{"id":9889,"date":"2021-02-07T19:49:38","date_gmt":"2021-02-07T19:49:38","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9889"},"modified":"2022-10-06T08:22:34","modified_gmt":"2022-10-06T06:22:34","slug":"1-korinther-15-12-20-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-korinther-15-12-20-2\/","title":{"rendered":"1. Korinther 15, 12-20"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\ndie Auferstehung haben wir besungen, die Lesung hat uns mitgenommen auf den Weg des Auferstandenen. Aber es gibt noch viele andere Perspektiven auf die Auferstehung. Dazu ist die Predigt da.<br \/>\nEin gewitzter Sch\u00fcler schrieb: \u201eJesus wurde zwischen zwei Verbrechern gekreuzigt. Als er auferstand, erschien er zuerst einigen Frauen, damit die Sache schneller bekannt w\u00fcrde.\u201c<\/p>\n<p>Das Internet bietet unter anderem folgenden Bericht: \u201eNach der Auferstehung Jesu hatten sich seine J\u00fcnger zerstreut in Jerusalem und den umliegenden D\u00f6rfern. Da trifft Johannes auf Petrus und erz\u00e4hlt ihm die ganze Sache: \u201ePetrus, Petrus! Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht!&#8220; Petrus ist ganz \u00fcberrascht und will Johannes beruhigen: \u201eJetzt mal langsam. Was gibt es Neues? Was ist die gute Nachricht?&#8220; &#8211; \u201eDie gute ist, dass Jesus nach drei Tagen wieder auferstanden ist und lebt!&#8220; &#8211; \u201eDas ist ja gro\u00dfartig! Aber was ist dann die schlechte Nachricht?&#8220; &#8211; &#8222;Jesus ist ziemlich sauer dar\u00fcber, wie du dich letzten Freitag verhalten hast.&#8220;\u201c<\/p>\n<p>Diese kleine \u201aAuferstehungspredigt\u2019 hilft, das Schwere leichter zu sagen [nach H\u00fcsch]. Jedenfalls leuchtet unmittelbar ein, wie eng Karfreitag und Ostern zusammengeh\u00f6ren und warum S\u00fcndenvergebung etwas ganz <em>Herrliches<\/em> ist.<\/p>\n<p>[Der alte Brauch des Osterlachens ist auch wieder ein wenig auferstanden. Im Zeitalter des Barock erwartete man vom Prediger, dass er die Gemeinde am Osterfest zu Gel\u00e4chter anstiften k\u00f6nne. Aus Verzweiflung \u00fcber mangelnde humoristische Begabung soll sich mal ein Pfarrer in Kuhmist gew\u00e4lzt und eine kalbende Kuh gemimt haben.]<\/p>\n<p><em> Wenn aber Christus gepredigt wird, da\u00df er von den Toten auferstanden ist, wie sagen dann einige unter euch: Es gibt keine Auferstehung von den Toten?<br \/>\n1. Kor 15,12 <\/em><\/p>\n<p>Diese bohrende Frage stelle <em>ich<\/em> Ihnen nicht, sondern Paulus. So beginnt der heutige Predigttext. Er ist ein wunderbares Wort zum Montag \u2013 nach Ostern. Gestern schon haben wir Ostern gefeiert, aber gl\u00fccklicherweise gibt es den zweiten freien Tag immer noch und damit gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr die Frage aller Zweifler. <em>Wie sagen einige unter uns: Es gibt keine Auferstehung von den Toten?!<br \/>\n<\/em>Wer diese Frage stellt, ist nicht besonders skeptisch oder aufgekl\u00e4rt, sondern befindet sich in allerbester Gesellschaft mit den Christen aller Zeiten, seit \u00fcberhaupt das erste Mal die Auferstehung verk\u00fcndet wurde, von den Frauen an die J\u00fcnger. Paulus schreibt nach Korinth lang und breit \u00fcber die Auferstehung und schon ab dem 12. Vers mu\u00df er sich mit den Zweiflern befassen. Was passiert, wenn jemand die Auferstehung leugnet, malt er gewohnt dramatisch aus. H\u00f6ren Sie aus dem 15. Kapitel des ersten Briefes an die Korinther die Verse 13-20:<\/p>\n<p><em> Gibt es keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferstanden.<br \/>\nIst aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.<br \/>\nWir w\u00fcrden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt h\u00e4tte, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt h\u00e4tte, wenn doch die Toten nicht auferstehen.<br \/>\nDenn wenn die Toten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht auferstanden.<br \/>\nIst Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren S\u00fcnden;<br \/>\nso sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren.<br \/>\nHoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen.<br \/>\nNun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. 1. Kor 15, 13-20 <\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nist der Glaube nicht vergebene Liebesm\u00fch im wahrsten Sinne dieses Wortes? Was hat das Christentum denn gebracht? Die Welt ist doch nicht friedlicher geworden seither! <em>Ist unsere Predigt nicht vergeblich?<\/em> Diese Anfechtung ist ernst. Manch Pfarrer ist beim Predigen schon verzweifelt, weil er immer wieder ganz von vorn anfangen musste, bei Adam und Eva. Aber das ist n\u00f6tig f\u00fcr jede Generation, f\u00fcr jedes kleine Menschenkind neu. Vergeblich ist Predigen und H\u00f6ren und Glauben und Zweifeln darum nicht. Vergeblich k\u00f6nnte alles nur aus einem Grunde sein:<br \/>\n<em>Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich, <\/em>schreibt Paulus.<\/p>\n<p>Da fangen viele berechtigte Einw\u00e4nde schon an, ungef\u00e4hr so: Auch ohne den Glauben an die Auferstehung Jesu Christi kann ich doch ein guter Christ sein. Wenn ich mich an die zehn Gebote halte, die Vorstellungen der Bergpredigt als Ideale begreife, an denen ich mich orientiere, wenn ich auch nicht vollkommen bin, dann lebe und handle ich doch in christlichem Sinn und Geist. Und die Welt w\u00e4re zweifellos besser, wenn es viele t\u00e4ten. Was nachher sein wird, kann ich ohnehin nicht wissen. Aber hier auf Erden Gutes tun und B\u00f6ses lassen \u2013 darauf kommt es doch an!<\/p>\n<p>Diese Sicht der Dinge ist viel \u00e4lter als das Christentum. Die alten Israeliten glaubten jahrhundertelang an den lebendigen Gott ohne irgendeinen Gedanken an ein Leben nach dem Tod. Abgesehen von einigen apokalyptischen Texten \u00fcberschritten die Hoffnungen niemals die Schwelle des irdischen Lebens. Auch der Psalm, den ich eingangs las: <em>Ich werde nicht sterben, sondern leben und des Herrn Werke verk\u00fcndigen, <\/em>bezieht sich auf das Leben vor dem Tod. Eigentlich ist es unm\u00f6glich, zu Ostern einen wirklich passenden Psalm zu finden.<\/p>\n<p>Stirbt ein Mensch alt und lebenssatt, versammelt er sich zu seinen V\u00e4tern. Nach dem Tod kommt die m\u00f6glichst ungest\u00f6rte Totenruhe zusammen mit allen Verwandten.<\/p>\n<p>Selten begegnet die Vorstellung vom Scheol, der Unterwelt. K\u00f6nig Saul l\u00e4\u00dft einmal bei der sogenannten Hexe von Endor den toten Samuel rufen. Aber der hat Saul nichts zu sagen, was er ihm nicht schon bei Lebzeiten l\u00e4ngst mitgeteilt hatte. Vor solchen Versuchen, die Zukunft auszukundschaften, wird eindringlich und \u00fcberzeugend gewarnt.<\/p>\n<p>Die Diesseitigkeit und Weltlichkeit der Israeliten ist umso erstaunlicher, als sie stets umgeben waren von Religionen, die das Weiterleben nach dem Tod in den buntesten Farben ausmalten und \u00e4u\u00dferst sinnenf\u00e4llige Riten zelebrierten. Kornmumien wurden z.B. mit K\u00f6rnern bestreut und begossen, da\u00df sie in Menschengestalt ergr\u00fcnten; die Wiederkehr des Fr\u00fchlings wurde ausschweifend als R\u00fcckkehr des Lebens gefeiert.<\/p>\n<p>Zur Zeit Jesu gab es fast nichts, was nicht geglaubt wurde, auch unter den Juden: Die Sadduzz\u00e4er lehnten jegliche Vorstellung vom Leben danach strikt ab. Die Ph\u00e4ris\u00e4er verehrten die Gr\u00e4ber der Propheten und pflegten die Gedenkst\u00e4tten der Gerechten. Sie hielten Auferstehung tendenziell f\u00fcr m\u00f6glich. Die Leute von Qumran haben wahrscheinlich an die Auferstehung geglaubt und daher Wert auf Einzelgr\u00e4ber gelegt, damit nicht am j\u00fcngsten Tag ein allgemeines Tohuwabohu in gro\u00dfen Familiengr\u00fcften ausbricht.<\/p>\n<p>All das spricht f\u00fcr unseren modernen Einwand: Ich kann ein gottesf\u00fcrchtiger Mensch auch ohne Glauben an die Auferstehung sein. Aber Paulus schreibt doch unmi\u00dfverst\u00e4ndlich: <em>Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen. <\/em><\/p>\n<p>Nicht, weil dann vielleicht unsere Gutm\u00fctigkeit ausgenutzt wird oder, weil wir dann am Burn-out-Syndrom erkranken \u2013 so \u201eharmlos\u201c sieht Paulus die Konsequenzen nicht: <em>Wir w\u00fcrden dann &#8230; als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt h\u00e4tten, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt h\u00e4tte, wenn doch die Toten nicht auferstehen. <\/em><\/p>\n<p>Wir w\u00e4ren falsche Zeugen Gottes. Dieser Vorwurf trifft die Gegenwart wie aus einer anderen Welt. Wie Gott sein m\u00fc\u00dfte, was er tun m\u00fc\u00dfte, was er nicht zulassen d\u00fcrfte &#8230; das wissen sogar diejenigen ganz genau, die gar nicht glauben, da\u00df es ihn gibt.<br \/>\nFalsche Zeugen Gottes k\u00f6nnten wir auch mit unserer \u201aCafeteria-Religion\u2019 sein. So nannte ein Psychologe das gegenw\u00e4rtige Verh\u00e4ltnis zu Gott: \u201aCafeteria-Religion\u2019. Aus einem \u00fcberaus appetitlichen und riesigen religi\u00f6sen Angebot kann sich jeder sein Lieblingsmen\u00fc zusammenstellen: ein paar \u201eVersatzst\u00fccke der Weltreligionen und Naturmythen\u201c, Meditationsrituale gegen Stre\u00df, \u201eein H\u00e4ppchen\u201c verwestlichten \u201eBuddhismus\u201c und etwas mystische Lekt\u00fcre \u201enach Feierabend \u2013 das alles geh\u00f6rt zur \u201aCafeteria-Religion\u2019 der Gegenwart. \u201aWas Gott ist, bestimme ich!\u2019 lautet die Devise, sofern dabei \u00fcberhaupt noch von Gott die Rede ist, und diese Devise wird nicht nur au\u00dferhalb, sondern auch innerhalb der christlichen Kirchen ausgiebig gelebt. &#8230; Man glaubt, was gef\u00e4llt, und wem es nicht gef\u00e4llt, der glaubt eben etwas anderes.\u201c [I. U. Dalferth, \u201cWas Gott ist, bestimme ich!\u201d Theologie im Zeitalter der \u201aCafeteria-Religion\u2019, in: ders., Gedeutete Gegenwart, T\u00fcbingen 1997, 13 und 23]<br \/>\nEin Jugendlicher aus der ehemaligen DDR, den man befragt hat, sagt es noch unverbl\u00fcmter und k\u00fcrzer: \u201eIch hab\u2019 mir meine eigene Religion zusammengezimmert &#8230; Denn: wenn du \u00fcberall \u00b4n bi\u00dfchen Wahrheit rausnimmst, dann hast du die absolute Wahrheit \u2013 n\u00e4mlich deine Wahrheit.\u201c [zit. n. Dalferth, 13]<\/p>\n<p>Die \u201aCafeteria-Religion\u2019 ist nicht neu. Schon in meiner Jugend in der DDR erlebte ich in der Jungen Gemeinde, dem kirchlichen Treff f\u00fcr junge Leute, etwas von dieser Cafeteria-Religion. Wir diskutierten dort einmal, wie die vielen Atheisten um uns her wohl staunen w\u00fcrden, wenn doch noch etwas k\u00e4me nach dem Tod.<br \/>\nDie Antwort auf diese interessante Frage ist mir unverge\u00dflich geblieben: Gott werde es mit jedem so machen, wie er geglaubt hat: Wer \u00fcberzeugt stirbt, da\u00df mit dem Tod alles aus ist, den l\u00e4\u00dft Gott auch in Ruhe, der geht ein ins ewige Nichts. Alle anderen, die an die Auferstehung glauben, werden auch ewig leben. Passend dazu gab es noch den Witz von der langen, hohen Mauer im Himmel, hinter der die Superfrommen sitzen, die felsenfest glauben, da\u00df sie allein im Himmel sind. Und die es wegen der Mauer auch glauben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Trostloser kann man sich das Leben nach dem Tod wohl kaum ausmalen. Eine Mauer im Himmel! Es w\u00e4re furchtbar, wenn Gott so handelte, wie wir es erwarten. Die Auferstehung fiele wohl aus, wenn unser Glaube in dieser Weise Gottes Handeln bestimmte.<br \/>\nWas gesch\u00e4he all denen, die sich ihr Leben lang vor Gott gef\u00fcrchtet haben, weil ihnen von Kindesbeinen an ein furchterregendes Gottesbild eingepr\u00e4gt wurde? Was ist mit jenen, die mit Gott hadern mussten, weil ihnen schreckliches Leid widerfuhr?<\/p>\n<p><em> Wir w\u00e4ren falsche Zeugen Gottes, unser Glaube w\u00e4re nichtig, auch die in Christus Entschlafenen w\u00e4ren verloren<\/em> , schreibt Paulus nach Korinth.<br \/>\nGlaube ist keine Geschmacksfrage und auch keine ausschlie\u00dflich private Angelegenheit, wie heutzutage manchmal betont wird. Wer aus falsch verstandener Toleranz meint, anderen ihren Gott g\u00f6nnen zu m\u00fcssen und sich mit seinem eigenen Gott begn\u00fcgen zu k\u00f6nnen, hat es vielleicht mit interessanten Gottesbildern, aber nicht mit Gott zu tun. \u201eGott kann nicht mein oder unser Gott sein, wenn er nicht auch der Gott anderer, ja aller anderen sein k\u00f6nnte.\u201c [Dalferth, 28]<br \/>\nWas Gott ist, bestimme nicht ich; wer Gott ist, bestimmt er selbst. Die Auferstehung von den Toten liegt \u2013 gottlob! \u2013 nicht in unserer Macht. Nur so gibt es Hoffnung f\u00fcr <em>alle<\/em>.<\/p>\n<p>Von der Auferstehung k\u00f6nnen Menschen nichts wissen, nur glauben, da\u00df sie anders sein wird, als man denkt. Paulus, der ganze Ketten von messerscharf-logischen Schlu\u00dffolgerungen aus der Leugnung der Auferstehung vorbringen konnte, bekennt seinen Glauben in einem Satz:<br \/>\n<em>Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. <\/em><\/p>\n<p>Paulus bringt dabei nichts \u00dcberzeugendes vor, keine Argumente, keine Beweise. Er gibt keine Beispiele, keine Erkl\u00e4rungen. Er nennt keine Einzelheiten &#8230; Paulus nennt Jesus Christus lediglich den <em>Erstling unter den Entschlafenen<\/em> \u2013 in diesen harmlosen W\u00f6rtchen verbirgt der Apostel das eigentlich Unglaubliche und Einzigartige der Auferstehung Jesu. Der Auferstandene ist der <em>Erstling unter den Entschlafenen<\/em>. Das klingt so kinderleicht verst\u00e4ndlich, als sei er einfach ein kleines bi\u00dfchen eher als die anderen geweckt worden.<\/p>\n<p>So simpel das klingt, zu begreifen ist es vorl\u00e4ufig nicht! An die Auferstehung Jesu Christi kann man nur glauben. W\u00e4re sie mit unserem irdischen Verstand zu fassen, k\u00f6nnte es nicht die Auferstehung <em>jenseits<\/em> unserer erfahrbaren Welt sein.<br \/>\nMit dem Leben nach dem Tod verh\u00e4lt es sich im \u00fcbrigen wie mit dem Leben vor dem Tod: \u201eMan mu\u00df leben, nicht blo\u00df \u00fcber das Leben reden, um seine Wirklichkeit zu erfassen.\u201c Nicht wer in der Zeitung die Termine studiert, sondern wer selbst in der Oper sitzt, \u201eerlebt die lebendige Wirklichkeit der Musik.\u201c [Dalferth, 26]<br \/>\nDaher beende ich nun \u2013 endlich! \u2013 die Vorank\u00fcndigung der Auferstehung aller, damit Musik unserer Vorfreude Ausdruck verleihe: \u201aJesus lebt \u2013 mit ihm auch ich!\u2019<br \/>\nDer Friede Gottes, der schon herrscht, weil der Tod selbst tot ist und der jetzt noch h\u00f6her ist als all unsere Vernunft, st\u00e4rke und bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus, Amen.<\/p>\n<p><strong>Wiss. Ass. Dr. D\u00f6rte Gebhard, Bonn <\/strong><br \/>\n<a href=\"mailto:doerte.gebhard@web.de\"><strong> doerte.gebhard@web.de<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde, die Auferstehung haben wir besungen, die Lesung hat uns mitgenommen auf den Weg des Auferstandenen. Aber es gibt noch viele andere Perspektiven auf die Auferstehung. Dazu ist die Predigt da. Ein gewitzter Sch\u00fcler schrieb: \u201eJesus wurde zwischen zwei Verbrechern gekreuzigt. 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