{"id":9832,"date":"2021-02-07T19:49:33","date_gmt":"2021-02-07T19:49:33","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9832"},"modified":"2022-10-21T18:10:17","modified_gmt":"2022-10-21T16:10:17","slug":"2-korinther-1-3-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/2-korinther-1-3-7\/","title":{"rendered":"2. Korinther 1, 3-7"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p align=\"left\">3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus,<br \/>\nder Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes,<br \/>\n4 der uns tr\u00f6stet in aller unserer Tr\u00fcbsal, damit wir auch<br \/>\ntr\u00f6sten k\u00f6nnen, die in allerlei Tr\u00fcbsal sind, mit dem<br \/>\nTrost, mit dem wir selber getr\u00f6stet werden von Gott.<br \/>\n5 Denn wie die<br \/>\nLeiden Christi reichlich \u00fcber uns kommen, so werden<br \/>\nwir auch reichlich getr\u00f6stet durch Christus.<br \/>\n6 Haben wir aber Tr\u00fcbsal,<br \/>\nso geschieht es euch zu Trost und Heil. Haben wir Trost, so geschieht<br \/>\nes zu eurem Trost, der sich wirksam erweist, wenn ihr mit Geduld dieselben<br \/>\nLeiden ertragt, die auch wir leiden.<br \/>\n7 Und unsre Hoffnung steht fest f\u00fcr<br \/>\neuch, weil wir wissen: wie ihr an den Leiden teilhabt, so werdet ihr<br \/>\nauch am Trost teilhaben.<\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<\/p>\n<p>wo haben Sie Tr\u00fcbsal erlebt? Und Trost, getr\u00f6stet von Gott?<br \/>\nDas<br \/>\nsind die wichtigsten Fragen, wenn wir das getr\u00f6stete Gotteslob<br \/>\ndes Apostels Paulus f\u00fcr unser Leben meditieren: Wo haben ich Tr\u00fcbsal<br \/>\nerlebt? Und wo Trost, getr\u00f6stet von Gott?<\/p>\n<p>Jeder, jede von uns wird darauf andere Antworten ergeben. Unterschiedlich<br \/>\ndie Tr\u00fcbsal, verschieden der Trost, auch wenn es alles Trost von<br \/>\nGott ist.<\/p>\n<p>Unterschiedlich die Tr\u00fcbsal auch bei Paulus selbst:<br \/>\n* Eine Gerichtsverhandlung,<br \/>\nin der er dachte, das Todesurteil w\u00fcrde<br \/>\nwirklich vollstreckt [1,8-11];<br \/>\n* Vorw\u00fcrfe gegen ihn, er handle unwahrhaftig<br \/>\n[1,12-24];<br \/>\n* jemand, der Paulus offen widersprochen und ihn beleidigt<br \/>\nhat [2,5-11] ;<br \/>\n* der Vorwurf, seine Predigten seien schwach und kl\u00e4glich<br \/>\n(ziemlich im Gegensatz zu seinen Briefen) [10,10];<br \/>\n* eine Krankheit, die<br \/>\nwie ein Pfahl im Fleisch steckt, Schmerzen wie Schl\u00e4ge von einer \u00fcblen<br \/>\nMacht, weder durch Heilkunst noch durch das Flehen zu Gott waren sie<br \/>\nzu mildern [12,7-8] .<\/p>\n<p>Dies und noch viel mehr die Tr\u00fcbsal des Paulus.<\/p>\n<p>Und \u00e4hnlich vielf\u00e4ltig die Tr\u00fcbsal bei uns: die Anteilnahme<br \/>\nam Leid der Opfer und ihrer Angeh\u00f6rigen in Madrid und Bagdad [oder<br \/>\nwas immer als gesellschaftsdiakonische Kasualie ansteht] , auch die Bedr\u00e4ngnis<br \/>\ndurch Terror und die rechtlosen Kriege des amerikanischen Pr\u00e4sidenten;<br \/>\nim eigenen Lebensumfeld der Abschied von einem Menschen, eine Beerdigung;<br \/>\nzerbrechende Beziehungen, Krankheit, \u00c4rger im Beruf, Streit in der<br \/>\nFamilie, Sorgen um den und jenen; Tr\u00fcbsal, weil ich mich selbst<br \/>\nnicht leiden kann.<\/p>\n<p>Vielf\u00e4ltig die Tr\u00fcbsal und vielf\u00e4ltig der Trost. Ich<br \/>\nzum Beispiel: Neulich einmal war ich restlos ver\u00e4rgert \u00fcber<br \/>\neine Predigt, v\u00f6llig ungeistlich und trostlos war die, ich habe<br \/>\ngekocht vor Wut, ich wollte dem Prediger im Anschlu\u00df richtig Bescheid<br \/>\nsagen und stand mir selbst im Weg mit meinem \u00c4rger. Da fragt der<br \/>\nFreund, der neben mir sa\u00df: \u0084Gehst Du doch noch mit mir zum Abendmahl?\u0093 Ich<br \/>\nbin gegangen. \u0096 Auch in dieser Geschichte wahrlich Tr\u00fcbsal, und<br \/>\nwahrhaftig Trost dazu.<\/p>\n<p>Verschieden die Tr\u00fcbsal und ganz unterschiedlich der Trost.<br \/>\nWo haben<br \/>\nSie Tr\u00fcbsal erlebt? Und wo Trost, getr\u00f6stet von Gott?<br \/>\nDiese Fragen zu meditieren soll nun Raum sein, Raum f\u00fcr Ihre Gedanken,<br \/>\nw\u00e4hrend die Orgel spielt.<\/p>\n<p align=\"center\"><em>EG 396: Jesu meine Freude \u0096 Orgel<br \/>\n(Choralbearbeitung oder Choralsatz) <\/em><\/p>\n<p>Wohin sind Ihre Gedanken gewandert? Welche Tr\u00fcbsal kam Ihnen in<br \/>\nden Sinn? Oder Mehrzahl: Welche Tr\u00fcbsalen? Welche Durststrecken<br \/>\nund Lebensknoten? Welche Stunden und Tage, in denen Sie auf Trost angewiesen<br \/>\nwaren?<\/p>\n<p>Und was haben Sie als tr\u00f6stlich erlebt? Ich bin sicher, wenn wir<br \/>\nzusammentragen w\u00fcrden, wir k\u00e4men auf \u00e4hnlich viele Tr\u00f6stungen<br \/>\nwie Tr\u00fcbsale. Ein Blick, ein H\u00e4ndedruck, eine Umarmung kann<br \/>\nTrost bringen. Die Gewi\u00dfheit, da\u00df ich nicht allein bin, kann<br \/>\nmich tr\u00f6sten. Ein gutes Wort kann tr\u00f6stlich sein. Mehr noch<br \/>\ndie M\u00f6glichkeit, sich den Kummer von der Seele reden zu k\u00f6nnen:<br \/>\ntrostreich. Auch Trost durch praktischen Beistand! Vor Gott zu trauern,<br \/>\nihm Schmerz und Verlust zu klagen: Trost kann das bedeuten.<\/p>\n<p>Viel kann zum Trost werden. Es gibt aber auch Wendungen, die eher trostlos<br \/>\nsind; Wendungen, die eher der Verlegenheit des Tr\u00f6sters helfen als<br \/>\ndem Menschen in Tr\u00fcbsal. Damit auch wir recht zu tr\u00f6sten lernen,<br \/>\nnenne ich einige typische Wendungen: gut gemeinte, hilflose Beispiele<br \/>\nder Trostlosigkeit:<\/p>\n<p>* \u0084Das wird schon wieder!\u0093<br \/>\n* \u0084Die Zeit heilt alle Wunden!\u0093<br \/>\n* \u0084Es ist doch das Beste so gewesen!\u0093<br \/>\n* \u0084Denk doch mal, wie es dem und<br \/>\njenen ergangen ist!\u0093<br \/>\n* \u0084Ich kann mir gut vorstellen, wie Dir zumute ist.\u0093<br \/>\n* \u0084Jetzt hab Dich doch nicht so!\u0093 (Oder in der sch\u00e4rferen Variante: \u0084Sei<br \/>\ndoch kein Spa\u00dfverderber!\u0093)<\/p>\n<p>Falscher Trost ist das alles, weil er die Tr\u00fcbsal nicht gelten<br \/>\nl\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>* Da\u00df \u0084es\u0093 schon wieder wird, das mag ja sein, aber jetzt ist \u0084es\u0093 nicht<br \/>\nso, jetzt ist Tr\u00fcbsal und Trauer und Bedr\u00e4ngnis.<br \/>\n* Wenn der<br \/>\nandere meint, er k\u00f6nne sich vorstellen, wie es mir geht,<br \/>\ngut sogar k\u00f6nne er sich das vorstellen: dann frage ich zur\u00fcck,<br \/>\nwoher er denn wei\u00df, wie es in mir aussieht. G\u00f6nnt er mir meine<br \/>\nureigenste Tr\u00fcbsal nicht?<br \/>\n* Und offenkundig die Ermahnung, ich solle<br \/>\nmich nicht so gehen lassen: Die dient nur dem, der den Schmerz nicht<br \/>\nan sich heranlassen will, dem ich l\u00e4stig bin mit meiner Tr\u00fcbsal.<\/p>\n<p>Falscher Trost, weil er die Tr\u00fcbsal nicht gelten l\u00e4\u00dft!<br \/>\nUnd falscher Trost auch, weil er von h\u00f6herer Warte aus gespendet<br \/>\nwird. Trost mu\u00df ja von au\u00dfen kommen, selber kann man nur<br \/>\nschwer Trost fassen. Aber wenn von h\u00f6herer Warte getr\u00f6stet<br \/>\nwerden soll, dann ist der Trost trostlos:<\/p>\n<p>* Was n\u00fctzt es, wenn die Zeit alle Wunden heilt, wenn es doch jetzt<br \/>\nin ihnen bohrt und der Schmerz sich nicht stillen l\u00e4\u00dft?<br \/>\n* Und<br \/>\nwas hilft ein Vergleich von h\u00f6herer Warte, wie schlimm es<br \/>\ndem und wie schlimm jenem ergangen sei? Was helfen mir solche abstrakten<br \/>\nHinweise, wenn ich doch Tr\u00fcbsal leide?<\/p>\n<p>Falscher Trost ist das, weil er von h\u00f6herer Warte aus die Tr\u00fcbsal<br \/>\nbetrachtet, statt mit an ihr zu leiden. Wenn wir lernen wollen, recht<br \/>\nzu tr\u00f6sten, liebe Schwestern und Br\u00fcder, dann la\u00dft uns<br \/>\ndies vermeiden: Trost spenden zu wollen von h\u00f6herer Warte.<\/p>\n<p>Recht in die Schule des Tr\u00f6stens gehen k\u00f6nnen wir bei Paulus,<br \/>\nder schon in den wenigen Versen an die Gemeinde in Korinth ganz unterschiedlich<br \/>\nvom Trost schreibt &#8211; aber immer so, da\u00df er von einer <em>Gemeinschaft <\/em> in<br \/>\nder Tr\u00fcbsal und einer Gemeinschaft im Trost spricht:<\/p>\n<p>* Gott tr\u00f6stet <em>uns <\/em>tr\u00f6stet in aller unserer Tr\u00fcbsal,<br \/>\ndamit wir auch tr\u00f6sten k\u00f6nnen, die in allerlei Tr\u00fcbsal<br \/>\nsind;<br \/>\n* haben <em>wir <\/em>Trost, so geschieht es zu eurem Trost;<br \/>\n* wie ihr<br \/>\nan den Leiden teilhabt, so werdet ihr auch am Trost teilhaben &#8211; diese<br \/>\nHoffnung steht fest f\u00fcr euch.<\/p>\n<p>Wie immer Paulus die Zuordnung von Tr\u00fcbsal und Trost in den einzelnen<br \/>\nWendungen bestimmt, es ist jedenfalls eine Gemeinschaft in der Tr\u00fcbsal,<br \/>\ndie zur Gemeinschaft im Trost f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Keine tr\u00f6stlichere Erfahrung als die, gemeinsam der Tr\u00fcbsal<br \/>\nzu trotzen! Trotz hat durchaus mit Trost zu tun, gemeinsamer Trotz vor<br \/>\nallem.<\/p>\n<p>Deshalb, m\u00f6chte ich gerne mit Ihnen singen: \u0084Trotz dem alten Drachen.<br \/>\nTrotz dem Todesrachen, Trotz der Furcht dazu!\u0093<\/p>\n<p align=\"center\"><em>EG 396: Jesu meine Freude &#8211; Strophe 3 <\/em><\/p>\n<p>Eine Gemeinschaft in der Tr\u00fcbsal, die zur Gemeinschaft im Trotz<br \/>\nund im Trost f\u00fchrt &#8211; das ist richtig, doch noch zu wenig. Denn gesagt<br \/>\nwerden mu\u00df, wer zu dieser Gemeinschaft in Tr\u00fcbsal und Trost<br \/>\ngeh\u00f6rt. Nat\u00fcrlich sind es die Menschen, die christliche Gemeinde,<br \/>\nin der getr\u00f6stet wird. Vor allem aber ist es die Gemeinschaft <em>mit<br \/>\nChristus <\/em>, in der wir Trost erfahren.<\/p>\n<p>Das h\u00e4lt Paulus mit einer etwas eigenartigen Formulierung fest: \u0084Denn<br \/>\nwie die Leiden Christi reichlich \u00fcber uns kommen, so werden wir<br \/>\nauch reichlich getr\u00f6stet durch Christus.\u0093<\/p>\n<p>Klar ist, da\u00df wir unsere <em>eigene <\/em>Tr\u00fcbsal erleben,<br \/>\nnicht <em>die <\/em>Folter, <em>die <\/em>Todesqualen, <em>die <\/em>Verlassenheit<br \/>\nvon Gott und den Menschen, die Christus erlebt hat. Das kann nicht das<br \/>\nZiel eines christlichen Lebens sein, da\u00df <em>diese <\/em>Leiden \u00fcber<br \/>\nuns kommen. Selbst wenn das Martyrium nicht auszuschlie\u00dfen ist,<br \/>\nselbst dann sind es noch einmal andere, eigene Leiden.<\/p>\n<p>Ich denke, gemeint ist vielmehr: Unsere Tr\u00fcbsal und unsere Bedr\u00e4ngnis<br \/>\nk\u00f6nnen wir verstehen in Gemeinschaft mit Christus. Christus und<br \/>\nin ihm Gott wei\u00df, was Tr\u00fcbsal und Leiden bedeuten! Christus<br \/>\nhat es selbst erlebt! Reichlich!<\/p>\n<p>Reichlich deshalb auch der Trost in dieser Gemeinschaft: Gott ist unser<br \/>\nLeiden nicht fremd, er kennt und h\u00f6rt unsere Klage, hat selbst menschlich<br \/>\nLeid erlitten, ist nahe den geschundenen Herzen. Die Gemeinschaft im<br \/>\nLeiden ist deshalb auch die Gemeinschaft im Trost: \u0084so werden wir auch<br \/>\nreichlich getr\u00f6stet durch Christus\u0093.<\/p>\n<p>Wer getr\u00f6stet ist, recht getr\u00f6stet, der kann auch singen.<br \/>\nNicht \u00fcberschwenglich vielleicht, aber innig und intensiv. Tr\u00f6stlich<br \/>\nist das Wochenlied, heute als Predigtlied. Tr\u00f6stlich ist es, weil<br \/>\nes geradezu programmatisch von der Gemeinschaft mit Christus spricht: \u0084Jesu,<br \/>\nmeine Freude, meines Herzens Weide, Jesu, meine Zier &#8230;\u0093. Bang ist das<br \/>\nHerz \u0084und verlangt nach dir!\u0093<\/p>\n<p>Die Tr\u00fcbsal wird dabei nicht verdr\u00e4ngt, sondern benannt: Lebensst\u00fcrme,<br \/>\nFeinde, der Satan, die Welt zittert. \u00dcbertragen: Es kracht und blitzt.<br \/>\nDie Innenwelt und die Au\u00dfenfolge: \u0084S\u00fcnd und H\u00f6lle\u0093. Nicht<br \/>\nverdr\u00e4ngt wird die Tr\u00fcbsal, doch eine Gewi\u00dfheit bleibt<br \/>\nin allem Schrecken: \u0084Jesus will mich decken.\u0093<\/p>\n<p>Im Gesangbuch ist dieses Lied in c-moll notiert, in singbarer Lage,<br \/>\nauch wenn es bis zum es&#8216; hinaufgeht.<\/p>\n<p>Von Johann Sebastian Bach (heute ist sein Geburtstag) gib es eine wundersch\u00f6ne<br \/>\nMotette zu diesem Lied: Jesu meine Freude. <a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">(1)<\/a> Vielleicht<br \/>\nhabe Sie die im Ohr? Die Bachsche Motette ist eine Terz h\u00f6her gesetzt,<br \/>\nin e-moll. Nach der barocken Charakteristik der Tonarten ist e-moll die<br \/>\nTonart, die \u0084tieffdenkend, betr\u00fcbt und traurig zu machen pfleget,<br \/>\ndoch so, da\u00df man sich noch dabey zu tr\u00f6sten hoffet\u0093. <a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">(2)<\/a><\/p>\n<p>Ich habe \u00fcberlegt, ob wir das Lied heute in e-moll anstimmen sollen.<br \/>\nJedoch: Es w\u00e4re dann f\u00fcr eine Gemeinde fast unsingbar hoch.<\/p>\n<p>Ich nehme auch das fast als einen Wink von Gott: Selbst wer so hoch<br \/>\ndas Gotteslob nicht anstimmen kann in seiner Tr\u00fcbsal, selbst der<br \/>\nkann singen. Vielleicht ist es gerade trostreich, e-moll getrost dem<br \/>\nh\u00f6heren Chor \u00fcberlassen zu k\u00f6nnen und auch auf den tieferen<br \/>\nStufen zu beten und zu rufen, zu singen und zu loben, sich selbst und<br \/>\nanderen zum Trost:<\/p>\n<p>\u0084Weicht, ihr Trauergeister, denn mein Freudenmeister, Jesus, tritt herein.<br \/>\nDenen, die Gott lieben, mu\u00df auch ihr Betr\u00fcben lauter Freude<br \/>\nsein. Duld ich schon hier Spott und Hohn, dennoch bleibst du auch im<br \/>\nLeide, Jesu, meine Freude.\u0093<\/p>\n<p>Der Friede Gottes, der h\u00f6her ist als alle Vernunft, bewahre unsere<br \/>\nHerzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.<\/p>\n<p align=\"center\"><em>EG 396: Jesu meine Freude \u0096 Strophen 1.2.6 <\/em><\/p>\n<p>evtl. an der Stelle des Wochenliedes: EG 326, insbes. Str. 4<\/p>\n<p align=\"left\"><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\"><\/a>(1) BWV 227<br \/>\n<a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\"><\/a>(2) Johann Mattheson; zitiert nach<br \/>\nVolker Weymann, GPM 52, 1998, H. 2, S. 179 f.<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Dr. Reinhard Brandt<br \/>\nEvang.-Luth. Dekanat<br \/>\nPfarrgasse 5<br \/>\n91781 Wei\u00dfenburg<br \/>\n<a href=\"mailto:reinhard.brandt@elkb.de\">reinhard.brandt@elkb.de <\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, 4 der uns tr\u00f6stet in aller unserer Tr\u00fcbsal, damit wir auch tr\u00f6sten k\u00f6nnen, die in allerlei Tr\u00fcbsal sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getr\u00f6stet werden von Gott. 5 Denn wie die Leiden Christi reichlich \u00fcber [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8543,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[43,1,727,114,964,349,692,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-9832","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-2-korinther","category-aktuelle","category-archiv","category-deut","category-kapitel-01-chapter-01-2-korinther","category-kasus","category-laetare","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9832","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9832"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9832\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14246,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9832\/revisions\/14246"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9832"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9832"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9832"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=9832"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=9832"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=9832"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=9832"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}