{"id":9830,"date":"2021-02-07T19:49:32","date_gmt":"2021-02-07T19:49:32","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9830"},"modified":"2022-10-22T14:51:31","modified_gmt":"2022-10-22T12:51:31","slug":"epheser-5-1-8a-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/epheser-5-1-8a-6\/","title":{"rendered":"Epheser 5, 1 &#8211; 8a"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p><strong>\u0084Lebt in der Liebe\u0093 <\/strong><\/p>\n<p><em>Werdet also Nachahmer Gottes als geliebte Kinder und lebt in der<br \/>\nLiebe, wie auch Christus euch geliebt hat. Er hat sich selbst f\u00fcr<br \/>\nuns hingegeben als Gabe und Opfer f\u00fcr Gott zu einem lieblichen<br \/>\nWohlgeruch. Von Unzucht aber und Schamlosigkeit aller Art soll bei<br \/>\neuch nicht einmal die Rede sein, wie es sich f\u00fcr Heilige geh\u00f6rt.<br \/>\nAuch schandbare, n\u00e4rrische oder lose Reden stehen euch nicht an,<br \/>\nsondern vielmehr Danksagung. Denn das sollt ihr wissen, dass kein Unz\u00fcchtiger<br \/>\noder Unreiner oder Habs\u00fcchtiger &#8211; das sind G\u00f6tzendiener &#8211;<br \/>\nein Erbteil hat im Reich Christi und Gottes. Lasst euch von niemandem<br \/>\nverf\u00fchren mit leeren Worten; denn um dieser Dinge willen kommt<br \/>\nder Zorn Gottes \u00fcber die Kinder des Ungehorsams. Macht euch nicht<br \/>\nmit ihnen gemein. Denn ihr wart fr\u00fcher Finsternis; nun aber seid<br \/>\nihr Licht in dem Herrn. (Epheser 5, 1 &#8211; 8a) <\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Eines Tages war Andreas nicht mehr da. Der Platz unseres Mitsch\u00fclers blieb<br \/>\nan jenem Montagmorgen leer. An dem Tisch, wo er immer sa\u00df, befand sich<br \/>\nein Blumenstrau\u00df. Die Englischlehrerin erkl\u00e4rte uns \u0096 die wir Schlimmes<br \/>\nahnten &#8211; mit br\u00fcchiger Stimme: Andreas ist vorgestern freiwillig aus dem<br \/>\nLeben geschieden. Wie, das sagte sie uns nicht. Nur eines d\u00fcrfe sie erz\u00e4hlen.<br \/>\nEs g\u00e4be einen Abschiedsbrief, in welchem sinngem\u00e4\u00df st\u00fcnde: \u0084Ohne<br \/>\nLiebe kann ich nicht leben.\u0093 Andreas war ein fr\u00f6hlicher, beliebter Sch\u00fcler.<br \/>\nEr war ein guter Sportler, hatte ein Motorrad und seit langer Zeit eine feste<br \/>\nFreundin. Seine Noten waren, ohne dass er sich viel anstrengen musste, \u00fcber<br \/>\ndem Durchschnitt. Er war einer, den viele Jungen und M\u00e4dchen insgeheim<br \/>\nbeneidet haben. Dass Andreas so etwas macht, darauf w\u00e4ren wir, sein Englischleistungskurs,<br \/>\nim Traum nicht gekommen. R\u00e4tselhaft. Das kann doch nicht wahr sein. So<br \/>\nredeten alle an der Schule und sch\u00fcttelten den Kopf. Wir machten uns Vorw\u00fcrfe.<br \/>\nHaben wir ihn zu wenig beachtet, seinen geheimen Kummer nicht gesehen? Wer<br \/>\nh\u00e4tte sein Herz erreichen k\u00f6nnen? Die Mitsch\u00fcler, die Eltern,<br \/>\ndie Freundin. War Andreas einer, der schon immer \u0084schwarze\u0093 Gedanken hatte?<br \/>\nDas alles ist jetzt viele Jahre her. Den Satz der Pastorin bei der Trauerfeier<br \/>\nin der Aula habe ich noch heute im Ohr: \u0084Andreas konnte ohne Liebe nicht leben.\u0093<\/p>\n<p>***************************************************************************<\/p>\n<p>\u0084Lebt in der Liebe, wie auch Christus euch geliebt hat.\u0093 Das sagt sich<br \/>\nso leicht. Das klingt wie ein sch\u00f6ner Spruch f\u00fcr das Poesiealbum.<br \/>\nUnd ist doch so unendlich schwer, wie Andreas mir gezeigt hat. Wie macht<br \/>\nman das, in der Liebe leben? Gibt es daf\u00fcr eine Gebrauchsanweisung?<br \/>\nEinen \u0084Bauplan\u0093 f\u00fcr gelingendes Leben? Nat\u00fcrlich nicht. Man<br \/>\nkann auch als Gottes geliebtes Kind scheitern. In Ephesus hat man Erfahrungen<br \/>\nmit dem Scheitern gemacht. Der Schwung der ersten Jahre der Christenheit<br \/>\nist dahin. Der Traum, jedes Jahr weiter zu wachsen, ist f\u00fcr die<br \/>\njunge Kirche ausgetr\u00e4umt. Die junge Kirche ist \u00e4lter geworden.<br \/>\nMan tritt auf der Stelle. Es scheint keine Vision f\u00fcr die kommenden<br \/>\nJahre zu geben. Die J\u00fcngeren wenden sich ab, hin zu anderen, attraktiveren<br \/>\nReligionen. Was sagt man Menschen in der Situation, wo es \u0084Spitz auf<br \/>\nKnopf\u0093 steht? Welches Wort hilft aus den Verkrampfungen?<\/p>\n<p>\u0084Lebt in der Liebe, wie Christus euch geliebt hat.\u0093 Auch auf die Gefahr<br \/>\nhin, das alles, was gesagt wird, sich \u0084moralisch\u0093 anh\u00f6rt. Es muss<br \/>\njedem ins Herz gesagt werden. Man kann als Mensch an allem im Leben scheitern,<br \/>\ndie Kirche mag kleiner werden, m\u00f6gen alle eigenen Tr\u00e4ume platzen.<br \/>\nEines geht nicht: Ein Leben ohne Liebe.<\/p>\n<p>Es geht um eine Liebe, ohne die wir nicht sein, nicht existieren k\u00f6nnen.<br \/>\nUm eine Liebe, die auch noch in Momenten gro\u00dfer Verlassenheit da<br \/>\nist. Eine Liebe, die Dich noch tr\u00e4gt, auch wenn Dir das das Leben<br \/>\nden Boden unter den F\u00fc\u00dfen weggerissen hat. Um die Liebe zum<br \/>\nLeben, die bleibt, selbst wenn der Job weg ist, die Ehe unertr\u00e4glich<br \/>\ngeworden oder wenn das Alter den K\u00f6rper fest im Griff hat. \u0084Lebt<br \/>\nin der Liebe, mit der Christus euch geliebt hat!\u0093 Denn ohne das Wissen,<br \/>\nunbedingt geliebt zu sein, kannst Du nicht leben. Das ist die tiefe Sehnsucht<br \/>\njedes Menschen: Dass es Liebe gibt, die uns tr\u00e4gt. Ohne Liebe sind<br \/>\nwir \u0084Finsternis\u0093. Ein dunkler Schatten, aber kein Mensch mehr.<\/p>\n<p>Was tun, wenn die Finsternis \u00fcberm\u00e4chtig wird im Leben? Alle<br \/>\n45 Minuten geschieht in Deutschland ein Selbstmord. 11.100 Menschen nehmen<br \/>\nsich pro Jahr in Deutschland das Leben. Jeder vierte davon ist unter<br \/>\n30 Jahren wie Andreas. 11.100 Menschen, denen etwas Elementares im Leben<br \/>\ngefehlt hat. Auf jeden erfolgten Suizid kommen 15 Versuche. Wer macht<br \/>\nso etwas? So fragt man hinterher oft. Es sind Menschen, denen f\u00fcr<br \/>\nden Augenblick der Grund des Lebens abhanden gekommen ist. Die Zur\u00fcckbleibenden<br \/>\nfragen sich oft: Warum? Die Eltern von Andreas beteuerten: Wir haben<br \/>\ndoch alles f\u00fcr ihn getan, ihm all unsere Liebe geschenkt! Das Motorrad,<br \/>\ndie Reisen mit der Schule \u0096 er bekam alles, was er nur wollte. H\u00e4tten<br \/>\nwir Mitsch\u00fcler ihm doch nur zugeh\u00f6rt, als er einmal ziemlich<br \/>\nw\u00fctend sagte: \u0084Ihr seid manchmal alle so komisch zu mir. Euch ist<br \/>\nes v\u00f6llig egal, ob ich da bin oder nicht.\u0093<\/p>\n<p>***********************************************************************<\/p>\n<p>Liebe ist offenbar mehr als jemandem alle W\u00fcnsche zu erf\u00fcllen.<br \/>\nEchte Liebe will nicht festhalten. Sie kann lange Zeit zuh\u00f6ren und<br \/>\nsp\u00fcren, wie es dem anderen geht. Vielleicht ist es auch das, was<br \/>\nviele Menschen heute an der \u0084Institution\u0093 Kirche st\u00f6rt. Dass sie<br \/>\nkaum lange genug den Menschen zuh\u00f6rt und scheinbar schon immer wei\u00df,<br \/>\nwas f\u00fcr den anderen gut ist. Das sie sich anma\u00dft, anderen<br \/>\nMenschen quasi allwissend Wege aufzuzeigen. Und dass sie so leicht \u0084moralisch\u0093 wird.<br \/>\nZum Gl\u00fcck gibt es auch Gegenbeispiele! In der Telefonseelsorge haben<br \/>\nEhrenamtliche Tag f\u00fcr Tag mit Menschen wie Andreas zu tun. Sie m\u00fcssen<br \/>\nmit offenen Ohren und viel Fingerspitzengef\u00fchl auf S\u00e4tze reagieren<br \/>\nwie: \u0084Ich will nicht mehr, ich mach jetzt Schluss.\u0093 Oder Leuten etwas<br \/>\nantworten, die mit festem Ton sagen: \u0084Mir wird das alles zu viel!\u0093 Was<br \/>\nsagt man dann? Oft sind einem dann die \u00fcblichen Spr\u00fcche nicht<br \/>\nzuhanden, weil sie nicht passen w\u00fcrden. Welches Wort, welche Reaktion<br \/>\nhilft aus der Sackgasse heraus?<\/p>\n<p>F\u00fcr den Epheserbrief gibt es nur eine Liebe, die aus der Sackgasse<br \/>\nherausf\u00fchrt. Es ist die Liebe, die Jesus Christus gelebt hat. Eine<br \/>\nLiebe, die er mit \u0084Hingabe\u0093 und \u0084Opfer\u0093 beschreibt. Echte Liebe will<br \/>\nden anderen nicht besitzen oder festhalten. Nicht einmal den, der Selbstmord<br \/>\nver\u00fcben will. Es gibt Theologen, die wagen in der Telefonseelsorge<br \/>\nmit Suizidkandidaten den Satz: \u0084Wenn sie jetzt Tabletten nehmen wollen,<br \/>\nkann ich sie nicht daran hindern.\u0093 Ich finde das sehr mutig und stark.<br \/>\nLiebe l\u00e4sst Freiraum, den eigenen Weg zu gehen. Liebe engt nicht<br \/>\nein. Liebe er\u00f6ffnet \u0096 positiv \u0096 neue Handlungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>********************************************************************<\/p>\n<p>\u0084Lebt in der Liebe, mit der Christus euch geliebt hat.\u0093 Wir sind geliebte<br \/>\nKinder Gottes. Wir stehen in seinem Licht. Auch wenn wir manchmal blind<br \/>\nsind f\u00fcr dieses Licht. Auch wenn wir Gott nicht sp\u00fcren in unserem<br \/>\nLeben. Die Liebe ist also nicht das, was wir verloren haben. Sie ist<br \/>\nauch nicht das, was wir wie eine Sache besitzen k\u00f6nnen. Sie ist<br \/>\ndas, was uns geschenkt ist &#8211; geschenkt in Christus. Trauen wir uns seine<br \/>\nLiebe zu, die uns zur Liebe bewegt! Auch sein Leben war wie das von Andreas<br \/>\nfr\u00fch, viel zu fr\u00fch zu Ende. Aber es hat zu einem Ziel gef\u00fchrt:<br \/>\nZu Liebe und Hingabe, die im Kreuz die ganze Welt umspannt. Das Kreuz<br \/>\numfasst alle Menschen, auch noch den Selbstm\u00f6rder, der sich selbst<br \/>\nausl\u00f6schen will. Es umfasst die Depressiven, die nicht leben und<br \/>\nnicht sterben k\u00f6nnen. Es umfasst die Kranken auf dem Weg in den<br \/>\nOP, wenn sie Angst vor dem Aufwachen haben. Jesus am Kreuz umfasst mit<br \/>\nseinen ausgebreiteten Armen alle Dunkelheiten, in die wir nur geworfen<br \/>\nwerden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eben das will der Epheserbrief sagen, wenn er von der Liebe spricht und uns<br \/>\ndie N\u00e4he der Liebe Christi zuspricht. Du kennst Lieblosigkeiten, Angst<br \/>\nund Selbstzweifel &#8211; jede Menge. Aber das Geheimnis des Lebens, die Liebe, Christus<br \/>\nhat Dir den Kopf immer wieder erhoben, hat Dir wieder aufrechten Gang gegeben.<br \/>\nAuf dem Grund deines Ichs w\u00e4rmt Dich die Gewissheit: Da ist eine Liebe,<br \/>\ndie bleibt, die sich nie verbraucht, die Dich braucht. Auch wenn Du keine Liebe<br \/>\nhast &#8211; die Liebe hat Dich. Nenne sie Gott, nenne sie Christus oder behalte<br \/>\nden Namen, die sie f\u00fcr Dich hat, ganz f\u00fcr Dich. Doch sch\u00f6pfe<br \/>\naus dieser Quelle die Zuversicht: Du taugst zur Liebe, Du wirst gebraucht mit<br \/>\ndeiner Liebe im Meer der Liebe Gottes &#8211; f\u00fcr heute und auf immer und ewig.<br \/>\nDas h\u00e4tte ich Andreas gern gesagt.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p><strong>Pastor Frank M\u00fchring<br \/>\n<\/strong><strong>Vereinigte Protestantische Gemeinde zur<br \/>\n<\/strong><strong>B\u00fcrgermeister-Smidt-Ged\u00e4chtniskirche<br \/>\n<\/strong><strong>B\u00fcrgermeister-Smidt-Str.<br \/>\n45a<br \/>\n<\/strong><strong>27568 Bremerhaven <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u0084Lebt in der Liebe\u0093 Werdet also Nachahmer Gottes als geliebte Kinder und lebt in der Liebe, wie auch Christus euch geliebt hat. Er hat sich selbst f\u00fcr uns hingegeben als Gabe und Opfer f\u00fcr Gott zu einem lieblichen Wohlgeruch. 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