{"id":9946,"date":"2021-02-07T19:49:43","date_gmt":"2021-02-07T19:49:43","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9946"},"modified":"2022-10-02T16:28:39","modified_gmt":"2022-10-02T14:28:39","slug":"jeremia-3131-34-apostelgeschichte-21-11-johannes-1415-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jeremia-3131-34-apostelgeschichte-21-11-johannes-1415-21\/","title":{"rendered":"Jeremia 31,31-34; Apostelgeschichte 2,1-11; Johannes 14,15-21"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p><strong>Pfingstsonntag<\/strong><br \/>\nJeremia 31,31-34; Apostelgeschichte 2,1-11; Johannes 14,15-21<\/p>\n<p>Pfingsten ist ein merkw\u00fcrdiger Tag. Wir k\u00f6nnen nur schwer sagen, was Pfingsten ist, aber wir kennen den Geist, der darin liegt. Also was Pfingsten bedeutet.<br \/>\nWir wissen es schon aus den Liedern, die wir gesungen haben:<br \/>\n&#8222;In vollem Glanz strahlt nun die Sonne&#8220; (Grundtvig) Pfingsten bedeutet, da\u00df die Sonne auf unseren K\u00f6rper scheint. Wir werden aufgew\u00e4rmt.<br \/>\n&#8222;Es atmet himmlisch \u00fcberm Staube<br \/>\nes fl\u00fcstert heimisch in dem Laube,<br \/>\nes wehet lieblich hier uns an &#8230;&#8220;<br \/>\nPfingsten sp\u00fcrt man an seiner Haut. Wie ein Wind in den Hemds\u00e4rmeln, wie ein Hauch an unserer Haut. Etwas r\u00fchrt uns an.<br \/>\n&#8222;Erwacht, ihr tiefen T\u00f6ne alle,<br \/>\nda\u00df hell zu Jesu Preis es schalle,<br \/>\nda\u00df, von der V\u00f6lker Dank erf\u00fcllt,<br \/>\ndie Opferschale \u00fcberquillt&#8220;<br \/>\nPfingsten ist der Atem, den man von Fu\u00df bis Kopf merkt, bis zur Zunge, die \u00fcberquillt. Da\u00df die Worte einem durch den Leib gehen, so da\u00df man sie als seine eigenen wahrnimmt und sp\u00fcrt. Wir werden bewegt.<br \/>\nPfingsten ist die St\u00e4rke der Hand, Taten zu vollbringen. Als m\u00fcndiger Mensch Verantwortung wahrzunehmen.<br \/>\nNach den Liederdichtern ist Pfingsten, da\u00df der Geist in den K\u00f6rper f\u00e4hrt und ihn in Bewegung setzt: Das Licht und die W\u00e4rme rufen uns aus Schatten und Finsternis und geben uns Vertrauen und Glauben. Luft und Wind lassen uns die Launen der Natur sp\u00fcren und machen uns frei und beweglich. Der Gesang macht uns zum Teil einer Gemeinschaft. Eine geistige Gemeinschaft, wo der Einzelne sich frei und verpflichtet f\u00fchlt.<br \/>\nWenn also jemand fragt, wenn Ihr nach Hause kommt zum Fischessen oder was man sonst an Pfingsten i\u00dft, dann sagt: Es handelte davon, &#8222;in Bewegung zu sein&#8220;.<br \/>\nNehmt die Texte f\u00fcr diesen Tag. Sie handeln auch von Bewegung. Vom Herzen zur Liebe.<br \/>\nEs beginnt mit dem Herzen. Jeremia prophezeit, da\u00df der Bund Gottes im Herzen sein wird: &#8222;Ich lege mein Gesetz in Ihr Inneres und schreibe es in ihre Herzen!&#8220;.<br \/>\nEs gen\u00fcgt nicht mit einem \u00e4u\u00dferen Gesetz oder Bund, die nur genau eingehalten werden m\u00fcssen. Nein, die Worte und die Handlungen m\u00fcssen wie der Geist von innen kommen. &#8222;Es mu\u00df von Herzen kommen&#8220;, wie wir sagen.<br \/>\nAm ersten Pfingsttag in Jerusalem f\u00e4ngt nicht nur das Herz an zu schlagen, sondern vor allem die Zunge l\u00f6st sich.<br \/>\n&#8222;Und Zungen wie von Feuer zeigten sich, teilten sich, und setzten sich auf einen Jeden unter ihnen&#8220;. Wenn sich die Zunge l\u00f6st, kommt man in Kontakt mit anderen. Und das eben ist die Bewegung des Heiligen Geistes. Weg von einem selbst und hin zu den Andern. Der Heilige Geist bringt einen dazu, sich selbst auszuliefern. In unserer Kultur ist das peinlich, aber sich ausliefern bedeutet ja nur, da\u00df man von sich selbst etwas austeilt, um mit anderen in Kontakt zu kommen.<br \/>\nEs beginnt im Herzen, und uns l\u00e4uft der Mund \u00fcber. Und dann ist man beim anderen.<br \/>\nUnd das ist das Ziel der Erz\u00e4hlung von Pfingsten bei Johannes: Die Vereinigung mit dem anderen Menschen in der Liebe. Die Gemeinschaft mit den Anderen. Johannes spricht nicht so konkret und sinnlich und ekstatisch von Herz und Mund, sondern mehr still und innerlich. Und dennoch: Liebt ihr mich, dann haltet meine Gebote. Der Geist wird in Leben umgesetzt &#8211; in Rede und Tat. Geist f\u00fcr Mund und Hand.<br \/>\nLeben kommt von innen &#8211; vom Herzen. Es wird zu Worten auf unseren Lippen und Zungen. Und es verwandelt sich in Gespr\u00e4ch und Arbeitsgemeinschaft mit dem N\u00e4chsten.<br \/>\nDas ist die Bewegung des Geistes von Pfingsten.<br \/>\nDenn gerade bei Jens und Trine vor dem Altar sehen wir, die wir bei der Hochzeit mit dabei sind, was Pfingsten bedeutet: Zwei Menschen zusammen nebeneinander. K\u00f6rper an K\u00f6rper, Mund an Mund, Hand in Hand. Jens und Trine sind das Bild f\u00fcr die Bewegung des Geistes: Aus dem Herzen \u00fcber den Mund zur Hand.<br \/>\nSo sehen wir das Gesetz der Liebe dargestellt vor unseren Augen und denken: So mu\u00df es sein. Anders kann es nicht sein. M\u00f6ge das nicht nur f\u00fcr die beiden gelten &#8211; Jens und Trine vor dem Altar und danach auf dem Weg durch die Kirche hinaus in das Leben &#8211; m\u00f6ge es auch f\u00fcr uns gelten: Da\u00df wir uns begleiten auf dem Wege in Glauben und Vertrauen darauf, da\u00df der Segen Gottes einen tr\u00e4gt. Einander lieben, f\u00fcr einander sorgen, einander besch\u00fctzen und f\u00fcr einander einstehen.<br \/>\nLiebe hei\u00dft, sich geistig bewegen lassen. Das ist zuviel des Guten.<br \/>\nJa, vielleicht ist das zuviel des Guten. Aber nicht zu gut, um wahr zu sein, wenn der Geist der Wahrheit Liebe ist.<br \/>\nDer Evangelist Johannes redet von der Gemeinschaft in fast intimen und erotischen Bildern. Gott in mir und ich in dir.<br \/>\nDas ist nicht das Gesetz des Gerichts: Ich, der ich \u00fcber die stehe.<br \/>\nDas ist nicht das Gesetz der Drohung: Eine geballte Faust.<br \/>\nDas ist das Gesetz der Liebe. Wie zwei neben einander, verbunden mit einander in einem H\u00e4ndedruck. Wie zwei, die in einem Gespr\u00e4ch mit einander Gedanken austauschen. Wie zwei, die zusammen ein St\u00fcck Arbeit verrichten.<br \/>\nWir sind in die Bewegung der Freiheit gestellt: Vom Vater zum Sohn zu uns. Von der Anger\u00fchrtheit des Herzens zur Zunge und zur Hand bei der Arbeit.<br \/>\nWarum glauben wir, da\u00df das zuviel des Guten ist? Da\u00df das fast zu sch\u00f6n ist, um wahr zu sein: Die Gesellschaft, verglichen mit einer Ehe. Warum wagen wir es nicht, unsere Beziehungen in diesem Bilde zweier Menschen in der Bewegung des Glaubens und des Vertrauens wiedergespiegelt zu sehen: Da\u00df man man selbst sein kann und das empfangen kann, was zu einem kommt?<br \/>\nEs k\u00f6nnte vielleicht daran liegen, da\u00df wir nicht richtig erwachsene Menschen sein wollen, die imstande sind, den Geist der Liebe zu realisieren, den Glauben, die Gemeinschaft, die so hoch stehen, wie Johannes von ihnen spricht. Wir wagen es nicht, die Worte des Psalmisten zu den unsrigen zu machen: Wo wir den Geist seine Kr\u00e4fte entfalten lassen, die wir nicht steuern und kontrollieren k\u00f6nnen. Die Sklaverei der Geistlosigkeit besteht darin, alles kontrollieren und steuern zu wollen.<br \/>\nWo wir die anderen in uns haben k\u00f6nnen als eine Kraft der Gemeinschaft und aufh\u00f6ren, sie als die zu sehen, \u00fcber die wir Macht haben sollen oder von denen wir bedroht werden.<br \/>\nWir kennen das in unseren engsten Beziehungen. Da\u00df der D\u00e4mon der Geistlosigkeit sich in erwachsene Menschen einschleicht &#8211; gleichsam kindisch. Das Kind streckt sich &#8211; und will die Brust der Mutter, den Schnuller und das Spielzeug. Es will seine Bed\u00fcrfnisse befriedigen, seine Begierden. Und zwar jetzt. Und entweder werden seine Bed\u00fcrfnisse befriedigt, und es l\u00e4chelt. Oder es wird abgewiesen. Und es weint. Sehen wir als Erwachsene einander in dieser kindlichen Weise, oder um nun mit Johannes zu reden, in dieser welthaften Weise, dann sind wir weit vom Gesetz der Pfingsten entfernt, dann sind wir nicht als Menschen einander zugewandt, sondern wir befriedigen nur gegenseitig unsere Bed\u00fcrfnisse. Der Geist von Pfingsten befreit uns, einander als Geschenke zu sehen &#8211; wir geben und wir empfangen. Einander als Tragkraft sehen &#8211; als etwas an das man sich in guten uns b\u00f6sen Tagen halten kann. Einander als Schutz sehen &#8211; einander tr\u00f6sten und f\u00fcr einander sorgen.<br \/>\nWir sehen in der Weise, in der das Arbeitsleben im Augenblick beschrieben wird, wo der an der B\u00f6rse notierte Betrieb sich nicht zur\u00fcckh\u00e4lt, den Weltgeist zu verfeinern und zu entwickeln.<br \/>\nDas Konzept und der Wert sind hier: Entwickle dich, stelle dich selbst in den Mittelpunkt, realisiere das, wozu du imstande bist, strebe nach H\u00f6herem, Gr\u00f6\u00dferem, nach mehr. Mit geistigen Techniken &#8211; therapeutischen und religi\u00f6sen Ursprungs &#8211; hebt der Arbeitsplatz den Unterschied zwischen Geist und Arbeit auf. Er fri\u00dft einen mit Haut und Haar.<br \/>\nAber der Geist von Pfingsten befreit nicht zu einem hysterischen Doppelleben, bei dem die Arbeit dem sozialen Leben au\u00dferhalb der Arbeitswelt Kraft und Energie entzieht. Dieser Geist befreit vielmehr zu einem ganzheitlichen Leben, wo die Bande zur Familie und zu Freunden genauso wichtig sind.<br \/>\nBesteht die Geistlosigkeit in den nahen Beziehungen darin, einander als reine Begierde zu sehen, am Arbeitsplatz als reine Ressource, so besteht die Geistlosigkeit in der Gesellschaft darin, einander als Feinde zu sehen.<br \/>\nEs gibt eine Tendenz, die Welt in ein &#8222;Wir&#8220; und ein &#8222;Die&#8220; aufzuteilen Und wahr ist, da\u00df wir in einer Gesellschaft leben mit unterschiedlichen Kulturen &#8211; sozial, politisch, ethnisch, religi\u00f6s. Aber das Betonen der Unterschiede als heiligen und absoluten Unterschieden bedroht den christlichen Geist der Liebe, der jeden Menschen als ein einzigartiges Gesch\u00f6pf sieht.<br \/>\nWenn dies zu einer allumfassenden Toleranz f\u00fchrt, sind wir nicht viel weiter. Toleranz &#8211; da\u00df wir alle das Recht haben, hier zu sein, ganz gleich wer und wie wir sind &#8211; kann zu gleichg\u00fcltig\u00adkeit f\u00fchren. Die Abwehr gegen andere &#8211; wir m\u00fcssen unsere eigene Gemeinschaft gegen die anderen befestigen &#8211; kann zu Zynismus f\u00fchren.<br \/>\nEine Gesellschaft, die entweder wegen Gleichg\u00fcltigkeit oder Zynismus Menschen &#8211; einzeln oder in Gruppen, Entscheidungen treffen l\u00e4\u00dft und dann urteilt und verurteilt, hat den Geist von Pfingsten aufgegeben: Die Gesellschaft als eine verpflichtende Gemeinschaft zu sehen, die die einzige M\u00f6glichkeit darstellt, sich selbst zu verwirklichen, ob man nun D\u00e4ne ist oder Hindu.<\/p>\n<p>Ich sagte, Pfingsten ist eine Bewegung. Eine Liebesbewegung. &#8222;Wer meine Gebote hat und sie h\u00e4lt, ist der, der mich liebt&#8220;. das ist das Programm der Bewegung. Der Missionsbefehl des Johannes, wenn man so will.<br \/>\nEs ist nun an der Zeit, sich zu bewegen.<\/p>\n<p>Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist. Wie es war im Anfang, so und immerdar. Und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.<\/p>\n<p><strong>Pfarrer J\u00f8rgen Demant<br \/>\nHjortek\u00e6rsvej 74<br \/>\nDK-45 88 40 Lyngby<br \/>\nTel.: ++ 45 &#8211; 45 88 40 75<br \/>\nemail: <a href=\"mailto:j.demant@wanadoo.dk\">j.demant@wanadoo.dk<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pfingstsonntag Jeremia 31,31-34; Apostelgeschichte 2,1-11; Johannes 14,15-21 Pfingsten ist ein merkw\u00fcrdiger Tag. Wir k\u00f6nnen nur schwer sagen, was Pfingsten ist, aber wir kennen den Geist, der darin liegt. Also was Pfingsten bedeutet. 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