{"id":9852,"date":"2021-02-07T19:49:41","date_gmt":"2021-02-07T19:49:41","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9852"},"modified":"2022-10-03T22:43:57","modified_gmt":"2022-10-03T20:43:57","slug":"philipper-25-11-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/philipper-25-11-2\/","title":{"rendered":"Philipper 2:5-11"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p>5 Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht:<br \/>\n6 Er, der in g\u00f6ttlicher Gestalt war,<br \/>\nhielt es nicht f\u00fcr einen Raub,<br \/>\nGott gleich zu sein,<br \/>\n7 sondern ent\u00e4u\u00dferte sich selbst<br \/>\nund nahm Knechtsgestalt an,<br \/>\nward den Menschen gleich<br \/>\nund der Erscheinung nach als Mensch erkannt.<br \/>\n8 Er erniedrigte sich selbst<br \/>\nund ward gehorsam bis zum Tode,<br \/>\nja zum Tode am Kreuz.<br \/>\n9 Darum hat ihn auch Gott erh\u00f6ht<br \/>\nund hat ihm den Namen gegeben,<br \/>\nder \u00fcber alle Namen ist,<br \/>\n10 dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie,<br \/>\ndie im Himmel und auf Erden<br \/>\nund unter der Erde sind,<br \/>\n11 und alle Zungen bekennen sollen,<br \/>\ndass Jesus Christus der Herr ist,<br \/>\nzur Ehre Gottes, des Vaters.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<br \/>\nEin Lied singt Paulus uns vor.<br \/>\nEin Lied von unserem Herrn, Jesus Christus.<br \/>\nEin Lied, das uns einen Weg f\u00fchrt. Und der endet im gemeinsamen Bekenntnis und mit dem Lob Gottes: Jesus Christus ist der Herr, zur Ehre Gottes des Vaters.<\/p>\n<p>Ein Lied, jeden Tag zu singen. Aber ganz besonders klingt es in diesen Tagen, ganz besonders heute, am Palmsonntag, am Beginn der Heiligen Woche.<br \/>\nEin Lied f\u00fcr diese Tage, in denen wir den Weg Jesu bedenken, betrachten. Diesen Weg in unseren Gottesdiensten mitgehen, soweit wir das k\u00f6nnen.<br \/>\nJesu Weg nach Jerusalem. Der Einzug voller Jubel in die Heilige Stadt.<br \/>\nDer Weg vom Abendmahlssaal \u00fcber den Garten Gethsemane in die Gefangenschaft.<br \/>\nVor die Richter und schlie\u00dflich ans Kreuz und in den Tod.<br \/>\n\u0096 Und dann, nach der Nacht des Todes, nach der Grabesruhe, der Ostermorgen.<\/p>\n<p>Am Palmsonntag beginnt er, dieser Weg des Leidens und Sterbens und der Auferstehung unseres Herrn. Und hat doch l\u00e4ngst vorher schon begonnen.<br \/>\nDavon singt das Christuslied. Geht zur\u00fcck zum ersten Anfang.<br \/>\nIn der Sch\u00f6pfungsgeschichte wird erz\u00e4hlt: Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. &#8230; Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn.<br \/>\nEin Bild Gottes also ist der Mensch, aber er ist doch nicht Gott gleich, wird es auch durch die Frucht des Baumes nicht. Die Schlange hat nur vorgegaukelt: Ihr werdet sein wie Gott.<br \/>\nAber von diesem einen, von Christus, da singt unser Lied: <em>Er, der in g\u00f6ttlicher Gestalt war <\/em>.<br \/>\nEr war Gott gleich, war wie Gott.<\/p>\n<p>Und was f\u00e4ngt er an mit seiner Gottgleichheit, was macht er daraus? \u0096 Nichts!<br \/>\nEr h\u00e4lt sie nicht fest, h\u00e4lt sich nicht an dieser Gottgleichheit fest. Er <em>hielt es nicht f\u00fcr einen Raub, Gott gleich zu sein <\/em>. Er versteht das nicht als sein Privateigentum, das bei ihm bleiben und bei dem er bleiben will. So kann man diesen schwierigen Satz verstehen und \u00fcbersetzen.<br \/>\nEr h\u00e4lt nicht fest an seiner besonderen Stellung, sondern l\u00e4sst los. L\u00e4sst seine Gottgleichheit los. Und damit zugleich auch seine Freiheit.<br \/>\nEr wird ein Sklave. Einer, der nicht \u00fcber sich selbst bestimmen kann, der seinen Weg gef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Er <em>ent\u00e4u\u00dferte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an,<br \/>\nward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt <\/em>.<br \/>\nDa h\u00e4lt das Lied uns einen Spiegel vor: Der, der nun nicht mehr g\u00f6ttlicher Gestalt ist, sondern Sklavengestalt hat, der ist nun ein Mensch, genau wie wir.<br \/>\nNicht einfach, hier in das Lied einzustimmen, weil ich damit sage: Auch ich bin Sklavin, wenn Christus, in menschlicher Gestalt, mir gleich, ein Sklavendasein f\u00fchrt.<br \/>\nAber wir k\u00f6nnen das Lied hier auch noch anders h\u00f6ren: Er ward den Menschen gleich, das hei\u00dft ja nicht nur, sein Weg f\u00fchrt nach unten, in die Unfreiheit, es bedeutet auch, er kommt zu uns, sein Weg f\u00fchrt ihn zu uns.<\/p>\n<p>Und nicht immer sieht dieser Weg Jesu aus wie ein Abstieg. Gerade heute, am Palmsonntag, sehen wir eher das Gegenteil: <em>Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, der K\u00f6nig von Israel! <\/em><br \/>\nUnd dieser Jubel hat eine Vorgeschichte, eine Vorgeschichte, in der es um Tod und Leben geht: <em>Das Volk aber, das bei ihm war, als er Lazarus aus dem Grabe rief und von den Toten erweckte, r\u00fchmte die Tat. <\/em> Ein Vorgeschmack auf Tod und Auferstehung ist die Lazarusgeschichte. Martha, die Schwester des Lazarus, h\u00f6rt als erste das Jesuswort: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Die Orthodoxen Kirchen widmen diesem Vorgeschmack, dieser Vorausschau und Vorfreude einen eigenen Tag, den Lazarus-Samstag vor Palmsonntag.<br \/>\nAuch Jubel geh\u00f6rt also zu diesem Weg, den Jesus geht und den das Christuslied besingt, gerade am Lazarus-Samstag und am Palmsonntag. Aber zugleich die Feindschaft, die dieses Zeichen, dieser Hinweis auf Ostern hervorruft. Gerade wegen der Auferweckung des Lazarus wollen die Feinde Jesu ihn t\u00f6ten. Und nur die jubelnde Menge h\u00e4lt sie noch zur\u00fcck: <em>Ihr seht, dass ihr nichts ausrichtet; siehe, alle Welt l\u00e4uft ihm nach. <\/em><\/p>\n<p>Aber der Moment kommt, an dem die jubelnde Menge ihn nicht mehr sch\u00fctzen kann. Der Abstieg geht weiter, nach dieser Unterbrechung am Lazarus-Samstag und am Palmsonntag.<br \/>\n<em>Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode.<br \/>\n<\/em>Ein besonderes Sklavendasein ist das. Dieser Sklave ist gehorsam. Und damit anders als wir anderen. Er tut Gottes Willen.<\/p>\n<p>Dass wir anderen den nicht tun, das ist ja gerade der Grund f\u00fcr seinen Weg. Das Lied sagt das nicht ausdr\u00fccklich. Aber als Felix Mendelssohn Bartholdy eine Kurzfassung dieses Liedes vertonte, da war es sicher nicht sinnentstellend, wenn er hinzuf\u00fcgte: \u0084Um unserer S\u00fcnden willen hat sich Christus erniedriget, und ist gehorsam geworden bis zum Tode am Kreuz.\u0093 <a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">(1)<\/a> Von uns dagegen m\u00fcssten wir sagen, wir sind ungehorsam bis zum Tod.<br \/>\nJesu Gehorsam wird f\u00fcr uns besonders anschaulich am Gr\u00fcndonnerstag, in seinem Ringen in Gethsemane: Dein Wille, Gott, geschehe.<\/p>\n<p><em>Er ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. <\/em>Diesen Hinweis auf das Kreuz hat wahrscheinlich Paulus in das Lied eingef\u00fcgt, das er den Philippern und uns vorsingt. Als wollte er hier noch einmal verdeutlichen: Im Kreuz, im Zentrum des Weges ist alles zusammengefasst, was \u00fcber Jesus Christus zu sagen und zu singen ist. Im Kreuz ist auch der Umschwung schon angedeutet, mit dem das Lied nun fortf\u00e4hrt. (Wie ja auch der Evangelist Johannes das Kreuz nicht einfach als Zeichen der Erniedrigung sieht, sondern zugleich als Zeichen der Erh\u00f6hung.)<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Umschwung in und aus der gro\u00dfen Tiefe. Der Moment n dem der Weg und damit auch das Lied seine Richtung v\u00f6llig \u00e4ndert. Ostern in Kurzfassung:<br \/>\n<em>Darum hat ihn auch Gott erh\u00f6ht<br \/>\nund hat ihm den Namen gegeben, der \u00fcber alle Namen ist. <\/em><\/p>\n<p>Und was ist das f\u00fcr ein Name? Er hat doch schon so viele. Jesus, der Erl\u00f6ser und Heiland, denn er wird sein Volk erl\u00f6sen von ihren S\u00fcnden. Immanuel, der Gott mit uns. Christus, der Gesalbte Gottes, der Messias. Gottes Sohn. Kyrios \u0096 Herr.<br \/>\nVielleicht ist ja der Name \u00fcber alle Namen der, in dem alle anderen enthalten sind. Alle Namen, die jede und jeder von uns ihm gibt, alle Namen, mit denen wir ihn anrufen.<br \/>\nVielleicht ist der Name \u00fcber alle Namen auch unaussprechlich, wie der Name Gottes selbst.<\/p>\n<p>Jedenfalls ist er \u00fcber allen, ist ganz oben. Dort, wo der Weg des erh\u00f6hten Christus wieder angekommen ist.<br \/>\nUnd doch geht er, der zu uns abgestiegen ist, nicht von uns weg. Auch als Erh\u00f6hter verliert er nicht seine Beziehung zu uns. Oder vielleicht m\u00fcssten wir, dem Lied folgend, anders sagen: Nun kommen alle in Beziehung zu ihm, selbst die, die ihn bis dahin nicht kannten, ihm nicht begegnet sind. Alle erkennen ihn an: <em>dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind. <\/em><\/p>\n<p>Damit ist das Lied mit seinem Weg am Ziel angelangt: Beim Bekenntnis zu Jesus und beim Lob Gottes: <em>Alle Zungen sollen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. <\/em><\/p>\n<p>Paulus singt uns dieses Lied vor. Er singt es uns vor, damit wir es lernen, es ihm nachsingen, mit einstimmen.<br \/>\nEs ist ein gro\u00dfes Lied und kein leichtes, das wir da mitsingen. Aber wir m\u00fcssen ja nicht schon alles verstehen, was wir singen. Wir brauchen nicht schon den ganzen Weg wirklich zu kennen, den Jesus geht, und den wir in den n\u00e4chsten Tagen mitgehen und feiern. Das k\u00f6nnen wir wohl gar nicht \u0096 ich jedenfalls kann es nicht.<br \/>\nAber vielleicht wird mir ja jedes mal, wenn ich das Lied mitsinge, ein St\u00fcck davon verst\u00e4ndlich. Vielleicht klingt es anders f\u00fcr mich, wenn ich es als Palmsonntagslied singe, als Karfreitagslied oder an Ostern. Und an Weihnachten werde ich noch einmal ganz neue T\u00f6ne wahrnehmen.<\/p>\n<p>Ich muss nicht alles verstehen, was ich singe, und ich muss das Lied nicht schon vom ersten bis zum letzten Wort k\u00f6nnen. Es ist ja kein Sologesang. Alle Zungen singen mit:<\/p>\n<p>Christus Jesus, der in g\u00f6ttlicher Gestalt war,<br \/>\nhielt es nicht f\u00fcr einen Raub,<br \/>\nGott gleich zu sein,<br \/>\nsondern ent\u00e4u\u00dferte sich selbst<br \/>\nund nahm Knechtsgestalt an,<br \/>\nward den Menschen gleich<br \/>\nund der Erscheinung nach als Mensch erkannt.<br \/>\nEr erniedrigte sich selbst<br \/>\nund ward gehorsam bis zum Tode,<br \/>\nja zum Tode am Kreuz.<br \/>\nDarum hat ihn auch Gott erh\u00f6ht<br \/>\nund hat ihm den Namen gegeben,<br \/>\nder \u00fcber alle Namen ist,<br \/>\ndass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie,<br \/>\ndie im Himmel und auf Erden<br \/>\nund unter der Erde sind,<br \/>\nund alle Zungen bekennen sollen,<br \/>\ndass Jesus Christus der Herr ist,<br \/>\nzur Ehre Gottes, des Vaters.<br \/>\nAmen<\/p>\n<p><strong>Irene Mildenberger<br \/>\nLiturgiewissenschaftliches Institut der VELKD<br \/>\nOtto-Schill-Stra\u00dfe 2<br \/>\n04109 Leipzig<br \/>\n<a href=\"mailto:liturgie@uni-leipzig.de\">liturgie@uni-leipzig.de <\/a><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\"><\/a> (1) Felix Mendelssohn Bartholdy: Um unserer S\u00fcnden willen, aus \u0084Sechs Spr\u00fcche\u0093 op. 79.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5 Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht: 6 Er, der in g\u00f6ttlicher Gestalt war, hielt es nicht f\u00fcr einen Raub, Gott gleich zu sein, 7 sondern ent\u00e4u\u00dferte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. 8 Er erniedrigte [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8543,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[46,1,727,114,557,349,3,699,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-9852","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-philipper","category-aktuelle","category-archiv","category-deut","category-kapitel-02-chapter-02-philipper","category-kasus","category-nt","category-palmsonntag","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9852","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9852"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9852\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13908,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9852\/revisions\/13908"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9852"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9852"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9852"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=9852"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=9852"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=9852"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=9852"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}