{"id":9821,"date":"2021-02-07T19:49:29","date_gmt":"2021-02-07T19:49:29","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9821"},"modified":"2022-10-27T09:56:24","modified_gmt":"2022-10-27T07:56:24","slug":"roemer-5-1-5-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/roemer-5-1-5-2\/","title":{"rendered":"R\u00f6mer 5, 1-5"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>kaum einen sch\u00f6neren Text h\u00e4tte ich mir w\u00fcnschen k\u00f6nnen,<br \/>\num in einer Kirche die nach dem Apostel Paulus benannt ist, zu predigen.<br \/>\nDenn der Predigttext enth\u00e4lt in konzentrierter Form reinste paulinische<br \/>\nTheologie. Er steht in R\u00f6mer 5, umfasst die Verse 1-5 und lautet:<\/p>\n<p><em>Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden<br \/>\nmit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.<br \/>\nDurch ihn haben wir auch im Glauben den Zugang zu dieser Gnade in<br \/>\nder wir stehen. Und wir r\u00fchmen uns der Hoffnung der zuk\u00fcnftigen<br \/>\nHerrlichkeit, die Gott geben wird.<br \/>\nNicht allein aber das, sondern wir r\u00fchmen uns auch der Tr\u00fcbsale,<br \/>\nweil wir wissen<br \/>\ndass Tr\u00fcbsal Geduld bringt.<br \/>\nGeduld aber Bew\u00e4hrung<br \/>\nBew\u00e4hrung aber Hoffnung, Hoffnung aber l\u00e4sst nicht zuschanden werden.<br \/>\nDenn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist<br \/>\nder uns gegeben ist. <\/em><\/p>\n<p>Ein Dreifaches m\u00f6chte ich Ihnen heute zu diesem Text sagen:<br \/>\nZuerst: Wir haben Frieden mit Gott<br \/>\nUnd dann: Wir wissen um den Sinn des Leides!<br \/>\nund zuletzt: Gottes Liebe lebt in unserem Herzen.<\/p>\n<p><strong>Teil I <\/strong><br \/>\nIch beginne mit dem ersten: Wir haben Frieden mit Gott! Was f\u00fcr ein atemberaubender<br \/>\nSatz. K\u00f6nnen wir ihn verstehen? Ich denke, es f\u00e4llt uns deshalb schwer<br \/>\ndiesen Satz wirklich wahrzunehmen, weil wir uns zu selten seines Gegenteils<br \/>\nbewusst sind. Das Gegenteil zu diesem Satz lautet: Der Mensch lebt mit Gott<br \/>\nim Krieg! Das ist ein hartes Wort, aber ich will versuchen es zu verdeutlichen.<br \/>\nDer Gegenstand um den Gott und Mensch k\u00e4mpfen &#8211; das ist das menschliche<br \/>\nIch. Gott ist unser Sch\u00f6pfer und eigentlicher Herr, aber der Mensch schwingt<br \/>\nsich auf, sein eigener und alleiniger Beherrscher zu sein. In diesem Konflikt<br \/>\num das Ich, um die menschliche Seele, werden sehr wohl Schlachten geschlagen,<br \/>\nGefechte gef\u00fchrt, da wird in einem inneren Krieg um Herrschaft gek\u00e4mpft.<br \/>\nMir liegt diese militante Sprache eigentlich nicht, aber sie verdeutlicht,<br \/>\nwie tief der Riss ist, der Gott und Mensch urspr\u00fcnglich trennt, seit die<br \/>\nS\u00fcnde in die Welt gekommen ist. Gott muss leiden unter verlorenen K\u00e4mpfen<br \/>\ngegen seine Menschheit! Und der Mensch, in Verblendung, sich seines Gegen\u00fcbers<br \/>\nim Kampf ums eigene Ich schon nicht mehr bewusst, der Mensch strebt nur noch<br \/>\nblind weiter nach mehr Macht, nach mehr Herrschaft. Er achtet weder auf den<br \/>\nan ihm leidenden Gott, noch auf die an ihm leidenden Mitmenschen.<br \/>\nUnd dahinein sagt uns Paulus: &#8222;Nun haben wir aber Frieden mit Gott&#8220;!<br \/>\nIst das Ungeheuerliche des Satzes jetzt etwas verst\u00e4ndlicher ? Paulus<br \/>\nsagt: &#8220; Der Krieg ist aus, wer glaubt der erkennt: Ich brauche keine Schlachten<br \/>\nmehr gegen meinen Gott zu f\u00fchren.\u0093<br \/>\nDer Krieg ist aus &#8211; wir Jungen haben vielleicht Schwierigkeiten einen solchen<br \/>\nSatz zu ermessen. Aber ich erinnere mich an Gespr\u00e4che mit meinem Vater,<br \/>\ngute und offene Gespr\u00e4che, abends als wir bei einem Glas Wein zusammensa\u00dfen,<br \/>\nGespr\u00e4che in denen er mir zu beschreiben versuchte, wie das damals war, als<br \/>\ner 1950 nach 6 Jahren Krieg und 5 Jahren russischer Gefangenschaft zur\u00fcckkehrte.<br \/>\nWie das war, als er nach 11 Jahren, die ihm genau die Lebenszeit zwischen 20<br \/>\nund 30 geraubt hatten, als er nach diesen 11 Jahren in Ulm aus dem Zug kletterte<br \/>\nund wusste: &#8222;Der Krieg ist aus.&#8220;<br \/>\nDieses Gef\u00fchl ist von uns Nachgeborenen nicht zu ermessen, noch heute<br \/>\n40 Jahre sp\u00e4ter kann mein Vater dar\u00fcber nicht ohne tiefste Erregung<br \/>\nsprechen.<br \/>\nSo umgetrieben und bewegt bis ins Innerste ist Paulus gewesen, als er an<br \/>\nChristus erkannte: Wir haben endlich, endlich Frieden mit Gott. So umgetrieben<br \/>\nist Martin Luther gewesen, als er nach jahrelangem \u00e4ngstlichen Ringen mit einem gerechten,<br \/>\nfordernden Gott erkannt: Gott ist ein gn\u00e4diger Gott, kein b\u00f6ser Herrscher,<br \/>\neiner der seinen Frieden mit uns Menschen gemacht hat.<br \/>\nK\u00f6nnen wir das heute verstehen und annehmen ? Wenn Paulus von der \u0084iustificatio<br \/>\nimpiorum\u0093 \u0096 von der \u0084Rechtfertigung des S\u00fcnders\u0093 redet &#8211; und er tut das<br \/>\nunz\u00e4hlige Male, dann hei\u00dft das f\u00fcr uns heute:<br \/>\n&#8222;Gott denkt uns Frieden zu, volles Heil. Uns Misstrauische, die wir im Grunde<br \/>\nkeinem Anderen und nicht einmal uns selbst \u00fcber den Weg trauen k\u00f6nnen,<br \/>\n&#8211; uns Misstrauische erm\u00e4chtigt Gott zum Vertrauen, zum Vertrauen darauf,<br \/>\ndass er, die letzte Instanz, Gott, der alleine wirklich das sagen hat, es gut<br \/>\nmit uns meint.&#8220; Gott hat eine Stimme und ein Ohr, er l\u00e4sst sich h\u00f6ren<br \/>\nund er kann uns h\u00f6ren. Gott ist nicht f\u00fcr sich, weit weg, ganz oben,<br \/>\ngleichg\u00fcltig gegen\u00fcber den Kriegen, die wir gegen ihn anzetteln und<br \/>\ndamit gleichg\u00fcltig gegen unser selbstgeschaffenes Elend, Gott ist kein unzug\u00e4ngliches<br \/>\nLicht \u00fcber unserer Finsternis, nein! &#8211; er ist herabkommender Friede, Friede<br \/>\nf\u00fcr uns, f\u00fcr unsere Seele und unsere Gedanken. Kein Friede den wir<br \/>\nerarbeiten mussten, kein Friede f\u00fcr den wir zu bezahlen h\u00e4tten, so<br \/>\nwie der Unterlegene im Krieg bezahlen muss, kein Friede der uns erst zugeeignet<br \/>\nwird, wenn eine entsprechende Gegenleistung auf dem Tisch liegt. Nein Martin<br \/>\nLuther hat es in einem Brief an einem Freund ganz anders beschrieben:&#8220; Man<br \/>\nkennt die Gerechtigkeit Gottes eben nicht, die uns in Christus so reichlich und<br \/>\numsonst geschenkt ist, wenn man trachtet, von sich selbst aus so lange Gutes<br \/>\nzu tun, bis man meint mit Leistungen und Verdiensten geschm\u00fcckt, vor Gott<br \/>\nzu bestehen. Das kann ja unm\u00f6glich gelingen.&#8220; Gottes Friede ist ein<br \/>\nGeschenk an uns, etwas das wir mit offenen H\u00e4nden nehmen d\u00fcrfen. Dieser<br \/>\nFriede ist am Kreuz von Golgatha gestiftet worden und dieser Friede wird dann<br \/>\nvollendet sein, wenn wir in Gottes Reich kommen.<\/p>\n<p><strong>Teil II Wir wissen um den Sinn des Leides <\/strong>.<br \/>\nWir w\u00fcrden hier wohl am liebsten abbrechen, erf\u00fcllt von der h\u00f6chsten<br \/>\nFreude die Menschen auf dieser Erde zuteil werden kann, n\u00e4mlich erf\u00fcllt<br \/>\nvon der Erkenntnis, dass am Kreuz von Golgatha Gottes Friede unsere Gottesferne \u00fcberwunden<br \/>\nhat. Doch die Schrift l\u00e4sst uns an dieser Stelle nicht los. &#8222;Nicht<br \/>\naber das alleine&#8220; hei\u00dft es jetzt. Noch ist nicht alles gesagt. Wir<br \/>\nfragen zur\u00fcck: &#8222;Was bleibt denn da noch zu sagen ?&#8220; Und die<br \/>\nSchrift antwortet uns: Es ist noch ein Wort von dir zu sagen, ein Wort von<br \/>\ndeinem Leben unter dem Kreuz, ein Wort davon wie Gott dein Leben in seinem<br \/>\nFrieden erproben will, damit der Friede nicht nur ein Begriff sei, sondern<br \/>\neine Wirklichkeit werde. Ob wir den Frieden Gottes tats\u00e4chlich gefunden<br \/>\nhaben, das wird sich daran erproben, wie wir in dem Bedr\u00e4ngenden das uns<br \/>\nso oder so treffen kann fest stehen. Es gibt viele Christen, die beugen zwar<br \/>\nihr Knie vor dem Kreuz Jesu, aber gegen jede Tr\u00fcbsal im eigenen Leben<br \/>\nsetzen sie sich zur Wehr. Wer Leiden und Tr\u00fcbsale in seinem Lebens nur<br \/>\nals etwas Feindliches und B\u00f6sartiges ansehen kann, der muss sich fragen<br \/>\nlassen, ob er nicht erfahren hat, dass Gottes Friede ein Friede ist, der durch<br \/>\ndas Leid hindurchtr\u00e4gt. Ja Paulus geht sogar noch weiter und schreibt: &#8222;Wir<br \/>\nr\u00fchmen uns aber der Tr\u00fcbsale&#8220; und ich denke, es stockt uns beim<br \/>\nNachsprechen dieses Satzes schon der Atem. Und doch steckt darin eine tiefe<br \/>\nWahrheit. Wir haben in diesen Tagen erfahren, was unbew\u00e4ltigte Tr\u00fcbsal<br \/>\naus Menschen macht. Ein Vater, der beim Flugzeugungl\u00fcck \u00fcber \u00dcberlingen<br \/>\nvor 2 Jahren seine Frau und beide Kinder verlor, hat den Fluglotsen der Firma<br \/>\nSkyguide erstochen, der an diesem Abend f\u00fcr die Flug\u00fcberwachung zust\u00e4ndig<br \/>\nwar. Auch dieser Mann war Familienvater. Wie ein Polizeipsychologe sagte, war<br \/>\nwohl das unbew\u00e4ltigte Leid des russischen Vaters der Ausgangspunkt f\u00fcr<br \/>\ndiese Tat. Wir k\u00f6nnen es vielleicht nachempfinden was es bedeutet, in<br \/>\nsolchen Tr\u00fcbsalen zu stecken, wie jener russische Vater. Was soll da noch<br \/>\npositives herauskommen, was ist da noch zum r\u00fchmen da? Auf der anderen<br \/>\nSeite sehen wir nun, was erw\u00e4chst, wenn man keinen letzen Frieden mehr<br \/>\nfindet, einen Frieden der durch das leid hindurch tr\u00e4gt.<br \/>\nPaulus will uns solchen Frieden zusprechen. Mitten in der Not und Bedr\u00e4ngnis<br \/>\nschenkt uns der Friede Gottes Tugenden, die uns helfen das Leben zu meistern.<br \/>\nGottes Friede schenkt uns im Leid Geduld, Erfahrung und Hoffnung.<br \/>\nLeiden, das ist ja oft so, als w\u00fcrde man in einem dunklen Schacht sitzen.<br \/>\nAber dieser Schacht, so denkt Paulus, der birgt Sch\u00e4tze. Wenn man nachgr\u00e4bt,<br \/>\nwird man eines ums andere finden. Zuerst Erz, wenn man tiefer kommt Silber<br \/>\nund zuletzt sogar Gold.<br \/>\nZuerst Erz, das ist f\u00fcr Paulus die Geduld: Das griechische Wort an dieser<br \/>\nStelle hei\u00dft w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt: &#8222;darunter bleiben&#8220;,<br \/>\nalso eine Last nicht abwerfen, sondern tragen. Darunter bleiben, das hei\u00dft,<br \/>\nwenn Gott uns eine Last auflegt, dann lasst uns auch geduldig den R\u00fccken<br \/>\nhinab beugen. Darunter bleiben, das hei\u00dft, Gott gibt uns die Kraft dazu,<br \/>\ndass wir mit der Last fest stehen, und stark bleiben, nicht zusammenknicken.<br \/>\nDas bedeutet Geduld.<br \/>\nAus der Geduld erw\u00e4chst Bew\u00e4hrung. Bew\u00e4hrung, das ist soviel<br \/>\nwie Echtheit. Wer schon einmal eine Not durchgestanden hat, der wird fest,<br \/>\ndessen Glaube hat eine gr\u00f6\u00dfere Tiefe und Echtheit gewonnen. Mit<br \/>\nFriedrich H\u00f6lderlin kann er getrost sagen: &#8222;Nah ist und schwer zu<br \/>\nfassen der Gott. Wo aber Gefahr ist, w\u00e4chst das Rettende auch.&#8220; Diese<br \/>\nEchtheit und Bew\u00e4hrtheit erlangt nur der Geduldige, der Ungeduldige bleibt<br \/>\nauch ohne tiefe Lebenserfahrung.<br \/>\nWer dieses &#8222;Bestanden-haben-in-der-Not&#8220; sein eigen nennt, der wei\u00df wie<br \/>\ngro\u00dfe Hoffnung daraus erw\u00e4chst. Denn er hat erfahren, dass jede<br \/>\nMitte der Nacht der Anfang eines neuen Tages ist, er hat erfahren, dass den<br \/>\ndunklen Wolken im Leben Sonnenschein folgte. Deshalb hat er Hoffnung. Wer erfahren<br \/>\nhat, wie Gottes Friede zuletzt auch Hoffnung in der Not schenkt, der hat Kraft<br \/>\nund Mut, trotz aller Angst. Helmut Gollwitzer hat von dieser Hoffnung einmal<br \/>\ngesagt: &#8222;Diese Hoffnung legt uns nicht herein. In alle Ewigkeit wird es<br \/>\nkeinen Augenblick geben, wo sie wiederlegt oder durchgestrichen w\u00fcrde<br \/>\ndurch eine schlimmere entt\u00e4uschende Wirklichkeit.&#8220;<br \/>\nDies alles ist der Sinn hinter dem Bedr\u00e4ngenden: Dass wir uns durch Gottes<br \/>\nFriede mit Geduld, mit Bew\u00e4hrung und mit Hoffnung beschenken lassen und<br \/>\nsomit reicher werden f\u00fcr das weitere Leben.<\/p>\n<p><strong>Teil III<\/strong><br \/>\nKurz komme ich noch zum Letzten, zur Liebe Gottes die durch den Heiligen<br \/>\nGeist in unseren Herzen lebt. Es ist ja Liebe, die uns bef\u00e4higt, geduldig zu<br \/>\nsein, Echtheit und Bew\u00e4hrung zu entwickeln, Liebe die uns bef\u00e4higt,<br \/>\nHoffnung zu haben. Und diese Liebe ist wie eine Macht, die uns ergreift. Eine<br \/>\nMacht, die von Gott herkommt und in welcher der Friede zwischen Gott und Mensch<br \/>\nwurzelt.<br \/>\nGott liebt uns und zwar besonders innig dann, wenn ein Leid auf unseren Lebensweg<br \/>\ngestellt ist.<br \/>\nEr tr\u00e4gt uns, besonders dann, wenn wir etwas zu tragen haben.<br \/>\nEr bleibt uns treu, besonders dann, wenn unsere Geduld strapaziert wird.<br \/>\nUnd daraus gewinnen wir die Kraft, mitten in dieser Welt im Umgang mit unseren<br \/>\nMitmenschen etwas vom Gottesfrieden sichtbar zu machen. &#8222;Die Kraft f\u00fcr<br \/>\ndie Liebe, die uns als Glaubende auszeichnen sollte, k\u00f6nnen wir ja nicht<br \/>\naus unserem Pflichtgef\u00fchl und unserem schlechten Gewissen beziehen, sondern<br \/>\nalleine von Gottes Geist empfangen.&#8220; Aber dann k\u00f6nnen wir lieben,<br \/>\nweil wir geliebt sind. Wir werden f\u00e4hig dazu, in die kleinen Dinge des<br \/>\nAlltages etwas ganz wichtiges hineinzulegen: Den Frieden mit Gott den wir ganz<br \/>\ntief drinnen empfinden!<\/p>\n<p>Drei Schritte sind wir miteinander gegangen: Ausgangspunkt war: Wir<br \/>\nhaben Frieden mit Gott. Station auf dem Wege war die Erkenntnis: Dieser<br \/>\nFriede ist st\u00e4rker als die Tr\u00fcbsal, ja er beschenkt uns im<br \/>\nLeiden. Endpunkt war die Gewissheit, dass wir lieben k\u00f6nnen, weil<br \/>\nGottes Liebe in unserem Herzen lebt. AMEN<br \/>\nWIR SINGEN: &#8222;In dir ist Freude&#8220;<\/p>\n<p><strong>Pfarrer Thomas Oesterle<br \/>\nSchorndorf<br \/>\n<a href=\"mailto:ev.pauluski.ost.schorndorf@t-online.de\">ev.pauluski.ost.schorndorf@t-online.de <\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde, kaum einen sch\u00f6neren Text h\u00e4tte ich mir w\u00fcnschen k\u00f6nnen, um in einer Kirche die nach dem Apostel Paulus benannt ist, zu predigen. 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