{"id":9839,"date":"2021-02-07T19:49:37","date_gmt":"2021-02-07T19:49:37","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9839"},"modified":"2022-10-06T08:48:37","modified_gmt":"2022-10-06T06:48:37","slug":"hebraeer-5-7-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/hebraeer-5-7-9\/","title":{"rendered":"Hebr\u00e4er 5, 7-9"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p class=\"MsoBlockText\"><span style=\"font-size: small;\">Liebe Gemeinde,<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBlockText\"><span style=\"font-size: small;\">geht es Ihnen auch so? Man h\u00f6rt zwar zu, wenn die Epistel f\u00fcr den Sonntag heute vorgelesen wird \u2013 aber sp\u00e4testens,<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>wenn man anschlie\u00dfend<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>mit eigenen Worten sagen sollte, was man geh\u00f6rt hat, merkt man, wie schwer zu verstehen der Hebr\u00e4erbrieftext ist.. Die kultischen Begriffe, Sachverhalte und Bilder des Hebr\u00e4erbriefes sind uns modernen Menschen fremd und eigentlich wenig verst\u00e4ndlich. Um so sinnvoller<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>ist es<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>deshalb zu fragen: Was will der Verfasser mit Hilfe seines Textes sagen? Und: was sagt uns das heute?<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: small;\">Vom vorgelesenen Text hat der eine oder die andere vielleicht behalten, dass vom \u201e irdischen Leben\u201c die Rede war \u2013 es geht offenbar um Jesus &#8211;<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>und \u201evom Tod erretten\u201c, vom \u201eewigen Heil\u201c und dann vom \u201eHohenpriester nach der Ordnung Melchisedeks\u201c. Offensichtlich hat der Textabschnitt <b>Jesus Christus<\/b> als Thema und damit das, was er bewirkt hat. Best\u00e4tigt wird das, wenn man einen Kommentar zum Hebr\u00e4erbrief in die Hand nimmt. Kurzgefasst<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>kann man dann finden,<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>dass die Bezeichnung<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>\u201eHebr\u00e4erbrief\u201c<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>nicht urspr\u00fcnglich ist sondern sp\u00e4ter aus dem Inhalt erschlossen wurde;<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>dass das Schriftst\u00fcck auch kein Brief ist sondern eher ein Lehrschreiben, und dass<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>der Verfasser unbekannt ist. Allerdings helfen uns diese Ausk\u00fcnfte zum Verstehendes Textabschnittes kaum. Hilfreicher sind schon die Ausk\u00fcnfte, dass unser Schreiben eine sehr eigenst\u00e4ndige Auslegung des Christusbekenntnisses ist und dass es im Urchristentum in der zweiten Generation verfasst wurde, also etwa um das Jahr 80 n. Chr. Das Besondere der Auslegung des Christusbekenntnisses im Hebr\u00e4erbrief aber sei der Versuch, den Kern des Christlichen Glaubens mit kultischen Vorstellungen, Bildern und Begriffen auszudr\u00fccken und deutlich zu machen \u2013 und eben das wirkt auf uns heute so fremdartig.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: small;\">Die Voraussetzung dieser Darstellungsweise ist der Tatbestand, dass es damals geradezu selbstverst\u00e4ndlich f\u00fcr die unterschiedlichen Religionen<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>im Mittelmeerraum war, dass sie Tempel, Priester und<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>einen Opferkult hatten \u2013 nur die Christen hatten das alles nicht. Der \u201eHebr\u00e4erbrief\u201c \u2013 um bei diesem gel\u00e4ufigen Begriff zu bleiben \u2013 ist nun der faszinierende Versuch, den Kern des christlichen Glaubens auszudr\u00fccken in Entsprechung zu den anderen zeitgen\u00f6ssischen Religionen und doch zugleich den Glauben der Christen von den anderen Religionen abzuheben. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: small;\">Wenn wir jetzt hier im Kreise s\u00e4\u00dfen, jeder den Hebr\u00e4erbrief <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>in der Hand, und versuchten, diesen Brief genauer kennen zu lernen, dann w\u00fcrden uns vielleicht schon die ersten Zeilen dieses Schreibens auffallen. In der Luther\u00fcbersetzung lesen wir da: <b>Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den V\u00e4tern durch die Propheten, hat<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>er &#8230;<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat. <\/b>Darauf folgt dann eine ganze Reihe von Stellen aus der alttestamentlichen Bibel, in denen der unbekannte Verfasser <b>Jesus<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Christus<\/b> gekennzeichnet findet. Tats\u00e4chlich ist es geradezu<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Kennzeichen des Hebr\u00e4erbriefes, dass das Alte Testament &#8211;<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>oder das erste Testament wie manche sagen &#8211;<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>auf Jesus Christus hin gelesen und das Geschick Jesu von dort her verstanden wird. Dabei wird Jesus Christus \u2013 genau formuliert hei\u00dft das ja \u201eJesus, der Messias\u201c, <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>&#8211; <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0\u00a0<\/span>im Hebr\u00e4erbrief meistens \u201eSohn\u201c genannt statt Jesus Christus. So lesen wir also: Gott hat <b><span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat<\/b> . Von diesem <b>Sohn<\/b>, von Jesus Christus also, f\u00fchrt der Hebr\u00e4erbrief<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>angesichts der anderen<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Religionen seiner Zeit aus: Auch wir haben einen Tempel, ein Heiligtum \u2013 im Himmel. Auch wir haben einen Priester, ja, dieser Priester steht sogar<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>\u00fcber allen Priestern, ist oberster Priester,<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>\u201eHohepriester\u201c (den es ja im \u201ealten\u201c Gottesvolk in Jerusalem tats\u00e4chlich gab!), und er hat sogar das himmlische Heiligtum betreten. Zu diesem himmlischen Heiligtum, zu Gott sind wir im Leben unterwegs \u2013 wandernd durch die W\u00fcsten des Lebens. Davon spricht das 3. Kapitel.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: small;\">Wie der alttestamentliche Hohepriester Aaron ist der <b>Sohn<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>von Gott berufener Hohepriester<\/b>. Das hei\u00dft: er hat sich nicht selbst dazu gemacht, ist auch nicht durch Menschen eingesetzt, sondern durch Gott, der ihn gewollt und bestimmt hat.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>Auch der Hohepriester der Christen muss Opfer darbringen &#8211;<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>aber sie sehen ganz anders aus als die der <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>damals von Menschen berufenen Priester: Die Opfer des Hohenpriesters<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>der Christen waren die Bitten und das Flehen Jesu in Gethsemane, dem Beginn des Kreuzigungsgeschehens. (Dass Gebet, Flehen und Schreien als Opferdarbringung gelten k\u00f6nnen, ist die Meinung schon alttestamentlicher Psalmen und auch verbreitete Auffassung im zeitgen\u00f6ssischen Judentum.)<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: small;\">Schlie\u00dflich; im 7.Kapitel unseres Hebr\u00e4erbriefes wird <b><span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>Menchisedek<\/b> vorgestellt als K\u00f6nig von Salem und <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>als Priester des h\u00f6chsten Gottes &#8211; dabei ist an 1. Mose 14,18-20 gedacht, &#8211;<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>um am Beispiel des Priesterk\u00f6nigs Melchisedek und seiner \u00dcberlegenheit \u00fcber Abraham und Levi die \u00fcberragende Stellung des <b>Sohnes<\/b> als des himmlischen Hohenpriesters deutlich zu machen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: small;\">Liest man nun den Zusammenhang des Predigtabschnittes sorgf\u00e4ltig, dann merkt man, dass der gedankliche Zusammenhang schon mit Kapitel 4 Vers 14 beginnt und sich alles zusammen in freier \u00dcbersetzung etwa folgenderma\u00dfen zusammenfassen l\u00e4sst: <b>Da wir nun einen gro\u00dfen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, lasst uns an<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>unserem Bekenntnis festhalten &#8230; .<\/b>Und nun f\u00e4hrt der vorgeschlagene Predigttext fort: <b>Als er noch auf der Erde lebte, hat er sich mit flehendlichsten Bitten an Gott gewandt, der allein ihn aus dem Tod erretten konnte. Und er wurde erh\u00f6rt , weil er an Gott festhielt.<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><b><span style=\"font-size: small;\">Allerdings: obwohl er Sohn Gottes war, hat er in<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>seinem Erleiden<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Gehorsam gelernt.<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><b><span style=\"font-size: small;\">Als er dann vollendet worden war, ist er f\u00fcr alle, die ihm gehorsam sind, zum Begr\u00fcnder<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>ihrer endg\u00fcltigen Erl\u00f6sung geworden. Denn Gott hat ihn zum Hohenpriester gemacht \u2013 wie Melchisedek.<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: small;\">Vielleicht<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>denkt jetzt der eine oder die andere:<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Etwas verst\u00e4ndlicher als die biblische \u00dcbersetzung in der<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Epistellesung ist das vielleicht schon \u2013 aber so richtig genau zu verstehen ist<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>das immer noch nicht. Wir m\u00fcssen deshalb zun\u00e4chst noch einmal kurz ausholen:<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><b><span style=\"font-size: small;\">Ein <\/span><\/b><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>Ereignis <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>im Leben Jesu lie\u00df die fr\u00fchen Christen \u2013 auch die, die hinter dem Hebr\u00e4erbrief stehen \u2013 nicht los:<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>die Kreuzigung und Auferstehung, die Kreuzigung und die Erh\u00f6hung Jesu. <b>Paulus <\/b>hat das nicht losgelassen, bis er dieses deuten<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>und formulieren konnte. Dabei hat er es verstanden hat als befreiende Erkenntnis: <b>Gott <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>ist es, der in<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>all dem gehandelt hat<\/b>. Jesu Kreuzestod hat eine tiefe Bedeutung: <b>Jesus hat die \u00e4u\u00dferste Gottesferne durchstanden, um sie durch sein<\/b> <b>Sterben aufzuheben<\/b>. Eine befreiende, erleichternde, frohmachende Erkenntnis.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Das Johannesevangelium<\/b> hat dasselbe sp\u00e4ter auf seine Weise ausgedr\u00fcckt, und<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>eben nun der Hebr\u00e4erbrief: Mit dem \u201e <b>Durchschreiten der Himmel\u201c dr\u00fcckt der Hebr\u00e4erbrief aus ,dass<\/b> <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span><b>das<\/b> <b>Unheil der Gottesferne<\/b> <b>der Menschen besiegt<\/b> <b>ist.<\/b> Mit anderen Worten: Wie immer wir sind, welche Last unseres Tuns, welche Last unseres Versagens und wie sehr unser Vergessen Gottes uns kennzeichnet &#8211;<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 \u00a0<\/span>alles das ist nicht mehr un\u00fcberbr\u00fcckbarer Graben zwischen uns und Gott. Das gilt es festzuhalten. Das gilt es zu glauben.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Jesus Christus hat in seinem Todesgeschick Gott vertraut und an ihm festgehalten \u2013 und Gott hat ihn nicht im Tod und seiner Dunkelheit<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>versinken lassen sondern er hat ihn ins Leben erhoben. Nun gilt: f\u00fcr alle, die auf den Erh\u00f6hten setzen, ist der Weg zu Gott frei, hat der Tod seine Dunkelheit verloren. Gott hat Jesus Christus zum Wegbereiter <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>ins Leben, zum Wegbereiter zu Gott gemacht. Kann man nicht daraufhin mit Melchisedek<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>sagen: \u201eGelobt sei Gott, der H\u00f6chste, der dir den Sieg &#8230; gegeben hat\u201c?<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: small;\">Haben nicht wir, liebe Gemeinde, dieselben Fragen, die die Menschen schon damals vor zweitausend Jahren bewegt haben: die Frage nach Schuld<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>etwa, die Frage nach dem Tod und dem Ziel des Lebens, auch die Frage nach Gott?<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: small;\">Der Hebr\u00e4erbrief beantwortet unser Fragen! Wer auf Jesus Christus setzt, den \u201eSohn\u201c, &#8211; <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0\u00a0<\/span>den Gott , der Unsichtbare, selbst<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>als seine Antwort auf unsere nat\u00fcrlichen Fragen <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>bestimmt hat, &#8211; <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>der kann gewiss sein: <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>seine Schuld z\u00e4hlt nicht weiter.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>Und das Sterben endet nicht in der Dunkelheit des Todes.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>Und das Ziel des Lebens vollendet sich endlich in der Gegenwart Gottes.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>Mit diesem Glaubenswissen kann man leben! Und das Leben hat mit diesem Glaubenswissen andere Akzente als ohne den vertrauenden Glauben an Gott und<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>den gekreuzigten und erh\u00f6hten Sohn. Gelobt sei Gott!<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span class=\"MsoBlockText\"><b><span style=\"font-size: small;\">Pastor i.R. Hellmut M\u00f6nnich<br \/>\nEwaldstr. 97<br \/>\n37075 G\u00f6ttingen<br \/>\nTel.: 0551-68611<br \/>\n<\/span><\/b><\/span><br \/>\n<a href=\"mailto:hi.moennich@freenet.de\"><strong>hi.moennich@freenet.de<\/strong><\/a><\/p>\n<p align=\"left\">\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde, geht es Ihnen auch so? Man h\u00f6rt zwar zu, wenn die Epistel f\u00fcr den Sonntag heute vorgelesen wird \u2013 aber sp\u00e4testens,\u00a0 wenn man anschlie\u00dfend\u00a0 mit eigenen Worten sagen sollte, was man geh\u00f6rt hat, merkt man, wie schwer zu verstehen der Hebr\u00e4erbrieftext ist.. 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