{"id":9754,"date":"2004-01-07T19:49:42","date_gmt":"2004-01-07T18:49:42","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9754"},"modified":"2025-06-28T13:10:00","modified_gmt":"2025-06-28T11:10:00","slug":"roemer-12-1-3-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/roemer-12-1-3-2\/","title":{"rendered":"R\u00f6mer 12, 1-3"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">1. Sonntag nach Epiphanias, 11. Januar 2004<br \/>\nPredigt \u00fcbe<\/span><\/b><b><span style=\"color: #000099;\">r R\u00f6mer 12, 1-3, verfa\u00dft von Thomas Bautz <\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Wer wei\u00df nichts von diesen \u0084guten Vors\u00e4tzen\u0093, die den Jahreswechsel auf die eine oder andere Weise kennzeichnen: Viele Menschen m\u00f6chten im neuen Jahr f\u00fcr ihr ganz privates, pers\u00f6nliches Leben oder auch im Berufsalltag etwas \u00e4ndern. Manche sind fest entschlossen, eine mehr oder weniger schlechte oder sogar ungesunde Gewohnheit \u0096 wie z.B. das Rauchen oder den regelm\u00e4\u00dfigen Alkoholkonsum \u0096 aufgeben. Andere haben vor, energiesparender und umweltbewusster Auto zu fahren, und wieder andere m\u00f6chten mehr Zeit f\u00fcr ihren Ehepartner und f\u00fcr die Kinder investieren. Manche Kinder wiederum haben sich fest vorgenommen, flei\u00dfiger f\u00fcr die Schule zu lernen, sich mehr zu bem\u00fchen, auch wenn sie \u0084keinen Bock\u0093 haben. Studierende wollen ernsthafter und konsequenter studieren und baldm\u00f6glichst einen Abschluss anvisieren. Menschen in den sog. helfenden Berufen m\u00f6chten sich entweder noch wahrhaftiger und gewissenhafter um ihre Klienten, Patienten oder auch um ihre Kirchensteuer zahlenden Gemeindeglieder k\u00fcmmern. So mancher Helfer entdeckte im alten Jahr hier und da seine \u00dcberforderung (burn out syndrom) und seine eigene Hilflosigkeit und hat f\u00fcr das neue Jahr einschneidende Ver\u00e4nderungen \u0096 z.B. einen l\u00e4ngeren Kuraufenthalt oder ein sog. Sabbat-jahr \u0096 eingeplant. Sie werden zweifellos diesen Beispielen eigene, Ihnen naheliegendere hinzuf\u00fcgen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die meisten von uns k\u00f6nnen \u0084ein Lied davon singen\u0093, wie schwer es uns \u00fcblicherweise f\u00e4llt, unseren guten Vors\u00e4tzen tats\u00e4chlich gerecht zu werden bzw. sie in die Tat umzusetzen.<\/p>\n<p>Woran das im Einzelnen liegen mag, muss wohl jeder f\u00fcr sich herausfinden. Ich versuche nur, einigen m\u00f6glichen Ursachen nachzusp\u00fcren.<\/p>\n<p>Zum einen k\u00f6nnte der Zeitpunkt f\u00fcr eine Ver\u00e4nderung unangemessen gew\u00e4hlt sein: Der Jahreswechsel bietet sich ja zun\u00e4chst lediglich als \u00e4u\u00dferer Anlass an. Hingegen kann es gut sein, dass die innere Uhr, der seelisch-geistige \u0084Kalender\u0093 eines Menschen nach v\u00f6llig anderen Kriterien verlangt; oft ist das Innenleben, d.h. die Zeit als Qualit\u00e4t noch gar nicht reif f\u00fcr eine Ver\u00e4nderung. Dann ist es auch kein Wunder, wenn der- oder diejenige den guten Vorsatz alsbald wieder aufgibt oder die Energie zur Verwirklichung allm\u00e4hlich versiegt. Ich denke, dass hierin eine Hauptursache f\u00fcr das Scheitern so mancher wohl gemeinter Vors\u00e4tze liegt. Au\u00dferdem scheint es f\u00fcr die meisten nahezu unm\u00f6glich zu sein, ihr Verhalten \u0084von heut auf morgen\u0093 zu \u00e4ndern. Hilfreich w\u00e4re es, sich einmal zu \u00fcberlegen, wie lange ein bestimmtes Verhalten oder gar eine Charaktereigenschaft bisher gelebt wurde. Vielleicht sollten wir in dieser Hinsicht geduldiger und barmherziger mit uns selbst und anderen Menschen umgehen. Denn nur wenigen ist es offenbar gegeben, kraft ihrer Vernunft und Willensanstrengung sich ab sofort zu \u00e4ndern oder ein anderes Verhalten an den Tag zu legen.<\/p>\n<p>Zum anderen neigen einige Menschen manchmal dazu, sich zu \u00fcberfordern. Sie stellen zu hohe Erwartungen an sich; das Ziel ist zu hoch gesteckt. Oft ist die \u0084Psychologie der kleinen Schritte\u0093 realistischer und daher hilfreicher, als alles auf ein Mal erreichen zu wollen. Also: ein Raucher sollte seinen Konsum stufenweise einschr\u00e4nken, ma\u00dfvoller mit dem Tabakgenuss umgehen, oder vielleicht \u00fcberhaupt wieder das Genie\u00dfen lernen, falls bereits ein Suchtverhalten entstanden ist. Ebenso k\u00f6nnte der Alkoholkonsum auf ein vern\u00fcnftiges, d.h. bek\u00f6mmliches, die Person nicht einschr\u00e4nkendes Ma\u00df reduziert werden. Der Genuss von Wein und Bier ist zweifelsfrei etwas K\u00f6stliches; ein Suchtverhalten oder eine Abh\u00e4ngigkeit aber f\u00fcgt dem Menschen k\u00f6rperlichen und seelischen Schaden zu und ver\u00e4ndert auch sein Sozialverhalten. Wie viele Ehen und Familien leiden in nahezu unbeschreiblicher Weise unter den Folgen einer Sucht, ob es sich nun um Nikotin-, Alkohol-, Tabletten- oder Drogenmissbrauch bzw. \u0096abh\u00e4ngigkeit handelt: auch Spielsucht geh\u00f6rt dazu.<\/p>\n<p>Ohne \u00e4rztliche Hilfe schafft kaum jemand den Weg aus Sucht und Abh\u00e4ngigkeit. In der Regel empfiehlt sich auch eine psychotherapeutische Begleitung, um m\u00f6glichen Ursachen f\u00fcr das Verhalten des in Abh\u00e4ngigkeit Geratenen auf die Spur zu kommen und gemeinsam einen Weg zur Befreiung und Gesundung zu finden.<\/p>\n<p>Manchmal \u0096 meistens in der Phase der Pubert\u00e4t oder der Adoleszens &#8211; greifen Menschen aus Leichtsinn zu Tabak und Alkohol; Kinder und Jugendliche benutzen es als Indikatoren daf\u00fcr, dass sie ihrer Auffassung nach schon \u0084erwachsen\u0093 sind, dass sie auch einen Anspruch auf die Rechte haben, die normalerweise nur Erwachsenen geb\u00fchrt. Zu den Pflichten der Erwachsenen haben sie seltener eine Affinit\u00e4t. Zum Gl\u00fcck unterwerfen sich die meisten nur vor\u00fcbergehend einem solchen Verhalten.<\/p>\n<p>Dennoch ist es erschreckend, wie viele Kinder bereits nikotin-, alkohol- oder drogenabh\u00e4ngig sind. Diese Kinder und die enorm gro\u00dfe und weiter ansteigende Zahl der suchtkranken Erwachsenen in unserem Land sind \u0096 so traurig es ist zu sagen \u0096 ein Spiegel unserer Gesellschaft.<\/p>\n<p>Diese Aussage bliebe eine Floskel und Sie w\u00e4ren mit Recht emp\u00f6rt, wenn sie nicht n\u00e4her ausgef\u00fchrt w\u00fcrde. Ich m\u00f6chte dabei auf den Predigttext des heutigen Sonntags zu sprechen kommen, weil Paulus darin m.E. darin grundlegende Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr christliches Verhalten setzt, die unsere Sinne sch\u00e4rfen k\u00f6nnen. Wohltuend dabei ist, dass er einen ermutigenden Ton anschl\u00e4gt und dass er an die Barmherzigkeit Gottes erinnert; aber h\u00f6ren Sie selbst (1):<\/p>\n<p>Ich ermutige euch nun, Geschwister [im Glauben], auf Grund der Barmherzigkeit Gottes:<\/p>\n<p>Stellt euer ganzes Leben Gott zur Verf\u00fcgung! Bringt ihm euch selbst als lebendiges Opfer dar, wie es ihm wohlgef\u00e4llt! So vollzieht ihr einen Gottes dienst \u0096 mit Leib und Seele, der ihm gem\u00e4\u00df ist. Passt euch nicht diesem Zeitgeist an; lasst euch vielmehr ver\u00e4ndern (verwandeln) durch Erneuerung eures kritischen Unterscheidungsverm\u00f6gens. Dann k\u00f6nnt ihr pr\u00fcfen, was Gottes Wille ist, was vor ihm als gut, wohlgef\u00e4llig und vollkommen gilt. Ich rede n\u00e4mlich kraft der Gnade, die mir verliehen ist, zu einem jeden unter euch: sich nicht h\u00f6her (oder besser) einzusch\u00e4tzen, als es einem geb\u00fchrt, sondern darauf bedacht zu sein, dass man besonnen sei, wie Gott einem jeden das Ma\u00df des Glaubens zugeteilt hat.<\/p>\n<p>Es h\u00f6rt sich vielleicht ungew\u00f6hnlich an: Aber wir d\u00fcrfen zur Vernunft kommen , weil Gott sich schon l\u00e4ngst und immer wieder \u00fcber uns erbarmt hat. Wir wissen es: Vieles was wir tun und manches, wie wir es tun, ist ganz und gar nicht vern\u00fcnftig. Wir schaden manchmal uns selbst; wir belasten die Umwelt; wir denken, reden und handeln uns und anderen Menschen gegen\u00fcber oft genug unbarmherzig. Aber Gott ist barmherzig . Auf dieser Grundlage ermutigt Paulus die Gemeinde zu Rom.<\/p>\n<p>Er ermahnt sie aber auch, sich nicht dem Zeitgeist anzupassen, sich nicht \u0084in ein Allerweltsschema pressen\u0093 zu lassen. Interessanterweise grenzt sich Paulus in diesem Zusammenhang von einer damals unter Gebildeten herrschenden Auffassung von Gottesdienst ab: Der Christ solle seine Religiosit\u00e4t nicht nur vom Verstand her \u0096 also geistig, sondern mit Leib und Seele aus\u00fcben. Das ganze Leben, die gesamte Existenz solle Gott zur Verf\u00fcgung stehen, so als br\u00e4chte man sein Leben als Opfer dar; darin best\u00fcnde der Gottesdienst, wie er Gott wohlgef\u00e4llt.<\/p>\n<p>Gew\u00f6hnlich sind Fr\u00f6mmigkeit, Glaube, Religionsaus\u00fcbung bestenfalls Bestandteile im Leben eines modernen Menschen. Gewiss, an christlichen Ritualen wird noch festgehalten, weil sie entweder als Kulturgut gepflegt oder sogar als hilfreich empfunden werden. Gottesdienste werden noch besucht oder im Fernsehen angeschaut. Aber das Leben \u0096 die ganze Existenz \u0096 als Gottesdienst? Sind manche nicht geneigt, jemanden wie Paulus an dieser Stelle als weltfremd zu bezeichnen?<\/p>\n<p>Nun, ich gebe zu, auch mir ist die paulinische Rede vom Opfer \u0096 wie \u00fcberhaupt jeglicher Opfergedanke nicht nur fremd, sondern sogar zutiefst suspekt. Wie viele Menschen wurden schon im Namen einer Religion (auch der christlichen) geopfert und werden es immer wieder! Auf der anderen Seite gebe ich zu, dass ich fr\u00fcher meine Zeit, meine Gesundheit, meine Kr\u00e4fte manchmal f\u00fcr \u0084nichts und wieder nichts\u0093 geopfert habe, z.B. f\u00fcrs Fernsehen.<\/p>\n<p>Wenn sich jeder Mensch einmal fragte, f\u00fcr wen oder was er sich eingeschr\u00e4nkt oder sogar nahezu uneingeschr\u00e4nkt zur Verf\u00fcgung stellt; wenn wir einmal anfangen, kritisch zu beleuchten, wer oder was \u00fcber uns verf\u00fcgen darf, werden wir vielleicht erstaunt sein.<\/p>\n<p>Paulus w\u00fcnscht seiner Gemeinde ein Unterscheidungsverm\u00f6gen, d.h. die Bef\u00e4higung, auf ganz neue Art vern\u00fcnftig zu werden und sehr genau zu pr\u00fcfen, was im Einzelfall wirklich gut, d.h. passend ist, und zwar von einer \u0084h\u00f6heren Warte\u0093 aus betrachtet. Was vor Gott wohlgef\u00e4llig und vollkommen ist, l\u00e4sst sich offenkundig nicht allgemein oder ein f\u00fcr alle Mal sagen. Wenn dem so w\u00e4re, lie\u00dfe sich eine absolute Ethik christlichen Handelns und Lebens entwickeln und empfehlen.<\/p>\n<p>Das Leben eines einzelnen Menschen wie auch das Leben in einer Gemeinschaft \u0096 beides kann Widerspr\u00fcche beinhalten oder zumindest auf andere, etwa Au\u00dfenstehende und Anders-denkende widerspr\u00fcchlich wirken. Was f\u00fcr den einen richtig ist, kann f\u00fcr den anderen falsch sein. Wenn ich z.B. allgemein empfehlen w\u00fcrde, man solle gegen des Strom schwimmen, k\u00f6nnte das von einigen missverstanden werden, so als s\u00e4he ich einen Christen am liebsten als einen \u0084Aussteiger\u0093 oder als einen Sozialrevolution\u00e4r.<\/p>\n<p>Nein, kraft der Barmherzigkeit Gottes, wenn ich das \u0096 scheinbar \u00fcberschw\u00e4nglich nochmals so formulieren darf \u0096soll niemand in irgendein Schema gepresst werden. Vielmehr geht es darum, das Individuum zu einem neuen Urteilsverm\u00f6gen zu befreien; der Gott wohlgef\u00e4llige Gottesdienst hilft dabei, g\u00e4ngige und scheinbar selbstverst\u00e4ndliche Schablonen und Denkschemata zu erkennen und kritisch zu hinterfragen. Etwa so: Wer sagt mir eigentlich, was gut ist? Wovon h\u00e4ngt mein Leben vorwiegend ab? Was und wer sind mir im Leben dauerhaft wertvoll? Bin ich im Gro\u00dfen und Ganzen so zufrieden, dass ich auch noch Raum habe f\u00fcr andere? Bin ich so frei, dass ich auch frei bin f\u00fcr andere Menschen, die vielleicht meiner Hilfe oder Unterst\u00fctzung bed\u00fcrfen? Bin ich bereit, Verantwortung zu \u00fcbernehmen?<\/p>\n<p>Bin ich mit Mittelm\u00e4\u00dfigkeit zufrieden, oder habe ich mich gar abgefunden mit einer scheinbar sicheren (b\u00fcrgerlichen) Existenz, aber ohne Herausforderungen, ohne Risiken, ohne Wagnisse? Verschlie\u00dfe ich mich vielleicht gegen\u00fcber der F\u00fclle des Lebens? Halte ich das Streben nach Vollkommenem f\u00fcr utopisch oder meine, dies bliebe einigen Idealisten oder Tr\u00e4umern vorbehalten?<\/p>\n<p>Nun, ein altes Sprichwort sagt: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! \u0096 Gewisserma\u00dfen ist das Vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes immer wieder ein Wagnis, und es beinhaltet allemal Risiken und birgt sogar Gefahren. Aber wer sich darauf einl\u00e4sst, wird erfahren: er oder sie wird verwandelt. Wer durch Gottes Erbarmen ermutigt und ermahnt wird, sich in kein Schema pressen zu lassen, wird in den Genuss vollkommener Freiheit gelangen: Freiheit von allem, was Leib und Seele versklavt oder in Abh\u00e4ngigkeiten treibt; aber auch die begl\u00fcckende Freiheit, f\u00fcr andere Menschen oder f\u00fcr eine gute Sache einzutreten.<\/p>\n<p>Es gibt zum Gl\u00fcck viele Menschen, diese Ver\u00e4nderung in ihrem Leben erfahren; einige bringen das nicht unbedingt mit ihrem Glauben oder mit Gottes Barmherzigkeit in Verbindung. Darauf kommt es wahrscheinlich auch gar nicht an. Aber wenn ich schon meine, Gott einen Dienst erweisen zu k\u00f6nnen, &#8211; wenn schon \u0084Gottesdienst\u0093, dann \u0084ganz\u0093 \u0096 mit Leib und Seele!<\/p>\n<p>Mich hat diese Auffassung von Paulus schon von Jugend auf besch\u00e4ftigt und immer wieder mehr als nachdenklich gestimmt. In den Kirchen, in den Gemeinden feiern wir Gottesdienste. Das kann etwas sehr Sch\u00f6nes, eben Feierliches \u0096 Ernstes und auch Fr\u00f6hliches \u0096 sein. Aber das ist doch nur die eine Seite der Fr\u00f6mmigkeit oder der Religionsaus\u00fcbung. Die andere Seite \u00e4u\u00dfert sich doch wohl darin, dass Gottvertrauen im allt\u00e4glichen Leben seinen Ausdruck, seine vielf\u00e4ltigen Gestaltungsm\u00f6glichkeiten findet. Wie sieht es aus in den \u0084christlichen Familien\u0093, in der Kindererziehung (nach der Taufe). Gibt es noch so etwas wie eine \u0084christliche Lebens-haltung\u0093? Gibt es spezifisch christliche Werte?<\/p>\n<p>Pers\u00f6nlicher gefragt: Sind wir unserem Sch\u00f6pfer z.B. noch wirklich dankbar f\u00fcr \u0084unser t\u00e4glich Brot\u0093? \u0096 Oder wie verh\u00e4lt sich dieser Dank gegen\u00fcber den erschreckenden und f\u00fcr viele durchaus belastenden, bedr\u00fcckenden Tatsachen und Problemen in der Weltwirtschaft?<\/p>\n<p>Wenn mehr Menschen bereit w\u00e4ren, Gott ihr Leben mit Leib und Seele zur Verf\u00fcgung zu stellen, w\u00fcrden diese und andere Probleme sicher auch in dieser oder auch nur der n\u00e4chsten Generation zu l\u00f6sen sein. Aber es best\u00fcnde die Chance, mit mehr Aufrichtigkeit, Wahrhaftig-keit und Ehrlichkeit und auch dem Willen, von einander zu lernen, einige m\u00f6gliche Wege zu einer L\u00f6sung zu \u00f6ffnen \u0096 im Kleinen wie im Gro\u00dfen.<\/p>\n<p>Das walte Gott, der einem jeden ein Ma\u00df des Glaubens zugeteilt hat!<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>(1) Nach eigener \u00dcbersetzung und \u00dcbertragung; vgl. Die Bibel in heutigem Deutsch. Die Gute Nachricht; Ernst K\u00e4semann, An die R\u00f6mer, HNT 8a ( 4 1980); Ulrich Wilckens, Der Brief an die R\u00f6mer, EKK VI\/3 (1982); Das Neue Testament. \u00dcbersetzt von Fridolin Stier (1989).<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Thomas Bautz<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Sonntag nach Epiphanias, 11. Januar 2004 Predigt \u00fcber R\u00f6mer 12, 1-3, verfa\u00dft von Thomas Bautz Liebe Gemeinde! 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