fcr die Philister gut, Marduk h\u00f6rte, wenn die Assyrer riefen, Poseidon setzte sich f\u00fcr die Seefahrer ein. Und jede Gruppe, jedes Volk versuchte seinen Gott zu verehren, indem es den Herrschaftsbereich seiner Kultur und Religion m\u00f6glichst weit ausdehnte. Lange war Zeus der siegreiche Gott der Antike, dann war es Jupiter, der Staatsgott des r\u00f6mischen Imperiums.<\/p>\n<p>Der Gott Israels durchbricht dieses Prinzip und erweist sich dadurch als der einzig wahre Gott &#8211; der einzig wahre unter all den wichtigen und nichtigen Gottheiten der Zeitenwende. Er ist Gott allein. Und er ist f\u00fcr alle Menschen da. Er l\u00e4\u00dft sich von allen anrufen. Er h\u00f6rt, er ist am Schicksal aller interessiert. Nicht nur an dem Israels. Sein Volk sind von nun an die Menschen auf dem ganzen Erdkreis. Seine Wahlheimat ist die ganze Erde. Nicht nur die Provinz Jud\u00e4a. Wir d\u00fcrfen ihn anrufen, wo immer wir sind &#8211; nicht nur in Jerusalem. Bei ihm, dem lebendigen Gott laufen die Seufzer und Gebete, die Bitten und Klagen von \u00fcberallher zusammen. Wie an unsichtbaren F\u00e4den h\u00e4lt er Kontakt zu jedem einzelnen, jeder einzelnen von uns. Er verbindet die Menschheit. Das ist das heilsame seiner Gnade: Gott ist global.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns wie gesagt ein vertrauter Gedanke. Wir haben den Gedanken der Verbindung aller mit allen in den letzten Jahren sozusagen technisch in die Tat umgesetzt. Bis in den fernsten Winkel der Erde verzweigen sich unsere Kommunikationskan\u00e4le. Mit ungeheurem Tempo verbreiten sich Nachrichten rund um den Erdball. Per Internet auf den heimischen Bildschirm, per Mobiltelefon live ins Ohr. Radiowellen \u00fcberziehen die Erdoberfl\u00e4che mit einem allgegenw\u00e4rtigen, unsichtbaren Netz. \u00dcber uns kreisen Satelliten am Himmel, die in der Lage sind, jeden Punkt der Erde zentimetergenau orten. Die Fortbewegungsmittel haben immense Geschwindigkeiten erreicht. Transportwege fallen nicht mehr ins Gewicht. Frische Blumen aus Nordafrika, Obst aus Neuseeland, Elektroteile aus Korea &#8211; all das gelangt im Handumdrehen in <em>das <\/em> Regal, auf den Tisch f\u00fcr den es bestimmt ist. Und wir gelangen per D\u00fcsenstrahl binnen 24 Stunden an jeden beliebigen Ort auf dem Globus. Die Welt ist ein Dorf &#8211; und wir wohnen darin.<\/p>\n<p>Verglichen mit den differenzierten und empfindlichen Mechanismen, mit den ungeheuren M\u00f6glichkeiten der Globalisierung ist die Moral, die Paulus in seinen 8&#215;8 Worten an Titus entwirft, simpel, fast primitiv. Aber es sind gerade die eing\u00e4ngigen, einfachen Maximen, die in jedes Handgep\u00e4ck passen. Sie gelten \u00fcberall. Paulus bringt sie auf den Punkt:<\/p>\n<p>\u0084Da\u00df er, Christus, sich reinigte ein Volk, das flei\u00dfig w\u00e4re zu guten Werken.\u0093<\/p>\n<p>Ein Volk. Also nicht wieder zwei, drei, ein halbes Dutzend V\u00f6lker unter diesem einen Gott. Keine neuerlichen Aufspaltungen in alte Gegens\u00e4tze: Juden, Griechen, Sklaven, Freie, Mann und Frau. Ein Volk sind sie alle, vor Gott alle gleich. Sie haben gleichen Zugang zu Ihm, finden sein Geh\u00f6r. Seine Gnade gilt allen Menschen in gleichem Ma\u00dfe. Seine Liebe ber\u00fchrt alle auf gleiche Weise. Wir sind Kinder des einen Vaters. Sind Geschwister.<\/p>\n<p>Und so sollen wir leben. Ein Volk. Flei\u00dfig einander Gutes zu tun. Nie nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Immer das Wohl des ganzen, der gro\u00dfen Familie mit im Blick. Das ist die simple Moral, die Paulus der Globalisierung, die in der Weihnachtsnacht ihren Anfang nahm, mitgibt.<\/p>\n<p>Ob es uns gelingt, diese Moral beharrlich und \u00fcberzeugend weiterzusagen? Ernstmachen mit der Weihnachtsbotschaft &#8211; das erfordert, an bestimmten Stellen gegen den Strom zu schwimmen. Paulus sagt es in seinen Worten: Absagen den weltlichen Begierden. Ablegen alles ung\u00f6ttliche Wesen.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren hat sich bei uns ein unseliger Volkssport entwickelt: Mitnehmen, was zu kriegen ist. Den H\u00f6chstpreis erzielen, der eben m\u00f6glich ist. Die Miete kassieren, die ich gerade noch bekommen kann. Mir das Schn\u00e4ppchen unter den Nagel rei\u00dfen, bevor es ein anderer bekommt. Den Profit einstreichen, der maximal drinsitzt.<\/p>\n<p>Profitorientierung: Eine verh\u00e4ngnisvolle Leitlinie f\u00fcr unser Handeln. Sie bringt kurzfristig befriedigende, me\u00dfbare Ergebnisse &#8211; wird aber auf die Dauer unsere Lebensr\u00e4ume einschn\u00fcren und zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>Der Glaube, da\u00df wir alle ein Volk, eine gro\u00dfe Familie in Christus sind, kostet dagegen etwas. Er bedeutet teilen und verzichten um der Geschwister willen.<\/p>\n<p>Ein Volk, flei\u00dfig zu guten Werken: Das hat zur Folge, da\u00df ich aus meinem Geld nicht das maximale heraushole. Es bedeutet, da\u00df ich abw\u00e4ge, wen und was ich unterst\u00fctze, wenn ich Geld ausgebe. Welche Initiative ich f\u00f6rdere. Wo ich helfe, Arbeitspl\u00e4tze zu erhalten, und wessen. Welchen Lebensraum ich mitgestalte.<\/p>\n<p>Wieder im Fachgesch\u00e4ft kaufen, wenn noch eines zu finden ist. Vielleicht wieder im Tante-Emma-Laden. Draufzahlen gegen\u00fcber dem Preis im Supermarkt. Sicherlich. Aber mit meinem Geld einen intakten Lebenszusammenhang mitgestalten und einen Arbeitsplatz mehr mitfananzieren. Teilen und teilnehmen.<\/p>\n<p>Und das nicht nur im Kleinen.<\/p>\n<p>Vielleicht haben Sie vor dem Gottesdienst im Liedheft gebl\u00e4ttert und sind auf die Seite gesto\u00dfen, die auf die Kollekte aufmerksam macht. (Anmerkung: Die Kollekteninformation wurde dem Material f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeitsarbeit von <em>Brot f\u00fcr die Welt <\/em> entnommen.) Viele Gesichter sind drauf zu sehen. Sie erz\u00e4hlen viele Geschichten. Von Armut, von Ausbeutung, Resignation, von Hoffnung, von Glauben von bescheidenem Gl\u00fcck. Viele Hautfarben haben die Gesichter, sie zeigen Menschen aus vielen Erdteilen. Unsere Geschwister.<\/p>\n<p>Es geht nicht darum, da\u00df sie gleich nach der Predigt besonders viel in die Kollekte tun. Tun sie das gerne, wenn Sie m\u00f6chten. Doch es geht um mehr. Es geht darum, da\u00df wir die Botschaft von der Weihnacht \u00fcber Weihnachten hinaus Gestalt werden lassen. Ein Volk. Eine Familie. Kinder Gottes. Unsere Geschwister.<\/p>\n<p>An diese Geschwister denke ich demn\u00e4chst, wenn ich wieder Kaffee kaufe, und der Preis ist so verd\u00e4chtig niedrig, da\u00df ich mir ausrechnen kann, da\u00df die Bauern in Lateinamerika daf\u00fcr ihre Familien hungern lassen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>An diese Geschwister denke ich, wenn ich ein neues T-Shirt kaufe, Textilien \u00fcberhaupt, Kleidung, einen Teppich. Das kann nichts mehr sein, wof\u00fcr Kinder zur Sklavenarbeit gezwungen werden.<\/p>\n<p>An diese Geschwister denke ich, wenn ich Geld anlege, das ich \u00fcbrig habe. Denke an die Br\u00fcder und Schwestern in den Fabriken und auf den Plantagen der Dritten Welt. Wichtiger als die Ertragsrate wird mir sein, da\u00df f\u00fcr sie genug bleibt, um ein menschenw\u00fcrdiges Leben in einem intakten Gemeinwesen zu f\u00fchren. Dazu geh\u00f6rt auch, da\u00df sie Freude an ihrer Arbeit haben, und nicht fremden Profit maximieren.<\/p>\n<p>\u0084Es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen&#8230;\u0093<\/p>\n<p>So gesehen wird das Geschehen im Stall von Bethlehem zu einem Symbol jenseits allen Kitsches und aller Beschaulichkeit.<\/p>\n<p>&#8211; Der Sohn Gottes, geboren in einem entlegenen Winkel abseits der gro\u00dfen Linien der Weltgeschichte, erinnert uns daran: Gott setzt mit seiner Gnade ganz unten an. Bei ihm f\u00e4llt niemand durch die Maschen, nicht das kleinste Gesch\u00f6pf, nicht das armseligste.<\/p>\n<p>&#8211; \u0084Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen &#8230;\u0093 Gottes Globalisierung breitet sich von unten her aus. Die Hirten, die kleinen Leute, h\u00f6ren es als erste und sagen es weiter. Dann die Bewohner von Bethlehem, die sich wundern. Die Weisen weit entfernt. Der K\u00f6nig. Schlie\u00dflich &#8211; Schritt f\u00fcr Schritt &#8211; alle Welt.<\/p>\n<p>&#8211; Die Familie, Maria und Josef d\u00fcrfen ruhig heilig sein und das Kind s\u00fc\u00df. Denn sie werden zum Symbol der gro\u00dfen Familie zu der wir geh\u00f6ren: Kinder Gottes alle Menschen.<\/p>\n<p>&#8211; Und selbst mit den festlichen Ger\u00fcchen, den die Kerzen und der Beschaulichkeit der Weihnacht hat es seine Richtigkeit. Sie sind der Vorgeschmack auf das, was Paulus uns vollmundig in Aussicht stellt:<\/p>\n<p>\u0084Die endg\u00fcltige Erscheinung der Herrlichkeit unseres Heilandes Jesus Christus, auf die wir warten in seliger Hoffnung.\u0093<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p><strong>Pastor Ulrich Haag, Aachen<br \/>\n<a href=\"mailto:haag@ekir.de\">haag@ekir.de <\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Globalisierung und Moral Der Predigtabschnitt des heutigen Abends besteht aus einem einzigen Satz. Er stammt aus einem Brief, den ein Christ namens Titus, der wahrscheinlich Anfang des zweiten Jahrhunderts auf der Insel Kreta lebte, empfangen hat. Ein Bandwurmsatz, im griechischen Original ist er 64 W\u00f6rter lang. Wir h\u00f6ren diesen Satz in der \u00dcbersetzung Martin Luthers. 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