{"id":9802,"date":"2021-02-07T19:49:36","date_gmt":"2021-02-07T19:49:36","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9802"},"modified":"2022-10-06T14:38:13","modified_gmt":"2022-10-06T12:38:13","slug":"das-hohelied-der-liebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/das-hohelied-der-liebe\/","title":{"rendered":"Das Hohelied der Liebe"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p>Schauen Sie, da hinten: der Dom!<br \/>\nKennen Sie den Dom? Den K\u00f6lner Dom?<\/p>\n<p>Klar kenne ich den.<br \/>\nMit dem Auto oder mit dem Zug:<br \/>\nimmer, wenn ich nach K\u00f6ln komme,<br \/>\nsehe ich ihn ja schon von weitem,<br \/>\nden Dom, die beiden T\u00fcrme.<\/p>\n<p><em>Nun aber bleiben Glauben, Hoffnung, Liebe, diese drei. <\/em><\/p>\n<p>Kennen Sie den Dom?<\/p>\n<p>Ja!<br \/>\nIch hab&#8217;s doch gerade gesagt.<br \/>\nNeulich war er sogar auf einer Briefmarke.<br \/>\nHab ich oft geklebt.<\/p>\n<p><em>Die Liebe aber ist die gr\u00f6\u00dfte unter ihnen. <\/em><\/p>\n<p>Kennen Sie ihn auch, den Dom? N\u00e4her, meine ich.<\/p>\n<p>N\u00e4her?<br \/>\nEigentlich schon.<br \/>\nIch fahre oft mit dem Zug daran vorbei,<br \/>\nnicht nur heute.<br \/>\nGleich in der Gleiskurve,<br \/>\nzwischen Bahnhof und Br\u00fccke,<br \/>\nsieht man ihn ganz nah.<br \/>\nZwar nur kurz,<br \/>\ndaf\u00fcr aber ganz nah.<\/p>\n<p><em>Unser Wissen ist St\u00fcckwerk. <\/em><\/p>\n<p>Noch n\u00e4her kennen Sie ihn nicht?<\/p>\n<p>Noch n\u00e4her?<br \/>\nJa doch,<br \/>\nfr\u00fcher war ich einige Male in K\u00f6ln,<br \/>\nzum Einkaufen.<br \/>\nDa bin ich an ihm vorbeigegangen,<br \/>\nganz nah,<br \/>\nbin wohl auch stehen geblieben<br \/>\nund habe in die H\u00f6he geschaut.<br \/>\nJa, jetzt ich erinnere mich:<br \/>\nDurch die Wolken,<br \/>\ndie von Westen nach Osten zogen,<br \/>\nschien es einmal so,<br \/>\nals fielen die T\u00fcrme nach vorn,<br \/>\ngerade auf mich drauf.<\/p>\n<p><em>Die Liebe h\u00f6rt niemals auf. <\/em><\/p>\n<p>Aber so ganz um ihn herum gegangen sind Sie nicht?<br \/>\nUnd drin gewesen auch nie?<\/p>\n<p>Doch, vielleicht,<br \/>\nals Kind vielleicht.<br \/>\nIch wei\u00df nicht genau.<\/p>\n<p><em>Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete \u0085 <\/em><\/p>\n<p>Haben Sie eine Stunde Zeit?<\/p>\n<p>Ja, warum?<br \/>\nIch meine: wozu?<\/p>\n<p>Steigen Sie einfach hier aus<br \/>\nund nehmen sich ein wenig Zeit f\u00fcr den Dom.<br \/>\nFahren Sie in einer Stunde weiter<br \/>\nmit dem n\u00e4chsten Zug.<\/p>\n<p>\u0084Hier K\u00f6ln.<br \/>\nK\u00f6ln Hauptbahnhof.<br \/>\nSie haben Anschluss \u0085\u0093<\/p>\n<p>* * *<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Bau!<br \/>\nDer K\u00f6lner Dom!<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Text!<br \/>\nDas \u0084Hohe Lied der Liebe\u0093!<\/p>\n<p>Vollendete Gotik!<br \/>\nWiewohl erst fertig gestellt<br \/>\nvor wenig mehr als 120 Jahren!<\/p>\n<p>Eigentlich auch kein Lied.<br \/>\nKeine Poesie, sondern Prosa.<br \/>\nUnd singen kann man es auch nicht.<br \/>\nTrotzdem: Mehr als ein Lied!<\/p>\n<p>Das Westwerk mit den T\u00fcrmen!<br \/>\n\u0096 welch ein Bau!<br \/>\nVier Geschosse, jedes an die 25 m hoch,<br \/>\ndar\u00fcber die Turmhelme;<br \/>\nf\u00fcnf senkrechte Achsen,<br \/>\ndahinter zu erschlie\u00dfen<br \/>\ndie f\u00fcnf Schiffe des Doms:<br \/>\ndas Hauptschiff hinter dem Hauptportal<br \/>\nund dem gro\u00dfen Fenster dar\u00fcber,<br \/>\ndie Seitenschiffe rechts und links<br \/>\nhinter den Erdgeschossen der T\u00fcrme!<\/p>\n<p>Die erste Strophe des \u0084Liedes\u0093,<br \/>\ndas doch kein Lied ist!<br \/>\n\u0096 was f\u00fcr ein Text!<\/p>\n<p><em>1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete<br \/>\nund h\u00e4tte die Liebe nicht,<br \/>\nso w\u00e4re ich ein t\u00f6nendes Erz oder eine klingende Schelle.<br \/>\n2 Und wenn ich prophetisch reden k\u00f6nnte<br \/>\nund w\u00fcsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis<br \/>\nund h\u00e4tte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen k\u00f6nnte,<br \/>\nund h\u00e4tte die Liebe nicht,<br \/>\nso w\u00e4re ich nichts.<br \/>\n3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen g\u00e4be<br \/>\nund lie\u00dfe meinen Leib verbrennen<br \/>\nund h\u00e4tte die Liebe nicht,<br \/>\nso w\u00e4re mir&#8217;s nichts n\u00fctze. <\/em><\/p>\n<p>Das Westwerk mit den T\u00fcrmen!<br \/>\n\u0096 welch ein Bau!<\/p>\n<p>Die erste Strophe des \u0084Liedes\u0093,<br \/>\ndas doch kein Lied ist!<br \/>\n\u0096 was f\u00fcr ein Text!<\/p>\n<p>Die h\u00f6chsten und besten,<br \/>\ndie sch\u00f6nsten und wahrsten<br \/>\nWorte und S\u00e4tze,<br \/>\ndie Voten und Reden sind,<br \/>\nlieblos gesprochen,<br \/>\nGet\u00f6n und Geklingel,<br \/>\nGeschepper, Gepl\u00e4rr.<\/p>\n<p>Und die anderen Worte erst,<br \/>\ndie normalen und allt\u00e4glichen Worte,<br \/>\n\u0096 wenn ich sie liebelos spreche,<br \/>\nrede ich Blech.<\/p>\n<p>Jedoch die Worte,<br \/>\nauch die des Alltags,<br \/>\ndie ganz normalen Gespr\u00e4che,<br \/>\ndie Gr\u00fc\u00dfe,<br \/>\ndie Nachfragen,<br \/>\ndie Bitten<br \/>\nund selbst die Weisungen, die ich zu geben habe:<br \/>\nmit Liebe gesprochen,<br \/>\nklingen sie menschlich,<br \/>\nwom\u00f6glich sogar so menschlich,<br \/>\nals h\u00e4tte ein Engel geredet,<br \/>\nein Bote von Gott.<\/p>\n<p>Die \u0084H\u00e4user\u0093 des Doms!<br \/>\n\u0096 welch ein Bau!<br \/>\nDas f\u00fcnfschiffige Langhaus,<br \/>\nendend im Kapellenkranz des Chores;<br \/>\ndas dreischiffige Querhaus,<br \/>\ndas durchs Langhaus schneidet<br \/>\nund mit ihm ein Kreuz bildet;<br \/>\nhoch \u00fcber der Vierung<br \/>\nder Dachreiter mit seinem goldenen Stern!<\/p>\n<p>Die zweite Strophe des \u0084Liedes\u0093,<br \/>\ndas doch kein Lied ist!<br \/>\n\u0096 was f\u00fcr ein Text!<\/p>\n<p><em>4 Die Liebe ist langm\u00fctig<br \/>\nund freundlich,<br \/>\ndie Liebe eifert nicht,<br \/>\ndie Liebe treibt nicht Mutwillen,<br \/>\nsie bl\u00e4ht sich nicht auf,<br \/>\n5 sie verh\u00e4lt sich nicht ungeh\u00f6rig,<br \/>\nsie sucht nicht das Ihre,<br \/>\nsie l\u00e4sst sich nicht erbittern,<br \/>\nsie rechnet das B\u00f6se nicht zu,<br \/>\n6 sie freut sich nicht \u00fcber die Ungerechtigkeit,<br \/>\nsie freut sich aber an der Wahrheit;<br \/>\n7 sie ertr\u00e4gt alles,<br \/>\nsie glaubt alles,<br \/>\nsie hofft alles,<br \/>\nsie duldet alles. <\/em><\/p>\n<p>Die \u0084H\u00e4user\u0093 des Doms!<br \/>\n\u0096 welch ein Bau!<\/p>\n<p>Die zweite Strophe des \u0084Liedes\u0093,<br \/>\ndas doch kein Lied ist!<br \/>\n\u0096 was f\u00fcr ein Text!<\/p>\n<p>F\u00fcnfzehn Miniaturs\u00e4tze \u00fcber das Tun und Lassen der Liebe,<br \/>\nS\u00e4tze, nur hingetupft, nur gesagt,<br \/>\nnicht befohlen, erst recht nicht skandiert.<br \/>\nS\u00e4tze \u00fcber das Tun und Lassen der Liebenden:<br \/>\n\u00fcber das wirkliche Tun und Lassen Gottes,<br \/>\ndes Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes;<br \/>\n\u00fcber das Tun und Lassen der Mitmenschen,<br \/>\ndas ich teils erfahre, teils ersehne;<br \/>\nund \u00fcber das mir m\u00f6gliche Tun,<br \/>\ndas ich in Wirklichkeit leider oft lasse,<br \/>\ndas mir m\u00f6gliche Lassen,<br \/>\ndas ich in Wirklichkeit leider oft tu.<\/p>\n<p>Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist,<br \/>\n<em>\u0084ist langm\u00fctig und freundlich \u0085<br \/>\nrechnet das B\u00f6se nicht zu \u0085<br \/>\nertr\u00e4gt alles \u0085\u0093 <\/em> \u0096<br \/>\nja, von Gott ist das gesagt,<br \/>\nwas da vom Tun und Lassen der Liebe gesagt ist.<\/p>\n<p>Meine Mitmenschen<br \/>\nin den Lebenskreisen, zu denen ich geh\u00f6re,<br \/>\n<em>\u0084sind freundlich \u0085<br \/>\ntreiben nicht Mutwillen \u0085<br \/>\nverhalten sich nicht ungeh\u00f6rig \u0085<br \/>\nsuchen nicht das Ihre \u0085<br \/>\nfreuen sich nicht \u00fcber die Ungerechtigkeit \u0085<br \/>\nertragen alles \u0085<br \/>\nhoffen alles \u0085\u0093 <\/em> \u0096<br \/>\nja, von meinen Mitmenschen ist das gesagt,<br \/>\nwie ich sie erfahre oder wie ich sie ersehne.<\/p>\n<p>Und ich selbst<br \/>\n<em>\u0084eifere nicht \u0085<br \/>\nbl\u00e4he mich nicht auf \u0085<br \/>\nlasse mich nicht erbittern \u0085<br \/>\nfreue mich an der Wahrheit \u0085<br \/>\nglaube alles (d.h. halte in allem den Glauben fest) \u0085<br \/>\ndulde alles (d.h. nehme die Zumutungen in Kauf) &#8230;\u0093 <\/em> \u0096<br \/>\nja, von mir ist das gesagt,<br \/>\nsoweit Gottes und der Mitmenschen Liebe<br \/>\nmich aus der Angst um mich selbser herausl\u00f6st.<\/p>\n<p>Der grandiose Zierrat!<br \/>\n\u0096 welch ein Bau!<br \/>\nMa\u00dfwerk und Fialen,<br \/>\nKrabben und Kreuzblumen,<br \/>\nWimperge und Tympana,<br \/>\nStrebepfeiler und -b\u00f6gen,<br \/>\nOrnamente und Figuren;<br \/>\nund l\u00e4ngs und quer auf den Firsten der D\u00e4cher<br \/>\nK\u00e4mme von bronzenem Ma\u00dfwerk!<\/p>\n<p>Die dritte Strophe des \u0084Liedes\u0093,<br \/>\ndas doch kein Lied ist!<br \/>\n\u0096 was f\u00fcr ein Text!<\/p>\n<p><em>8 Die Liebe h\u00f6rt niemals auf,<br \/>\nwo doch das prophetische Reden aufh\u00f6ren wird<br \/>\nund das Zungenreden aufh\u00f6ren wird<br \/>\nund die Erkenntnis aufh\u00f6ren wird.<br \/>\n9 Denn unser Wissen ist St\u00fcckwerk<br \/>\nund unser prophetisches Reden ist St\u00fcckwerk.<br \/>\n10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene,<br \/>\nso wird das St\u00fcckwerk aufh\u00f6ren.<br \/>\n11 Als ich ein Kind war,<br \/>\nda redete ich wie ein Kind<br \/>\nund dachte wie ein Kind<br \/>\nund war klug wie ein Kind;<br \/>\nals ich aber ein Mann wurde,<br \/>\ntat ich ab, was kindlich war.<br \/>\n12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild;<br \/>\ndann aber von Angesicht zu Angesicht.<br \/>\nJetzt erkenne ich st\u00fcckweise;<br \/>\ndann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.<br \/>\n13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;<br \/>\naber die Liebe ist die gr\u00f6\u00dfte unter ihnen. <\/em><\/p>\n<p>Der grandiose Zierrat!<br \/>\n\u0096 welch ein Bau!<\/p>\n<p>Die dritte Strophe des \u0084Liedes\u0093,<br \/>\ndas doch kein Lied ist!<br \/>\n\u0096 was f\u00fcr ein Text!<\/p>\n<p>Worauf man sich,<br \/>\nabseits vom Tun und Lassen der Liebe,<br \/>\ndamals etwas einbildete:<br \/>\nprophetische Rede \u0096 \u0084Menschenzungen\u0093 \u0096<br \/>\nekstatische Rede \u0096 \u0084Engelzungen\u0093 \u0096<br \/>\nund religi\u00f6se Tiefenkenntnis \u0096 damals \u0084Gnosis\u0093 genannt;<\/p>\n<p>und worauf man sich,<br \/>\nabseits vom Tun und Lassen der Liebe,<br \/>\nheute etwas einbilden k\u00f6nnte:<br \/>\nauf Reichtum \u0096 auch religi\u00f6sen \u0096<br \/>\nauf Wissen \u0096 auch des Glaubens \u0096<br \/>\nauf Einfluss \u0096 auch in der Kirche \u0096<br \/>\nauf Image \u0096 auch kirchlicher \u00c4mter<br \/>\n\u0096 das ist vorl\u00e4ufig und fragmentarisch:<br \/>\nEs \u0084h\u00f6rt auf\u0093.<br \/>\nEs ist \u0084St\u00fcckwerk\u0093.<br \/>\nEs geh\u00f6rt h\u00f6chstens zu den vorletzten Dingen,<br \/>\nvermutlich zumeist nicht einmal dazu.<\/p>\n<p>Was bleibt,<br \/>\nweil sich da mitten im Verg\u00e4nglichen Ewiges<br \/>\nund mitten im St\u00fcckwerk Vollkommenes ereignet,<br \/>\ndas ist der Glaube,<br \/>\nder sich auf Gott verl\u00e4sst;<br \/>\ndas ist die Hoffnung,<br \/>\ndie sich nach Gott ausstreckt;<br \/>\ndas ist die Liebe,<br \/>\ndie, von Gott ergriffen, um sich greift.<\/p>\n<p>Auch mit Reichtum und Wissen,<br \/>\nmit Einfluss und Image geht sie liebevoll um.<br \/>\nSie stellt sie in den Dienst Gottes,<br \/>\nsetzt sie menschendienlich ein.<\/p>\n<p>Warum aber bleiben,<br \/>\nim Unterschied zu allem anderen,<br \/>\nGlaube, Hoffnung und Liebe?<br \/>\nVielleicht,<br \/>\nweil wir in ihnen nicht mehr so sehr bei uns selbst<br \/>\nwie bei Gott sind?<\/p>\n<p>Warum aber ist die Liebe die gr\u00f6\u00dfte unter ihnen?<br \/>\nVielleicht,<br \/>\nweil wir in ihr an Gott nicht nur Teil nehmen,<br \/>\nsondern auch Teil geben?<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Text!<br \/>\nDas \u0084Hohe Lied der Liebe\u0093!<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Bau!<br \/>\nDer K\u00f6lner Dom!<\/p>\n<p>Ihn n\u00e4her kennen hei\u00dft wohl:<br \/>\nihn nicht von ferne kennen.<\/p>\n<p>Je vertrauter er mir wird,<br \/>\ndesto gr\u00f6\u00dfer wird mir sein Geheimnis.<\/p>\n<p>Das Geheimnis der Liebe!<br \/>\nGottes Geheimnis!<br \/>\n<em>\u0084Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild.\u0093<br \/>\n<\/em>Welch ein Bild \u0096 jetzt schon!<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Bau!<br \/>\nDer K\u00f6lner Dom!<\/p>\n<p>Trete ich jetzt noch ein?<br \/>\nNein, jetzt nicht.<br \/>\nF\u00fcr heute ist es genug.<\/p>\n<p>Aber nur f\u00fcr heute.<br \/>\nIch komme ja wieder vorbei.<br \/>\nDann steige ich wieder aus.<br \/>\nDann gehe ich auch hinein.<\/p>\n<p>\u0084An Gleis 4 bitte einsteigen.<br \/>\nT\u00fcren schlie\u00dfen selbstt\u00e4tig.<br \/>\nVorsicht bei der Abfahrt.\u0093<\/p>\n<p><strong>Pfarrer Dr. Martin Evang, D\u00fcsseldorf<br \/>\n<a href=\"mailto:martinevang@web.de\">martinevang@web.de <\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schauen Sie, da hinten: der Dom! 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