{"id":9812,"date":"2021-02-07T19:49:37","date_gmt":"2021-02-07T19:49:37","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9812"},"modified":"2022-10-06T09:43:50","modified_gmt":"2022-10-06T07:43:50","slug":"hebraeer-4-14-16-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/hebraeer-4-14-16-4\/","title":{"rendered":"Hebr\u00e4er 4, 14-16"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p>&#8222;Weil wir denn einen gro\u00dfen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so la\u00dft uns festhalten an dem Bekenntnis. Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht k\u00f6nnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne S\u00fcnde. Darum la\u00dft uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe n\u00f6tig haben.&#8220;<\/p>\n<p align=\"left\">In diesen Tagen beginnt die Passionszeit. Unsere Gedanken werden sich auf den Herrn Jesus Christus konzentrieren und auf die L\u00f6sung des schwierigsten Problems der Menschheit, die er zustande gebracht hat. Er ist zu uns gekommen. Kurz und inhaltsvoll ist das im ersten Kapitel des Johannesevangeliums ausgedr\u00fcckt: \u0084 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns.\u0093 Der ewige Sohn Gottes ist Mensch geworden. Das bedeutet nicht nur, dass er die menschliche Gestalt auf sich genommen hat, sondern auch, dass er vollst\u00e4ndig in die Bedingungen unseren menschlichen Existenz gekommen ist.<\/p>\n<p align=\"left\">Die Evangelien, die von seinem irdischen Leben erz\u00e4hlen, best\u00e4tigen das. Aus eigener Erfahrung hat er gewusst, was Hunger, Durst, M\u00fcdigkeit ist. Er hat Feindschaft, Unverst\u00e4ndnis Fallstricke erlebt. Er hat Angst, Leiden, extreme Qual gekannt.<\/p>\n<p align=\"left\">Er hat gewusst, was Versuchung, Verf\u00fchrung ist, Verf\u00fchrung zum Kult des Reichtums, Macht, Selbstdurchsetzung, zur sensationsvollen Popularit\u00e4t. Er hat die Anziehungskraft aller dieser Dinge empfunden. Nichts Menschliches war ihm fremd. Die Situation, in der wir Menschen uns befinden, konnte er nicht nur theoretisch beschreiben, sondern er hat sie aus eigener Erfahrung gekannt.<\/p>\n<p align=\"left\">Dies ist einer der Gr\u00fcnde, f\u00fcr den wir ihn sehr ernst nehmen sollen. Wer aus der ewigen Welt kommt, von dem gilt, dass er unsere Situation versteht, und zwar nicht oberfl\u00e4chlich, sondern in der Tiefe, wer all das erlebt hat, was wir erleben, der kann uns gewiss etwas Wichtiges sagen, was uns bereichert, der kann uns helfen.<\/p>\n<p align=\"left\">Alles, was gerade gesagt wurde, ist in unserem Text aus dem Hebr\u00e4erbrief kurz und b\u00fcndig ausgedr\u00fcckt: \u0084 Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht k\u00f6nnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir\u0093. Ein wichtiger Unterschied von entscheidender Wichtigkeit ist aber da: \u0084doch ohne S\u00fcnde\u0093. Wenn er auch in unsere Lebensbedingungen gekommen ist, wenn er sie auch v\u00f6llig auf sich genommen hat, er verhielt sich in ihnen ganz anders als Adam im Paradies in der Versuchung, ganz anders als in Adams Fusstapfen verhalten wir uns.<\/p>\n<p align=\"left\">Die Versuchungen sind d\u00e4monische Versuche, den Menschen zu verunstalten, den Menschen, den Gott zu seinem Bilde schuf. Wer der Versuchung unterliegt, wird entstellt. Jesus Christus hat alle verlockende Versuche abgewiesen, er liess sich in keiner Hinsicht deformieren. Darin ist er ganz einzigartig, ohnegleichen. Er lebte zwar v\u00f6llig in unseren Bedingungen, ist aber in ihnen nicht im wenigsten deformiert worden. Er lebte inmitten der Menschen, die sich auf verschiedene Weisen bem\u00fchten, von Gott zu fliehen, aber er hat seinem himmlischen Vater gegen\u00fcber v\u00f6llige Treue bewahrt. Er bewegte sich unter unsittlichen Menschen, aber er selbst ist vollkommen rein geblieben. Mit selbsts\u00fcchtigen, egoistischen Menschen hatte er zu tun, aber er war von jedem Egoismus absolut rein. L\u00fcge, Betrug, Unwahrheit sah er um sich herum, aber sein ganzes Leben war Leben in der Wahrheit. Wenn wir sein Leben betrachten, m\u00fcssen wir mit \u00dcberraschung feststellen: Auch so etwas ist m\u00f6glich!<\/p>\n<p align=\"left\">Man kann sich angeblich an alles oder fast alles gew\u00f6hnen. So haben wir Menschen uns an unsere abnormale Situation der s\u00fcndhaften Deformiertheit gew\u00f6hnt als an etwas, was uns schon als normal, gel\u00e4ufig, selbstverst\u00e4ndlich erscheint, womit wir uns schon abgefunden haben. Aber wenn Jesus Christus in unsere menschliche Welt gekommen ist, ist er mit einem unverdorbenen, wahren Einblick gekommen. Was krumm an den Menschen ist, das hat er als krumm gesehen, was deformiert ist, das hat er als deformiert gesehen. Er ist auch dazu gekommen, um uns einen solchen wahren Einblick zu geben. Das ist etwas sehr Wichtiges. Er ist gekommen, um uns zu einem klaren, richtigen Sehen zu erwecken, um uns Augen zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p align=\"left\">Uns Menschen \u00f6ffnet er die Augen mit seinen Worten, seiner Lehre und Botschaft. In seiner Lehre weist er klar auf viele Dinge hin, die uns zwar als normal erscheinen, die aber in Wirklichkeit ganz unnormal, ganz verkehrt sind. Er \u00f6ffnet uns die Augen durch seine Lebensweise. Wer sein Leben aufmerksam beobachtet, der wird den Unterschied zwischen seinem Leben und unserer \u00fcblichen Lebensweise schnell entdecken. Auch in der Situation, wo er nichts gesagt hatte, ist er ein lebendiges Ausrufezeichen gewesen. Auch wenn er nichts gesagt hatte, viele haben gesp\u00fcrt, dass seine Lebesnweise eine scharfe Kritik des \u00fcblichen menschlichen Lebens ist. Dasselbe sollten auch wir jederzeit versp\u00fcren, wenn wir uns in die Evangelien vertiefen und das Vorbild seines reinen Lebens auf uns wirken lassen.<\/p>\n<p align=\"left\">Diese ganze Wirksamkeit ist ein Erweis seines grossen Interesses f\u00fcr uns. Er war auch in dem Sinne nicht egoistisch, dass er sich an seiner sittlichen Reinheit erg\u00f6tzen sollte und das wir ihm nur als ein dunkler Hintergrund dienen sollten, auf dem seine Reinheit und Heiligkeit besser hervortreten w\u00fcrde. Wenn er zu uns, den tragisch s\u00fcndhaften Menschen, kommt, ist er durch Liebe und Barmherzigkeit motiviert. Er will uns zu einem solchen reinen Leben verhelfen, wie das seine ist. In seinen Absichten mit uns ist er nicht engherzig. Das, was er uns anbietet, ist etwas grossartiges. An einigen Stellen des Neuen Testaments ist dieser Gedanke klar ausgedr\u00fcckt. Zum Beispiel im Ersten Johannesbrief lesen wir Folgendes: \u0084 Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.\u0093 Von unserer jetzigen zu jener reinen Existenz zu \u00fcbergehen \u0096 darin k\u00f6nnen wir den Sinn des menschlichen Lebens sehen. Jesus Christus ist dazu unter uns gekommen, um uns zu helfen, diese grosse Ver\u00e4nderung zu verwirklichen.<\/p>\n<p align=\"left\">Wir selbst haben keine v\u00f6llige Vorstellung dar\u00fcber, wie gross und schwierig dieser Weg ist. Der menschliche S\u00fcndenfall hat wohl einen Hintergrund, den wir bis in die Wurzel nicht klar kennen und verstehen. Es kann sein, dass es f\u00fcr uns eine zu grosse Ersch\u00fctterung w\u00e4re, wenn wir jetzt die ganze Wahrheit erkennen sollten. Aber trotzdem muss sich gerade in der Wurzel, in der Tiefe etwas grunds\u00e4tzlich ver\u00e4ndern, wenn uns der Weg von der unnormalen zu der normalen Existenz erm\u00f6glicht sein soll. Gerade damit h\u00e4ngt das Opfer von Jesus Christus am Kreuz zusammen. Im Neuen Testament ist Jesus Christus mit verschiedenen Titeln charakterisiert. Damit ist auf den Reichtum seines Wesens und Werkes hingewiesen. In unserem Text ist er als der gro\u00dfe Hohenpriester bezeichnet. F\u00fcr uns ist dieser Titel nicht gerade leicht verst\u00e4ndlich, da wir nicht im Bereich des j\u00fcdischen Opfernkultes leben. Aber einige biblische Abschnitte informieren uns schnell, worum es geht. Die eigentlichste Aufgabe des Hohenpriesters war, am grossen Vers\u00f6hnungstag in das Allerheiligste zu gehen und dort das Opfer f\u00fcr die S\u00fcnden des ganzen Volkes zu bringen.<\/p>\n<p align=\"left\">Das Opfer, das der j\u00fcdische Hohenpriester brachte, war ein Opfertier. Wenn Jesus Christus hier als der grosse Hohenpriester benannt wird, ist dieses Wort in einem einzigartigen, unwiederholbaren, nur auf ihn sich beziehenden Sinne gebraucht. Im Unterschied zu den j\u00fcdischen Hohenpriestern hat er nicht ein Tier, sondern sich selbst als Opfer gebracht. Er selbst hat gesagt, dass niemand gr\u00f6ssere Liebe hat als die, dass er sein Leben l\u00e4sst f\u00fcr seine Freunde. Wer seinen dramatischen Gebetskampf in Gethsemane kennt, wer imstande ist, sich wenigstens einigermassen in sein Leiden am Kreuz hineinzuf\u00fchlen, der ahnt, wie schmerzvoll diese Selbstopferung des grossen Hohenpriesters Jesus Christus war. Der j\u00fcdische Hohenpriester hat die Vers\u00f6hnungsopfer jedes Jahr von neuem gebracht. Der grosse Hohenpriester Jesus Christus hat sich selbst ein f\u00fcr allemal geopfert. Sein Opfer ist endg\u00fcltig, und es darf durch keine Wiederholung geringgeachtet werden. Der j\u00fcdische Hohenpriester brachte das Vers\u00f6hnungsopfer f\u00fcr das j\u00fcdische Volk. Der grosse Hohenpriester Jesus Christus hat das Vers\u00f6hnungsopfer f\u00fcr alle Menschen gebracht. Wir alle brauchen ihn unbedingt, wenn wir aus der Knechtschaft der S\u00fcnde befreit werden sollen. Der grosse Hohenpriester Jesus Christus ist durch seinen Ursprung einzigartig: er ist zu uns aus der ewigen Welt gekommen. Einzigartig ist er durch das Ziel seines Weges: er ist in die himmlische Welt zur\u00fcckgekehrt, wo er unser F\u00fcrsprecher bei dem Vater ist. Unser Text sagt dar\u00fcber: \u0084Weil wir denn einen gro\u00dfen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so la\u00dft uns festhalten an dem Bekenntnis.\u0093 So gross war und ist unsere Not, dass wir eine so grosse Hilfe n\u00f6tig haben.<\/p>\n<p align=\"left\">Ein v\u00f6lliges Verst\u00e4ndnis der Bedeutung des Todes von Jesus Christus ist nicht leicht. Aber es gen\u00fcgt uns zu wissen: Durch dieses h\u00f6chste Opfer ist uns m\u00f6glich geworden, dass wir von unserem durch die S\u00fcnde gezeichneten, unnormalen Sein zu einem neuen, normalen Leben \u00fcbergehen, zu einem Leben, f\u00fcr welches uns Gott geschaffen hat. Darum ist in unserem Text eine ernste Aufforderung, dass wir das grosse, von Jesus Christus auch f\u00fcr uns verwirklichte Erl\u00f6sungswerk nicht missachten, sondern dass wir es im m\u00f6glichst vollem Mass annehmen: \u0084Darum la\u00dft uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe n\u00f6tig haben.\u0093<\/p>\n<p align=\"left\">Auch von uns wird bei der Verwirklichung des neuen Lebens in unserem t\u00e4glichen Leben eine rege Aktivit\u00e4t gefordert. Da Jesus Christus die Hauptbedingung der Erneuerung unseres Lebens erf\u00fcllt hat, kann es auch von uns erwartet werden, dass wir alle unsere Kr\u00e4fte in dieser Richtung einsetzen. Eine M\u00f6glichkeit des neuen Lebens geschenkt bekommen und sie ignorieren, nicht ausnutzen, das w\u00e4re eine Beleidigung dessen, der in der Selbstopferung einen so grossen Schmerz erlitten hat. Andererseits w\u00e4re das eine tragische Vernachl\u00e4ssigung der einzigen wirklichen M\u00f6glichkeit der Rettung. Im Kampf um die Realisierung des geschenkten neuen Lebens will uns unser Hohepriester mit seinem Vorbild, mit der Gabe des Heiligen Geistes helfen. Amen.<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Dr. Jan Greso<br \/>\n<a href=\"mailto:greso@fevth.uniba.sk\">greso@fevth.uniba.sk <\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Weil wir denn einen gro\u00dfen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so la\u00dft uns festhalten an dem Bekenntnis. Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht k\u00f6nnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne S\u00fcnde. 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