{"id":9800,"date":"2021-02-07T19:49:34","date_gmt":"2021-02-07T19:49:34","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9800"},"modified":"2022-10-13T13:18:22","modified_gmt":"2022-10-13T11:18:22","slug":"1-korinther-13-1-13-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-korinther-13-1-13-2\/","title":{"rendered":"1. Korinther 13, 1-13"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p>1. Korinther 13<br \/>\n1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und h\u00e4tte die Liebe<br \/>\nnicht, so w\u00e4re ich ein t\u00f6nendes Erz oder eine klingende Schelle.<br \/>\n2 Und wenn ich prophetisch reden k\u00f6nnte und w\u00fc\u00dfte alle Geheimnisse<br \/>\nund alle Erkenntnis und h\u00e4tte allen Glauben, so da\u00df ich Berge versetzen<br \/>\nk\u00f6nnte, und h\u00e4tte die Liebe nicht, so w\u00e4re ich nichts.<br \/>\n3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen g\u00e4be und lie\u00dfe meinen Leib<br \/>\nverbrennen, und h\u00e4tte die Liebe nicht, so w\u00e4re mir&#8217;s nichts n\u00fctze.<br \/>\n4 Die Liebe ist langm\u00fctig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe<br \/>\ntreibt nicht Mutwillen, sie bl\u00e4ht sich nicht auf,<br \/>\n5 sie verh\u00e4lt sich nicht ungeh\u00f6rig, sie sucht nicht das Ihre, sie l\u00e4\u00dft<br \/>\nsich nicht erbittern, sie rechnet das B\u00f6se nicht zu,<br \/>\n6 sie freut sich nicht \u00fcber die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an<br \/>\nder Wahrheit;<br \/>\n7 sie ertr\u00e4gt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.<br \/>\n8 Die Liebe h\u00f6rt niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufh\u00f6ren<br \/>\nwird und das Zungenreden aufh\u00f6ren wird und die Erkenntnis aufh\u00f6ren<br \/>\nwird.<br \/>\n9 Denn unser Wissen ist St\u00fcckwerk, und unser prophetisches Reden ist St\u00fcckwerk.<br \/>\n10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das St\u00fcckwerk aufh\u00f6ren.<br \/>\n11 Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und<br \/>\nwar klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich<br \/>\nwar.<br \/>\n12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht<br \/>\nzu Angesicht. Jetzt erkenne ich st\u00fcckweise; dann aber werde ich erkennen,<br \/>\nwie ich erkannt bin.<br \/>\n13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die<br \/>\ngr\u00f6\u00dfte unter ihnen.\u0094<\/p>\n<p>0. <strong>Das Hohelied der Liebe <\/strong><\/p>\n<p>Damit wir Paulus recht verstehen, \/ will ich mit Euch zuerst durchgehen,<br \/>\nwas Paulus zu nichts n\u00fctze nennt, \/ wenn darin keine Liebe brennt.<br \/>\nDer Paulus sch\u00e4tzt die gute Rede \/ und, dass zu Gott man h\u00e4ufig bete.<br \/>\nEr sch\u00e4tzt den geisterf\u00fcllten Rat, \/ wenn jemand vollen Durchblick<br \/>\nhat.<br \/>\nEr sch\u00e4tzt das Spenden f\u00fcr die Armen,<br \/>\n\/ lebt doch ein Christ aus Gott\u0091s Erbarmen,<br \/>\nund sicher soll mit guten Werken, \/ die Christin Gottes Reich hier st\u00e4rken.<br \/>\nDas ist zwar alles gut und wichtig, \/ doch ohne Liebe wird\u0091s nicht richtig.<br \/>\nSo kann der Paulus gar nicht loben, \/ wenn Egos hinter Gaben toben.<br \/>\nDer Paulus nennt die Geistesgaben: \/ \u0093An ihnen sollst privat dich laben.<br \/>\nDu magst in Himmelssprachen singen, \/ doch ohne Liebe wird\u0091s nicht klingen.\u0094<\/p>\n<p>Wenn jeder sich der Gr\u00f6\u00dfte ist, \/ dann baut ein jeder gr\u00f6\u00dften<br \/>\nMist,<br \/>\nauf keinen Fall jedoch Gemeinde, \/ so wie sie Gott am Anfang meinte.<br \/>\nSie soll ein Ort des Dienstes sein, \/ an dem sich alle bringen ein<br \/>\nmit dem, was sie zu geben haben \/ an gro\u00dfen und an kleinen Gaben.<br \/>\nDer Paulus schreibt an treue Christen,<br \/>\n\/ und mahnt, als ob die\u0091s nicht schon w\u00fcssten.<br \/>\nDoch offenbar ist das schon richtig. \/ Die Liebe ist vor allem wichtig,<br \/>\nwenn die Gemeinde wachsen soll \/ und alle finden\u0091s in ihr \u0093toll\u0094.<br \/>\nWenn sie sich sichtbar unterscheidet \/ und jeden Hauch von Selbstsucht meidet,<br \/>\nwird sie zum Zeichen in der Welt, \/ dass, wenn man nur zusammenh\u00e4lt,<br \/>\nes m\u00f6glich ist, mit Gottvertrauen \/ f\u00fcr alle etwas aufzubauen.<\/p>\n<p>Auch Paulus musste das erst lernen, \/ denn er geh\u00f6rte zu den Sternen<br \/>\nan Wissen und Gelehrsamkeit. \/ Als Schriftgelehrter seinerzeit<br \/>\nist Paulus ein gefragter Mann, \/ der sich mit jedem messen kann,<br \/>\nstudiert die Schriften ganz geduldig, \/ bleibt kaum einmal die Antwort schuldig.<br \/>\nDoch \u00e4ndert sich sein ganzes Streben, \/ als Jesus Christus trat ins Leben.<br \/>\n\u0093Gott selber war als Mensch auf Erden,<br \/>\n\/ um Mensch den Menschen hier zu werden.<br \/>\nGott war es wichtig, nicht zu thronen.<br \/>\n\/ Er wollt als Mensch bei Menschen wohnen.<br \/>\nDas Leben will Gott mit uns teilen \/ und damit allen Schaden heilen.\u0094<br \/>\nSo hat der Paulus das gelernt, \/ dass Gr\u00f6\u00dfe ohne Lieb entfernt<br \/>\nvon dem, was Gott sich hat erw\u00e4hlt. \/ Die Liebe ist\u0091s, die vor Gott z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Der Paulus schrieb der kleinen Schar, \/ die damals schon am Glauben<br \/>\nwar.<br \/>\nDoch gilt die Botschaft auch den andern, \/ die heutzutag auf Erden wandern.<br \/>\nDie Menschen stellen viele Fragen \/ nach dem, was kann im Leben tragen.<br \/>\nDer Paulus sagt, was wirklich z\u00e4hlt, \/ privat, beruflich, in der Welt.<br \/>\nEs soll zun\u00e4chst nun darum gehen \/ wie wir privat zur Liebe stehen.<br \/>\nIm zweiten Teil zum Arbeitsleben \/ will ich Gedanken weitergeben,<br \/>\nwie hier die Liebe n\u00fctzlich ist, \/ weil sie die andern nicht vergisst.<br \/>\nZuletzt geht&#8217;s um die Politik \/ und die Gesellschaft, die sich schick<br \/>\nund mick zur High Society gern z\u00e4hlt, \/ die Welt am Fernsehn unterh\u00e4lt,<br \/>\nwo man mit Staunen dann betrachtet, \/ wie sehr die Liebe wird verachtet.<\/p>\n<p>1. <strong> Liebe privat <\/strong><\/p>\n<p>Zuerst zu denen, die schon wissen, \/ was wir von Liebe wissen m\u00fcssen.<br \/>\nDie Machos buchstabieren\u0091s S, E, X. \/ Doch nur mit Sex wird\u0091s eher nix.<br \/>\nSo einer schaut nach vielen Frauen, \/ anstatt mit einer aufzubauen,<br \/>\nwas wirklich f\u00fcr das Leben bleibt. \/ Mit m\u00f6glichst vielen er es treibt<br \/>\nund denkt, das sei das wahre Leben. \/ Doch ohne Liebe ist\u0091s ein Streben<br \/>\nnach immer neuen Sex-Rekorden, \/ bis er dann \u00e4lter ist geworden.<br \/>\nDann muss er sich dies Leben kaufen \/ oder am Abend sich besaufen,<br \/>\ndamit die Nacht er \u00fcbersteht, \/ weil ohne W\u00e4rme es nicht geht.<br \/>\nWer nur im Plural \u0093Liebe\u0094 lernt, \/ hat sich von Liebe weit entfernt.<br \/>\nDer kluge Mann ist fr\u00fcher schlau, \/ sucht sich f\u00fcrs Leben eine Frau.<\/p>\n<p>Doch die Entwicklung, o wie dumm, \/ l\u00e4uft mittlerweile andersrum.<br \/>\nHat Mann sich fr\u00fcher aufgegeilt, \/ wird nun der Anspruch aufgeteilt.<br \/>\nAuch sie sucht nun \u0093Sex in the City\u0094 \/ und bleibt allein, \u0093o what a pity\u0094.<br \/>\nWer immer nach dem neuen jagt, \/ weil\u0091s einem nachts nicht mehr behagt,<br \/>\nl\u00e4sst st\u00e4ndig seine Lebenskraft \/ und hat am Ende nichts geschafft.<br \/>\nFolgt man allein dem Liebestriebe, \/ bekommt vom Leben man viel Hiebe.<br \/>\nDie Partnerschaft wird schneller alt,<br \/>\n\/ das Herz am Schmerz wird schlie\u00dflich kalt,<br \/>\nund hat, wenn\u0091s je zur Hochzeit l\u00e4utet, \/ all seine Kraft schon ausgebeutet.<br \/>\nDenn eines hat man nicht gelernt: \/ Wie man sich nicht sofort entfernt<br \/>\nund selber sich im Zaume h\u00e4lt, \/ wenn mal ein andrer gut gef\u00e4llt.<\/p>\n<p>Die Liebe hat die gro\u00dfe Kraft, \/ die wahres Lebensgl\u00fcck erst<br \/>\nschafft.<br \/>\nDas Lebensgl\u00fcck kann man nicht kaufen. \/ F\u00fcr Paare aber kommt\u0091s in<br \/>\nHaufen.<br \/>\nMan k\u00fcmmert sich ums gute Leben. \/ Zusammen kann man dem nachstreben,<br \/>\nwas Mann und Frau gemeinsam n\u00fctzt, \/ weil man im Leben sich fest st\u00fctzt.<br \/>\nEs soll die Liebe Partner leiten \/ in guten und in schlechten Zeiten.<br \/>\nDie Liebe l\u00e4sst uns da nicht ruhn, \/ zu tun, was n\u00f6tig ist, zu tun,<br \/>\ndamit&#8217;s gemeinsam besser geht \/ und man einander gut versteht.<br \/>\nDie Liebe tr\u00e4gt bei zu der Treue, \/ dass man sich m\u00fche stets aufs<br \/>\nNeue,<br \/>\nam andren intressiert zu sein, \/ von Herzen und nicht nur zum Schein.<br \/>\nSelbst wenn\u0091s im Alltag mal nicht klappt:<br \/>\n\/ Ihr wisst schon, was ihr an euch habt.<\/p>\n<p>2. <strong>Liebe im Beruf <\/strong><\/p>\n<p>Doch nicht allein im Liebesleben \/ gilt es, der Liebe nachzustreben:<br \/>\nEgal, ob Chef, ob angestellt, \/ auch im Beruf die Liebe z\u00e4hlt.<br \/>\nSie achtet auf Gemeinschaftssinn \/ und f\u00fchrt die Menschen dazu hin,<br \/>\ndass man auch auf die andern achtet \/ und sie als Mitmenschen betrachtet.<br \/>\nRei\u00dft man die Stunden nur herunter, \/ geht der Betrieb den Bach hinunter.<br \/>\nMit Dienst nach Vorschrift sich nichts tut, \/ und so wird \u00fcberhaupt nichts<br \/>\ngut.<br \/>\nSoll&#8217;s vorw\u00e4rtsgehn im Arbeitsleben, \/ muss man auch etwas Herzblut geben.<br \/>\nWo Firmen mit viel Geld jonglieren \/ l\u00e4sst sich manch kleiner auch verf\u00fchren.<br \/>\nWer nur auf Geld und Aktien schaut, \/ sein Leben ziemlich schlecht aufbaut.<br \/>\nund f\u00fchlt sich dann schnell abgezockt, \/ wenn&#8217;s Management mal was verbockt.<\/p>\n<p>Es macht die Maut uns Riesenkummer \/ und deutsche Technik zur Lachnummer.<br \/>\nObwohl es auch das \u0093Pickerl\u0094 tut, \/ ist das anscheinend noch nicht gut.<br \/>\nWeil Gro\u00dfkonzernen das wohl n\u00fctzt, \/<br \/>\nauf High-Tech Deutschlands man sich st\u00fctzt.<br \/>\nEs reitet sie der Gr\u00f6\u00dfenwahn \/ dass man es so viel besser kann.<br \/>\nDas Management spuckt gro\u00dfe T\u00f6ne, \/ damit der Steuerzahler l\u00f6hne,<br \/>\nund bleibt auch dann noch ungeniert, \/ wenn es zuletzt nicht funktioniert.<br \/>\nOb Elchtest oder toll-collect, \/ die Technik in der Krise steckt.<br \/>\nWer st\u00e4ndig so die Arbeit macht \/ hat nur verdient, dass alles lacht.<br \/>\nDie Liebe zum Detail ist wichtig, \/ nur dann geht&#8217;s in der Technik richtig.<br \/>\nEs lernt der Stift schon durch das Feilen: \/ Es steckt der Teufel in Detaillen.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Feind ist die Routine. \/ Man macht zu allem gute Mine<br \/>\nund l\u00e4sst die Dinge einfach laufen. \/ F\u00fcr andre ist\u0091s zum Haare raufen.<br \/>\nDen \u00c4rzten helfen keine Titel: \/ Ohne die Liebe sind sie \u0093mittel\u0094,<br \/>\nPatienten werden irritiert: \/ \u0093Der ist ja gar nicht intressiert.\u0094<br \/>\nDie Liebe schaut den Menschen an, \/ damit man gut beraten kann,<br \/>\nverzichtet auf das schnelle Wort, \/ macht sich nicht schnell aus N\u00f6ten<br \/>\nfort.<br \/>\nDas gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcr Pfarrer: \/ Es wird der Kirchgang ganz<br \/>\nschnell rarer.<br \/>\nEs muss das Herz dabei auch sein, \/ sonst ist man ganz sch\u00f6n schnell allein.<br \/>\nWer wird zum Arzt noch wiederkommen? \/<br \/>\nDie ernsthaft Kranken! Bei mir die Frommen,<br \/>\nweil\u0091s ihnen um den Glauben geht, \/ egal welch lahmer Kerl vorn steht!<\/p>\n<p>Es zeigen Tests uns immer wieder, \/ das Bildungswesen liegt darnieder.<br \/>\nEs ist die Liebe, die uns treibt, \/ dass wirklich etwas h\u00e4ngen bleibt,<br \/>\nund sei der Lehrer noch so schlau: \/ Ohne die Liebe bleibt er mau.<br \/>\nDie Klasse g\u00e4hnt nach zehn Minuten. \/ Entfernt man sich von allen guten<br \/>\nVors\u00e4tzen, die man einst gehegt, \/ wird man auch selber nicht gepflegt.<br \/>\nDie Schule wird zum Jammertal, \/ sind Sch\u00fcler Lehrern ganz egal.<br \/>\nDoch umgekehrt gilt es schon auch: \/ Sind Lehrer Sch\u00fclern Schall und Rauch,<br \/>\nhat sich die Klasse, ungelogen, \/ die Lehrer ganz schnell so gezogen,<br \/>\ndass diesen bald das Herzblut fehlt, \/ und jeder die Minuten z\u00e4hlt,<br \/>\nbis ihre Stunden sind herum. \/ So bleiben Deutschlands Sch\u00fcler dumm.<\/p>\n<p>3. <strong> Liebe in der Welt <\/strong><\/p>\n<p>Zuletzt ein Blick noch in die Welt. \/ Wie ist es denn nun hier bestellt<br \/>\nmit Lieb und N\u00e4chstenlieb auf Erden? \/ Fast will da einem bange werden.<br \/>\nEs l\u00e4sst die Welt sich zu viel bieten, \/ denn die gerissenen Eliten<br \/>\nbereichern sich an dieser Welt. \/ Millionen haben fast kein Geld.<br \/>\nEs ist schon bl\u00f6d, dass re\u00fcssiert, \/ wer andre besser demontiert.<br \/>\nWenn ein Konzern den andern schluckt, \/ wird eine Pr\u00e4mie ausgespuckt<br \/>\nf\u00fcrs Management der andern Seite, \/ dem kleinen Mann bleibt nur die Pleite.<br \/>\nZu viele sind hier arbeitslos, \/ weil auf dem Arbeitsmarkt nichts los.<br \/>\nWird einer mal vom Amt entbunden, \/ wird er mit viel Geld abgefunden,<br \/>\nDie Arbeitslosen sind egal, \/ dem Steuerzahler wird&#8217;s zur Qual.<\/p>\n<p>Es kommen stets aufs Neu Experten \/ und wolln von au\u00dfen das bewerten,<br \/>\nwas so nicht zu bewerten ist, \/ wenn man nicht auch den Alltag misst.<br \/>\nDie nehmen f\u00fcr den Tag das Geld, \/ das mancher brave Mann erh\u00e4lt,<br \/>\nwenn er den ganzen Monat kam \/ und 30 Tage auf sich nahm.<br \/>\nMit viel Tamtam evaluiert, \/ wer grad f\u00fcnf Jahr hat ausstudiert.<br \/>\nWer selber ist noch jung an Jahren \/ und insgesamt noch unerfahren,<br \/>\nwill kenntnisreich nun unterscheiden \/ woran denn die Betriebe leiden,<br \/>\nwie&#8217;s mit den Schulen aufw\u00e4rts geht \/ und wie man international besteht.<br \/>\nSelbst in der Kirche man nicht traut \/ dem Geist, der die Gemeinde baut,<br \/>\nwer die Gemeinden will gut lenken, \/ der muss in andren Bahnen denken.<\/p>\n<p>In diesem Jahre gibt\u0091s oft Wahlen. \/ Man meint, man h\u00f6rt sie jetzt<br \/>\nschon prahlen<br \/>\nmit allen ihren guten Werken \/ und allen ganz besondren St\u00e4rken.<br \/>\n\u0093W\u00e4hl mich!\u0094, so ruft\u0091s von den Plakaten, \/ und unsereiner ist am Raten,<br \/>\nob sie nun christlich, ob sozial. \/ Die W\u00e4hlerschaft sieht keine Wahl,<br \/>\nwenn alles scheinbar ist zu sp\u00e4t \/ und es dem Land nur schlechter geht,<br \/>\nwenn jeder gute Tat ist teuer, \/ weil alles kostet unsre Steuer.<br \/>\nWarum nun jeder werben muss, \/ ist klar: Es geht um 18 plus &#8211;<br \/>\nProzent an Wahlbeteiligung, \/ der W\u00e4hlerschaft fehlt jeder Schwung.<br \/>\nDenn schon das Schulkind sagt ganz frech: \/ \u0093Die ganze Bande redet Blech.<br \/>\nEin Jahr lang tun sie uns versprechen, \/ was sie vier lange Jahre brechen.\u0094<\/p>\n<p>Es sprach der Kanzler zur Nation: \/ \u0093Vertraut mir nur, ich mach das<br \/>\nschon.\u0094<br \/>\nSo hat man ihn noch mal gew\u00e4hlt, \/ auch wenn ihm die Fortune fehlt.<br \/>\nEs folgt ihm nicht die SPD, \/ weil die Reformen tun sehr weh.<br \/>\nWer wirklich was bewegen will,<br \/>\n\/ der braucht auch Macht. Sonst hilft\u0091s nicht viel.<br \/>\nDoch sag ich eins den MdL-en, \/ auch MdB-s will ich\u0091s bestellen:<br \/>\nMan kann sehr leicht den Finger heben,<br \/>\n\/ doch muss man auch sein Bestes geben.<br \/>\nErfolg bei Wahlen dann geb\u00fchrt, \/ wenn man sich wirklich intressiert,<br \/>\nLiebt euer Land und eure Stadt, \/ weil\u0091s dann auch seine Ordnung hat:<br \/>\nDann liebt euch auch das Publikum \/ und bringt mit euch die Amtszeit rum.<br \/>\nEs l\u00e4sst euch eures Amtes walten: \/ Das Wohl des Landes zu gestalten.<\/p>\n<p>Die Fernsehsender machen Quoten \/ mit Sensation und auch mit Zoten.<br \/>\nSie zeigen uns ganz \u0093exklusiv\u0094, \/ wie mancher Mensch f\u00e4llt heute tief.<br \/>\nOb \u0093Leute heute\u0094, ob \u0093brisant\u0094, \/ man wird als Vorbild schnell bekannt,<br \/>\nwenn man als Star herum nur p\u00f6belt \/ und G\u00e4ste in der Bar verm\u00f6belt.<br \/>\nEs ist der Ruhm doch bald verblasst, \/ wenn er nicht zu dem Menschen passt.<br \/>\nMan denkt, man kann sich etwas holen, \/ und endet nur bei Dieter Bohlen.<br \/>\nManch einer wollte oben stehen, \/ und alle haben zugesehen,<br \/>\nund wer besonders durchgeknallt, \/ der wird als Star erst recht schnell alt,<br \/>\nund geht mit seinen 19 Jahren \/ mit denen, die schon lang nichts waren.<br \/>\n\u0093Holt mich hier raus, ich bin ein Star\u0094, \/ f\u00fcr manche letzte Chance war.<\/p>\n<p>4. <strong>Fazit <\/strong><\/p>\n<p>Der Paulus spricht nach alter Weise, \/ doch ist die Predigt keine Reise<br \/>\nin die antike Zeit allein. \/ Sie muss f\u00fcr heute deutlich sein.<br \/>\nDie Liebe, ist sie recht verstanden, \/ hilft uns, aus dem, was uns vorhanden,<br \/>\ndas Beste f\u00fcr uns all zu machen, \/ in gro\u00dfen und in kleinen Sachen.<br \/>\nWenn dir es geht um tolle Taten, \/ dann bist du noch nicht gut beraten.<br \/>\nNach au\u00dfen magst du super sein. \/ Ohn echte Liebe bleibst du klein.<br \/>\nWas mit den Menschen fest verbindet, \/ von wahrer Gr\u00f6\u00dfe allen k\u00fcndet.<br \/>\nWer liebt, kann machen, was er will, \/ es hat in Gro\u00df und Kleinem Stil.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p><strong>Dr. Hansj\u00f6rg Biener<br \/>\nNeulichtenhofstr. 7<br \/>\nDE-90461 N\u00fcrnberg<br \/>\n<a href=\"mailto:Hansjoerg.Biener@asamnet.de\">Hansjoerg.Biener@asamnet.de<\/a><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Korinther 13 1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und h\u00e4tte die Liebe nicht, so w\u00e4re ich ein t\u00f6nendes Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich prophetisch reden k\u00f6nnte und w\u00fc\u00dfte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und h\u00e4tte allen Glauben, so da\u00df ich Berge versetzen k\u00f6nnte, und h\u00e4tte die Liebe [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8543,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[42,1,727,114,852,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-9800","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-1-korinther","category-aktuelle","category-archiv","category-deut","category-kapitel-13-chapter-13-1-korinther","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9800","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9800"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9800\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14168,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9800\/revisions\/14168"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9800"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9800"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9800"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=9800"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=9800"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=9800"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=9800"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}