{"id":9780,"date":"2004-02-07T19:49:36","date_gmt":"2004-02-07T18:49:36","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9780"},"modified":"2025-06-28T13:27:11","modified_gmt":"2025-06-28T11:27:11","slug":"2-korinther-4-6-10-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/2-korinther-4-6-10-2\/","title":{"rendered":"2. Korinther 4, 6-10"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p align=\"left\"><b><span style=\"color: #000099;\">Letzter Sonntag nach Epiphanias, 1. Februar 2004<br \/>\nPredigt \u00fcbe<\/span><\/b><b><span style=\"color: #000099;\">r 2. Korinther 4, 6-10, verfa\u00dft von Manfred Wussow<\/span><\/b><\/p>\n<p align=\"left\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p align=\"left\">Erinnern Sie sich noch? Als Kinder haben wir Sch\u00e4tze geliebt! Sie waren versteckt und weit weg. Ein Abenteuer, sie zu finden. Eine grosse Welt unter der Bettdecke. Man brauchte nur eine Taschenlampe. Wir fieberten mit, wenn es gelang, Piraten, Halunken und lichtscheuem Gesindel den Schatz zu entreissen. Wir schmiedeten Allianzen, k\u00e4mpften mit Ungeheuern und sahen dem Schrecken ins Auge. Aber: wir mussten ihn haben, den Schatz!<\/p>\n<p align=\"left\">Als wir dann \u00e4lter wurden, die erste Freundin, der erste Freund \u0096 wir nannten sie, ihn auch \u0084Schatz\u0093. Vielleicht nicht weniger geheimnisvoll und abenteuerlich, einem Menschen so nahe zu kommen \u0096 und gelegentlich hatten wir auch das Gef\u00fchl, in einem Strudel mitgerissen zu werden, in einem paradiesischen Irrgarten zu verschwinden, auf Gedeih und Verderb nicht mehr zur\u00fcckzukommen. Aber: wir mussten ihn haben, den Schatz!<\/p>\n<p align=\"left\">Jahre sp\u00e4ter ist die Frage schon fast bescheiden: Wo, bitte, ist denn hier die Schatzkammer? Ich sehe kein Schild. Kein Zeichen. Im Prospekt steht etwas von dem bedeutendsten Kirchenschatz n\u00f6rdlich der Alpen. Mit Exponaten aus 2000 Jahren. In modernsten Ausstellungsr\u00e4umen. Aber die Frau, die ich frage, zeigt auf die offene Kirchent\u00fcr. Hat sie mich nicht verstanden? Im Prospekt steht eine andere Anschrift. Muss hier zwar in der N\u00e4he sein, aber \u0085 Ich frage noch einmal. Die Sch\u00e4tze sind da drin, sagt die Frau \u0096 und weist auf die Kirche.<br \/>\nWie komme ich an ihn heran, den Schatz?<\/p>\n<p align=\"left\">Paulus schreibt an die Gemeinde zu Korinth:<\/p>\n<p align=\"left\"><em>Denn Gott, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten,<br \/>\nder hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben,<br \/>\ndass durch uns entst\u00fcnde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.<\/em><\/p>\n<p>Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gef\u00e4\u00dfen, damit die \u00fcberschw\u00e4ngliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.<br \/>\nWir sind von allen Seiten bedr\u00e4ngt, aber wir \u00e4ngstigen uns nicht.<br \/>\nUns ist bange, aber wir verzagen nicht.<br \/>\nWir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen.<br \/>\nWir werden unterdr\u00fcckt, aber wir kommen nicht um.<br \/>\nWir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leibe, damit auch das Leben Jesu an unserm Leibe offenbar werde.<br \/>\n(2. Kor. 4, 6-10)<\/p>\n<p align=\"left\">I.<br \/>\nEin Schatz in irdenen Gef\u00e4\u00dfen! Das Bild gef\u00e4llt mir. Weil es so widerspr\u00fcchlich ist. Aber auch so einfach! Denn irdene Gef\u00e4\u00dfe sind Gef\u00e4\u00dfe aus Erde. Aus Ton. Mit H\u00e4nden geformt. Im Feuer hart geworden. Mit Salz lasiert. Jedes St\u00fcck ein Unikat. Einmalig. Mit Handzeichen, unten auf dem Boden. Ob Paulus die Sch\u00f6pfungsgeschichte neu in Worte setzt? Gott habe, so hei\u00dft es da, den Menschen aus Erde, aus Lehm, geformt. Was so kurios und fremd klingt, erz\u00e4hlt aber ein Geheimnis: dass jeder Mensch aus der Hand Gottes kommt \u0096 und so einmalig ist wie sein Gedanke! Wie sein Gedanke in mir, in Ihnen! Ob es \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist, ein solches Geheimnis anders zu beschreiben \u0096 als mit dem Bild von den irdenen Gef\u00e4\u00dfen? Paulus hat da, zugegeben, noch etwas hinzugelegt: die Offenheit, ja, die Leere, das Hohle mit ins Bild genommen. Der Eindruck tr\u00fcgt wohl nicht: Fertig, abgeschlossen, abgef\u00fcllt ist hier noch nichts. Ein Schatz in irdenen Gef\u00e4\u00dfen!<\/p>\n<p align=\"left\">Bei dem Schatz gingen den Korinthern die Ohren auf. Alles, was sich geheimnisvoll anh\u00f6rte, sprach sie an, weckte ihre Phantasie, lie\u00df Geschichten entstehen. Sie hatten da auch schon einige. Was ihnen Paulus zutrug, war fremd. Er schrieb ihnen von \u0084Licht\u0093 \u0096 und meinte den Schatz. &#8211; Ob die Korinther die Sch\u00f6pfungsgeschichte \u00fcberhaupt kannten? Sie waren eine Missionsgemeinde, bunt zusammengew\u00fcrfelt, mit unterschiedlicher sozialer Herkunft und unterschiedlicher Bildung (die meisten wohl ohne). Es gab Sklaven und Sklavenbesitzer, Diskussionsl\u00f6wen und \u0096 in Diskussionen aufgefressene Menschen, Juden und Griechen, die von hier und die von dort (denn Korinth war eine Stadt von Welt)\u0085 Auch wenn sie es nicht gewusst haben sollten, mit wenigen Worten hat Paulus ihnen die Sch\u00f6pfungsgeschichte ins Haus geholt.\u00a0Denn am Anfang der Schrift hei\u00dft es: Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war w\u00fcst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. \u00a0Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.<br \/>\nUnd Paulus macht daraus: <em>Denn Gott, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten,<br \/>\nder hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben \u0085 <\/em><\/p>\n<p align=\"left\">Es sind Bilder von der Sch\u00f6pfung: das irdene Gef\u00e4\u00df ebenso wie das Licht. Und es sind Bilder von der neuen Sch\u00f6pfung, die mit der Taufe verbunden sind. \u0084Es ist alles neu geworden\u0093, sagt Paulus. Und erinnert die Menschen an ihre Taufe.<br \/>\nKlar, Paulus hat Menschen im Blick. Eben die Korinther. Ihre Vitalit\u00e4t (die, unter uns gesagt, Paulus schwer zu schaffen machte) und ihre Individualit\u00e4t (die, im Vertrauen gesagt, mehr f\u00fcr Streit sorgte, als einem lieb sein konnte). Aber das Bild von dem Schatz in irdenen Gef\u00e4\u00dfen entwickelt eine eigene Dynamik: Ein Mensch, aus der Hand Gottes, offen \u0096 gef\u00fcllt mit Licht, \u00fcberbordend in seinem Reichtum. In diesem Bild nimmt Paulus die Menschen ernst, richtet ihre Gedanken aber neu aus: es geht doch darum, sagt Paulus, dass bei uns die Herrlichkeit Gottes erkennbar wird. Ist es das, was mich an diesem Schatz so fasziniert? Dass jeder Mensch \u0096 den einen gibt es ja nicht \u0096 auf seine Weise und mit seinen M\u00f6glichkeiten, Bild Gottes ist!<\/p>\n<p align=\"left\">II<br \/>\nIrdene Gef\u00e4\u00dfe sind zerbrechlich. Sie sind gezeichnet, tragen Spuren, weisen Spr\u00fcnge auf. Die Lebensjahre haben sich auf ihnen \u0096 verewigt. F\u00fcr kosmetische Korrekturen eignet sich das Material nicht. Die Gef\u00e4\u00dfe bleiben, was sie immer schon waren: einmalig. Einmalig auch die Kratzer, der abgebrochene Henkel, die gesprungene Lasur.<br \/>\nPassen sie aber f\u00fcr Sch\u00e4tze?<br \/>\nAls die K\u00f6lner unter Reinald von Dassel den Mail\u00e4ndern gegen Ende des 12. Jahrhunderts \u0096 nach einem verlorenen Krieg \u0096 die Gebeine der Hl. Drei K\u00f6nige abnahmen -, schuf Meister Nikolaus von Verdun ihnen einen goldenen Schrein. Mehr noch: Einen Dom im Kleinformat. Mit kostbarem Figurenschmuck. Knochen \u0096 in Gold und Edelsteine gefasst. Das Verg\u00e4ngliche, die \u00dcberreste \u0096 im \u00fcbrigen auch noch mit dubioser Herkunft \u0096 in einen Schatz verwandelt. Den K\u00f6lner ging es danach gut \u0096 wirtschaftlich amortisierte sich die Investition in den Schrein in kurzer Zeit. Die Leute kamen, sahen und kauften. Der Schatz als Kapital, mit dem gewuchert wurde.<\/p>\n<p align=\"left\">Ob Nikolaus von Verdun Paulus kannte? Nach alten Gesetzen \u0096 sie sind nur zum Teil in Worte gegossen \u0096 gelten f\u00fcr Sch\u00e4tze besondere Regelungen: Neben dem angemessenen Schutz gilt es, sie optimal zur Schau zu stellen. Ihnen den passenden Rahmen zu geben. Schlie\u00dflich h\u00e4ngt man die Mona Lisa nicht mit Heftzwecken an die T\u00fcr zum Abstellraum, den Mann mit Goldhelm nicht mit dem ber\u00fchmten doppelseitigen Klebestreifen auf die Toilette, die Knochen Karls d.Gr. hebt man nicht im Pappkarton auf.<br \/>\nNikolaus wird Paulus gekannt haben. Schlie\u00dflich wurde aus seinem Brief vorgelesen. Aber wenn er mit seinen Gesellen in der Goldschmiedewerkstatt war und mit Liebe zum Detail die Figuren schuf, die Bilder zusammensetze, die Seiten komponierte \u0096 werden ihm da Zweifel gekommen sein? Seinem Meisterwerk \u0096 und es ist eins! \u0096 sieht man\u00b4s nicht an.<\/p>\n<p align=\"left\">Aber hier beginnt Paulus selbst zu einem Licht zu werden. Denn sein Bild von dem Schatz in irdenen Gef\u00e4\u00dfen ist voller Leben. W\u00e4hrend die einen Sch\u00e4tze konservieren, die anderen Sch\u00e4tze f\u00fcr Sch\u00e4tze machen \u0096 erz\u00e4hlt Paulus die Geschichte von der Sch\u00f6pfung. Ein irdenes Gef\u00e4\u00df \u0096 das Licht \u0096 ein Mensch. Und die Sch\u00f6pfung geht weiter: Immer, wenn das Licht die Finsternis \u00fcberwindet, immer, wenn ER spricht. Dann geschiehts! (Ps. 33).<\/p>\n<p align=\"left\">Das Johannesevangelium beginnt sogar damit, \u0084dass das Wort Fleisch wurde\u0093. Und wir seine Herrlichkeit sahen!<\/p>\n<p align=\"left\">III<br \/>\nMir gef\u00e4llt das alles noch nicht. Viel zu allgemein das Ganze, wenn nicht, ja, wenn nicht Paulus von sich erz\u00e4hlen w\u00fcrde \u0096 auch wenn er betont \u0084wir\u0093 schreibt. Das \u0084ich\u0093 w\u00fcrde hier auch nicht passen, ich nehme es ihm ab. Denn die Erfahrung, die Paulus beschreibt, teilt er mit anderen \u0096 vor allem: mit einem: Jesus.<\/p>\n<p align=\"left\"><em>Wir sind von allen Seiten bedr\u00e4ngt, aber wir \u00e4ngstigen uns nicht.<br \/>\nUns ist bange, aber wir verzagen nicht.<br \/>\nWir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen.<br \/>\nWir werden unterdr\u00fcckt, aber wir kommen nicht um.<br \/>\nWir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leibe, damit auch das Leben Jesu an unserm Leibe offenbar werde. <\/em><\/p>\n<p align=\"left\">Ganz offen: Paulus hat das alles erlebt. Zu jedem Satz kann er eine Geschichte erz\u00e4hlen. In seinen Briefen tut er es auch. Und wenn ein Mensch zu Erz\u00e4hlen anf\u00e4ngt, ist es wie eine Offenbarung, es ihm gleich zu tun. Paulus, der gro\u00dfe Worte machte, dem das auch vorgeworfen wurde \u0096 ein kleiner Mensch. Ja, sogar zu seiner Statur muss das gepasst haben.<\/p>\n<p align=\"left\">Er macht seine Erfahrungen \u0096 abz\u00e4hlbar.<br \/>\nAn den 10 Fingern:<br \/>\nIn der einen Hand sind:<br \/>\nWir sind bedr\u00e4ngt \u0085<br \/>\nUns ist bange \u0085<br \/>\nWir leiden Verfolgung \u0085<br \/>\nWir werden unterdr\u00fcckt<br \/>\nWir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserem Leibe<\/p>\n<p align=\"left\">In der anderen Hand sind:<br \/>\nWir \u00e4ngstigen uns nicht.<br \/>\nWir verzagen nicht.<br \/>\nWir werden nicht verlassen<br \/>\nWir kommen nicht um<br \/>\nDas Leben Jesu wird an unserem Leibe offenbar.<\/p>\n<p align=\"left\">Beide H\u00e4nde kann ein Mensch zusammenlegen,<br \/>\nbeide H\u00e4nde kann ein Mensch falten,<br \/>\nbeide H\u00e4nde kann ein Mensch \u00f6ffnen,<br \/>\nbeide H\u00e4nde einem anderen reichen \u0085<\/p>\n<p align=\"left\">Die Korinther hatten \u00fcbrigens eine besondere Vorliebe f\u00fcr alles Grosse und Sch\u00f6ne. Sogar f\u00fcr den Glauben sahen sie erhabene Dinge vor. Das mit dem Schatz h\u00f6rte sich gut an. Aber dass Paulus von irdenen Gef\u00e4\u00dfen schrieb \u0096 wo sie sich doch als goldene sahen: das sa\u00df!<br \/>\nNur: k\u00f6nnten Menschen geradezu \u0084goldig\u0093 die Erfahrung bewahren und tragen, dass es Bedr\u00e4ngnis, Angst, Verfolgung, Unterdr\u00fcckung gibt, mehr noch: das Sterben Jesu an unserem Leibe? K\u00f6nnten wir das zerbrochene, verst\u00f6rte, bedrohte Leben annehmen \u0096 wenn es um goldene Gef\u00e4\u00dfe ginge? Um die tolle H\u00fclle, die alle Blicke auf sich lenkt und f\u00fcr sich vereinnahmt? Der Sch\u00f6pfer, so erz\u00e4hlt die alte Geschichte, sei wie ein T\u00f6pfer zu Werke gegangen, nicht wie ein Goldschmied.<\/p>\n<p align=\"left\">Paulus wei\u00df \u0096 an anderer Stelle nennt er es die Kraft des Evangeliums \u0096 das irdene Gef\u00e4\u00df mit seinem Schatz von Christus zu empfangen. Die Herrlichkeit Gottes ist auf seinem Gesicht zu finden, aber es ist das Gesicht des Gekreuzigten. Paulus sch\u00f6pft daraus das Zutrauen, dass auch sein bedr\u00e4ngtes, ge\u00e4ngstigtes, angefochtenes Leben anderen Menschen Mut macht und zu einem Licht wird.<br \/>\n\u0084Meine Kraft ist in den Schwachen m\u00e4chtig\u0093, h\u00f6rt er den Auferstandenen sagen.<br \/>\nDer Schatz in irdenen Gef\u00e4\u00dfen \u0096 ist nur eine \u00dcbersetzung des Herrenwortes.<br \/>\nDas Wort des Sch\u00f6pfers. Neu gesagt.<\/p>\n<p align=\"left\">IV<br \/>\nAls Kinder mussten wir den Schatz finden! Aus den Kisten quollen Edelsteine, Waffen, unsere eigenen W\u00fcnsche. Schatz: das war etwas Wertvolles, Gro\u00dfartiges, \u00dcberragendes. Etwas, f\u00fcr das zu k\u00e4mpfen \u0096 und notfalls zu leiden \u0096 lohnte.<br \/>\nAls Verliebte entdeckten wir, dass die guten Seiten, die ein Mensch hat, versteckt sind und wach gek\u00fcsst sein wollen. Wir entdeckten auch, dass der Schatz Schw\u00e4chen hat \u0096 und wir eben auch. Das hat uns nicht besonders beeindruckt: Wir vertrauten, dass es die Liebe ist, die einen Menschen so nimmt, wie er ist.<br \/>\nUnd sollten wir auf dem Weg zur Schatzkammer sein, gehen wir doch in die offene Kirche. Es ist tats\u00e4chlich so, dass die wahren Sch\u00e4tze hier sind: Das gelesene, bedachte, erinnerte, durchlittene Evangelium \u0096 und die Menschen, die ihre Lebenserfahrung in die gefalteten H\u00e4nde legen. Die fremde Geschichten so ernst nehmen wie die eigenen. Die einen anderen Menschen annehmen, als k\u00e4me er von Gott. Die Sch\u00e4tze suchen \u0096 und einen Menschen finden.<\/p>\n<p align=\"left\">Am Ende bin ich doch wieder Kind: Schatz \u0096 das ist etwas Wertvolles, Gro\u00dfartiges, \u00dcberragendes. Auch wenn wir nur irdene Gef\u00e4\u00dfe sind \u0096 aber was hei\u00dft hier \u0084nur\u0093? Ich ertappe mich doch st\u00e4ndig selbst \u0085<\/p>\n<p align=\"left\">Und der Friede Gottes, der h\u00f6her ist als unsere Vernunft,<br \/>\nder bewahre unsere Herzen und Sinne<br \/>\nin Christus Jesus, unserem Herrn<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Sonntagsevangelium<\/strong>:<br \/>\nMt. 17,1-9<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Lieder<\/strong>:<br \/>\nAm letzten Sonntag nach Epiphanias nat\u00fcrlich Epiphaniaslieder.<br \/>\nSie singen in vielen Bildern von \u0084irdenen Gef\u00e4\u00dfen\u0093 und \u0096 als gro\u00dfes Thema: vom Licht.<\/p>\n<p><strong>Manfred Wussow, Aachen<br \/>\n<a href=\"mailto:M.Wussow@gmx.de\">M.Wussow@gmx.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzter Sonntag nach Epiphanias, 1. Februar 2004 Predigt \u00fcber 2. Korinther 4, 6-10, verfa\u00dft von Manfred Wussow Liebe Gemeinde, Erinnern Sie sich noch? Als Kinder haben wir Sch\u00e4tze geliebt! Sie waren versteckt und weit weg. Ein Abenteuer, sie zu finden. 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