{"id":9700,"date":"2003-12-07T19:49:40","date_gmt":"2003-12-07T18:49:40","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9700"},"modified":"2025-06-28T10:20:24","modified_gmt":"2025-06-28T08:20:24","slug":"roemer-1-1-7-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/roemer-1-1-7-2\/","title":{"rendered":"R\u00f6mer 1, 1-7"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p align=\"left\">(1) zu Weihnachten geh\u00f6ren Gr\u00fc\u00dfe. So wie<br \/>\nder Tannenbaum, die Weihnachtskrippe und die Weihnachtsmusik zum Fest<br \/>\ngeh\u00f6ren, so sind auch Gr\u00fc\u00dfe an Weihnachten unverzichtbar.<br \/>\nZu Weihnachten verschickt man Gru\u00dfkarten und Briefe an die, die<br \/>\nman liebt oder sch\u00e4tzt, &#8211; und wohl auch an die, die es von einem<br \/>\nerwarten. An Weihnachten telefoniert man mit der Familie, man gr\u00fc\u00dft<br \/>\neinander und w\u00fcnscht sich gegenseitig ein frohes Fest. Zu Weihnachten<br \/>\ngr\u00fc\u00dft auch der Bundespr\u00e4sident und spricht uns und der<br \/>\nGesellschaft insgesamt Mut zu. Brauchen kann man den ja in diesen Tagen.<br \/>\nAuch der Papst l\u00e4sst es sich nicht nehmen und gr\u00fc\u00dft die<br \/>\nGl\u00e4ubigen, die ihn f\u00fcr zust\u00e4ndig halten, in 76 oder noch<br \/>\nmehr Sprachen, urbi et orbi, wenn es seine Gesundheit denn zul\u00e4sst.<br \/>\nSelbst der H\u00e4ndler, der mir zu Weihnachten in Kooperation mit meiner<br \/>\nFrau einen neuen Computer beschert, gr\u00fc\u00dft per E-Mail zum Fest<br \/>\nund w\u00fcnscht auf einem adretten Foto seiner heiter illuminierten<br \/>\nFirmenzentrale: \u0084Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr!\u0093<\/p>\n<p align=\"left\">Das Gr\u00fc\u00dfen in den verschiedensten Formen und<br \/>\nWeisen geh\u00f6rt zum Weihnachtsfest elementar dazu. Und in diese Folge<br \/>\nvon Gr\u00fc\u00dfen und W\u00fcnschen reiht sich heute auch unser Predigttext<br \/>\nein. Der Apostel Paulus schreibt an die Gemeinde in Rom und beginnt seinen<br \/>\nBrief mit folgendem Gru\u00df: \u0084Gnade sei mit euch und Friede von Gott,<br \/>\nunserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!\u0093<\/p>\n<p>(2) Ein apostolischer Gru\u00df zur Weihnacht am Heiligen Abend \u0096 ja<br \/>\npasst das denn \u00fcberhaupt? Am Heiligen Abend da geht es doch um das<br \/>\nKind im Stall, um Maria und Josef, um Ochs und Esel, um Hirten, K\u00f6nige<br \/>\nund Engel. Im Vergleich dazu f\u00e4llt der apostolische Gru\u00df des<br \/>\nPaulus doch ein wenig ab. In emotionaler Hinsicht jedenfalls kann er<br \/>\nmit den vertrauten Bildern und Themen der Weihnacht kaum mithalten. Der<br \/>\nGru\u00df ist wirkt etwas sachlich im Verh\u00e4ltnis zu dem, was wir<br \/>\nam Heiligen Abend erwarten.<\/p>\n<p>Drehen wir die Sache daher ein wenig anders. Betrachten wir den Gru\u00df des<br \/>\nPaulus einmal nicht als Gru\u00df an uns oder an die urspr\u00fcnglich<br \/>\ngemeinte Gemeinde in Rom. Betrachten wir den Gru\u00df des Apostels<br \/>\neinmal als Deutung und Interpretation des Weihnachtsgeschehens. Weihnachten,<br \/>\nso k\u00f6nnte man dann sagen, Weihnachten selbst ist ein Gru\u00df,<br \/>\nein g\u00f6ttlicher Gru\u00df an uns Menschen. Die Geburt des Kindes<br \/>\nim Stall von Bethlehem w\u00e4re dann der eigentliche Gru\u00df und<br \/>\ndie Worte des Apostels w\u00fcrden uns nur erl\u00e4utern, wie der g\u00f6ttliche<br \/>\nGru\u00df zu verstehen ist, n\u00e4mlich als Zeichen der Gnade und des<br \/>\nFriedens von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus.<\/p>\n<p>(3) K\u00f6nnen wir Weihnachten verstehen als g\u00f6ttlichen Gru\u00df an<br \/>\nuns Menschen? Vielleicht schon. Die Weihnachtsgeschichte selbst steckt<br \/>\njedenfalls voller Gr\u00fc\u00dfe: Der Engel, der Maria die Geburt Jesu<br \/>\nank\u00fcndigt, er\u00f6ffnet ihr die Botschaft mit einem Gru\u00df: \u0084Sei<br \/>\ngegr\u00fc\u00dft, du Begnadete! Der Herr ist mit dir!\u0093 Maria ist \u00fcber<br \/>\ndiesen Gru\u00df zun\u00e4chst allerdings gar nicht erbaut. Vielmehr<br \/>\nerschrickt sie und fragt sich: \u0084Welch ein Gru\u00df ist das?\u0093 Der Engel<br \/>\nmuss ein zweites Mal ansetzen, um sie zu beruhigen: \u0084F\u00fcrchte dich<br \/>\nnicht, Maria\u0093, sagt er, \u0084du hast Gnade bei Gott gefunden.\u0093 Und wieder<br \/>\ntaucht hier in diesem Gru\u00df des Engels an Maria das Stichwort \u0084Gnade\u0093 auf,<br \/>\ndas wir schon aus dem Gru\u00df des Apostels kennen. Die Hinweise verdichten<br \/>\nsich: Weihnachten, das ist ein Zeichen der g\u00f6ttlichen Gnade, ein<br \/>\ng\u00f6ttlicher Gnadengru\u00df gleichsam.<\/p>\n<p>Bei Maria scheint der g\u00f6ttliche Gnadengru\u00df aber noch nicht<br \/>\ngleich so richtig angekommen zu sein. Die Botschaft schwanger zu sein,<br \/>\nobwohl sie nicht verheiratet ist, wird sie zun\u00e4chst kaum als Zeichen<br \/>\neiner besonderen Gnade verstanden haben. F\u00fcr Maria d\u00fcrfte ihre<br \/>\nSchwangerschaft mit Jesus vielmehr zun\u00e4chst eine elementare Bedrohung<br \/>\ngewesen sein. Bis heute hat man es als allein erziehende Mutter nicht<br \/>\nleicht. Wie viel schwieriger d\u00fcrfte das damals gewesen sein, zumal<br \/>\nbei den rigiden Sittenregeln des Orients. Weil sie an der Tatsache der<br \/>\nSchwangerschaft wiederum auch nichts \u00e4ndern kann, f\u00fcgt sich<br \/>\nMaria in ihr Schicksal und entl\u00e4sst den Engel mit der lapidaren<br \/>\nFeststellung: \u0084Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe wie du gesagt<br \/>\nhast.\u0093 Auch diese Antwort hat etwas Sachlich-N\u00fcchternes an sich.<br \/>\nVon weihnachtlichem Jubel ist da zun\u00e4chst keine Spur.<\/p>\n<p>Es bedarf eines zweiten Gru\u00dfes, damit Maria sich \u00fcber die<br \/>\nSchwangerschaft mit Jesus wirklich freuen kann. Erst als Maria ihre gleichfalls<br \/>\nschwangere Kusine Elisabeth besucht, wird ihr klar, dass der Gnadengru\u00df des<br \/>\nEngels vielleicht doch nicht so verfehlt war. Maria jedenfalls macht<br \/>\nsich auf ins Gebirge Juda, um einen Verwandtschaftsbesuch abzustatten.<br \/>\nWir notieren: Verwandtschaftsbesuche zu Weihnachten haben eine lange<br \/>\nTradition. Bei ihrer Kusine angekommen gr\u00fc\u00dft Maria Elisabeth.<br \/>\nDas ist aber noch nicht der spektakul\u00e4re Gru\u00df. Der eigentliche<br \/>\nGru\u00df findet im Verborgenen statt. Es ist Elisabeth, die mit Johannes,<br \/>\ndem sp\u00e4teren T\u00e4ufer schwanger ist, die den verborgenen Gru\u00df wahrnimmt: \u0084Und<br \/>\nes begab sich, als Elisabeth den Gru\u00df Marias h\u00f6rte, h\u00fcpfte<br \/>\ndas Kind in ihrem Leibe.\u0093 Und hellsichtig wie Elisabeth ist, wei\u00df sie<br \/>\nden Gru\u00df des einen Ungeborenen an den anderen Ungeborenen zu deuten.<br \/>\nElisabeth erwidert den Gru\u00df Marias mit einem jubelnden Gru\u00df,<br \/>\nwie ihn noch keine Frau zuvor geh\u00f6rt hat: \u0084Gepriesen bist du unter<br \/>\nden Frauen\u0093, ruft Elisabeth \u0084und gepriesen ist die Frucht deines Leibes!\u0093 Elisabeth<br \/>\nist durch das H\u00fcpfen in ihrem Bauch ganz au\u00dfer sich. Sie merkt,<br \/>\ndass das H\u00fcpfen ein Zeichen der Gnade auch f\u00fcr sie selbst ist. \u0084Und<br \/>\nwie geschieht mir das\u0093, f\u00e4hrt sie fort, \u0084dass die Mutter meines<br \/>\nHerrn zu mir kommt. Denn siehe, als ich die Stimme deines Gru\u00dfes<br \/>\nh\u00f6rte, h\u00fcpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe.\u0093<\/p>\n<p>Jetzt erst, auf den jubelnden Gru\u00df Elisabeths hin, versteht Maria,<br \/>\ndass ihr in der Tat Gnade und nicht Unheil zuteil wurde. Und auch Maria<br \/>\nbeginnt zu jubeln und singt ein Lied \u00fcber die Gnade und Barmherzigkeit<br \/>\nGottes. Maria stimmt jenes Magnifikat an, das wir vorhin im Wechsel gemeinsam<br \/>\ngesprochen haben. Auf den Gru\u00df Elisabeths hin begreift sie, dass<br \/>\ndas Kind in ihrem Bauch zugleich der Herr der Welt, der Sohn des himmlischen<br \/>\nVaters ist. Und obwohl sie ahnt, dass die Aufgabe, dieses Kind auszutragen<br \/>\nund bei seinem Auftrag zu begleiten, ihre Kr\u00e4fte \u00fcber die Ma\u00dfen<br \/>\nfordern werden, wei\u00df sie nun, dass in allem, was geschieht, Gottes<br \/>\nGnade mit ihr sein wird. Der jubelnde Gru\u00df Elisabeths macht f\u00fcr<br \/>\nMaria aus der bedrohlichen Situation einer ungewollten Schwangerschaft<br \/>\nein Zeichen der g\u00f6ttlichen Gnade und Zuwendung. Weihnachten ist<br \/>\nf\u00fcr sie nun keine Bedrohung mehr, sondern tats\u00e4chlich ein g\u00f6ttlicher<br \/>\nGnadengru\u00df an sie und an die Menschen: \u0084Gnade sei mit euch und<br \/>\nFriede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!\u0093<\/p>\n<p>(4) Die Worte des Apostels lehren uns, Weihnachten als g\u00f6ttlichen<br \/>\nGru\u00df zu verstehen. Und Gr\u00fc\u00dfe, das m\u00fcssen wir bedenken,<br \/>\nGr\u00fc\u00dfe sind nichts Beil\u00e4ufiges und Unwichtiges. Gr\u00fc\u00dfe<br \/>\ngeben kund, wie eine Beziehung eigentlich gemeint ist. Im Gru\u00df,<br \/>\nden wir einander bei einer Begegnung geben, stellen wir klar, dass wir<br \/>\nmit friedlichen Absichten kommen und dem anderen unser Wohlwollen gilt:<br \/>\nBeim Gr\u00fc\u00dfen w\u00fcnschen wir dem anderen einen \u0084guten Tag\u0093,<br \/>\nwir sagen \u0084Gr\u00fc\u00df Gott\u0093 und w\u00fcnschen dem Gegen\u00fcber<br \/>\ndamit den g\u00f6ttlichen Segen. Ein Gru\u00df kann kenntlich machen,<br \/>\nwes Geistes Kind man ist: statt im Namen Gottes zu gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nund einen guten Tag zu w\u00fcnschen haben viele in diesem Land &#8211; es<br \/>\nist noch keine sechzig Jahre her &#8211; einander im Namen eines Massenm\u00f6rders<br \/>\nHeil gew\u00fcnscht. So verr\u00e4terisch k\u00f6nnen Gr\u00fc\u00dfe<br \/>\nsein. Gr\u00fc\u00dfe sind keinesfalls harmlos und unbedeutend.<\/p>\n<p>Beim Gr\u00fc\u00dfen geben wir kund, wie wir es miteinander meinen.<br \/>\nUnd der Gru\u00df des Apostels macht deutlich, wie Gott es mit uns Menschen<br \/>\nmeint: \u0084Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem<br \/>\nHerrn Jesus Christus!\u0093 Gnade und Frieden \u0096 das will Gott f\u00fcr die<br \/>\nWelt und f\u00fcr uns Menschen. Und dass gerade Weihnachten ein Zeichen<br \/>\nf\u00fcr Gottes Gnaden- und Friedenswillen ist, das macht ein weiterer<br \/>\nGru\u00df in der Weihnachtsgeschichte deutlich: der Gru\u00df des Engels<br \/>\nan die Hirten auf dem Feld bei Bethlehem.<\/p>\n<p>(5) Wie Maria so sind auch die Hirten zun\u00e4chst keineswegs erbaut \u00fcber<br \/>\ndas pl\u00f6tzliche Auftauchen eines Engels. Das strahlende Licht der<br \/>\ng\u00f6ttlichen Herrlichkeit l\u00f6st bei ihnen Erschrecken und Entsetzen<br \/>\naus. Der Engel sieht sich daher gen\u00f6tigt, die Hirten erst einmal<br \/>\nzu beruhigen: \u0084F\u00fcrchtet euch nicht!\u0093 sagt er zu ihnen. Ob die Hirten<br \/>\ndiese Beschwichtigung schon wirklich beruhigt hat?<\/p>\n<p>Doch der Engel hat noch mehr zu sagen. Auch er hat eine Gru\u00dfbotschaft.<br \/>\nEr \u00fcberbringt die eigentliche, die \u00f6ffentliche Gru\u00dfbotschaft<br \/>\nGottes zu Weihnachten: \u0084F\u00fcrchtet Euch nicht!\u0093 sagt der Engel und<br \/>\ndann f\u00e4hrt er fort: \u0084Siehe, ich verk\u00fcndige euch gro\u00dfe<br \/>\nFreude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland<br \/>\ngeboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das<br \/>\nhabt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und<br \/>\nin einer Krippe liegen.\u0093<\/p>\n<p>Der Engel \u00fcberbringt den Hirten und mit ihnen uns die Botschaft<br \/>\nund den Gnadengru\u00df Gottes: \u0084In alle Finsternis und Traurigkeit<br \/>\nder Welt sende ich meinen Heiland, den Retter, das Kind, das die Welt<br \/>\nneu macht und verwandelt. Geht hin in den Stall, geht hin zu dem Kind,<br \/>\ndas in Windeln gewickelt in der Krippe liegt: Hier an diesem erb\u00e4rmlichen<br \/>\nOrt, hier, wo die Dynamik und Sch\u00f6nheit, hier, wo aber auch die<br \/>\nZartheit und Gef\u00e4hrdung des Lebens so unmittelbar zu sp\u00fcren<br \/>\nist, hier mache ich alles neu. Hier bricht es an, das Reich Gottes, die<br \/>\nWelt, wie ich sie gewollt habe. Hier im Stall von Bethlehem komme ich<br \/>\neuch ganz nahe. Ich kenne eure Traurigkeit. Ich nehme Teil an Eurem Leiden.<br \/>\nIch nehme selbst Schmerz und Ablehnung auf mich, weil ich euch nahe bin<br \/>\nund euch liebe. Hier beim Kind in der Krippe seht ihr meine Macht, die<br \/>\nMacht des Sch\u00f6pfers der Welt, hier seht ihr meine Liebe zu den Menschen,<br \/>\nmeinen Willen zum Leben, meine Kraft der Neusch\u00f6pfung.\u0093 \u0096 Das ist<br \/>\nder g\u00f6ttliche Gru\u00df an Weihnachten, das ist die Botschaft des<br \/>\nKindes, das in Windeln gewickelt in der Krippe liegt. In dieser Weise<br \/>\ngibt sich Gott in seinem Weihnachtsgru\u00df kund.<\/p>\n<p>(6) Der Engel \u00fcberbringt den Hirten in Bethlehem und mit ihnen<br \/>\nauch uns die Nachricht von der Geburt des g\u00f6ttlichen Kindes, des<br \/>\nHeilands der Welt. Und weil diese Botschaft f\u00fcr uns Irdische den<br \/>\nHimmel \u00f6ffnet, erscheint den Hirten und mit ihnen uns das ganze<br \/>\nEngelsheer. Aus dem <em>einen <\/em> Engel wird die Menge der himmlischen<br \/>\nHeerscharen, die Gott loben und das Kommen des g\u00f6ttlichen Friedens<br \/>\nbejubeln: \u0084Ehre sei Gott in der H\u00f6he und Friede auf Erden bei den<br \/>\nMenschen seines Wohlgefallens.\u0093<\/p>\n<p>Dieser Jubel der Engel ist Gottes Gru\u00df an alle, die Angst haben<br \/>\nund verzweifelt sind, er ist Gottes Gru\u00df an alle Wehm\u00fctigen<br \/>\nund Verdrossenen, der Gru\u00df an jene, die gerne w\u00fcssten, wo<br \/>\nes lang geht, und die unsicher sind und nach dem richtigen Weg suchen.<br \/>\nDer Gru\u00df Gottes an Weihnachten ist ein Gru\u00df des Friedens<br \/>\nan jene, die streiten und k\u00e4mpfen, er ist ein Zeichen der Sanftmut<br \/>\ngegen allen \u00c4rger und Hass in unseren Herzen. Der Gru\u00df Gottes<br \/>\nist ein Zeichen der Gnade, der Zuwendung und der Liebe. Im Kind in der<br \/>\nKrippe kommt Gott uns ganz nahe und verspricht uns: Ich bin bei euch.<br \/>\nIch schenke euch meine Gnade und meinen Frieden. Und an diesen Gru\u00df Gottes<br \/>\nzur Weihnacht schlie\u00dft sich der Apostel Paulus an. Sein apostolischer<br \/>\nGru\u00df zu Weihnachten gilt auch uns: \u0084Gnade sei mit euch und Friede<br \/>\nvon Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!\u0093 \u0096 Amen.<\/p>\n<p align=\"left\">Predigtlied : EG 36, 1-3+6, Fr\u00f6hlich soll mein Herze<br \/>\nspringen<\/p>\n<p><strong>Dr. Christoph Dinkel<br \/>\nPfarrer, Privatdozent<br \/>\nG\u00e4nsheidestra\u00dfe 29<br \/>\n70184 Stuttgart<br \/>\n<a href=\"mailto:christoph.dinkel@arcor.de\">christoph.dinkel@arcor.de <\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde, (1) zu Weihnachten geh\u00f6ren Gr\u00fc\u00dfe. So wie der Tannenbaum, die Weihnachtskrippe und die Weihnachtsmusik zum Fest geh\u00f6ren, so sind auch Gr\u00fc\u00dfe an Weihnachten unverzichtbar. Zu Weihnachten verschickt man Gru\u00dfkarten und Briefe an die, die man liebt oder sch\u00e4tzt, &#8211; und wohl auch an die, die es von einem erwarten. An Weihnachten telefoniert man [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8543,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41,1,727,157,1192,545,114,921,349,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-9700","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-roemer","category-aktuelle","category-archiv","category-beitragende","category-christoph-dinkel","category-christvesper","category-deut","category-kapitel-01-chapter-01-roemer","category-kasus","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9700","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9700"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9700\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13959,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9700\/revisions\/13959"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9700"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9700"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9700"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=9700"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=9700"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=9700"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=9700"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}