{"id":9925,"date":"2021-02-07T19:49:41","date_gmt":"2021-02-07T19:49:41","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9925"},"modified":"2022-10-03T12:59:38","modified_gmt":"2022-10-03T10:59:38","slug":"1-timotheus-2-1-6a-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-timotheus-2-1-6a-4\/","title":{"rendered":"1. Timotheus 2, 1-6a"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p align=\"center\"><em>So ermahne ich nun,<br \/>\nda\u00df man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, F\u00fcrbitte und Danksagung<br \/>\nf\u00fcr alle Menschen, f\u00fcr die K\u00f6nige und f\u00fcr alle Obrigkeit,<br \/>\ndamit wir ein ruhiges und stilles Leben f\u00fchren k\u00f6nnen in aller Fr\u00f6mmigkeit und Ehrbarkeit. <\/em><\/p>\n<p align=\"center\"><em> Dies ist gut und wohlgef\u00e4llig vor Gott, unserm Heiland,<br \/>\nwelcher will, da\u00df allen Menschen geholfen werde<br \/>\nund sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. <\/em><\/p>\n<p align=\"center\"><em> Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen,<br \/>\nn\u00e4mlich der Mensch Jesus Christus, der sich selbst gegeben hat f\u00fcr alle. <\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>vor 512 Jahren wurde in Amerika ein neues Kapitel der Geschichte aufgeschlagen. Von den <em>einen <\/em>wurde es 1992 heftig gefeiert, ein ganzes Jubil\u00e4umsjahr hindurch. Vor den Toren Sevillas entstand das Herzst\u00fcck der EXPO 1992, der ersten Weltausstellung in Spanien, zur F\u00fcnfhundertjahrfeier der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus. Das Kloster La Cartuja wurde renoviert, in dem Kolumbus bei den M\u00f6nchen Navigation studiert hatte. Das war zeitweise Europas teuerste Baustelle.<\/p>\n<p>Die <em>anderen<\/em> nutzten das Jubil\u00e4umsjahr dazu, die Eroberung aus der Sicht der Verlierer darzustellen.<\/p>\n<p>Die <em>einen<\/em> sind die Nachkommen der Eroberer. Sie feierten die Begegnung zweier Kulturen \u2013 so erkl\u00e4rte es vor zw\u00f6lf Jahren die spanische Regierung. Sie feierten die Zwangsbekehrung der Indigenas, der urspr\u00fcnglichen Bev\u00f6lkerung des Landes, als den Beginn der Evangelisierung eines ganzen Kontinents, die es heute zu erneuern gilt. So lautete die offizielle Version der r\u00f6mischen Kirche.<\/p>\n<p>Die <em>anderen<\/em> sind die Nachkommen der Indigenas und der vom afrikanischen Kontinent her importierten schwarzen Sklaven. Organisationen der indianischen V\u00f6lker wollten der Welt ins Bewu\u00dftsein rufen: die Entdeckung war keine Kulturbegegnung, sondern Invasion, Eroberung, unvorstellbare Unterdr\u00fcckung, V\u00f6lkermord.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen das mit Zahlen belegen. Um 1500, zur Zeit der Ankunft der Spanier, lebten 80 Millionen Menschen in Amerika, indianische V\u00f6lker mit z. T. hochentwickelten Kulturen. Nur 50 Jahre sp\u00e4ter waren es noch 10 Millionen. Die Europ\u00e4er brachten Krankheiten, Zwangsarbeit und Tod, aber auch Christianisierung \u2013 nur zu oft in der Form von Zwangstaufen.<\/p>\n<p>Nordamerika konnte f\u00fcr Einwanderer zur Heimat werden. Wirtschaftlicher Aufbau galt den eigenen Staaten. In Lateinamerika sind alle Handels- und Verkehrssysteme von Anfang an und bis heute nach \u201e\u00dcbersee\u201c orientiert. Die \u201eAlte Welt\u201c und Nordamerika diktieren, was Lateinamerika zu produzieren hat, bevor seine eigenen Menschenmassen das f\u00fcr sie Notwendige produzieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Seit der Entdeckung und der Eroberung vor allem durch Spanier und Portugiesen sind nun \u00fcber 500 Jahre vergangen. Sie sind auch eine Geschichte des Christentums. 500 Jahre lang gab es unterschiedlich \u00fcberzeugende Versuche, indianischen Menschen den Glauben an Jesus Christus nahezubringen. Ziemlich von Anfang an waren auch evangelische Christen beteiligt, obwohl evangelische Gemeinden und Kirchen erst seit etwa 170 Jahren offiziell zugelassen wurden. In den letzten Jahren freilich ist dort die Zahl evangelischer Christen sprunghaft angestiegen.<\/p>\n<p>In dem noch nicht abgeschlossenen ev. Handbuch \u201eDie Kirche in ihrer Geschichte\u201c wird in dem Heft \u00fcber S\u00fcdamerika auf 63 Seiten ein notwendigerweise knapper \u00dcberblick \u00fcber die vergangenen 500 Jahre der Kirchengeschichte in Nord-, Mittel- und S\u00fcdamerika gegeben. Aber ein Vergleich mit anderen Epochen und Bereichen dieses Handbuches ist aufschlu\u00dfreich: f\u00fcr die Darstellung der deutschen Reformationsgeschichte allein sind 174 Seiten erforderlich; Theologie und Philosophie im 19. Jahrhundert gar werden auf 212 Seiten abgehandelt. Man sieht also, wo die Interessen der Wissenschaft liegen.<\/p>\n<p>Der heutige Sonntag tr\u00e4gt den Namen \u201eRogate\u201c, zu deutsch: \u201eBittet, betet!\u201c Seit gut 30 Jahren ist er auch der evangelische \u201eSonntag der Weltmission\u201c, an dem von der Situation der Christen in der weltweiten Oekumene zu sprechen ist. Insofern liegt es nahe, auch heute wieder, 12 Jahre nach dem Jubil\u00e4um, nach Lateinamerika zu blicken. Damit habe ich eben begonnen. Nun m\u00f6chte ich noch ein wenig mehr auf die Nachfahren der Ureinwohner, die Indianer, eingehen, auf ihre Situation, auf ihre Glaubenserfahrungen, auf ihre F\u00fcrbitte.<\/p>\n<p>Eigentlich wollten die Indianer nichts mit dem Glauben ihrer Eroberer zu tun haben. Denn schon bald nach ihrer Ankunft hatten diese Neuank\u00f6mmlinge Indianer zu Tausenden hingemordet, weil sie das begehrte Gold nicht in den gew\u00fcnschten Mengen ablieferten. In den folgenden Jahrhunderten wurden die Indianer zu mannigfaltiger Zwangsarbeit herangezogen: als Feld- und Erntearbeiter auf den Plantagen oder als Bergarbeiter in den Silber- und Zinnminen der Anden.<\/p>\n<p>Daran hat sich im Grunde bis heute wenig ge\u00e4ndert. M\u00e4nner, Frauen und Kinder m\u00fcssen sich auch heute vielfach als Wanderarbeiter auf den Plantagen verdingen und ihr Dasein in der Kaffee- und Baumwollernte gegen geringen Lohn fristen. Die Situation z. B. in den Bergwerken im Hochland von Bolivien ist heute noch so gesundheitssch\u00e4digend wie vor 500 Jahren. Folglich liegt die durchschnittliche Lebenserwartung der M\u00e4nner unter 40 Jahren. Wer sich einem bolivianischen Bergdorf n\u00e4hert, der entdeckt eingangs zumeist als erstes den Friedhof.<\/p>\n<p>Deshalb war und ist die Erinnerung an die Eroberung ihres Landes durch die Europ\u00e4er vor 500 Jahren f\u00fcr die Indianer Amerikas kein Grund zum Feiern.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich besa\u00dfen sie kein Land als Privateigentum. Es geh\u00f6rte der Dorf- oder Stammesgemeinschaft. Jede Familie erhielt j\u00e4hrlich von neuem soviel Land zugewiesen, wie sie ben\u00f6tigte, aber auch niemand mehr, als er zu bearbeiten vermochte. Mit dem Kommen der Eroberer wurde das anders. Sie nahmen den Indianern die Fl\u00e4chen weg und schufen sich gro\u00dfe Landg\u00fcter. Europ\u00e4ische und nordamerikanische Einwanderer legten immer neue und immer gr\u00f6\u00dfere Plantagen an, erst mit Zuckerrohr, Kautschuk oder Indigo, dann mit Kaffee, Baumwolle, Tabak, Bananen.<\/p>\n<p>Die Verdr\u00e4ngung der Indianer aus ihren Siedlungsr\u00e4umen geht weiter, beispielsweise im mittelamerikanischen Guatemala oder im amazonischen Urwald in Brasilien. Die Frage nach einer f\u00fcr die Indianer gerechten Landverteilung ist f\u00fcr sie bis auf den heutigen Tag eine \u00dcberlebensfrage. \u00c4hnlich freilich steht es auch um die nichtindianischen Bauern. Wir kennen inzwischen die gro\u00dfen N\u00f6te der sogenannten Landlosen in Brasilien<\/p>\n<p>Die Ureinwohner Amerikas haben erlebt und erlitten, wie grausam jene Eroberer, die sich Christen nannten, sie verfolgt und mi\u00dfhandelt haben. Mancher hat im Angesicht des Todes ernsthaft gemeint, es sei besser, zur H\u00f6lle zu fahren, als den christlichen Eroberern auf ewig ausgesetzt zu sein, sogar noch im Himmel.<\/p>\n<p>Insofern mu\u00df man sagen: es ist ein besonderes Geheimnis des Heiligen Geistes, da\u00df trotz bedr\u00fcckender Not und Verfolgung so viel Glaube in Lateinamerika wachsen konnte.<\/p>\n<p>Nach und nach haben die indianischen Menschen gemerkt, da\u00df die Grundlinien des christlichen Glaubens etwas anderes waren als das, was die Eroberer aus Europa ihnen vorlebten. Es gab auch ermutigende Beispiele, etwa den Dominikaner\u2013Missionar Bartolom\u00e9 de Las Casas. Er ging als Verfechter der Menschenrechte der Indianer in die Geschichte ein. So wurden auch die Indianer aufmerksam auf das, was Gottes gute Botschaft allen Menschen ohne Unterschied bringen will: Hoffnung, St\u00e4rke und die Gewi\u00dfheit, sich in allen \u00c4ngsten und N\u00f6ten auf Jesus Christus verlassen zu d\u00fcrfen. Er selbst hat ja auf Befehl der M\u00e4chtigen durch Folterknechte uns\u00e4gliche Erniedrigung erfahren und ist Opfer menschlicher Gewalt geworden. Doch ist es dabei nicht geblieben. Er hat dem Tod die Macht genommen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Indianer war und ist klar: der Gekreuzigte und Auferstandene kennt ihre Leiden, ihre Not, ihre Armut. Er hat selber gelitten wie sie. Und ihn hat Gott erh\u00f6ht. Auf ihn vertrauen Christen, wenn sie ihren Glauben ernst nehmen. Die indianischen christlichen Gemeinden wie auch die sogenannten Basisgemeinden in den Elendsvierteln der gro\u00dfen St\u00e4dte Lateinamerikas sind \u2013 trotz des vielf\u00e4ltigen Unrechts und der Not, die sie erleiden \u2013 h\u00e4ufig erf\u00fcllt von Hoffnung und Zuversicht des Glaubens. Das zeigen ihre Gebete und Lieder.<\/p>\n<p>Wenn wir uns ihre Situation vergegenw\u00e4rtigen, m\u00fcssen wir allerdings fragen: was bedeuten da die Worte unserer Epistel, die besagen: Christen sollen bitten, beten, F\u00fcrbitte halten f\u00fcr alle Menschen und auch f\u00fcr die Obrigkeit? Gern wollen wir f\u00fcr die beten, die in Not und auf Hilfe angewiesen sind. Und f\u00fcr Regierung und Politiker wollen wir gewi\u00df bitten, wenn wir nur halbwegs \u00fcberzeugt sind, da\u00df sie sich um das allgemeine Wohl bem\u00fchen. Aber ist das nicht ein bi\u00dfchen viel verlangt im Blick auf korrupte und gewaltt\u00e4tige Regierungen und Verwaltungen, wie sie uns in Lateinamerika aus leider viel zu vielen Orten und Staaten bekannt sind? Menschlich gesehen ist es eine Zumutung.<\/p>\n<p>Doch in welcher Situation befanden sich die Christen, denen im Namen des Apostels Paulus die S\u00e4tze geschrieben wurden, die unsere heutige Epistel ausmachen? Im r\u00f6mischen Staat war es gesetzliche Vorschrift, den Kaiser als Gott zu verehren. F\u00fcr die Christen kam das nicht in Frage. Das w\u00e4re f\u00fcr sie Gottesl\u00e4sterung gewesen. Doch f\u00fcr den Kaiser beten, das konnten sie guten Gewissens!<\/p>\n<p>Wie das? F\u00fcrbitte f\u00fcr korrupte und gewaltt\u00e4tige Herrscher? Umfassende F\u00fcrbitte beschr\u00e4nkt sich eben nicht allein auf Menschen, die uns nahestehen. Dabei k\u00f6nnen wir ja nicht unterscheiden: die einen schlie\u00dfen wir ins Gebet ein, die anderen schlie\u00dfen wir aus! Auch fernstehende und sogar mi\u00dfliebige Menschen sollen in unserer F\u00fcrbitte Platz haben, sogar die sprichw\u00f6rtlichen Feinde. Jesus hat es ja in der Bergpredigt gesagt: <em>\u201eBittet f\u00fcr die, die euch verfolgen!\u201c<\/em><\/p>\n<p>Also bedeutet F\u00fcrbitte f\u00fcr die M\u00e4chtigen, vor Gott einzutreten f\u00fcr die Ohnm\u00e4chtigen. Verantwortliche Macht setzt sich ein f\u00fcr Gerechtigkeit, f\u00fcr Frieden und zum Guten der ganzen Sch\u00f6pfung. F\u00fcr die Regierenden zu beten bedeutet, Gott zu bitten, da\u00df sie verantwortlich umgehen mit der ihnen anvertrauten oder von ihnen usurpierten Macht.<\/p>\n<p>F\u00fcrbitte ist auch im Leben der Indianer etwas sehr Wichtiges. H\u00e4ufig gehen sie auch au\u00dferhalb des Gottesdienstes, z. B. am Markttag, in ihre Kirche, um F\u00fcrbitte zu halten. In vielen evangelischen Gemeinden finden zus\u00e4tzliche Gottesdienste w\u00e4hrend der Woche statt, in denen die F\u00fcrbitte breiten Raum einnimmt. Indianer haben ein Auge f\u00fcr die Not anderer Menschen, denn sie wissen, was Not bedeutet.<\/p>\n<p>F\u00fcr sie ist es eindeutig: Das eigene Handeln mu\u00df der F\u00fcrbitte entsprechen. In Zeiten der Not und in Verfolgungssituationen praktizieren sie gro\u00dfe Hilfsbereitschaft, teilen miteinander das wenige, was sie haben: die t\u00e4gliche Ration Mais mit Hungernden, Unterkunft f\u00fcr die, die fliehen mu\u00dften.<\/p>\n<p>Wer F\u00fcrbitte tut, identifiziert sich mit denen, denen seine Bitte gilt, und mit der Bitte selbst und tut, was er kann, um sie erf\u00fcllen zu helfen. F\u00fcrbitte hei\u00dft, Leben miteinander zu teilen.<\/p>\n<p>In unserer Epistel hei\u00dft es: <em>\u201eGott will, da\u00df allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.\u201c<\/em> Das hei\u00dft: Hilfe, erf\u00fclltes Leben und Erkenntnis der Wahrheit geh\u00f6ren zusammen. Hilfe und Wahrheit verwirklichen sich, wenn wir Gottes Willen und seine Verhei\u00dfungen f\u00fcr unser Leben kennen und annehmen.<\/p>\n<p>Es gibt viele Hindernisse, die der Erkenntnis der Wahrheit im Wege stehen. Doch Christen sollen sich daran beteiligen, da\u00df der Wahrheit zum Durchbruch verholfen wird. Dazu geh\u00f6rt, da\u00df wir die Lebenssituation auch von Menschen wahrnehmen, die weit entfernt von uns zu sein scheinen. Darum k\u00f6nnen wir nicht \u00fcber das Unrecht, das Leid und die Not hinwegsehen, die an Indianern geschehen sind und noch geschehen \u2013 so wenig wir \u00fcber Not und Leid der Fl\u00fcchtlinge hinwegsehen d\u00fcrfen, die in unser eigenes Land gekommen sind und kommen. Die Schreckenstaten der Eroberer Amerikas sollen nicht verschwiegen, sondern bekannt gemacht werden. Sie sollen nicht durch weiteres Schweigen verl\u00e4ngert werden.<\/p>\n<p>Als Christen beteiligen wir uns daran, der Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen. Dazu geh\u00f6rt, das Evangelium weiterzutragen. In Lateinamerika hat es sich seine Bahn gesucht und sucht sie sich weiterhin. Es wurde und wird mit F\u00fc\u00dfen getreten, aber es erweist sich immer wieder st\u00e4rker als unmenschliche Gewalt. Dabei k\u00f6nnen wir nicht unbeteiligte Zuschauer sein.<\/p>\n<p>Das Zentrum des Evangelium hei\u00dft Jesus Christus. Hier wird er der Mittler zwischen den Menschen und Gott genannt. Er will allen Menschen dienen, uns eingeschlossen. Darum d\u00fcrfen wir ihn bitten und F\u00fcrbitte halten. Er will heilen, was krank und nicht in Ordnung ist. Darauf d\u00fcrfen wir vertrauen. Er will befreien und erl\u00f6sen. Dies d\u00fcrfen wir f\u00fcr unser Leben annehmen. Darum ist unsere F\u00fcrbitte gleichsam ein Echo auf die Weise, wie Gott durch Jesus Christus mit seiner Welt umgeht. Amen.<\/p>\n<p><strong> Nachwort: <\/strong> Diese Predigt wurde am 24.5.1992 in der Corvinus\u2013Kirche in G\u00f6ttingen gehalten, ist also eigentlich veraltet. Dennoch stelle ich sie hier leicht \u00fcberarbeitet zur Verf\u00fcgung, weil ich heute, am 14.5., sehr kurzfristig um einen Internet\u2013Predigtbeitrag f\u00fcr zum Sonntag Rogate, also \u00fcbermorgen, gebeten wurde. Au\u00dferdem halte ich die Informationen \u00fcber die Situation in S\u00fcdamerika am \u201eSonntag der Weltmission\u201c nach wie vor f\u00fcr aktuell, zumal von dort her zahlreiche Impulse des Glaubens und der Fr\u00f6mmigkeit zu uns Christen in Deutschland gelangt sind und der gegenseitige Austausch inzwischen lebhaft geworden, auch bei den G\u00f6ttinger Internet\u2013Predigten..<\/p>\n<p><strong>Hans\u2013Gottlieb Wesenick, Pastor i. R.<br \/>\nStauffenbergring 33<br \/>\nD-37075 G\u00f6ttingen<br \/>\nTel. 0551\/2099705<br \/>\nFax 2099708<br \/>\n<a href=\"mailto:H.-G.Wesenick@t-online.de\"> H.-G.Wesenick@t-online.de <\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So ermahne ich nun, da\u00df man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, F\u00fcrbitte und Danksagung f\u00fcr alle Menschen, f\u00fcr die K\u00f6nige und f\u00fcr alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben f\u00fchren k\u00f6nnen in aller Fr\u00f6mmigkeit und Ehrbarkeit. 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