{"id":9791,"date":"2004-02-07T19:49:38","date_gmt":"2004-02-07T18:49:38","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9791"},"modified":"2025-06-28T13:43:44","modified_gmt":"2025-06-28T11:43:44","slug":"markus-41-20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/markus-41-20\/","title":{"rendered":"Markus 4,1-20"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3 align=\"left\">Markus 4,1-20<\/h3>\n<h3 align=\"left\"><strong>Hans-Gottlieb Wesenick<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<hr \/>\n<p align=\"left\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Am Sonntag Sexagesimae, 60 Tage vor Ostern, haben alle Lesungen des Gottesdienstes ein Thema, n\u00e4mlich das Wort Gottes. Wir haben das soeben in der Lesung aus dem Alten Testament (1) geh\u00f6rt. Gott l\u00e4\u00dft durch seinen Propheten verk\u00fcnden: \u0084Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel f\u00e4llt und nicht wieder dahin zur\u00fcckkehrt, &#8230; so soll das Wort, das aus meinem Munde kommt, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zur\u00fcckkommen, sondern wird tun, was mir gef\u00e4llt, und wird ihm gelingen, wozu ich es sende.\u0093<\/p>\n<p>Auch das heutige Evangelium, Jesu Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld, handelt vom Worte Gottes, obwohl der Begriff \u0084Wort Gottes\u0093 im Gleichnis selbst nicht vorkommt, sondern erst in der Deutung, die schon sehr fr\u00fch diesem Gleichnis mitgegeben worden ist und die sehr direkt sagt: \u0084Der Same ist das Wort Gottes.\u0093 Jesus selbst allerdings wollte wohl mit seinem Gleichnis viel umfassender ein Bild daf\u00fcr geben, da\u00df Gottes Reich unaufhaltsam w\u00e4chst, da\u00df es ein Werden gibt zwischen klein und gro\u00df, da\u00df aus allem noch etwas werden kann, erscheine es zun\u00e4chst auch hoffnungslos.<\/p>\n<p>Die Kirchen der Reformation, Lutheraner wie Reformierte, haben sich immer viel darauf zugute gehalten, \u0084Kirchen des Wortes\u0093 zu sein. Nicht Traditionen und menschliche Autorit\u00e4ten und erst recht keine Lehrentscheidungen eines Papstes haben Geltung in der Kirche, sondern allein Gottes Wort. Das ist einzige Regel und Richtschnur f\u00fcr Glauben und Leben der Kirche. Allein durch Gottes Wort, allein durch den Glauben, allein durch Christus \u0096 das ist gleichsam das Grundgesetz evangelischen Glaubens.<\/p>\n<p>Noch in der Theologischen Erkl\u00e4rung der Bekenntnissynode von Barmen im Mai 1934 wird unmi\u00dfverst\u00e4ndlich festgestellt: \u0084Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu h\u00f6ren, dem wir im Leben und Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben. Wir verwerfen die falsche Lehre, als k\u00f6nne und m\u00fcsse die Kirche als Quelle ihrer Verk\u00fcn\u00addigung au\u00dfer und neben diesem einen Wort Gottes auch noch andere Ereignisse und M\u00e4chte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Offenbarung anerkennen.\u0093 Deutlicher kann man das kaum sagen. \u00dcbrigens ist diese Theol. Erkl\u00e4rung im neuen Ev. Gesangbuch unter Nr. 810 nachzulesen \u0096 ich finde es sehr hilfreich, da\u00df diese und andere Bekenntnisse dort abgedruckt sind.<\/p>\n<p>Weithin wird die Bibel mit dem \u0084Wort Gottes\u0093 gleichgesetzt, obwohl die Reformatoren das nicht getan haben. Wenn das \u0084Wort Gottes\u0093 aber so wesentlich und ma\u00dfgeblich ist f\u00fcr evangelische Christen, dann m\u00fc\u00dften sie flei\u00dfig ihre Bibel benutzen, sie lesen und das Gelesene im Leben praktizieren. In der Tat ist die Bibel ein konkurrenzloser Beststeller, aber leider ist sie weithin \u0084ein Bestseller ohne Leser\u0093 (2): nach einer Umfrage, die vor etlichen Jahren gemacht wurde, lesen von den Protestanten die Bibel 5 % h\u00e4ufiger, 13 % hin und wieder, 26 % selten, 55 % nie. Da stimmt also bei uns etwas nicht mit der Geltung von \u0084Gottes Wort\u0093. Die Bibel wird hoch geachtet, aber wenig beachtet und noch weniger gekannt.<\/p>\n<p>Unser Predigttext, die Epistel dieses Sonntags aus dem 4. Kapitel des Hebr\u00e4erbriefes, handelt auch vom \u0084Wort Gottes\u0093. Hier meint dieser Begriff \u0084Wort Gottes\u0093 zwar auch die B\u00fccher unseres Alten Testamentes. F\u00fcr die fr\u00fchen Christengemeinden gegen Ende des 1. Jahrhunderts waren sie genauso \u0084heilige Schriften\u0093 wie f\u00fcr die Juden und f\u00fcr Jesus selbst. Aber der Hebr\u00e4erbrief meint dar\u00fcber hinaus und mehr noch das lebendige Wort des Evangeliums, die viva vox evangelii, die den Menschen anredet, trifft, in Bewegung bringt. Aus den heiligen Schriften starren uns nicht tote Buchstaben an, sondern wann immer Menschen sie lesen und h\u00f6ren und bedenken, sind es Worte des Lebens, Worte, die \u0084unseres Fu\u00dfes Leuchte\u0093 sind, wie es z. B. in Psalm 119 hei\u00dft, oder gar \u0084Speise\u0093 , wie der Prophet Jeremia sagt (3), also Lebensmittel, Mittel zum Leben. H\u00f6ren wir diesen Abschnitt (Hebr. 4,12.13):<\/p>\n<p>\u0084Das Wort Gottes ist lebendig und kr\u00e4ftig und sch\u00e4rfer als jedes zweischneidige Schwert, und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. Und kein Gesch\u00f6pf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles blo\u00df und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben m\u00fcssen.\u0093<\/p>\n<p>Das sind zun\u00e4chst einmal erschreckende Worte, eine aufschreckende Zumutung von durchdringender Sch\u00e4rfe, radikal, zweischneidig, um nicht zu sagen: zwiesp\u00e4ltig. Wir m\u00fcssen das zun\u00e4chst auch einfach so aushalten, liebe Gemeinde. Was nicht unter die Haut geht, kann auch nicht zu Herzen gehen! Und dabei geht es nicht ohne Schmerzen und Widerstand ab.<\/p>\n<p>Das Wort Gottes als Richter der Gedanken und Sinne des Herzens, vor dem niemand verborgen und alles blo\u00df und aufgedeckt ist \u0096 diese Perspektive l\u00e4\u00dft mich innerlich erst einmal einen Schritt zur\u00fcckweichen. Heute ist es doch \u00fcberlebenswichtig, da\u00df ich eben nicht so leicht und \u00fcberall \u0084durchschaubar\u0093 bin, denke ich spontan. Meine Schw\u00e4chen offen ans Licht gebracht \u0096 das mu\u00df ja in unserer Zeit, die nun ausdr\u00fccklich auf St\u00e4rke, auf Durchsetzungsverm\u00f6gen und Leistung baut, geradezu t\u00f6dlich sein. Wenn andere w\u00fc\u00dften, was in meinem Inneren vor sich geht, wenn sie meine geheimen Gedanken, Gef\u00fchle, Meinungen kennten \u0096 nicht auszudenken! Bis in die tiefsten Tiefen meines Herzens aufgedeckt, demaskiert und ohne Geheimnisse, jeglicher Manipulation und Dem\u00fctigung schutzlos ausgesetzt zu sein \u0096 ist das nicht eine schreckliche Vision? \u0084Big brother is watching you\u0093, der gro\u00dfe Lauschangriff Tag und Nacht, solche Bef\u00fcrchtungen kommen hoch.<\/p>\n<p>Auf der einen Seite sind sie nicht von der Hand zu weisen. Auf der anderen Seite ist dieser Satz aber ganz eindeutig einzig und allein von Gott gesagt und nicht von Menschen. Er spricht eine ziemlich alte Einsicht aus, den Menschen des Hebr\u00e4erbriefes durchaus vertraut, eine im Alten Testament selbstverst\u00e4ndliche Einsicht. Sie begegnet uns zum Beispiel im 139. Psalm (4):<\/p>\n<p>\u0084HERR, du erforschest mich und kennest mich. Ich sitze oder stehe auf, so wei\u00dft du es; du verstehst meine Gedanken von ferne. Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege. Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht schon w\u00fc\u00dftest. Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht? F\u00fchre ich gen Himmel, so bist du da; bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da.\u0093<\/p>\n<p>Oder der Prophet Jeremia (5) wei\u00df zu sagen: \u0084 Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergr\u00fcnden? Ich, der HERR, kann das Herz ergr\u00fcnden und die Nieren pr\u00fcfen &#8230;\u0093<\/p>\n<p>Wir haben keinen Anla\u00df, diese biblische Einsicht heute in irgendeiner Weise zu entsch\u00e4rfen und uns wom\u00f6glich Preiserm\u00e4\u00dfigungen zu erlauben. \u00dcbrigens sind wir ja keineswegs die ersten, die diese S\u00e4tze h\u00f6ren, sondern wir stehen in einer langen Tradition! Wie die Generationen von Gl\u00e4ubigen vor uns m\u00fcssen auch wir es aushalten und uns sagen lassen: Gott sieht uns, wie wir in Wirklichkeit sind. Vor ihm kann nur r\u00fcckhaltlose Ehrlichkeit und Offenheit bestehen, auch wenn das weh tut.<\/p>\n<p>Allerdings sind diese S\u00e4tze nun nicht aufgeschrieben, um zu schrecken und zu drohen, sondern sie sind auf Leben aus: \u0084lebendig\u0093 ist buchst\u00e4blich das erste Wort hier, und das Wort Gottes ist lebendig und kr\u00e4ftig, weil es das Wort des lebendigen Gottes ist, der will, \u0084da\u00df allen Menschen geholfen werde\u0093 (6). Wenn wir dazu auch die voraufgehenden Verse lesen, dann wird dieses Ziel, diese Absicht noch deutlicher. Der Verfasser erinnert an die Wanderung des alten Gottesvolkes durch die W\u00fcste und sagt: so wie die Menschen damals H\u00f6rende waren, sind wir das heute auch. Wir k\u00f6nnen Gott und seinem lebendigen Wort unser Herz \u00f6ffnen und so intensiv auf Gott h\u00f6ren, wie es einst Mose tat. Aber wir k\u00f6nnen unser Herz auch vor ihm verschlie\u00dfen, verh\u00e4rten. Damals waren es nicht wenige, die das taten.<\/p>\n<p>Die durchdringende, unterscheidende Kraft des Wortes Gottes zielt auf das Leben, auf mein Leben. Gottes Wort ist nicht in erster Linie eine Waffe, die gegen mich oder andere Menschen gerichtet ist, sondern es ist eine Waffe gegen alles, was mich am Leben hindert, gegen alle L\u00fcge, alle Selbstsucht, gegen Gier und Unrecht, gegen leere Worte, die nicht halten, was sie versprechen, gegen Worte, die verletzen und schmerzen. Das Wort Gottes selbst wirkt, nicht ich mu\u00df wirken. Es wirkt in mir und unterscheidet in mir Gut und B\u00f6se, unterscheidet, was dem Leben verpflichtet ist oder dem Tod, und zwar so, da\u00df ich das selbst dann auch von Gottes Wort her zu unterscheiden lerne. Was Gottes Wort an den Menschen tut, ist Dienst, ist jedoch keine Gewalttat. Es ist ein Dienst seines Wortes, da\u00df mein Herz erkannt werden kann von ihm, da\u00df meine durcheinander geratenen Orientierungspunkte und Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr mein Leben in die richtige, lebensvolle Ordnung kommen durch seine kl\u00e4rende Scharfsicht.<\/p>\n<p>Und das ist n\u00f6tig. Denn eigentlich k\u00f6nnen wir durchaus unterscheiden zwischen Ja und Nein. Und doch sagen wir immer wieder an der falschen Stelle Nein und an der falschen Stelle Ja und bringen uns selbst damit in Widerspruch zu Gott und so vom Leben zum Tod. Das alles soll jedoch ein Ende haben angesichts der aufdeckenden, durchdringenden Klarheit des Wortes Gottes. Und das ist die gute Botschaft dieses biblischen Textes f\u00fcr uns heute, liebe Gemeinde.<\/p>\n<p>Das erste Wort des Abschnittes hie\u00df \u0084lebendig\u0093. Sein letztes Wort hei\u00dft \u0084logos\u0093, eben \u0084Wort\u0093. Was ist Gottes Wort anderes als der Sohn, der Christus, der uns beim Vater vertritt! \u0084Gott erkennen hei\u00dft, seine Wohltaten erkennen.\u0093 So hat es Bernhard von Clairveaux formuliert. In der Tat ist das ja der Gipfel der Wohltaten Gottes, da\u00df er Jesus Christus in unsere Welt gesandt hat. Der Hebr\u00e4erbrief spricht das gleich am Anfang unmi\u00dfverst\u00e4ndlich aus: \u0084Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den V\u00e4tern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn.\u0093 (7) Zuerst gibt Gott, und dann erst fordert er uns. Und das ist dann ganz gewi\u00df keine \u00dcberforderung. Denn wir alle sollen teilhaben an der Auferstehung Jesu Christi von den Toten \u0096 nicht erst nach unserem Tod, sondern schon mitten im Leben vor unserem Tod.<\/p>\n<p>So gesehen, liebe Gemeinde, k\u00f6nnen wir eigentlich nicht anders, als wirklich darauf aus zu sein, Gottes Wort zu h\u00f6ren \u0096 immer wieder neu in seiner ganzen Vielf\u00e4ltigkeit, auch und nun erst recht in den Worten, mit denen die Bibel dieses lebendige Wort bezeugt. Ein afrikanischer Christ sagte: \u0084Eine aufgeschlagene Bibel ist der offene Himmel, eine zugeschlagene Bibel ist ein verschlossener Himmel.\u0093 Das ist wahr.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte mit einem Gebet (8) schlie\u00dfen:<\/p>\n<p>Gott, segne meine Ohren, da\u00df sie deine Stimme zu erhorchen verm\u00f6gen, da\u00df sie hellh\u00f6rig seien f\u00fcr den L\u00e4rm und das Geschw\u00e4tz, da\u00df sie das Unbequeme nicht \u00fcberh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Gott, segne meinen Mund, da\u00df er dich bezeuge, da\u00df nichts von ihm ausgehe, was verletzt und zerst\u00f6rt, da\u00df er heilende Worte spreche, da\u00df er Anvertrautes bewahre.<\/p>\n<p>Gott, segne mein Herz, da\u00df es Wohnstatt sei deinem Geist, da\u00df es W\u00e4rme schenken und bergen kann, da\u00df es reich sei an Verzeihung, da\u00df es Leid und Freude teilen kann.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Anmerkungen<\/strong>:<\/p>\n<p>Als Predigthilfen wurden verwendet:<br \/>\nPredigtstudien II 1, 1991 und 1997<br \/>\nGottesdienstpraxis Serie A, Bd. II 2, 1998<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a> (1) Jes. 55,10.11<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\"><\/a> (2) Siegfried Meurer, Dt. Bibelgesellschaft,<br \/>\nStuttgart<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><\/a> (3) Jer. 15,10<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\"><\/a>(4) Psalm 139, 1\u00964; 7\u00968<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\"><\/a> (5) Jer. 17, 9. 10<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\"><\/a> (6) 1. Tim. 2, 4<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\"><\/a> (7) Hebr. 1, 1\u00962<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\"><\/a> (8) Th. Bohlen in: Gottesdienstpraxis<br \/>\nA, Bd. II 2, 1998, S. 22<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Hans\u0096Gottlieb Wesenick<br \/>\nPastor i. R.<br \/>\nStauffenbergring 33, 37075 G\u00f6ttingen<br \/>\n<a href=\"mailto:H.G.Wesenick@t-online.de\"> H.G.Wesenick@t-online.de<\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Markus 4,1-20 Hans-Gottlieb Wesenick Liebe Gemeinde! Am Sonntag Sexagesimae, 60 Tage vor Ostern, haben alle Lesungen des Gottesdienstes ein Thema, n\u00e4mlich das Wort Gottes. Wir haben das soeben in der Lesung aus dem Alten Testament (1) geh\u00f6rt. 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