{"id":9953,"date":"2021-02-07T19:49:41","date_gmt":"2021-02-07T19:49:41","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9953"},"modified":"2022-10-03T17:23:23","modified_gmt":"2022-10-03T15:23:23","slug":"roemer-11-32-36-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/roemer-11-32-36-2\/","title":{"rendered":"R\u00f6mer 11, 32-36"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p><em>32 Zusammen eingeschlossen hat Gott n\u00e4mlich alle in den Ungehorsam, damit er an allen Erbarmen erweise.<br \/>\n33 O Tiefe des Reichtums und der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unaufsp\u00fcrbar seine Wege.<br \/>\n34 Denn wer erkannte des Herrn Sinn? Oder wer wurde sein Ratgeber?<br \/>\n35 Oder wer hat dem Herrn zuvor gegeben und es m\u00fcsste ihm vom Herrn zur\u00fcckerstattet werden?<br \/>\n36 Wirklich &#8211; aus ihm und durch ihn und zu ihm hin ist Alles. Ihm die Ehre in Ewigkeit! Amen.<\/em><\/p>\n<p align=\"center\">I.<\/p>\n<p>Das ist das Geheimnis von uns allen: Wir werden Gott nicht los. Weder am Anfang unsres Lebens noch in dessen Verlauf noch am Ausgang. Gott hat nach uns gegriffen und umgibt uns.<br \/>\nDas ist das Geheimnis der ganzen zerrissenen Menschheitsgeschichte.<br \/>\nIn der Welt der V\u00f6lker und Religionen von damals ist Paulus, dessen Stimme wir eben aus seinem Brief an die R\u00f6mer geh\u00f6rt haben, rastlos unterwegs. Paulus der Jude mit der Botschaft des Evangeliums von Jesus Christus.<br \/>\nBewegt vom Evangelium bewegt ihn das Geheimnis von Juden und Heiden und Christen in ihrer Zusammengeh\u00f6rigkeit und Unterschiedenheit. Sie alle werden Gott nicht los, der nach ihnen gegriffen hat. M\u00f6gen sie nun \u2013 wem auch immer &#8211; glauben oder nicht glauben.<\/p>\n<p align=\"center\">II.<\/p>\n<p>Das Geheimnis ist dem Paulus im Evangelium von Jesus Christus aufgegangen. Da liegt es beschlossen. In Jesus Christus b\u00fcndeln und ordnen sich ihm die verschiedenen Wege Gottes in der Menschheitsgeschichte.<\/p>\n<p>Da w\u00e4hlt sich Gott das Volk der Juden inmitten der Weltm\u00e4chte. \u201e<em>Nicht hat euch der HERR angenommen und euch erw\u00e4hlt, weil ihr gr\u00f6\u00dfer w\u00e4ret als alle V\u00f6lker, denn du bist das kleinste unter allen V\u00f6lkern. Sondern weil er euch geliebt hat<\/em>\u201c \u2013 so die Rede an Israel im 5. Buch Mose.<br \/>\nGott macht Geschichte mit diesem Volk. So sein Versprechen an Israels Stammvater Abraham: \u201e<em>Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein. Und in dir sollen sich segnen alle V\u00f6lker der Erde.<\/em>\u201c<em><br \/>\n<\/em>An Israels Segen h\u00e4ngt danach der Segen der Welt.<\/p>\n<p>Aus diesem von Gott geliebten Volk ist Jesus gekommen. Jesus der Jude. Er ist seinen J\u00fcngern Ostern als der Lebendige begegnet und sie haben ihm gegen ihre eigenen \u00c4ngste und Zweifel geantwortet: \u201e<em>Mein Herr und mein Gott!<\/em>\u201c<br \/>\nPaulus bringt zur Sprache, dass nicht alle aus Gottes Volk Israel an Jesus und sein Evangelium glauben. Nur manche. Warum ist das so?<br \/>\nPaulus hat beides in seiner eigenen Lebensgeschichte erfahren: Erst war er ein Verfolger, dann wurde er ein Apostel Jesu Christi.<br \/>\nWarum ist das so?<br \/>\nWieder andere, die nicht Juden waren und fremden G\u00f6ttern, M\u00e4chten, Kulten dienten, glauben nun an das Evangelium.<br \/>\nWarum ist das so?<br \/>\nSind Gottes Wege erkennbar in diesem Durcheinander?<br \/>\nWie wenn sich da jetzt die einen das Recht herausnehmen, sich \u00fcber die anderen zu erheben oder gar behaupten, die anderen seien von Gott versto\u00dfen. So ist es dann tats\u00e4chlich geschehen. Die Christen haben es die Juden sp\u00fcren lassen. Schrecklich. Jahrhunderte lang.<\/p>\n<p align=\"center\">III.<\/p>\n<p>Paulus fragt in seinem Brief die R\u00f6mer: \u201e<em>Hat denn Gott sein Volk versto\u00dfen?<\/em>\u201c Und er antwortet: \u201e<em>Das sei ferne \u2026 Gott hat sein Volk nicht versto\u00dfen, das er zuvor erw\u00e4hlt hat<\/em>\u201c.<\/p>\n<p>Paulus versucht die Menschheitsgeschichte vom Evangelium her zu sehen. Er erkl\u00e4rt das R\u00e4tsel ihrer Gottlosigkeit und das Geheimnis der Vers\u00f6hnung nicht weg. Wie ein Prophet versucht er die Geschichte von Jesus Christus her und auf Jesus Christus hin zu verstehen und zu deuten. Er sieht die Menschheitsgeschichte in Gottes Hand. Und ger\u00e4t ins Staunen: \u201e<em>Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unaufsp\u00fcrbar seine Wege<\/em>.\u201c<\/p>\n<p>Menschen, die einstmals Heiden waren, glauben nun an Jesus Christus. Und Juden nicht. Da geht Gott mit beiden nicht den geraden Weg, vielmehr geht er einen Umweg mit beiden \u2013 meint Paulus. Israel, das Jesus nicht glaubt, macht Platz f\u00fcr die Welt. Aber das ist nur der Anfang. Gottes Geschichte geht weiter. Die Vers\u00f6hnung der Welt mit Gott macht erst recht Platz f\u00fcr Israel. Das ist f\u00fcr Israel und ist f\u00fcr die Welt wie die Auferweckung der Toten.<br \/>\nDenn mit beiden f\u00e4ngt Gott da an, wo sie ihm nicht glauben: am Nullpunkt. Und beide sollen leben! Wann kommt seine Geschichte mit ihnen ans Ziel?<\/p>\n<p>Wenn der Erl\u00f6ser kommt, auf den Israel wartet und auf den die Christen warten. Von dem hat Israels Prophet Jesaja gesagt: \u201e<em>Es wird kommen aus Zion der Erl\u00f6ser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre S\u00fcnden wegnehmen werde.<\/em>\u201c<\/p>\n<p align=\"center\">IV.<\/p>\n<p>Der Erl\u00f6ser wird die Gottlosigkeit wegnehmen. Und Gott die S\u00fcnden vergeben.<br \/>\nSo kennt Paulus es von Jesus Christus her. Der ist am Kreuz eben dazu gestorben.<br \/>\nDie Gottlosen wollte er befreien. Damit sie leben. Und wahre Menschen sein k\u00f6nnen.<br \/>\nDie Frommen haben Jesus zum Vorwurf gemacht: \u201e<em>Er nimmt die S\u00fcnder an und isst mit ihnen<\/em>.\u201c<br \/>\nGenau nach diesem Grundgesetz hat Gott jetzt Menschen, die gar nicht zu seinem erw\u00e4hltem Volk geh\u00f6rten, angenommen zu seinem Volk.<br \/>\nGott, der so handelt, er und kein andrer ist die Hoffnung f\u00fcr das Israel in seiner F\u00fclle.<br \/>\nEben nach diesem Grundgesetz hat Gott doch schon von Anfang an Israel zu seinem Volk gemacht. Immer schon hat er die erw\u00e4hlt, die von sich aus nicht sein Volk waren. Da hat er von Anfang an die Gottlosigkeit weggenommen. Das ist schon immer das Wunder Israels gewesen. Und bleibt bestehen. Denn Gott hat seine Erw\u00e4hlung nicht zur\u00fcckgenommen.<\/p>\n<p>Eigent\u00fcmlich setzt Gottes Wirken am Nullpunkt an. Immer handelt er an denen, die daf\u00fcr selbst keine Voraussetzungen mitbringen:<br \/>\nEr schafft die Welt aus dem Nichts. Macht den Kosmos aus dem Tohuwabohu.<br \/>\nEr erweckt den gekreuzigten Jesus Christus von den Toten. Erweckt Hoffnung, wo nichts zu hoffen ist: Wir und unsre Toten sollen leben.<br \/>\nSeine Gerechtigkeit macht die Ungerechten gerecht.<\/p>\n<p>Das ist das Grundgesetz von Gottes Handeln. Es ist immer dasselbe in der Menschheitsgeschichte.<br \/>\nEine unendliche Hoffnung liegt darin f\u00fcr Israel und f\u00fcr die V\u00f6lker der Erde. F\u00fcr die ganze Menschheit.<br \/>\nUnd f\u00fcr jeden von uns. Die wir uns vielleicht schwer tun mit dem eigenen Glauben. Wissen manchmal selbst nicht, ob wir nun glauben oder nicht. Tun uns vielleicht auch schwer damit, dass wir den Glauben nicht von uns aus weiter geben k\u00f6nnen an die Generation unserer Kinder. Was wird dann aus dem christlichen Glauben und was aus unseren Kindern?<\/p>\n<p>\u201e<em>Zusammen eingeschlossen hat Gott n\u00e4mlich alle in den Ungehorsam, damit er an allen Erbarmen erweise\u201c.<br \/>\n<\/em>Das ist ja gerade die Hoffnung, die Paulus hier verk\u00fcndigt: Gott erbarmt sich der Ungehorsamen. Der Menschen, die nicht glauben wollen und k\u00f6nnen. An unseren Nullpunkten \u2013 da setzt sein Wirken an.<br \/>\nGott \u2013 diesen erbarmenden und vers\u00f6hnenden Gott &#8211; werden wir alle nicht los.<\/p>\n<p align=\"center\">V.<\/p>\n<p>So stimmt Paulus den Lobgesang an.<br \/>\n<em>O Tiefe des Reichtums Gottes!<br \/>\nWer hat dem Herrn zuvor gegeben und es m\u00fcsste ihm vom Herrn zur\u00fcckerstattet werden?<br \/>\nO Tiefe<\/em><em>der Weisheit Gottes!<br \/>\nWer wurde sein Ratgeber?<br \/>\nO Tiefe der Erkenntnis Gottes!<br \/>\nWer erkannte des Herrn Sinn?<br \/>\nWie unerforschlich sind seine Gerichte und unaufsp\u00fcrbar seine Wege.<br \/>\nAus ihm und durch ihn und zu ihm hin ist Alles.<br \/>\n<\/em>Auch alles, was wir sind und nicht sind.<\/p>\n<p>Paulus sieht auf den gekreuzigten Jesus Christus, den Gott auferweckt hat von den Toten.<br \/>\nBei ihm sind wir aufgehoben mit unserer Herkunft und f\u00fcr unsere Zukunft und so auch im Augenblick unsrer Gegenwart.<br \/>\nUnsere Herkunft aus dem gelebten Leben, aus der Schuld und dem Verh\u00e4ngnis von Gottlosigkeit und Unmenschlichkeit \u2013 diese Herkunft ist da aufgehoben.<br \/>\nUnsere Zukunft aber, das Leben mit Gott unter dem neuen Himmel und auf der neuen Erde ohne Gewalt und Tr\u00e4nen und Tod \u2013 diese Zukunft ist uns da er\u00f6ffnet.<br \/>\nUnd so d\u00fcrfen wir jetzt leben: Als Gottlose unter seinem Kreuz und gerade so und nicht anders bei Gott.<\/p>\n<p>Darum allein darum haben wir Hoffnung f\u00fcr alle Welt.<\/p>\n<p>Dem Gott, der alle Welt nicht los l\u00e4sst &#8211; ihm sei die Ehre in Ewigkeit! Amen.<br \/>\n<em>Wir alle sind in Gottes Hand<br \/>\nEin jeder Mensch in jedem Land<br \/>\nWir kommen und wir gehen<br \/>\nWir singen und wir gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nWir weinen und wir lachen<br \/>\nWir beten und wir b\u00fc\u00dfen<br \/>\nGott will uns fr\u00f6hlich machen. <\/em><\/p>\n<p><em>Wir alle haben unsre Zeit<br \/>\nGott h\u00e4lt die Sanduhr stets bereit<br \/>\nWir bl\u00fchen und verwelken<br \/>\nVom Kopf bis zu den F\u00fc\u00dfen<br \/>\nWir packen unsre Sachen<br \/>\nGott will uns leichter machen. <\/em><\/p>\n<p><em>Wir alle haben unser Los<br \/>\nUnd sind getrost auf Gottes Flo\u00df<br \/>\nDie Welt entlang gefahren<br \/>\nAuf Meeren und auf Fl\u00fcssen<br \/>\nDie Starken und die Schwachen<br \/>\nZu beten und zu b\u00fc\u00dfen<br \/>\nGott will uns sch\u00f6ner machen. <\/em><\/p>\n<p><em>Wir alle bleiben Gottes Kind<br \/>\nAuch wenn wir schon erwachsen sind<br \/>\nWir werden immer kleiner<br \/>\nBis wir am Ende wissen<br \/>\nVom Mund bis zu den Zehen<br \/>\nWenn wir gen Himmel m\u00fcssen<br \/>\nGott will uns heiter sehen. <\/em><\/p>\n<p>Hanns Dieter H\u00fcsch<\/p>\n<p>Literaturhinweise:<br \/>\nErnst K\u00e4semann, An die R\u00f6mer, T\u00fcbingen 1973, 298-308 (zu R\u00f6m 11, 25-36)<br \/>\nFriedrich-Wilhelm Marquardt, das christliche Bekenntnis zu Jesus dem Juden. Eine Christologie Bnd 1. , G\u00fctersloh (1990) 21993, 278-297<br \/>\nHanns Dieter H\u00fcsch, Ein g\u00fctiges Machtwort. Alle meine Predigten, D\u00fcsseldorf 2001.<\/p>\n<p><strong>Hans Theodor Goebel, K\u00f6ln<br \/>\n<a href=\"mailto:HTheo_Goebel@web.de\">HTheo_Goebel@web.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>32 Zusammen eingeschlossen hat Gott n\u00e4mlich alle in den Ungehorsam, damit er an allen Erbarmen erweise. 33 O Tiefe des Reichtums und der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unaufsp\u00fcrbar seine Wege. 34 Denn wer erkannte des Herrn Sinn? 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