{"id":9967,"date":"2021-02-07T19:49:33","date_gmt":"2021-02-07T19:49:33","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9967"},"modified":"2023-03-19T22:10:34","modified_gmt":"2023-03-19T21:10:34","slug":"1-johannes-4-7-12-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-johannes-4-7-12-4\/","title":{"rendered":"1. Johannes 4, 16b-21"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">1. Sonntag nach Trinitatis, 13. Juni 2004<br \/>\nPredigt \u00fcber 1. Johannes 4, 16b-21, verfa\u00dft von Gerlinde Feinde <\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Darin ist die Liebe bei uns vollkommen, dass wir Zuversicht haben am Tag des Gerichts; denn wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber f\u00fcrchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe. Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt. Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, der ist ein L\u00fcgner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann er Gott lieben, den er nicht sieht? Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>\u201eSag mir noch mal, wie lieb du mich hast!\u201c fordert der kleine Junge seine Mutter auf. Die kennt das Spiel schon und lacht und breitet die Arme aus: \u201eSooo lieb hab ich dich!\u201c \u2013 \u201eUnd ich hab dich sooooo lieb!\u201c sagt der kleine Mann und streckt seine H\u00e4nde so weit es geht nach links und rechts. \u201eUnd ich hab dich sooooooo lieb!\u201c sagt da wieder die Mutter mit noch weiter ausgebreiteten Armen. Der Bub sieht sich um: \u201eUnd ich hab dich lieb von hier bis zum Ende der Stra\u00dfe!\u201c \u2013 \u201eUnd ich hab dich lieb bis zum Ende der Stadt\u201c, antwortet die Mutter, und so geht es weiter den Flu\u00df entlang bis zur M\u00fcndung, \u00fcbers Meer und Kontinente, bis zum Mond und zur Venus, bis zur Sonne und zur Milchstra\u00dfe. \u201eUnd ich hab dich lieb bis ans Ende des Universums!\u201c triumphiert der Junge, denn da ist ja dann die Welt zu Ende; weiter kann auch die Mutter nicht kommen. \u201eSo lieb hab ich dich auch!\u201c sagt sie und gibt ihm einen Kuss. So weit lieb \u2013 bis ans \u00e4u\u00dferste Ende der Welt und der Zeit, bis an die Grenze zur Ewigkeit.<\/p>\n<p>\u201eSag uns noch mal, Johannes, wie lieb hat uns Gott?\u201c so scheinen die Leute gefragt zu haben, an die sich der erste der drei Johannesbriefe richtet. \u201eHat er uns so lieb, da\u00df es nicht nur f\u00fcr dieses Leben reicht, sondern auch f\u00fcr das n\u00e4chste? Und wie kann uns diese Liebe helfen, unser Leben zu bestehen in einer lieblosen Welt?\u201c Denn das ist ja die Erfahrung, die die Leute tagt\u00e4glich gemacht haben, die wir heute auch noch machen: Da\u00df zwar viel von der Liebe die Rede ist, da\u00df sie manchen gar der h\u00f6chste Wert ist, alles erlaubt und alles entschuldigt \u2013 aber da\u00df wir so wenig von ihr sehen.<\/p>\n<p>Wie viele Brautpaare suchen sich den Text f\u00fcr ihre Hochzeit, indem sie das Stichwort \u201eLiebe\u201c in eine Suchmaschine eingeben oder eine Konkordanz danach befragen \u2013 weil es doch eine Liebesheirat sein soll! Dabei kann die Ehe doch nur dann gelingen und von Dauer sein, wenn au\u00dfer der Liebe auch noch andere Gemeinsamkeiten existieren und andere Werte und andere Voraussetzungen gekl\u00e4rt sind. Wenn wir davon h\u00f6ren und lesen, da\u00df eine um ihrer gro\u00dfen Liebe willen alle Br\u00fccken hinter sich abgebrochen hat, dann entlockt uns das schon mal einen romantischen Seufzer \u2013 aber was, wenn die Liebe nicht weit genug reicht, nicht sooo oder sooooo gro\u00df ist und schon gar nicht bis zum Ende des Universums geht?<\/p>\n<p>Da\u00df Eltern und Kinder einander lieben, das setzen wir voraus. Und wir wissen, da\u00df zur liebevollen Erziehung auch Grenzen geh\u00f6ren. Deshalb war es ja durchaus liebevoll formuliert, wie Kronprinz Frederik von D\u00e4nemark seinem Vater vor ein paar Jahren \u00f6ffentlich erkl\u00e4rte: \u201eMan sagt, wenn Eltern ihre Kinder z\u00fcchtigen, tun sie es aus Liebe. Wenn das wahr ist, lieber Papa, dann hast du uns deine Liebe oft und sehr heftig sp\u00fcren lassen!\u201c Aber nicht alle Kinder, die von ihren Eltern geschlagen werden, k\u00f6nnen das so launig formulieren.<\/p>\n<p>Welch f\u00fcrchterliche Dinge haben Menschen einander im Namen der Liebe schon angetan! Sogar Marc Dutroux, dem zur Zeit in Belgien der Proze\u00df gemacht wird, hat sich in seiner Verteidigungsrede ausgerechnet auf Liebe berufen, zu seiner Frau und zu den M\u00e4dchen, die er gequ\u00e4lt und ums Leben gebracht hat.<\/p>\n<p>Von Liebe ist viel die Rede \u2013 und manchmal wenig zu sehen. Kein Wunder also, da\u00df die Gemeinde, an die Johannes schreibt, zweifelnd nachfragt. Was sie von Jesus geh\u00f6rt und verstanden haben, was ihnen aus dem Evangelium bekannt ist, das m\u00f6chten sie glauben k\u00f6nnen und sich darauf verlassen. Aber sie haben andere Erfahrungen gemacht: Das Verh\u00e4ltnis zu anderen christlichen Gruppen ist schwierig. Der Bruch mit dem Judentum ist vollzogen. Die nichtchristliche Umwelt reagiert auf den neuen Glauben mit Verfolgung. Ist es nicht nat\u00fcrlich, da\u00df man sich da wehren m\u00f6chte? Ist es nicht selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df wir Ungerechtigkeiten nicht auf uns sitzen lassen und ein Ventil brauchen f\u00fcr Wut und Entt\u00e4uschung? Ist es nicht nachvollziehbar, da\u00df uns Zweifel kommen, ob die Entscheidung richtig war, die wir getroffen haben?<\/p>\n<p>Auf all diese Fragen reagiert der 1.Johannesbrief. Und der Gemeindevorsteher bem\u00fcht sich um eine Sprache und Argumentation, die die Leute verstehen k\u00f6nnen. Glaube und Liebe geh\u00f6ren zusammen, sagt er, denn \u201edie Liebe ist aus Gott\u201c (V.7), und \u201ewer bekennt, da\u00df Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und der bleibt in Gott.\u201c (V.15). Das ist die Basis, von der aus er sein Denken entwickelt, und von dieser Plattform aus wendet er sich den drei Fragen zu, von denen die Philosophen sagen, da\u00df es die einzigen Fragen sind, die zu stellen sich im Leben wirklich lohnt: Was k\u00f6nnen wir wissen? Was d\u00fcrfen wir hoffen? Und: Was sollen wir tun? Die erste Frage sucht nach dem Grund und Ursprung unseres Lebens, fragt also nach Gott. Die zweite forscht nach der Zukunft, nach dem Sinn des Lebens und dem, was nach dem Tod kommt. Die dritte pr\u00fcft unsere Handlungen, misst sie an dem, was wir sind (oder besser: was wir sein sollen). Und die Antworten zu dieser Frage f\u00fchren alle \u00fcber das Stichwort \u201eLiebe\u201c:<\/p>\n<p>Gott ist Liebe, sagt Johannes. Er sagt nicht: Gott ist <em>die<\/em> Liebe oder: Gott ist <em>nur<\/em> Liebe. Sondern er meint: Gott ist ganz Liebe. Er kennt die Welt, die er schuf, denn er ist ihr ganz nahe gekommen. Er wei\u00df, wie es sich anf\u00fchlt, wenn Menschen lieben, er hat am Leibe Jesu Christi erfahren, wie ihre Leidenschaften sich auswirken. Wenn wir nach Gott fragen, wenn wir wissen m\u00f6chten, wer er ist und wie er handelt, dann m\u00fcssen wir uns nicht mit abstrakten Begriffen und Denkmodellen aufhalten, m\u00fcssen uns nicht den \u201eUrgrund des Seins\u201c oder den \u201espiritus rector aller Dinge\u201c denken oder gar den Kindern nahe bringen, die uns nach Gott fragen. Wir k\u00f6nnen ihnen Gott zeigen, wenn wir ihnen von Jesus erz\u00e4hlen \u2013 davon, wie er mit den Menschen umgegangen ist, die ihm begegnet sind. Von Wundern k\u00f6nnen wir erz\u00e4hlen, davon, da\u00df er heilsame Ver\u00e4nderungen bewirkt und zerbrochene Beziehungen wieder hergestellt hat. Seine Gleichnisse und seine Reden k\u00f6nnen wir erz\u00e4hlen und uns selbst an ihnen vergewissern, wer Gott ist: Jesus zeigt uns den Vater, wenn er sagt: \u201eBleibt in meiner Liebe\u201c (Joh 15,9), und schlie\u00dflich erkennen wir, da\u00df die Verbindung zwischen ihm und uns aus Liebe besteht, nicht aus Pflicht oder gar Angst.<\/p>\n<p>\u201eFurcht ist nicht in der Liebe\u201c, erkl\u00e4rt Johannes und wendet sich der zweiten gro\u00dfen Frage zu: \u201eWas d\u00fcrfen wir hoffen?\u201c \u2013 Nat\u00fcrlich wei\u00df er, da\u00df der Tag des Gerichts kommen wird; er rechnet fest damit, hat keine neuzeitlichen Zweifel an der Existenz der H\u00f6lle. Aber das Thema interessiert ihn nicht, denn nur Furcht rechnet mit Strafe \u2013 wer aber wirklich liebt und sich geliebt wei\u00df, f\u00fcr den ist Furcht kein Thema, so wenig wie Eifersucht und Zweifel und mangelndes Vertrauen. Wahre Liebe, so sagt man, ertr\u00e4gt sogar, nicht wieder geliebt zu werden, d.h. sie fordert nichts ein vom anderen, sie verlangt nichts, sie sagt nicht: \u201eIch liebe dich doch, ich habe mich f\u00fcr dich entschieden, nun erwarte ich auch von dir, da\u00df du mich liebst und mir dies oder das tust.\u201c Glaube, der aus der Liebe Gottes kommt, hat mit Furcht nichts zu tun und droht auch nicht mit Strafe. Wo das doch geschieht, wo H\u00f6lle und Gericht und die Not der Entscheidung das Denken und das Bekennen bestimmen, da wird der Glaube verfehlt, da fallen wir heraus aus der Liebe, die Gott ist.<\/p>\n<p>Liebe treibt die Furcht aus \u2013 auch die Furcht vor dem Urteil anderer. Anschaulich ist das Beispiel, das Johannes w\u00e4hlt, um die dritte Frage zu beantworten: Was sollen wir tun? \u201eWenn einer sagt: \u201aIch liebe Gott!\u2019 und ha\u00dft doch seinen Bruder, der ist ein L\u00fcgner,\u201c schreibt er, und er wei\u00df: Diese Situation kennt jede und jeder in der Gemeinde! Und selbst da, wo wir den gro\u00dfen Mantel pflichtbewusster Harmonie \u00fcber unsere Konflikte decken m\u00f6chten, glimmt im Untergrund manch gef\u00e4hrlicher Funke des Zorns und der Abneigung. Deshalb ist es allemal besser, das, was uns kr\u00e4nkt und st\u00f6rt, offen anzusprechen und zu kl\u00e4ren \u2013 und zu verzeihen, notfalls auf Kosten des eigenen Stolzes. Nicht jedes Unrecht l\u00e4sst sich wieder gut machen. Aber um der Liebe willen darf nicht noch mehr Unrecht dazukommen.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir wissen? &#8211; Gott ist Liebe!<\/p>\n<p>Was d\u00fcrfen wir hoffen? \u2013 Liebe rechnet nicht mit Strafe; wir brauchen uns nicht zu f\u00fcrchten vor dem Tag des Gerichts.<\/p>\n<p>Was sollen wir tun? \u2013 La\u00dft uns einander lieben, denn an der Art, wie wir miteinander umgehen, soll man erkennen, wie Gott ist und welche Hoffnung er uns schenkt.<\/p>\n<p>Wir sollen es anderen zeigen, so wie die Mutter ihrem Kind zeigen konnte: \u201eIch hab dich sooooooo lieb!\u201c \u2013 und wenn sie ihm sagen will, wie gro\u00df und weit Gottes Liebe reicht, dann hat sie das fr\u00f6hliche Spiel leicht gewonnen: Gott hat uns lieb \u2013 nicht blo\u00df bis zu den Grenzen des Universums, nicht bis ans Ende von Welt und Zeit, sondern weit dar\u00fcber hinaus. Gott ist Liebe von Ewigkeit zu Ewigkeit, Liebe die den Tod nicht f\u00fcrchtet und die Angst nicht kennt \u2013 und wer in dieser Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Amen.<\/p>\n<p><strong>Pfarrerin Gerlinde Feine<br \/>\nRohrgasse 4<br \/>\nD-72131 Ofterdingen<br \/>\nTel. 07473 \/ 6334<br \/>\nFax 07473 \/ 270 266<br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><a href=\"mailto:gerlinde.feine@t-online.de\">gerlinde.feine@t-online.de<\/a><\/span><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Sonntag nach Trinitatis, 13. Juni 2004 Predigt \u00fcber 1. Johannes 4, 16b-21, verfa\u00dft von Gerlinde Feinde Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 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