{"id":9919,"date":"2021-02-07T19:49:38","date_gmt":"2021-02-07T19:49:38","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9919"},"modified":"2022-10-06T08:17:52","modified_gmt":"2022-10-06T06:17:52","slug":"1-timotheus-2-1-6a-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-timotheus-2-1-6a-5\/","title":{"rendered":"1. Timotheus 2, 1-6a"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p>\u201eSo ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, F\u00fcrbitte und Danksagung f\u00fcr alle Menschen, f\u00fcr die K\u00f6nige und alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben f\u00fchren k\u00f6nnen in aller Fr\u00f6mmigkeit und Ehrbarkeit. So ist es ist gut und wohlgef\u00e4llig vor Gott, unserem Heiland, welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist <em>ein<\/em> Gott und <em>ein<\/em> Mittler zwischen Gott und den Menschen, n\u00e4mlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat f\u00fcr alle zur Erl\u00f6sung.\u201c<\/p>\n<p>Ich f\u00fcge noch die \u2013 sehr freie \u2013 \u00dcbersetzung von Klaus Berger hinzu:<\/p>\n<p>\u201eMeine erste Bitte: F\u00fcr alle Menschen sollt ihr bitten, beten, flehen und Gott danken. Betet f\u00fcr die K\u00f6nige und alle, die Macht und Verantwortung haben, dass unser Leben in eine Friedenszeit fallen m\u00f6ge, in der wir frei sind von Angst und keiner uns verbietet, an Gott zu glauben und ihn allein anzubeten. So ist es der Wille Gottes, unseres Erl\u00f6sers. Er will, dass alle Menschen dadurch erl\u00f6st werden, dass sie ihn als die wahre Wirklichkeit kennen lernen. Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Mittler zwischen Gott und den Menschen, den Menschen Jesus Christus. Er hat sein ganzes Leben f\u00fcr alle Menschen eingesetzt, um ihre S\u00fcndenschuld durch seine Gerechtigkeit aufzuheben.\u201c<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde! Das Beten in F\u00fcrbitte und Dank sei der erste, der wichtigste Dienst, den Christen und Christinnen zu erf\u00fcllen haben, mahnt der Apostel, wichtiger noch als jedes Tun. Beten ist also so etwas wie der Grundstrom, der Herzschlag, der unser ganzes Leben bestimmt und erf\u00fcllt. \u201eBetet ohne Unterlass\u201c hat Paulus geschrieben (1. Thess. 5,17). Wir werden noch darauf zur\u00fcckkommen, was das heissen kann: \u201eohne Unterlass\u201c. Zun\u00e4chst heisst Beten ganz einfach: mit unserem Gott in einem st\u00e4ndigen Gespr\u00e4ch sein, ihm alles anvertrauen, alles vor ihm zur Sprache \u2013 auch zur stummen Sprache \u2013, zur Sprache des Herzens bringen, was uns bewegt und besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p align=\"center\">*<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr alle Menschen!\u201c betont der Apostel. Das Beten verbindet uns mit allen Menschen, f\u00fchrt uns in eine tiefe Solidarit\u00e4t mit ihnen: nicht nur mit den uns Nahen, den Angeh\u00f6rigen, den Christen, den Nachbarn, sondern auch den Fernen, den uns ganz und gar Unbekannten, auch mit denen, vor denen wir uns f\u00fcrchten und deren Tun und Lassen wir verurteilen. Diese innere Solidarit\u00e4t und Verbundenheit ist die Voraussetzung f\u00fcr jedes solidarische Tun, f\u00fcr jeden Einsatz f\u00fcr Frieden und Gerechtigkeit auf der Erde. Ihren Grund hat sie in Gott selber. Er will, dass allen Menschen geholfen werde. Und so hat denn auch Jesus Christus sein Leben f\u00fcr alle hingegeben. Gottes Erl\u00f6sungswille ist universal. Niemand ist davon ausgeschlossen. Was Christen von andern Menschen unterscheidet ist nur die <em>Erkenntnis<\/em>, dass ihr Gott der Gott aller Menschen ist und dass das, was Christus vollbracht hat, f\u00fcr alle gilt. \u201eEs ist nur ein Gott und nur ein Mittler zwischen Gott und den Menschen.\u201c Das ist keine Kampfparole gegen andere Religionen und Weltanschauungen, keine Devise, mit der wir Christen in den Kampf der Religionen und Kulturen ziehen \u2013 erst recht nicht in Zeiten wie der unsrigen, wo das Verh\u00e4ltnis zwischen den Religionen in vielen Teilen der Welt von alten und neuen Konflikten belastet ist. Ich denke, die Mahnung des Apostels, f\u00fcr alle Menschen zu beten, erh\u00e4lt vor diesem aktuellen Hintergrund ein besonderes Gewicht. Wir lassen uns nicht aufwiegeln gegen Menschen, die anders glauben und leben als wir. Wir schlagen ihnen unseren Glauben an den einen Gott und Mittler nicht um den Kopf. Aber wir lassen ihn lebendig werden in unserem Gebet zum einen Gott.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle Menschen beten \u2013 das pr\u00e4gt unser Denken und Leben, es beeinflusst unsere innere Einstellung. Wer das Schicksal aller Menschen im Gebet vor Gott bringt, der ist nicht mehr anf\u00e4llig f\u00fcr die Versuchung des Fremdenhasses und des Rassismus. Ja, er verliert vielleicht gar ein wenig die Furcht vor andern und kann ihnen in der konkreten Begegnung entgegen gehen, bekommt den Mut und die Kraft zu ersten Schritten der Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung.<\/p>\n<p align=\"center\">*<\/p>\n<p>Der Apostel nennt vier verschiedene Arten des Betens. In der \u00dcbersetzung Luthers heissen sie \u201eBitte, Gebet, F\u00fcrbitte, Danksagung\u201c. Gebet, Danksagung und F\u00fcrbitte sind ein elementarer Teil des Gottesdienstes der Gemeinde. Einen Gottesdienst ohne Predigt kann man sich vorstellen, einen ohne Gebet nicht. Man denke nur an die Stundengebete in den Kl\u00f6stern. Auch die Lieder, die wir singen, sind ja nichts anderes als mit gehobener Stimme vorgetragene Gebete. Ja, der ganze Gottesdienst ist im Grunde eine einziges Gebet. Bitte, Gebet, Flehen, Danksagung: Die Bedeutung der griechischen Worte im originalen Text ist nicht in jedem Fall genau abzugrenzen. Das Wort \u201eFlehen\u201c gibt dem Gebet eine grosse Dringlichkeit und Intensit\u00e4t. Es schliesst auch die Klage ein. Wir d\u00fcrfen vor Gott unsere beschwerten Herzen aussch\u00fctten. Der Gottesdienst ist die Gelegenheit, wo wir gemeinsam vor Gott klagen \u2013 nicht anklagen! \u2013 \u00fcber das Unrecht und die Gewalt, \u00fcber so manches, was schief l\u00e4uft und kaputt geht auf unserer Erde und in unserem eigenen Leben, und der Trauer das Wort lassen \u00fcber Verlorenes und Zerbrochenes, auch \u00fcber unser Unverm\u00f6gen, unsere Schwachheit und Herzenstr\u00e4gheit.<\/p>\n<p>Aber der Gottesdienst ist auch der Ort des gemeinsamen Dankes f\u00fcr so viel Gutes, das uns zuteil wird, f\u00fcr die Sch\u00f6nheit und G\u00fcte der Sch\u00f6pfung, f\u00fcr die Treue und unverbr\u00fcchliche Zuwendung Gottes in seinem Wort und in der Hingabe seines Sohnes, f\u00fcr jedes Gl\u00fcck, das uns geschenkt wird, f\u00fcr jedes noch so kleine Zeichen von Frieden und Gerechtigkeit, das wir sehen und erleben. Auch in dieser Hinsicht sind uns die Lieder des Gesangbuchs ein wunderbares Vorbild.<\/p>\n<p>In der F\u00fcrbitte wird es konkret. Das griechische Wort, das man am ehesten mit \u201eF\u00fcrbitte\u201c \u00fcbersetzt, hat auch die Bedeutung von \u201eEingabe\u201c oder \u201ePetition\u201c. In der F\u00fcrbitte geht es um das Einstehen vor Gott f\u00fcr konkrete Menschen, f\u00fcr konkrete N\u00f6te unserer Gegenwart. Hier werden Namen genannt, Namen von uns bekannten Menschen, von Leuten, die in Staat und Politik und Wirtschaft Macht und Verantwortung haben; Namen von Menschen, die in besonderer Weise zu den Leidenden geh\u00f6ren, Kranke, Hungernde, Vertriebene, Opfer von Unrecht und Gewalt. Konflikte werden beim Namen genannt. In der F\u00fcrbitte des Gottesdienstes \u00fcbergeben wir Gott unsere \u201ePetitionen\u201c mit den dringenden Anliegen, die uns auf dem Herzen brennen.<\/p>\n<p align=\"center\">*<\/p>\n<p>Doch das Gebet beschr\u00e4nkt sich nat\u00fcrlich nicht auf den Gottesdienst der Gemeinde. Es ist der Grundstrom, der Herzschlag unseres Lebens. \u201eBetet ohne Unterlass!\u201c. Ist das nicht v\u00f6llig unrealistisch und w\u00fcrde uns v\u00f6llig \u00fcberfordern? Wir k\u00f6nnen ja nicht den ganzen Tag die H\u00e4nde falten und Gebete sprechen. Es hat seinen guten Sinn, wenn wir im Gottesdienst der Gemeinde zum Beten eine bestimmte Haltung einnehmen, die H\u00e4nde falten, die Augen schliessen, aufstehen oder knien. Das kann eine bestimmte innere Haltung zum Ausdruck bringen, eine Geb\u00e4rde der Demut, der Freude oder des Protestes zum Beispiel, und es kann der Konzentration dienlich sein. Aber Beten kann auch ganz ohne solche \u00e4ussere Merkmale geschehen. Die morgendliche Zeitungslekt\u00fcre, das H\u00f6ren der Nachrichten am Radio, das Ansehen der Tagesschau am Fernsehen kann uns zum Gebet werden, wenn wir das Berichtete nicht bloss innerlich mit unseren Kommentaren versehen, Entt\u00e4uschung, Zorn, Trauer und Resignation nicht bei uns selber behalten oder mit andern in Schimpfen, Jammern und Fluchen kommunizieren, sondern dar\u00fcber mit Gott ins Gespr\u00e4ch kommen, mit ihm das t\u00e4gliche Geschen kommunizieren. Dazu braucht es keine gefalteten H\u00e4nde.<\/p>\n<p>Auch der t\u00e4gliche Weg zur Arbeit, das Fahren im Bus oder in der Eisenbahn kann uns unvermittelt ins Gebet treiben. Wenn wir den vielen jungen und alten Menschen mit ihren fr\u00f6hlichen oder teilnahmslosen und verschlossenen Gesichtern, ihren uns unbekannten Lebensgeschichten und Sorgen begegnen oder wenn wir unbesch\u00e4ftigte, orientierungslose Jugendliche sehen oder die Drogenabh\u00e4ngigen auf ihrer rastlosen Suche nach Stoff, dann mag uns der Seufzer \u201cAch Gott!\u201c aus dem Herzen und \u00fcber die Lippen kommen. Er ist, wenn er nicht schierer Resignation entspringt, wohl das k\u00fcrzeste Gebet: \u201eAch Gott vom Himmel sieh darein und lass dich des erbarmen!\u201c Aber wie sollte es nicht auch da Anlass zur Dankbarkeit geben, wenn wir sehen, wie ein junger Mensch einer gebrechlichen Frau in den Bus hilft oder wenn ein Strassenmusikant dem grauen Alltag mit seinem beschwingten Spiel einen kleinen Glanz aufsetzt. So viele kleine Zeichen von Gottes Menschenfreundlichkeit! Zum Beten braucht es offene Augen und wache Sinnen.<\/p>\n<p align=\"center\">*<\/p>\n<p>Doch nun mahnt uns der Apostel, im besonderen \u201ef\u00fcr die K\u00f6nige und alle Obrigkeit\u201c zu beten, oder, wie es in der modernen \u00dcbersetzung heisst: \u201ef\u00fcr alle, die Macht und Verantwortung haben\u201c. Und hier beginnen nun die Fragen, die die Worte aus dem ersten Timotheusbrief bei mir ausl\u00f6sen. Sie waren f\u00fcr Leute bestimmt, die wie die Empf\u00e4nger des Briefes nicht den geringsten Einfluss auf die Politik, auf das \u00f6ffentlichen Geschehen hatten. Was der Kaiser in Rom, seine Statthalter in den Provinzen und die lokalen Potentaten anordneten, dem hatte man sich zu f\u00fcgen, und es entschied \u00fcber das Schicksal von V\u00f6lkern und Menschen. Das ist in unseren demokratischen Gesellschaften anders. Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sind am \u00f6ffentlichen Geschehen mitbeteilt und k\u00f6nnen es durch ihr Wahl- und Stimmverhalten beeinflussen. Also m\u00fcsste unser Gebet auch sie einschliessen.<\/p>\n<p>Und hier steigen weitere Frage in mir auf. <em>Worum<\/em> sollen wir denn in diesem Zusammenhang konkret beten? Gewiss, wir k\u00f6nnen darum bitten, dass Gott den Regierenden und den B\u00fcrgern und B\u00fcrgerinnen Weisheit und Verantwortungsbewusstsein schenkt. Doch worin besteht diese Weisheit denn konkret? Bezogen auf die Schweiz zum Beispiel: Soll Gott unsern B\u00fcrgern und unseren Politikern die Weishit geben, baldm\u00f6glichst der Europ\u00e4ischen Union beizutreten oder am Alleingang festzuhalten? Oder bezogen auf den Israel-Pal\u00e4stina-Konflikt: Soll der Gott Israels, der doch auch unser Gott ist, die Israeli dazu bewegen, den Gazastreifen und das Westjordanland den Pal\u00e4stinensern zur\u00fcckzugeben oder an der Idee eines Grossisraels festzuhalten? In beiden Beispielen gehen die Meinungen, auch unter Christen, diametral auseinander. Laut Matth. 18,19 aber hat Jesus gesagt: \u201eWenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel.\u201c An dieser Einigkeit aber mangelt es. K\u00f6nnte es sein, dass, solange die Christenheit in den grossen Fragen des Friedens und der weltweiten Gerechtigkeit nicht einig ist, sondern nur die kontroversen Meinungen ihrer jeweiligen Gesellschaft widerspiegelt, das Gebet \u201ef\u00fcr die K\u00f6nige und alle Obrigkeit\u201c ins Leere zielt? Mir kommt da ein Aphorismus von Jo Krummacher in den Sinn: \u201eAuf beiden Seiten der Front riefen die Feldprediger: \u201aGott mit uns!\u2019 Sp\u00e4ter beklagten sie die allgemeine Orientierungslosigkeit.\u201c Oder ist es vielleicht so, wie es in einem j\u00fcdischen Gebet zum Monatsanfang heisst, das die Bitte enth\u00e4lt, Gott m\u00f6ge die W\u00fcnsche der Bittenden \u201ele-tow\u201c, zum Guten, erf\u00fcllen, also sozusagen die an ihn gerichtete Petitionen mit <em>seiner<\/em> Weisheit \u00fcberpr\u00fcfen und beurteilen?<\/p>\n<p>Und da steigt eine noch radikalere, mich noch mehr bedr\u00e4ngende Frage in mir auf. Seit Jahrhunderten beten Christen f\u00fcr die Regierenden, beten um Frieden und gerechte Zust\u00e4nde. Aber unsere Welt ist weit entfernt von der Erf\u00fcllung dieser Bitte. So viel ernsthaftes, gut gemeintes und selbstloses Beten und Bitten bleibt scheinbar ohne Erh\u00f6rung und Erf\u00fcllung. Ich weiss auf diese mich bedr\u00e4ngende Frage keine einfache Antwort, erst recht keine, die mich beruhigen k\u00f6nnte. Die Frage bringt mich aus der Ruhe.<\/p>\n<p>Genau diese Unruhe wird f\u00fcr mich zur Motivation, es mit dem Beten ernst und genau zu nehmen. Sie treibt mich erst recht ins Gebet. In meiner Unruhe angesichts der Unerf\u00fclltheit so mancher Gebete hilft mir der Apostel Paulus, der diese Unruhe auch gekannt hat: \u201eWir sind zwar gerettet, doch auf Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht? Wenn wir aber auf das hoffen, das wir nicht sehen, so warten wir mit Geduld. So hilft auch der Geist unserer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich\u2019s geb\u00fchrt; aber der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen.\u201c (R\u00f6m. 8,24-26)<\/p>\n<p>Und schliesslich sollen wir unser Beten und Bitten stets von neuem ausrichten nach den Worten, mit denen Jesus selbst uns beten gelehrt hat: \u201eUnser Vater im Himmel!\u201c Dann wird aus der Unruhe \u00fcber dem noch nicht Erf\u00fcllten die brennende Hoffnung, die uns lebendig und t\u00e4tig macht: \u201eDein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden\u00a8!\u201c Amen.<\/p>\n<p><strong>Klaus B\u00e4umlin, Pfarrer i.R.<br \/>\n<a href=\"mailto:klaus.baeumlin@bluewin.ch\">klaus.baeumlin@bluewin.ch<\/a> <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eSo ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, F\u00fcrbitte und Danksagung f\u00fcr alle Menschen, f\u00fcr die K\u00f6nige und alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben f\u00fchren k\u00f6nnen in aller Fr\u00f6mmigkeit und Ehrbarkeit. 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