{"id":9872,"date":"2021-02-07T19:49:29","date_gmt":"2021-02-07T19:49:29","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9872"},"modified":"2022-10-27T10:34:39","modified_gmt":"2022-10-27T08:34:39","slug":"1-petrus-318-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-petrus-318-22\/","title":{"rendered":"1. Petrus 3:18-22"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p>Der Tag vor Ostern \u2013 ein Tag voller Gegens\u00e4tze!<br \/>\nAuf den Autobahnen staut sich der Verkehr: Der w\u00e4rmere S\u00fcden lockt. In den St\u00e4dten Hochbetrieb: Volle Gesch\u00e4fte und \u00fcberf\u00fcllte Parkh\u00e4user, Handel und Verkehr auf Hochtouren. Alsdann: Frohe Ostern!<\/p>\n<p>In den Kirchen hingegen: Gro\u00dfe Stille. Stiller Samstag \u2013 der stillste im Gang des Kirchenjahres. Tag der Grabesruhe nach den lauten Tagen von Jerusalem. Man liest die Geschichte von der Grablegung Jesu und h\u00f6rt das Finale der Matth\u00e4us-Passion: \u201eNun ist der Herr zur Ruh gebracht\u201c. Letztes biblisches Bild: der Stein mit dem Siegel des r\u00f6mischen Prokurators. Besiegelt ist das Sterben Jesu, versiegelt die Passion insgesamt. Musikalisches Zeichen: Das Fermate; biblisch: SELA. Pause. Atemholen.<\/p>\n<p>Doch in die Stille der Andacht mischt sich ein anderer Ton: ein Hymnus, ein Christuslied, angestimmt von den fr\u00fchen Christen, das den Weg, den <strong>ganzen <\/strong>Weg ihres Herrn besingt. Geschnitzt aus dem gleichen Holz wie das noch bekanntere und auch \u00f6fter gelesene Lied von Philipper 2. Am Anfang der Karwoche, am Palmsonntag, stand es in der Predigt vor uns. Heute, am Karsamstag, lesen wir einen anderen Christuspsalm, den aus dem 1. Petrusbrief, Kapitel 3, ab Vers 18:<\/p>\n<p>Der Text:<br \/>\nDenn: Auch Christus hat <strong>einmal<\/strong> f\u00fcr die S\u00fcnden gelitten,<br \/>\nder Gerechte f\u00fcr die Ungerechten,<br \/>\ndamit er euch zu Gott f\u00fchrte,<br \/>\nund ist get\u00f6tet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist.<br \/>\nIn ihm ist er auch hingegangen und hat gepredigt den Geistern im Gef\u00e4ngnis,<br \/>\ndie einst ungehorsam waren, als Gott harrte und Geduld hatte zur Zeit Noahs,<br \/>\nals man die Arche baute, in der wenige, n\u00e4mlich acht Seelen,<br \/>\ngerettet wurden durch das Wasser hindurch.<br \/>\nDas ist ein Vorbild der Taufe, die jetzt auch euch rettet.<br \/>\nDenn in ihr wird nicht der Schmutz vom Leib abgewaschen,<br \/>\nsondern wir bitten Gott um ein reines Gewissen,<br \/>\ndurch die Auferstehung Jesu Christi,<br \/>\nwelcher ist zur Rechten Gottes, aufgefahren in den Himmel,<br \/>\nund sind ihm untertan die Engel und die Gewaltigen und die M\u00e4chte.<\/p>\n<p><strong>Sein Weg f\u00fcr uns<\/strong><\/p>\n<p>Das war sein Weg, den Er gegangen ist. Noch ehe die 4 Evangelienb\u00fccher zum Abschluss gekommen waren, haben die Christen den Weg ihres Herrn in Liedern besungen. Psalmen, Oden und Hymnen waren ihnen bekannte Sprachformen. Sie haben sie f\u00fcr ihre Gottesdienste genutzt. Insbesondere ihr Bekenntnis zu Christus, ihr Credo, erforderte K\u00fcrze und Pr\u00e4gnanz. Dicht nebeneinander stehen hier die Kernaussagen \u00fcber Seinen Weg, f\u00fcnf an der Zahl: Gelitten, get\u00f6tet, hinabgestiegen, auferstanden, aufgefahren gen Himmel zur Rechten Gottes. Allesamt haben sie sp\u00e4ter Aufnahme gefunden in <strong>den<\/strong> Text, den wir \u201ezweiter Glaubensartikel\u201c nennen. Es f\u00fchrt also eine direkte Linie von 1. Petrus 3 zum Apostolischen Glaubensbekenntnis des 4. Jahrhunderts. Im 1. Petrusbrief sind sie predigtartig angereichert mit Bez\u00fcgen zur biblischen Geschichte. So werden Noah und die Sintflut samt der Arche und den durch sie Geretteten in Beziehung gesetzt einerseits zur Taufe (samt deren Deutung als Reinigungs- und Erneuerungsbad), andererseits aber auch zum Weg Jesu.<\/p>\n<p>Doch nun fragen wir: Welche Bedeutung haben sie, die ersten Christen, Seinem Weg zugemessen? Was f\u00fcr einen Gesamtsinn ihm abgewonnen? Wozu ist denn Er diesen so nachgezeichneten Weg \u201egegangen\u201c (Das Wort kommt <strong>zwei<\/strong>mal im Text vor: \u201eHingegangen\u201c zu den Geistern und \u201ehinaufgegangen\u201c in den Himmel). Wozu das alles? Die Antwort lautet, wiederum in lapidarer K\u00fcrze: \u201edamit Er euch (in etlichen Handschriften steht \u201euns\u201c) zu Gott f\u00fchrte\u201c. Das ist schlicht und einfach die <strong>andere <\/strong>Seite der urchristlichen Botschaft und ist es so bis heute. Der Weg Jesu war und ist der Weg zum Heil, der Weg f\u00fcr uns und alle, ein und f\u00fcr allemal. Der eine und einzige zum Vater, zur Gemeinschaft mit dem Vater Jesu Christi.<\/p>\n<p><strong>Die eine Station des Karsamstag <\/strong><\/p>\n<p>Es liegt auf der Hand, dass sich unser Interesse an diesem stillen Karsamstag auf den <strong>einen <\/strong>speziellen Brennpunkt richtet: \u201eEr ist hinabgegangen zu denen, die im Gef\u00e4ngnis sind\u201c, oder \u2013 wie wir im Glaubensbekenntnis sagen: \u201ehinabgestiegen in das Reich des Todes\u201c. Wahrlich, ein Wort, das zu den dunkelsten im ganzen Neuen Testament z\u00e4hlt. Das <strong>eine<\/strong> St\u00fcck aus dem Ganzen des Glaubensbekenntnisses, f\u00fcr das es im ganzen Neuen Testament nur diese eine Belegstelle gibt. Da ist auch kein anderes Buch, kein anderer Zeuge im Neuen Testament, der uns dabei helfen k\u00f6nnte, die \u201eRichtigkeit\u201c dieser einmaligen und einzigartigen Aussage zu best\u00e4tigen oder gar zu erhellen.<\/p>\n<p>Aber wir! Wir sollen in unserer Karsamstagsandacht das alles ganz auf Anhieb verstehen!? Jesus Christus sei nach seinem Leiden, Sterben und Begrabenwerden auch noch \u201ehingegangen\u201c zu den \u201eGeistern\u201c (manche sagen hier auch \u201eSeelen\u201c), die dort unten in Gewahrsam genommen sind, um auf ihr Urteil zu warten. Ja \u2013 auch denen hat er das \u201eKerygma\u201c, d.h. die Botschaft vom Heil Gottes in Christus \u201egepredigt\u201c. Da kann unsereins nachschlagen wo er will, ob beim Exegeten oder beim Dogmatiker: Stets findet er das W\u00f6rtchen \u201eschwierig\u201c! Wird ja auch in 1. Petrus 3 kaum etwas N\u00e4heres hinzugef\u00fcgt, womit uns das Verst\u00e4ndnis erleichtert oder wenigstens eine blasse Vorstellung vermittelt w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>Botschaft von einer anderen Welt <\/strong><\/p>\n<p>Wo also finden wir einen Schl\u00fcssel?<br \/>\nZweierlei k\u00f6nnte uns weiterhelfen: Zum Einen eine mehr grunds\u00e4tzliche, theologische \u00dcberlegung. Christen wissen von <strong>zweierlei<\/strong> Welten. Sie wissen von der Welt, in der wir leben, tagt\u00e4glich, von der Welt der guten Sch\u00f6pfung Gottes mit all ihren Sch\u00f6nheiten und Herrlichkeiten und Wundern, aber auch mit ihren Abgr\u00fcnden und Dunkelheiten, mit ihren Schatten und R\u00e4tseln. Als Christen ist uns das Auge gesch\u00e4rft f\u00fcr vieles, was gegen Gott und gegen seine gute Sch\u00f6pfung steht, die Welt der L\u00fcge und der Gewalt, die Welt der S\u00fcnde und des Todes.<\/p>\n<p>Jedoch \u2013 wir sehen auch durch diese Welt mit ihren gewaltigen Br\u00fcchen und Rissen hindurch das Licht der neuen Sch\u00f6pfung Gottes. Jetzt schon! Wir wissen und glauben: Diese neue Welt Gottes ist schon im Anbruch. Seit Ostern! Wie es denn auch in unserem Christuslied hei\u00dft: \u201eEr wurde lebendig <strong>im Geist<\/strong>\u201c, d.h. doch: Im Geist der <strong>neuen<\/strong> Sch\u00f6pfung Gottes. Und in eben diesem neuen Geist \u2013 so l\u00e4uft der Gedankengang \u2013 ist Er auch \u201ehingegangen\u201c zu denen da unten in ihrem Gef\u00e4ngnis.<\/p>\n<p>Ja, gewiss! Vorstellen k\u00f6nnen wir uns das nicht. Die damals konnten es nicht und wir heute noch viel weniger. Deshalb tut uns der Rat Luthers in seiner Predigt (von 1533) gut, wenn er sagt: \u201e<strong>Wie <\/strong>aber solches zugegangen sei, sollen wir uns nicht mit hohen und spitzen Gedanken bek\u00fcmmern\u201c. Den Einf\u00e4ltigen und den Kindern gesteht er es durchaus zu, dass man f\u00fcr sie auch dieses Geschehnis \u201ean die W\u00e4nde zu malen pflegt, wie Christus hinunterf\u00e4hrt mit einer Fahne in der Hand, vor die H\u00f6lle kommt, und damit den Teufel schl\u00e4gt und verjagt, die H\u00f6lle st\u00fcrmt und die Seinen herausholt\u201c. Wesentlicher jedoch ist ihm der Glaube, dass Christus damit \u201edie Macht des Teufels zerbrochen hat und dass uns weder H\u00f6lle noch Teufel k\u00f6nnen schaden.\u201c Solcher Glaube allein rettet. In diesem Glauben liegt die ganze Kraft der Rettung Gottes.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr alle \u2013 auch f\u00fcr die vorangegangenen Generationen <\/strong><\/p>\n<p>Der andere Schl\u00fcssel, der uns f\u00fcr dieses dunkle, schier unbegreifliche Gotteswort \u00f6ffnen kann, liegt in folgender Erw\u00e4gung: Petrus schreibt, bzw. in dem von ihm vorgetragenen Lied hei\u00dft es: \u201edamit Er uns zu Gott f\u00fchrte\u201c. Bei dieser Aussage \u2013 so stellen wir uns das einmal vor \u2013 haben sich besorgte Anfrager zu Wort gemeldet: F\u00fcr wen soll das gelten? Wer sind die \u201euns\u201c? Noch direkter gefragt: Sind das wir, die Adressaten dieses Briefes hier in der r\u00f6mischen Provinz Asia oder auch alle anderen, die inzwischen die Botschaft von Christus geh\u00f6rt und angenommen haben? Oder? &#8230; Ja: tief Luft nehmen! Was ist aber dann mit all unseren Vorfahren, mit den Generationen vor uns? Die hatten nicht das \u201eGl\u00fcck\u201c, das Wort vom Kreuz zu h\u00f6ren und konnten sich nicht taufen lassen! Gab es denn damals auch so etwas wie die \u201eGnade der sp\u00e4ten Geburt\u201c?<\/p>\n<p>So muss nun Petrus \u201ealle Register\u201c seines theologischen K\u00f6nnens und Wissens aufbieten. Weit, fast unendlich weit ist der Horizont, den er abschreitet, um alle die zu erfassen, die \u201eEr zu Gott gef\u00fchrt\u201c hat. Nicht nur einen weiten <strong>geographischen <\/strong>Horizont, sondern auch einen <strong>geschichtlichen<\/strong>. Bis weit zur\u00fcck in die biblische Urgeschichte geht sein Blick. Wohl wissend, dass die Lehrer der Synagoge zu seiner Zeit dies als gesicherte Erkenntnis weitergegeben haben: Jener Teil der Menschheit, der <strong>vor <\/strong>der Zeit der Sintflut gelebt hat, der ist nicht mehr in den sonst so universalen Heilsplan Gottes mit einbezogen.<\/p>\n<p>Doch nun ist dies \u00fcberholt. Die Lehrer und Zeugen des Evangeliums mit ihrer Botschaft von Karfreitag und Ostern, die wissen es anders. In Gottes Heilsplan sind sie <strong>alle <\/strong>mit eingeschlossen. Auch die, die zu ihren Lebzeiten die frohe Botschaft nicht haben selber h\u00f6ren k\u00f6nnen. Selbst f\u00fcr sie hat der g\u00f6ttliche Heilsplan eine Chance. Denn der Weg des Christus hat auch ihren Weg gekreuzt.<\/p>\n<p><strong>Tr\u00f6stung und Vergewisserung <\/strong><\/p>\n<p>Gerade f\u00fcr die \u00e4lteste Christenheit war dieses St\u00fcck im Ganzen des christlichen Glaubens von hoher Wichtigkeit. An ihr hing ein elementares seelsorgerliches Interesse, f\u00fcr das auch wir heute noch durchaus einiges Verst\u00e4ndnis haben k\u00f6nnen. Petrus hat damit ein kleines, aber wichtiges Kapitel \u201eTr\u00f6stungen\u201c geschrieben: Trost f\u00fcr Trauernde, Vergewisserung f\u00fcr Zweifelnde, Zuspruch f\u00fcr tief Beunruhigte. Denn so ist es doch: Die Zur\u00fcckbleibenden \u2013 wie oft w\u00fcrden sie ja so gerne noch etwas tun f\u00fcr die, die ihnen voran gegangen sind. Doch: \u201eWie mag solches zugehen?\u201c (Vgl. Joh 3,9). Sie sind uns Lebenden entnommen. Es trennt uns von ihnen eine un\u00fcberbr\u00fcckbare Kluft. \u00c4u\u00dferstenfalls kann unser liebendes Gedenken, auch im Gebet, sie erreichen. Denn \u201eLiebe h\u00f6ret nimmer auf\u201c. Aber \u2013 retten? Nein, das k\u00f6nnen sie nicht. Am vergangenen Geschehen k\u00f6nnen sie nichts mehr reparieren.<\/p>\n<p>Umso mehr: Was f\u00fcr ein Trost! Welch ein Wunder der Gnade Gottes! Welch eine Entlastung f\u00fcr schwer belastete Gewissen! Er \u2013 er bringt auch das noch in Ordnung! \u201eDie Vergangenheit wird ihrer Unab\u00e4nderlichkeit beraubt\u201c (W. St\u00e4hlin). Seinem heilenden Wort und seinem zurechtbringenden Handeln kann nichts mehr im Wege stehen. Es ist alles vollbracht.<\/p>\n<p><strong>Er hat alles wohlgemacht <\/strong><\/p>\n<p>In seiner oben erw\u00e4hnten Predigt gibt Luther zu erkennen, dass er sehr wohl um den seelsorgerlichen Stellenwert dieses Glaubens an \u201eSeine H\u00f6llenfahrt\u201c wei\u00df. Er respektiert ihn und will dem, dem damit geholfen ist, nichts wegnehmen. Aber f\u00fcr ihn steckt in dieser Botschaft noch mehr drin. F\u00fcr ihn ist sie gleichsam das Vorspiel zum endg\u00fcltigen Triumph Christi an seinem Ostermorgen. Der \u201eKern und Trost\u201c dieses \u201eKarsamstag-Glaubensartikels\u201c hat nichts anderes zum Inhalt, als dass an uns und allen, die auf Christus getauft sind, der Teufel seine Macht verloren hat und dass uns weder H\u00f6lle noch Teufel weiter gefangen nehmen k\u00f6nnen. Noch bevor das grandiose \u201eResurrexit\u201c (Er ist auferstanden) die Grabesstille des fr\u00fchen Ostermorgens zerrei\u00dft, gr\u00fc\u00dft uns schon die Botschaft: \u201eNichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes\u201c! Kein Tod und kein Leid, keine Gewalt noch irgend eine Macht. (Vgl. R\u00f6mer 8, 38f).<\/p>\n<p><strong>Zum Beschluss <\/strong><\/p>\n<p>Wenn uns nun an diesem stillen Samstag, dem Tag vor Ostern, der Weg auch \u00fcber einen Friedhof f\u00fchrt an ein Grab, das uns mit Schmerz und Trauer erf\u00fcllt, zu einem Kreuz mit einem Namen, der uns nicht so leicht Ruhe gibt, dann m\u00f6ge uns diese Botschaft aus dem ersten Petrusbrief auch dorthin begleiten. Sie gilt allen, die da \u201eLeid tragen\u201c. Die Taufe aber ist und bleibt das Siegel auf Gottes Zusage.<\/p>\n<p><strong>Gebet:<\/strong><\/p>\n<p>Du Gott des Lebens,<br \/>\nin deiner Kraft ist dein Sohn, unser Herr Jesus Christus,<br \/>\nin das Reich des Todes hinabgestiegen,<br \/>\ndamit er die Macht des Todes breche.<br \/>\nWir freuen uns dieser Botschaft<br \/>\nund bitten dich: Lass uns, die wir gefangen sind in Todesfurcht,<br \/>\nan diesem Glauben festhalten, dass Christus das Tor zum Leben<br \/>\naufgesto\u00dfen hat und Er die Seinen von den Banden der S\u00fcnde<br \/>\nund des Todes befreit zum ewigen Leben.<br \/>\nLebendiger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist:<br \/>\nBleibe du unsere Hoffnung in Zeit und Ewigkeit. Amen.<\/p>\n<p>(Nach EvGottesdienstBuch 1999, S. 315 zu Karsamstag)<\/p>\n<p><strong>Dr. Hartmut Jetter<br \/>\nOberkirchenrat i.R., Stuttgart<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Tag vor Ostern \u2013 ein Tag voller Gegens\u00e4tze! Auf den Autobahnen staut sich der Verkehr: Der w\u00e4rmere S\u00fcden lockt. In den St\u00e4dten Hochbetrieb: Volle Gesch\u00e4fte und \u00fcberf\u00fcllte Parkh\u00e4user, Handel und Verkehr auf Hochtouren. Alsdann: Frohe Ostern! In den Kirchen hingegen: Gro\u00dfe Stille. Stiller Samstag \u2013 der stillste im Gang des Kirchenjahres. 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