{"id":9772,"date":"2004-02-07T19:49:31","date_gmt":"2004-02-07T18:49:31","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9772"},"modified":"2025-06-28T13:22:33","modified_gmt":"2025-06-28T11:22:33","slug":"2-korinther-46-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/2-korinther-46-10\/","title":{"rendered":"2. Korinther 4,6-10"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>am letzten Sonntag nach Epiphanias werfen wir einen letzten Blick auf den Weihnachtsfestkreis<br \/>\ndes Jahres. ( <em>Wenn ein Stern in der Kirche h\u00e4ngt, sollte der bei diesen<br \/>\nS\u00e4tzen durch Ein- und Ausschalten blinken <\/em>) Vom 1. Advent bis heute<br \/>\nhat uns der Stern \u00fcber dem Altar begleitet. Jetzt sagt er uns \u0084Auf Wiedersehen\u0093.<br \/>\nWir verabschieden uns, aber sein Licht und seine Botschaft bleiben uns im Ged\u00e4chtnis.<br \/>\nEs geht heute noch einmal um das Licht. Wir haben die hintergr\u00fcndige Geschichte<br \/>\nvon der Verkl\u00e4rung Jesu als Evangelienlesung geh\u00f6rt. Von Petrus,<br \/>\nJakobus und Johannes wurde gesagt: \u0084Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen<br \/>\nsie niemand als Jesus allein\u0093. In der Epistel, unserem Predigttext aus dem<br \/>\n2. Korintherbrief, geht es auch um dieses Licht, das hintergr\u00fcndige Licht<br \/>\ndes Lebens, nicht um die vordergr\u00fcndigen, technischen Lichtquellen.<\/p>\n<p>Den Predigttext lese ich noch einmal nach der zeitgen\u00f6ssischen Bibel\u00fcbersetzung \u0084Hoffnung<br \/>\nf\u00fcr alle\u0093:<br \/>\nSo wie Gott einmal befahl: \u00b4Es werde Licht!`, so hat er auch die Finsternis<br \/>\nin uns durch sein helles Evangelium vertrieben. Durch uns sollen alle Menschen<br \/>\nGottes Herrlichkeit erkennen, die in Jesus Christus sichtbar wird. (7) Diesen<br \/>\nkostbaren Schatz tragen wir allerdings in einem zerbrechlichen Gef\u00e4\u00df.<br \/>\nDenn so wird jeder erkennen, dass die au\u00dferordentliche Kraft, die in<br \/>\nuns wirkt, von Gott kommt und nicht von uns selbst.<br \/>\nDann folgt ein richtiger Gefahrenkatalog des Lebens, der sich f\u00fcr den<br \/>\nAbsender des 2. Korintherbriefes, Paulus, und f\u00fcr viele Menschen bis heute<br \/>\nwie eine Lebensbeschreibung anh\u00f6rt:<br \/>\n(8) Denn obwohl uns die Schwierigkeiten von allen Seiten bedr\u00e4ngen, lassen<br \/>\nwir uns nicht von ihnen \u00fcberw\u00e4ltigen. Wir sind oft ratlos, aber nie<br \/>\nverzweifelt. (9) Von Menschen werden wir verfolgt, aber bei Gott finden wir<br \/>\nZuflucht. Wir werden zu Boden geschlagen, aber wir kommen dabei nicht um. (10)<br \/>\nIndem wir t\u00e4glich unser Leben f\u00fcr Jesus einsetzen, erfahren wir am<br \/>\neigenen Leib etwas von seinem Sterben. Wir erfahren dadurch aber auch etwas<br \/>\nvom Leben des auferstandenen Jesus.<\/p>\n<p>Wer \u00fcber das Licht des Lebens nachdenkt, der tut das vor dem Hintergrund<br \/>\nder Schatten des Todes, der tut das im Zusammenhang der Finsternis dieser Welt,<br \/>\ndie keine technische Lichtquelle vertreiben kann. In unserer Gemeinde steht<br \/>\nuns dieser Zusammenhang bei jedem Gang auf unseren gro\u00dfen alten Friedhof<br \/>\nvor Augen, aber auch bei jedem aufmerksamen Lesen der Zeitung und Wahrnehmen<br \/>\nder Nachrichten. Es gab auch in der letzten Zeit soviel Bedr\u00e4ngendes und<br \/>\nso viel Ratlosigkeit. Aber wir lassen uns nicht \u00fcberw\u00e4ltigen und<br \/>\nverzweifeln nicht. Gott hat einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben, deshalb<br \/>\nlassen wir uns nicht \u00fcberw\u00e4ltigen und verzweifeln nicht. Auf die<br \/>\nKraft Gottes k\u00f6nnen wir bauen, sein heller Schein in unseren Herzen ist<br \/>\nungleich wertvoller als die Durchhalteparole energischer Menschen: \u0084Was uns<br \/>\nnicht umbringt, macht uns nur st\u00e4rker!\u0093<\/p>\n<p><strong>Wir brauchen dieses Licht so n\u00f6tig wie das t\u00e4gliche Brot!<br \/>\n<\/strong>Jeder von uns hat dieses Licht empfangen, tr\u00e4gt es in sich und<br \/>\nmuss es nur f\u00fcr sich aktivieren, <strong>in <\/strong>sich scheinen lassen<br \/>\nund <strong>f\u00fcr <\/strong> die Umgebung sichtbar werden lassen .!<br \/>\nDas wird in der Taufliturgie symbolisch zum Ausdruck gebracht. Die Taufkerze<br \/>\nwird ja nicht dem Baby \u00fcberreicht \u0096 wie sollte sie denn! Die Taufkerze<br \/>\nbekommen die Eltern oder Paten. Dabei sagen wir etwa folgendes: \u0084Empfangt das<br \/>\nLicht Christi. Christus, das Licht der Welt, er erleuchte Ihr Kind. Es soll<br \/>\nals Kind des Lichtes leben. Ihnen wird dieses Licht anvertraut, damit Sie das<br \/>\nKind immer wieder neu in den Lichtkegel von Christus f\u00fchren!\u0093 Das hei\u00dft<br \/>\ndoch: Wir alle m\u00fcssen unsere Kr\u00e4fte aktivieren gegen die Schatten<br \/>\ndes Todes und der Finsternis im t\u00e4glichen Leben.<\/p>\n<p>Wir leben in unserer ganz normalen, allt\u00e4gliche Welt mit all dem Jammern<br \/>\nund Klagen. Aber denken Sie daran: Keiner ist zum Jammern und Klagen verpflichtet!<br \/>\nWir h\u00f6ren viel von Unzufriedenheit und Krankheit und sind davon auch selbst<br \/>\nbedroht. Aber vergessen wir es nicht: Wir selbst wohnen in dem kleineren Teil<br \/>\nder Reichen und Gebildeten dieser Erde. Wir alle wissen, dass es Armut, Unbildung<br \/>\nund Unterern\u00e4hrung und Kindersterben auch an Hunger gibt. Aber sind wir<br \/>\nda aktiv und tun etwas dagegen oder wissen wir nur, dass \u0084man\u0093 etwas tun m\u00fcsste<br \/>\nund k\u00f6nnte. Haben wir den hellen Schein in unseren Herzen, diese Gabe<br \/>\nGottes, irgendwo aktiviert?<\/p>\n<p>In einer Geschichte asiatischer Weisheit wird von einem K\u00f6nig erz\u00e4hlt,<br \/>\nder zwei S\u00f6hne hatte in einem Land ohne festgelegte Erbfolge. Er wurde<br \/>\nalt und \u00fcberlegte nun, wem von beiden er seinen Thron und damit das Land<br \/>\nanvertrauen sollte. Er stellte beiden die gleiche Aufgabe und gab jedem Geld<br \/>\ndazu, nicht sehr viel, aber auch nicht gerade wenig. Er lie\u00df sie die<br \/>\nAufgabe im Abstand von einer Woche erf\u00fcllen. Sie hie\u00df: F\u00fcllt<br \/>\ndie gro\u00dfe Festhalle des Palastes. Das war der gr\u00f6\u00dfte Raum<br \/>\nweit und breit. Der \u00c4ltere begann, hatte eine Woche Zeit und die gute<br \/>\nIdee, dass man die Halle mit Rei\u00dfstroh wohl vollbekommen m\u00fcsste,<br \/>\nwenn nur genug Bauern mit ihren Ochsenkarren die Zulieferung schaffen w\u00fcrden.<br \/>\nAlles wurde gut organisiert und er schaffte es. Am Ende der Woche war die Halle<br \/>\nvoll mit Rei\u00dfstroh. Als sie wieder ausger\u00e4umt war, kam der j\u00fcngere<br \/>\nBruder an die Reihe, der weit weg in einer Burg bewacht wurde, damit er nichts<br \/>\nvon der L\u00f6sung des Bruders mitbekam. Als seine Woche begann, kam er am<br \/>\nMontagabend zum Vater, gab das allermeiste Geld zur\u00fcck und sagte, er sei<br \/>\nfertig. Sie gingen in die gro\u00dfe Halle, sie war leer. In der Mitte stand<br \/>\neine dicke Kerze und das Licht f\u00fcllte den weiten Raum. Dieser Sohn bekam<br \/>\nden Thron!<\/p>\n<p>Solche Weisheit k\u00f6nnen wir erkennen. Wir k\u00f6nnen physikalisch erkl\u00e4ren,<br \/>\ndass eine Kerze einen gro\u00dfen Raum mit Licht f\u00fcllt. Wenn Menschen<br \/>\nbei Dunkelheit in unsere gro\u00dfe gotische St. Stephani &#8211; Kirche kommen,<br \/>\nsind sie \u00fcberw\u00e4ltigt, wie das kleine wei\u00dfe \u00d6llicht den<br \/>\nganzen weiten Raum erf\u00fcllt. Aber Gottes Licht der Offenbarung ist noch<br \/>\nviel mehr. \u0084Gott, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten,<br \/>\nder hat einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben.\u0093 (V.6a ). Haben Sie diesen<br \/>\nhellen Schein bei sich aktiviert? Seit der Taufe ist die Voraussetzung daf\u00fcr<br \/>\ngeschaffen. Wenn ich diese modernen runden Plexiglass\u00e4ulen mit Wasser<br \/>\nsehe, in denen Sauerstoffblasen aufsteigen, frage ich mich: \u0084Prickelt eigentlich<br \/>\ndein Taufwasser noch!\u0093 Geht auch von mir etwas Gutes, Lichtvolles, Helfendes<br \/>\nund Tr\u00f6stendes aus? Oder bin ich mit mir selbst besch\u00e4ftigt und im<br \/>\nGewohnten erstarrt? Erfahren die Menschen um mich herum nur etwas vom Sterben<br \/>\ndieser Welt oder auch etwas vom Leben des Auferstandenen und der eigenen Auferstehung?<\/p>\n<p>Da muss ich Ihnen zum Schluss noch eine Geschichte erz\u00e4hlen, die einer<br \/>\njungen Lehrerin aus unserer braunschweiger Gegend in einem Dorf bei Osnabr\u00fcck<br \/>\npassiert ist. Die weitaus \u00fcberwiegende Zahl der Kinder in ihrer Schule<br \/>\nist katholisch. Da wird im Fach Deutsch in einem Text von einem \u0084Heiligen\u0093 gesprochen.<br \/>\nSie fragt vorsichtshalber, um sicher zu sein, das alle in der Klasse mit dem<br \/>\nBegriff etwas anfangen k\u00f6nnen, was das ist, ein Heiliger\u0093. Holger meldet<br \/>\nsich und sagt ohne lange nachzudenken: \u0084Ein Heiliger ist ein Mensch, durch<br \/>\nden die Sonne scheint!\u0093 Sie hat mir diese Geschichte erz\u00e4hlt, weil sie<br \/>\nim ersten Moment so verbl\u00fcfft war. Auch Sie d\u00fcrfen verbl\u00fcfft<br \/>\nsein, wenn ich uns mit diesem Predigttext aufrufe: Leben wir als Menschen,<br \/>\ndurch die die Sonne scheint!<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcrbittengebet vieler Einzelner<br \/>\n<\/strong><br \/>\n<em>Die Liturgin \/ der Liturg teilt vor dem Gottesdienst so viele Bl\u00e4tter<br \/>\naus, wie Bitten genannt sind und hat auf jedem Blatt eine markiert.<br \/>\nAufforderung: Wir beten, h\u00f6ren nach jeder Bitte die Aufforderung \u0084Wir<br \/>\nbitten dich\u0093 und sprechen dann gemeinsam <\/em>: <strong>Herr erh\u00f6re unser<br \/>\nGebet <\/strong>.<\/p>\n<p>Herr, unser Gott, wir breiten vor dir aus, was uns heute bewegt:<\/p>\n<p>Stille &#8211; Liturg: Wir bitten dich. Alle: <strong>Herr, erh\u00f6re unser Gebet <\/strong><\/p>\n<p>Dein Licht will alle erreichen. Mache noch viel mehr Menschen empf\u00e4nglich<br \/>\nf\u00fcr dein Licht, seine W\u00e4rme und Klarheit.<\/p>\n<p>Stille &#8211; Liturg: Wir bitten dich. Alle: <strong>Herr, erh\u00f6re unser Gebet <\/strong><\/p>\n<p>Hilf all den Gro\u00dfen der Welt, deren Wirken und Leben in den Nachrichten<br \/>\ngenannt wird. Lass sie leben und wirken nach deinem Willen.<\/p>\n<p>Stille &#8211; Liturg: Wir bitten dich. Alle: <strong>Herr, erh\u00f6re unser Gebet <\/strong><\/p>\n<p>Wir erbitten f\u00fcr alle Menschen, die \u00f6ffentlich nicht genannt werden<br \/>\nund zuverl\u00e4ssig und selbstverst\u00e4ndlich ihre Aufgaben erf\u00fcllen,<br \/>\ndeinen Beistand und deinen Segen.<\/p>\n<p>Stille &#8211; Liturg: Wir bitten dich. Alle: <strong>Herr, erh\u00f6re unser Gebet <\/strong><\/p>\n<p>Steh allen bei, die Hilfe brauchen: Ratlosen und Untr\u00f6stlichen, Kranken<br \/>\nund Arbeitslosen, Hilflosen und Ausgenutzten. und tritt f\u00fcr sie ein. Sende<br \/>\nihnen Menschen, die N\u00e4he wagen.<\/p>\n<p>Stille &#8211; Liturg: Wir bitten dich. Alle: <strong>Herr, erh\u00f6re unser Gebet <\/strong><\/p>\n<p>Wir danken dir f\u00fcr dein Licht und deine W\u00e4rme, deine N\u00e4he und<br \/>\ndeine Hilfe zum Leben, deinen Schutz und deine Weisungen.<\/p>\n<p>Stille &#8211; Liturg: Wir bitten dich. Alle: <strong>Herr, erh\u00f6re unser Gebet <\/strong><\/p>\n<p>Wir danken dir f\u00fcr alle fr\u00f6hlichen Menschen, f\u00fcr jede lebendige<br \/>\nFamilie, f\u00fcr ehrliche Freundschaft, selbstlose Hilfe, gute Nachbarschaft<br \/>\nund alle Zeichen von N\u00e4he, die Mut machen.<\/p>\n<p>Stille &#8211; Liturg: Wir bitten dich. Alle: <strong>Herr, erh\u00f6re unser Gebet <\/strong><\/p>\n<p>Danke f\u00fcr unsere Gemeinde und deine Kirche! Danke dass wir Gottesdienste<br \/>\nfeiern, dein Wort h\u00f6ren und Musik machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Stille &#8211; Liturg: Wir bitten dich. Alle: <strong>Herr, erh\u00f6re unser Gebet <\/strong><\/p>\n<p>Wir preisen deine G\u00fcte und vertrauen uns deinem Schutz und deiner Gnade<br \/>\nan. ( <em>alle sprechen gemeinsam das <\/em>: ) <strong>Amen <\/strong><\/p>\n<p>Wenn das \u00b4Vater unser` folgt, entf\u00e4llt das Amen. Die Liturgen beginnen<br \/>\nohne jede Aufforderung mit dem Gebet des Herrn.<br \/>\n( <em>siehe: <\/em><em>Heinz Fischer, Mit der Gemeinde beten. Neue F\u00fcrbitten;<br \/>\nDienst am Wort 95, Verlag V &amp; R. G\u00f6ttingen 2002 <\/em>)<\/p>\n<p>Psalm 97<br \/>\nWeil der Sonntagspsalm 97 nicht im EG abgedruckt ist, wird er hier abgedruckt.<br \/>\nEr ist f\u00fcr das Wechselgebet in der Gemeinde eingerichtet. Vorschl\u00e4ge<br \/>\nf\u00fcr das Wechselgebet:<br \/>\n1. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Liturgin<br \/>\n\/ Liturg und Gemeinde<br \/>\n2. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 linke<br \/>\nSeite und rechte Seite<br \/>\n3. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Frauen<br \/>\nund M\u00e4nner<br \/>\n4. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Konfirmanden<br \/>\nund Erwachsene (bei entsprechender Vorbereitung).<\/p>\n<p><strong>Psalm 97 &#8211; Letzter Sonntag nach Epiphanias<br \/>\n<\/strong><br \/>\nDer Herr ist K\u00f6nig, die Erde frohlocke,<br \/>\nes sollen sich freuen die vielen Inseln!<\/p>\n<p>Wolken und Dunkel sind rings um ihn her,<br \/>\nGerechtigkeit und Recht seines Thrones St\u00fctze.<\/p>\n<p>Feuer geht vor ihm her,<br \/>\nverzehrt ringsum seine Feinde.<\/p>\n<p>Seine Blitze erleuchten den Erdkreis,<br \/>\ndie Erde sieht es mit Beben.<\/p>\n<p>Berge zerschmelzen wie Wachs<br \/>\nvor dem Herrscher der ganzen Erde.<\/p>\n<p>Die Himmel k\u00fcnden seine Gerechtigkeit,<br \/>\nalle V\u00f6lker schauen seine Herrlichkeit.<\/p>\n<p>Sch\u00e4men m\u00f6ge sich, wer Bildern dient,<br \/>\nein jeder, der sich der G\u00f6tzen r\u00fchmt.<br \/>\nVor ihm werfen sich alle G\u00f6tter nieder.<\/p>\n<p>Zion h\u00f6rt es und freut sich,<br \/>\nJudas T\u00f6chter jubeln, Herr, \u00fcber deine Gerichte.<\/p>\n<p>Denn du, Herr, bist der H\u00f6chste \u00fcber alle Welt,<br \/>\nhoch erhaben \u00fcber alle G\u00f6tter.<\/p>\n<p>Der Herr liebt, die das B\u00f6se hassen,<br \/>\nbewahrt das Leben seiner Frommen,<br \/>\nrettet sie aus der Hand der Frevler.<\/p>\n<p>Licht erstrahlt dem Gerechten<br \/>\nund Freude den Menschen mit redlichem Herzen.<\/p>\n<p>Freut euch am Herrn, ihr Gerechten<br \/>\npreist seinen heiligen Namen.<\/p>\n<p>(alle)<\/p>\n<p><strong>Ehre sei dem Vater und dem Sohn<br \/>\nund dem Heiligen Geist,<br \/>\n<\/strong><strong><br \/>\nwie im Anfang, so auch jetzt<br \/>\nund alle Zeit \/ und in Ewigkeit.<br \/>\nAmen.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ein Lied zum Thema:<br \/>\n<\/strong><br \/>\n<strong>Es ist viel mehr verborgen<br \/>\n<\/strong><br \/>\n1. Es ist viel mehr verborgen als wir vor Augen sehn,<br \/>\ndas \u00e4ndert auch kein Sorgen, entkr\u00e4ftet kein System.<br \/>\nDurch das Geheimnis Glauben wird Neues offenbar,<br \/>\nweil jene Kr\u00e4fte taugen, womit uns Gott versah.<\/p>\n<p>2. \u00a0\u00a0\u00a0 Wie wir mit Dingen umgehn, die nicht vor Augen sind,<br \/>\nwie wir zu Fragen stehen und wer auf Antwort sinnt,<br \/>\ndas bleibt f\u00fcr unser Leben nicht ohne Sinn und Zweck,<br \/>\nwenn wir im Glauben heben, was tiefer in uns steckt.<\/p>\n<p>3. Nur Herzen sehen richtig, das Auge ist so blind.<br \/>\nVerborgenes wird wichtig, wie Kr\u00e4fte in dem Wind.<br \/>\nWenn Tat und Wille eins ist und Einsicht viel vermag,<br \/>\nbleibt Glaube doch Geheimnis, durch Gott wird`s<br \/>\nin uns Tag.<\/p>\n<p>Mel.: Befiehl du deine Wege Heinz Fischer 1991<br \/>\n<strong>Thema Licht oder Geheimnis des Glaubens. 1. Kor. 4, 1 &#8211; 5<br \/>\n<\/strong><br \/>\n<strong>Propst Heinz Fischer, Helmstedt<br \/>\n<a href=\"mailto:info@propstei-helmstedt.de\">info@propstei-helmstedt.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde, am letzten Sonntag nach Epiphanias werfen wir einen letzten Blick auf den Weihnachtsfestkreis des Jahres. ( Wenn ein Stern in der Kirche h\u00e4ngt, sollte der bei diesen S\u00e4tzen durch Ein- und Ausschalten blinken ) Vom 1. Advent bis heute hat uns der Stern \u00fcber dem Altar begleitet. Jetzt sagt er uns \u0084Auf Wiedersehen\u0093. 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