{"id":9782,"date":"2004-02-07T19:49:40","date_gmt":"2004-02-07T18:49:40","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9782"},"modified":"2025-06-28T13:39:03","modified_gmt":"2025-06-28T11:39:03","slug":"1-korinther-9-24-27-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-korinther-9-24-27-2\/","title":{"rendered":"1. Korinther 9, 24-27"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p><b><span style=\"color: #000099;\">Septuagesimae, 8. Februar 2004<br \/>\nPredigt \u00fcber 1. Korinther 9, 24-27 , verfa\u00dft von Wilhelm v. der Recke<\/span><\/b><\/p>\n<p>Von dem amerikanischen Schriftsteller Mark Twain stammt der Satz: <em>Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten mit den Bibelstellen, die sie nicht verstehen. Ich f\u00fcr meinen Teil mu\u00df zugeben, dass mich gerade diejenigen Bibelstellen beunruhigen, die ich verstehe. <\/em><\/p>\n<p>Was Paulus hier im 1. Korintherbrief sagen will, ist schon klar. Wir verstehen es, auch wenn wir es vielleicht nicht gerne h\u00f6ren; auch wenn wir manches einwenden k\u00f6nnten gegen das, was Paulus sagt:<\/p>\n<p>Dass er den Glauben mit dem Leistungssport vergleicht, ist eher abschreckend; erst recht wenn man an heutige Spitzensportler denkt, die wie Formel 1-Rennwagen mit allen Mitteln optimiert werden. Der Vergleich von Paulus hinkt au\u00dferdem: Ein einzelner Christ soll ja gerade nicht auf Kosten der anderen siegen. M\u00f6glichst viele Menschen, am besten alle, sollen das Ziel des Glaubens erreichen. Dahin gelangen wir allerdings nicht auf einem Spaziergang. Wir m\u00fcssen uns schon anstrengen.<\/p>\n<p>Man kann gegen Paulus auch einwenden, dass er sich ziemlich leibfeindlich ausdr\u00fcckt: <em>Ich bezwinge meinen Leib und z\u00e4hme ihn <\/em>. Auf solche Formulierungen reagieren wir heute empfindlich. Paulus, der k\u00f6rperlose Intellektuelle, der Glaubensfanatiker? &#8211; Wenn man seine Briefe sorgf\u00e4ltig liest, wird sich dieser Verdacht nicht best\u00e4tigen. Tats\u00e4chlich geht es ihm um den ganzen Menschen: <em>Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel Gottes ist? &#8230; Preist Gott mit eurem Leibe <\/em>, schreibt er ein paar Kapitel vorher (6, 19f).<\/p>\n<p>Paulus macht es uns nicht immer leicht mit den Vergleichen, die er zieht, und den Ausdr\u00fccken, die er w\u00e4hlt. \u0096 Aber eigentlich ist schon klar, was er will. Und eigentlich hat er ja recht, nur zu recht ! Das ist das wirklich <em>Beunruhigende <\/em>, wie es Marc Twain nennt: Wenn es uns ernst ist mit dem Christsein, dann m\u00fcssen wir etwas daf\u00fcr tun; dann m\u00fcssen wir dementsprechend leben; dann m\u00fcssen wir aus unserem Glauben Konsequenzen ziehen.<\/p>\n<p>Dann k\u00f6nnen wir nicht nur nebenbei Christen sein, &#8211; neben allem anderen, was wir auch sind: Christen aus Treue und Gewohnheit. Christen, weil man ja an irgendetwas glauben mu\u00df. Christen, weil man dann auf der sicheren Seite ist \u0096 am Ende wird sich der liebe Gott schon erkenntlich zeigen.<\/p>\n<p>Was Paulus schreibt ist beunruhigend, gerade weil er recht hat. Das Christentum ist eben mehr als nur irgendeine Religion oder Weltanschauung, zu man einfach dazu geh\u00f6rt. Seinem tiefsten Sinn nach ist es eine Glaubens\u00fcberzeugung. Diesen Glauben mu\u00df jeder f\u00fcr sich selbst finden. Es reicht nicht, mit den anderen mitzuschwimmen. &#8211; Trotzdem ist es richtig, wenn man vom Christentum a u c h als einer Religion und Weltanschauung spricht. Auch das hat seinen Sinn. Darauf komme ich sp\u00e4ter zu sprechen.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst wendet sich das Evangelium an jeden einzelnen Menschen \u0096 er darf ihm glauben, und er soll daraus Konsequenzen ziehen. Der Glaube ist vor allem Sache des einzelnen. Vermutlich wissen das auch die meisten von uns und besch\u00e4ftigen sich irgendwann mit dieser Frage. Aber dann geben sie schnell auf. Aus vielen, oft nur allzumenschlichen Gr\u00fcnden. Aber auch, weil sie zu wenig Unterst\u00fctzung erfahren; weil sie zu wenige Vorbilder haben; weil zu wenige andere mitmachen. Sie f\u00fchlen sich einfach \u00fcberfordert.<\/p>\n<p>In der Tat &#8211; jeder ist aufgerufen, Gott zu vertrauen und ihm Glauben zu schenken. Jeder soll zu seinem eigenen Glauben finden. Zu einem lebendigen Glauben, der dann weiter wachsen, sich entfalten und ver\u00e4ndern kann. \u0096 Das mu\u00df nicht immer nach einem bestimmten Schema passieren. Daf\u00fcr mu\u00df man nicht bestimmte Formulierungen w\u00e4hlen, wie sie in manchen Gemeinschaften \u00fcblich sind. Man mu\u00df nicht von <em>Wiedergeburt <\/em> oder <em>Glaubensentscheidung <\/em> oder <em>\u00dcbergabe unseres Lebens an den Herrn Jesus <\/em>reden. Man kann es auch anders oder schlichter sagen. &#8211; Das ist auch nicht abh\u00e4ngig davon, ob ich zu einer Landeskirche oder Freikirche geh\u00f6re, ob ich evangelisch oder katholisch, evangelikal oder eben einfach christlich bin &#8211; eher konservativ oder liberal oder sozial oder wie auch immer.<\/p>\n<p>Der entscheidende Punkt ist, dass man irgendwann Stellung bezieht \u0096 f\u00fcr sich selbst und dann auch vor den anderen: <em>Ja, ich versuche es, ich w i l l Christin oder Christ sein. Und darum b i n ich es. Das ist f\u00fcr mich der richtige Weg. Den gehe ich mit allen Konsequenzen. Daf\u00fcr nehme ich auch Unannehmlichkeiten in Kauf. Das ist es mir wert. <\/em> Was Paulus von uns Christen fordert ist im Grunde dasselbe, was jeder \u00fcberzeugter Naturfreund oder Vegetarier auch tut, jeder der sich f\u00fcr Menschenrechte oder bestimmte politische Ziele einsetzt, jeder der f\u00fcr das Sportabzeichen trainiert oder ein paar Pfund abnehmen will. Wenn schon, denn schon. Man hat nur dann etwas davon, wenn man es aus vollem Herzen tut.<\/p>\n<p>Es g i b t ja auch viele Christen, die sich das etwas kosten lassen, die viel Zeit und Kraft und manchmal auch \u00c4rger in Kauf nehmen und sich f\u00fcr ihre Gemeinde einsetzen. Aber es gibt auch viele, denen es schwer f\u00e4llt, eine bestimmte geistliche Disziplin auf sich zu nehmen: <em>Es f\u00e4llt mir schwer, eine schlechte Gewohnheit &#8211; vielleicht eine ganz \u00fcble Schw\u00e4che &#8211; zu bek\u00e4mpfen, obwohl ich doch wei\u00df, dass sie mit dem Glauben nicht vereinbar ist. Ich schaffe es einfach nicht, mir jeden Tag die Zeit freizuhalten, um in Ruhe einen Abschnitt aus der Bibel zu lesen und zu beten. Ein geistlich anregendes Buch zu lesen oder h\u00e4ufiger zum Gottesdienst zu gehen, das ist einfach nicht drin. <\/em>Das ist ganz ehrlich gemeint. Trotzdem muss man zur\u00fcckfragen: Wir nehmen uns doch selbstverst\u00e4ndlich die Zeit f\u00fcr eine gr\u00fcndliche K\u00f6rperpflege. Warum nicht auch zur Pflege unserer Seele? Wir k\u00f6nnen es einrichten, drei mal in der Woche zu walken oder mit den Hanteln zu \u00fcben. Wir finden doch die Zeit f\u00fcr einen Blick in die Tageszeitung und f\u00fcr die Tagesschau im Fernsehen. Ist es wirklich nicht m\u00f6glich, sich jeden Tag f\u00fcr 10 Minuten zur\u00fcckzuziehen und an Gott zu denken?<\/p>\n<p>Wenn es mir wirklich wichtig ist, als Christ oder Christin zu leben, dann werde ich auch daf\u00fcr Platz in meinem Leben finden. Denn ich habe auch etwas davon. Ich werde merken, wie wichtig der Glaube mir wird, ja wie unentbehrlich. Er gibt meinem Leben Sinn. Er gibt mir ein Zuhause. Er er\u00f6ffnet mir Perspektiven f\u00fcr die Zukunft. Ich wei\u00df, dass ich mit meinem Leben bei Gott in guten H\u00e4nden bin \u0096 komme, was da wolle.<\/p>\n<p>Den eigenen Glauben finden und verantworten und danach zu leben \u0096 das ist ein Anliegen, das uns verbindet uns mit Christen aus Freikirchen und christlichen Gemeinschaften. Was uns in den gro\u00dfen Volkskirchen dar\u00fcber hinaus wichtig ist, dass wir als Kirchen f\u00fcr alle Menschen da sind, auch f\u00fcr die, die kaum mehr als dem Namen nach Christen sind. Manche meinen ja, unsere Landeskirchen zeigten zu wenig Profil. Sie seien wie Gemischtwarenhandlungen, wo jeder das findet, was er sucht. In Gottes Garten bl\u00fchen tats\u00e4chlich viele Blumen. Ist es nicht ein Zeichen von gro\u00dfer Weisheit, von Verantwortung und Liebe, dass wir auf dieser Erde nicht nur mit den 100%igen Christen rechnen, sondern auch mit denen im Vorfeld, mit denen, die auf dem Wege sind:<\/p>\n<p>Christen die aus Sitte und Gewohnheit dazugeh\u00f6ren. Die hineingewachsen sind durch Taufe, religi\u00f6se Unterweisung und Konfirmation. Die es zun\u00e4chst einmal (vielleicht auch f\u00fcr immer) nur oberfl\u00e4chlich ber\u00fchrt. Einen pers\u00f6nlichen Glauben kennen sie kaum, aber der gemeinsame Glaube gibt ihrem Leben eine gewisse Ordnung und einen gewissen Rahmen. Es verschafft ihnen eine grobe Orientierung f\u00fcr das, was oben und unten, was gut und b\u00f6se, richtig und falsch ist. Sie wissen, dass sie dazugeh\u00f6ren, ja, dass sie in gewisser Weise von den anderen, den praktizierenden Christen, mitgetragen werden. Sie m\u00f6chten gerne, dass jeden Sonntag um 10 Uhr in ihrer Kirche Gottesdienst gefeiert wird, auch wenn sie nicht hingehen. Sie wollen sicher sein, dass der Pastor immer eine offene T\u00fcr hat, auch wenn sie ihn kaum in Anspruch nehmen. Sie ahnen, dass in dieser Religion ganz andere Kr\u00e4fte schlummern, die unser Leben aus der Tiefe erneuern k\u00f6nnten \u0096 auch wenn sie manchmal mit Schrecken feststellen, wie wenig ein oberfl\u00e4chlicher Glaube hilft, wenn es einem wirklich schlecht geht.<\/p>\n<p>Es ist gut, dass es bei uns noch die Volkskirchen und die Spuren christlicher Tradition gibt. Das empfinden viele Menschen heute st\u00e4rker als fr\u00fcher. Heute, wo wir im Osten unseres Landes in weiten Bereichen auf ein v\u00f6llig ahnungsloses Neuheidentum sto\u00dfen; heute, wo wir in unseren Gro\u00dfst\u00e4dten mit geschlossenen muslimischen Lebenswelten zu tun haben.<\/p>\n<p>Unendliche viele Menschen haben erst in au\u00dfergew\u00f6hnlichen Lebenslagen zu einem selbst verantworteten Glauben gefunden. Aber sie kannten vorher schon das \u0084Einmaleins\u0093 des Christentums, sie kannten den Glauben von au\u00dfen. Sie wussten, worauf sie zur\u00fcckgreifen konnten, als sie Halt und Orientierung suchten. Deshalb will ich am Schluss an Helmuth v. Moltke erinnern, dem geistigen Kopf des deutschen Widerstandes gegen Hitler.<\/p>\n<p>Moltke war getauft und konfirmiert, ohne dass dieses eine tiefere Bedeutung f\u00fcr ihn gehabt h\u00e4tte. Aber in dem Ma\u00dfe, wie sein Widerstand gegen den National-Sozialismus wuchs, suchte er R\u00fcckhalt im christlichen Glauben. Daf\u00fcr reichten ethische Prinzipien nicht, wie er schreibt. Ganz bewusst begann er mit seiner Frau den Glauben zu praktizieren, auch \u00e4u\u00dferlich. So erkl\u00e4rt er etwa die Einf\u00fchrung des gemeinsamen Tischgebetes. Seine sp\u00e4teren Briefe aus dem Gef\u00e4ngnis zeugen von einem geradezu kindlichem Vertrauen zu Gott. Im Januar 1945 verurteilte ihn der Pr\u00e4sident des Volksgerichtshofes, Roland Freisler, zum Tode. In der Verhandlung bemerkte dieser scharfsinnig: <em>Nur in einem sind das Christentum und wir gleich: Wir fordern den ganzen Menschen <\/em>.<\/p>\n<p>Ja, aber darin unterscheidet es sich auch von der Nazi-Ideologie. Der christliche Glaube nimmt uns deshalb voll in Anspruch, weil er uns frei macht, frei zu der <em>herrlichen Freiheit der Kinder Gottes <\/em>.<\/p>\n<p>(Ich schlage vor, den Predigttext unmittelbar vor der Predigt zu lesen und eventuell schon Vers 23 dazuzunehmen. Damit w\u00fcrde der Zusammenhang leichter verst\u00e4ndlich.)<\/p>\n<p><strong>Wilhelm v. der Recke, Cuxhaven, Pastor im Lektorendienst<br \/>\n<a href=\"mailto:Wilhelm.v.der.Recke@t-online.de\">e Mail: Wilhelm.v.der.Recke@t-online.de<\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Septuagesimae, 8. Februar 2004 Predigt \u00fcber 1. Korinther 9, 24-27 , verfa\u00dft von Wilhelm v. der Recke Von dem amerikanischen Schriftsteller Mark Twain stammt der Satz: Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten mit den Bibelstellen, die sie nicht verstehen. Ich f\u00fcr meinen Teil mu\u00df zugeben, dass mich gerade diejenigen Bibelstellen beunruhigen, die ich verstehe. 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