«Sie gehört nun einmal zu mir»
Artikel in der NZZ am Sonntag über Karl Barth mit zahlreichen Zitaten aus der neuen Barth-Biografie von Christiane Tietz.
Als grauenerregendes Schauspiel für alle nicht Schwindelfreien» hat Karl Barth (1886–1968) sein Denken bezeichnet. Statt Gott wie andere Theologen psychologisch zu deuten, bringt er dessen absolute Andersartigkeit gegenüber der Welt zur Geltung. Christiane Tietz’ neue Biografie zeigt, dass der Mann, der sich mit Mächtigen anlegte und seinerseits als Mächtiger gefürchtet war, zeitweise an sich selbst zweifelte und unter der Zumutung litt, die er Frau und Geliebter in einer Ménage-à-trois auferlegte.
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