Facultativ Pfarrberuf neu erschienen

facultativ 2018/2

Die reformierte Kirche hat in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung eingebüsst - und mit ihr auch der Pfarrberuf. Dabei mangelt es weniger an aussichts- und abwechslungsreichen Pfarrstellen, als vielmehr am Nachwuchs. Aktuellen Berechnungen zufolge wird in den 2030-er Jahren ein Grossteil der heute aktiven Pfarrpersonen pensioniert sein ihre Nachfolge ist ungewiss. Um dem entgegenzuwirken, werde zahlreiche, kreative Nachwuchsförderungsprogramme und einfallsreiche Marketingstrategien ins Leben gerufen. In den Konkordatskirchen und an den theologischen Fakultäten hat schon vor längerer Zeit die Diskussion begonnen, wie eine gegenwarts- und zukunftsfähige Kirche aussehen soll, welche Merkmale, Kompetenzen und Freiräume ihre neuen Pfarrpersonen brauchen und welche (Aus-)Bildung die richtige ist, um für diese anspruchsvolle Aufgabe vorzubereiten. Aber auch aktuell praktizierende Pfarrerinnen und Pfarrer reflektieren den Status quo und versuchen durch ihre tägliche Arbeit Veränderungen zu bewirken.