Matthäus 13, 44- 46

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Matthäus 13, 44- 46

 

Göttinger Predigten im Internet
hg. von Ulrich Nembach und Johannes Neukirch


 

9. Sonntag nach Trinitatis,
12. August 2001
Predigt über Matthäus 13, 44- 46, verfaßt von Karl Wilhelm
Rennstich


Predigttext Matthäus 13, 44- 46:
Das Himmelreich ist gleich einem verborgenen Schatz im Acker, welchen
ein Mensch fand und verbarg ihn; und in seiner Freude darüber geht
er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft den Acker.
Abermals ist das Himmelreich gleich einem Kaufmann , der gute Perlen
suchte.
Und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte
alles, was er hatte und kaufte sie.

Dogmatische und homiletische Entscheidung

 

 

 

 

 

 

Liebe Gemeinde!
Die Stadt Kolossä war eine phrygische Stadt am oberen Lykos. Sie
lag an einer wichtigen Handelsstraße. Die Bewohner waren reich
geworden durch die Textilindustrie. An diese Gemeinde schrieb der global
ausgerichtete, jüdisch und hellenistisch gebildete Paulus: „In
Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis“
(Kol 2, 3). Christus ist nach Paulus der größte Schatz.

Die wichtigsten Worte sind in unserem Predigttext:
o Reich des Himmels und
o Schatz (Perle).
Beide werden in einen engen Zusammenhang gebracht: „Es verhält
sich mit dem Himmelreich wie“ mit einem Schatz im Acker,
den ein auf dem Acker arbeitender Mensch zufällig findet.
Oder wie mit einem Kaufmann (emporos), der lange nach einer Perle (margarita)
suchte und sie schließlich fand. Man kann das Himmelreich
zufällig oder nach langem Suchen finden.
Beiden ist gemeinsam, dass sie alles aufgeben, was sie besitzen, um
den neuen Schatz, das Himmelreich durch das Ansammeln von Gütern
erwerben zu können. Der Thesauros (Schatz) spielt in der Bibel
eine wichtige Rolle. So bringen die Weisen nach Mt. 2, 11 ihre Schätze
zum Jesus Kind in der Krippe. Und Jesus spricht dann später davon,
dass irdische Schätze den Motten und Dieben anheim fallen können.

Die Bibel unterscheidet zwischen geistlichem und materiellem, zwischen
gutem und schlechtem Schatz und unterscheidet zwischen dem Schatz und
seinen Wirkungen. Dies wird verglichen mit dem Baum und den Früchten.

Der reiche Jüngling unterscheidet zwischen den himmlischen und
den irdischen Reichtümern und der reiche Kornbauer Lk 12, 21ff)
begegnet uns wieder bei Paulus im Zusammenhang mit dem Sprichwort der
Kollekte. Der Schatz ist nicht billig zu haben. Das Geschenk Gottes,
das Evangelium, hat seinen Wert.

Der deutsch- amerikanische Theologe Walter Rauschenbusch (1861-1918)
sah in der Reich Gottesverkündigung Jesu das Zentrum der biblischen
Botschaft und des christlichen Glaubens. Die Idee vom Reich Gottes fand
er bereits vorgeprägt im Alten Testament bei den grossen Schriftpropheten.
Die Propheten kämpften um das Wohl der Gemeinschaft und litten
an der Schuld des ganzen Volkes.
Er erzählte das Beispiel eines New Yorker Polizisten, der vom Schubkarren
eines Italieners eine Banane nahm, während dieser verzweifelt versuchte
glücklich dreinzuschauen. Tatenlos sähen wir Christen solchem
Machtmissbrauch zu, doch Jesus habe das Leben von Zöllnern und
Soldaten verändert und sie aufgefordert, ihr Parasitentum aufzugeben.
Jesus arbeitete zwar viel mit Einzelnen, doch sein Ziel war die Gesellschaft;
Zentrum seiner Lehre war das Reich Gottes, und dies ging von kleinen
Zentren der Erneuerung aus. Jesus machte, als einer, der in der Tradition
der hebräischen Propheten stand, die Menschen bereit für eine
gerechtere soziale Ordnung, die er als Reich Gottes bezeichnete. „Im
Reich Gottes sollen keine menschlichen Atome, sondern der soziale Organismus
gerettet werden. Nicht einzelne in den Himmel, sondern das Leben auf
der Erde in himmlische Harmonie gebracht werden.“
Grundlage dieses Reiches sei für Jesus die Liebe, und er habe jeden
Brauch, jedes Gesetz und jede Institution daraufhin getestet und bewertet,
ob es die Menschen zueinanderzieht, oder sie spaltet. Rauschenbusch
wünschte sich für die Nachfolger Jesu das gleiche umfassende
Konzept des Gottesreiches, das in der passionierten Liebe für die
Gerechtigkeit, in der menschlichen Zärtlichkeit und in der brüderlichen
Freiheit Gestalt annehme. Jesus habe Bilder aus dem organischen Leben
in seinen Gleichnissen verwendet, um das allmähliche Wachstum,
die langsame Entwicklung des Gottesreichs auszudrücken.
Daran erinnert das Gleichnis von der Perle.
Abermals ist das Himmelreich gleich einem Kaufmann (emporos/ Imperator),
der gute Perlen suchte.
Und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte
alles, was er hatte und kaufte sie.
Im Urtext heißt Kaufmann „emporos“ und dieses Wort erinnert
uns an Imperium und „globalen Kapitalismus“. Der Apostel Paulus
warnt bereits in seinen Briefen gegen die Verwechslung der falschen
und wahren „Margariten“ (so heißt die Perle im Urtext).

Der Apostel Paulus erinnert daran in 2 Kor 2,17: „Wir gehören
nicht zu den vielen (Wortverkündigern) die das Wort Gottes verschachern,
sondern in Lauterkeit (Ehrlichkeit, Uneigennützigkeit, Sachlichkeit)
von Gott her (ermächtigt und inspiriert) im Angesichte Gottes,
in Christus reden wir“.
„Das Wort verfälschen“, kann auch bedeuten: so wie der
Kleinhändler den Wein mit Wasser vermischt, aber als ungemischt
verkauft“ so kann auch das Evangelium mit falschen Zusätzen
versehen werden.
Das „Wort Gottes verhökern“ ist ein drastischer Ausdruck
für den Mißbrauch, der mit dem „heiligen Wort Gottes“
getrieben wird. Paulus handelt dagegen nach dem Beispiel des Gleichnisses:

Und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte
alles, was er hatte und kaufte sie.
Er nannte es in seinem Schreiben an die Gemeinde in Philippi in seiner
Unternehmersprache so:
„Das, was ich vor meinem Begegnung mit Christus (in Damaskus) als
Gewinn verbuchte, das schreibe ich nach meiner Begegnung mit Christus
als Verlust ab. „(Phil. 3, 7f) Neue Lebenswerte waren nach seiner
Hinwendung zu Christus: Uneigennützigkeit, Bindung an Gottes eigenes
Wort, Verantwortungsbewußtsein.
Diese Gebundenheit an Gottes eigenes Wort wurde lebensbesimmend für
den Inder Sadhu Sundar Singh.
Der frühverstorbene Sadhu Sundar Singh (1889 – 1929) sagte von
sich, Christ geworden sei er durch den Heiligen Geist, aber Sadhu (Wandermönch)
durch seiner Mutter, die sein religiöses Leben von seiner frühesten
Jugend an durch ihre Frömmigkeit geprägt habe. Sie war weitherzig
und für die Lehren der Sikh-Religion wie die des Hinduismus gleichermaßen
offen. Auch christliche Missionarinnen lud sie gelegentlich bei sich
ein. Nach ihrem Wunsch sollte der Sohn ein Sadhu werden, auf Ehe und
Familie, Geld und Ehre und alle Schätze der Welt verzichten und
als armer Wandermönch durch das Land ziehen!
Ein ebenso frommer wie schriftkundiger Mann unterrichtete den jungen
Sundar in der Religion der Väter. Später besuchte er die in
Rampur gelegene Grundschule der amerikanischen Presbyterianer und eine
entfernt gelegene Regierungsschule.
Sundar hatte keinen Frieden, sondern wurde durch innere Ruhelosigkeit
umgetrieben. In einem hellen Licht erschien ihm der lebendige Christus.
Er hörte die Worte: „Warum verfolgst du mich? Siehe, ich bin
am Kreuz für dich und die ganze Welt gestorben.“
Diese Begegnung mit dem lebendigen Christus veränderte Sundar Singhs
Leben völlig. Seine Angehörigen ließen ihn den Zorn
der Familie spüren. Sundar mußte sein Elternhaus verlassen.
Die erste Nacht verbrachte er bei kaltem Wetter unter einem Baum. Das
Leben des verwöhnten Jungen wurde von nun an durch Leiden geprägt.
Doch die Gegenwart des Erlösers verwandelte sein Leiden in Frieden.
„Seither habe ich die Gegenwart des Erlösers immer gespürt.“
Als er sechzehn Jahre alt war, ließ er sich am 3. September 1905
taufen. Der 23. Psalm sowie das 53. Kapitel aus dem Buch des Propheten
Jesaja wurden seine liebsten Worte, weil sein Weg der Christusnachfolge
ihn in soviel Not und Leiden geführt hat.
Nach der Taufe verließ Sundar Singh die Schule und zog als freier
Zeuge Jesu ins Land hinaus. Gegen Ende des Jahres 1909 aber spürte
er, theologische Ausbildung könne ihm nur helfen, seinen Zeugendienst
noch besser zu erfüllen. So trat er in Lahore ins St. John’s College
ein. Er wollte aber nicht Pfarrer werden, um dann in einer bestimmten
Kirche zu dienen, sondern als christlicher Wandermönch, als Sadhu,
durchzog er ganz Indien und reiste (1920/22) nach Europa und die USA
. Tief enttäuscht war er von dem geistlichen Zustand des „christlichen“
Abendlandes.
Im Winter 1927/28 wurde Sundar Singh sehr krank; dennoch unternahm er
im Frühjahr ein gefahrvolle Reise nach Tibet. Den ersten Teil der
Reise machte er mit der Bahn; von der Endstation schrieb er noch eine
Karte, dass er gut angekommen sei und sich nun einer Karawane über
den Khypaß anschließen wolle. Es war das letzte Lebenszeichen,
das seine Freunde erhielten. Was hat er uns an Bleibendem zu sagen?
Er war ein Mann der persönlichen Hingabe an Christus. Er war überzeugt:
„Gebetsmenschen erlangen das Recht, Söhne Gottes zu werden,
und werden von Ihm zu Seinem Ebenbild und Gleichnis umgestaltet.“
Amen

Dogmatische und homiletische Entscheidung
Der Begriff Himmelreich ist ein Symbolbegriff wie der buddhistische
Begriff nirvana oder der chinesische Begriff „tien“
(Himmel).Konfuzius bekennt von sich, dass er nicht wider den Himmel
den Menschen grolle wolle, Er strebe „nach Erkenntnis hier unten“
und dringe empor zu dem, was droben ist. „Einer ist’s der mich
kennt, der Himmel“ (Lun Yü XIV, 37). An einer anderen Stelle
sagt er: „Wer gegen den Himmel sündigt, der hat niemand, zu
dem er beten kann“.
Unter „Schatz“ finden wir beispielsweise in KNAUERS
LEXIKON „Schatzanweisung“ nämlich „eine kurz- und
mittelfristige Schuldverschreibungen der öffentlichen Hand zur
Finanzierung eines vorübergehenden Geldbedarfs“ handelt. Schatz
und Geld gehören zusammen. Von verborgenen Schätzen reden
viele Märchen; es gibt viele Abenteuerbücher über Schatzinseln
und Schätze in Höhlen. Millionen Zuschauer hoffen auf ihren
Millionengewinn im Fernsehen. Schatz nennen sie Liebende.
In der Bibel besteht ein enger Zusammenhang zwischen Gott, Macht,
Weisheit und Liebe: „(…) Ich bin die Mutter des Gottes. Er spielte
auf dem Erdboden vor mir. Meine Lust ist bei den Menschenkindern. So
erlauschet sorgsam meine Stimme! Wohl denen, die in meinen Wegen wandeln!
Wer mich findet, der findet das Leben. Wer an mir vorübergeht,
der verletzt seine Seele. Alle die mich hassen, lieben den Tod (Sprüche
8, 22 ff ) .“
Nach griechisch- römischer Glaubensvorstellung herrschte zwischen
dem Drei-Männer-Triumpharat, Pluto, (Gott des Reichtums),
Apollo (Gott der Wissenschaft) und Merkur (Gott der Diebe und Händler)
offene Zwietracht und Eifersucht. Nachdem die Philosophen im 18. Jahrhundert
das Zeitalter der Vernunft einläuteten, hat Apollo den vakanten
Thron des zeitweise indisponierten Zeus eingenommen, lehrt uns Robert
v. Ranke-Graves.
Die Weisheit dagegen ist eine edle Dame, eine Königin. Weisheit
ist Lebenserfahrung. Weise brauchen keine politische und wirtschaftliche
Macht. Das Kriterium der Weisheit ist die Freude. In Indien nennt man
das „ananda“. Die Griechen nennen es „charis“. Die
Freude ist eine unmittelbare Frucht der Weisheit. Sie ist ein Geschenk.
Weisheit war immer der Reichtum des einfachen Volkes. Wir finden sie
in Sprüchen, Parabeln und Erzählungen der Völker in der
ganzen Welt. Die Weisheit lebt im gesprochenen „Wort“. In
der mündlichen Tradition wird sie durch das Sieb der Zeiten vertieft
und verfeinert. Die Weisheit hat viele Wohnungen. Aber man muß
ihr eine Wohnung bereiten, wenn man sie haben will.
Die Kultivierung der Persönlichkeit ist in China höchstes
Ziel. Nur der vornehme Charakter (gündsi -der Edle) kann wirklich
herrschen. Sein Grundgesetz ist die Gewissenhaftigkeit „dschung“.
Sie setzt voraus „die freie Anerkennung ihrer Persönlichkeit,
als eines dem eigenen Ich gleichgeordneten Selbstzwecks „schu“.
Der Weg zur Sittlichkeit sieht so aus: „Dsi Gung fragte (was man
tun müsse) um sittlich vollkommen zu werden. Der Meister sprach:
„Ein Arbeiter, der seine Arbeit recht machen will, muß erst
seine Werkzeuge schleifen. (…) „Der Edle stellt Anforderungen
an sich selbst, der Gemeine stellt Anforderungen an die (anderen) Menschen“
(XV, 20 S. 158).
Der Edle lebt nach dem praktischen Imperativ: „Was du selbst nicht
wünschest, tu nicht an andern“ (XV, 23, S. 159).
Die Sittlichkeit gilt als Lebenselement: „Der Meister sprach:
Sittlichkeit ist noch mehr für die Menschen als Wasser und Feuer.
Ins Feuer und Wasser habe ich schon Menschen treten sehen und daran
sterben. Noch nie habe ich einen gesehen, der in die Sittlichkeit trat
und daran starb“ (XV, 34, S. 161).
Der Symbolbegriff „Himmelreich“ entstammt dem Bild
eines Herrschers, der ein Reich der Gerechtigkeit und des Friedens aufrichtet.
Der Begriff ist eng verbunden mit der Sittlichkeit. Eine ähnliche
Bedeutung hat der buddhistische Begriff „Nirvana“ und
der chinesische Begriff „tien“. „Nirvana“ kommt
aus der Erfahrung der Endlichkeit, der Trennung, des Irrtums und des
Leidens; er entstammt der Vorstellung eines seligen Einsseins aller
Wesen, jenseits von Endlichkeit und Irrtum.
Doch es gibt eine Gemeinsamkeit zwischen dem buddhistischen und christlichen
Symbolbegriff. Beide Vorstellungen beruhen auf einer negativen Bewertung
der Existenz: das Reich Gottes steht im Gegensatz zu den Reichen dieser
Welt; das Nirvana bezeichnet im Gegensatz zu der Welt des Scheins die
wahre Wirklichkeit. Das negative Urteil des Christentums richtet sich
jedoch nur gegen die gefallene, nicht gegen die geschaffene Welt. Im
Buddhismus dagegen ist die Tatsache, dass es eine Welt gibt, das Ergebnis
eines ontologischen Falls in die Endlichkeit.
Wenn Paulus das Reich Gottes mit dem Zustand identifiziert, in dem Gott
in allem (oder für alles) sein wird, oder wenn das Symbol
„Reich Gottes“ mit dem des „Ewigen Leben“ vertauschbar
ist und als die „ewige Schau Gottes und die Seligkeit in ihm“
bezeichnet wird, so erinnern diese Vorstellungen an die „Lobpreisung
des Nirvana“ als eines Zustandes überzeitlicher Glückseligkeit.
Beim gemeinsamen Betrachten finden wir auch Übereinstimmung zwischen
Buddhismus und christlichem Glauben in bezug auf das Verhalten des Menschen
zur Natur und in bezug auf das Verhältnis von Mensch zu Mensch
und vom Menschen zur Gesellschaft.
Partizipation führt zu „agape“, Identität zu Mit-Leiden
(compassio). „Compassio“ ist der Zustand, in dem einer, der
nicht an sich selbst leidet, durch Identifikation mit einem anderen
Leidenden leidet. „Agape“ dagegen ist die Bejahung des anderen,
das Herabsteigen vom Höchsten zum Niedrigsten und zugleich der
Wille, ihn und die Bedingungen seiner Existenz zu verwandeln. Dadurch
unterscheiden sich buddhistisches und christliches Geschichtsverständnis
grundsätzlich.
Das Symbol „Reich Gottes“ deutet auf „den neuen Himmel
und die neue Erde“. Diese Kraft kann man als revolutionäre
Dynamik bezeichnen. Das Ziel des Buddhismus dagegen ist Erlösung
von der Wirklichkeit.
Zusammengefaßt wird dies alles im chinesischen Begriff „ren“.
Etymologisch besteht diese Wurzel aus „Mensch“ (ren) und der
Zahl „zwei“, was bedeutet: zwei Menschen lieben einander von
ganzem Herzen. In Drang und Hitze , in Sturm und Gefahr bleibt der Weise
unentwegt in dieser Menschenliebe.
Dieses Lebensideal heißt „tao“. Es umfaßt nach
Tseng- Tse die Treue gegenüber sich selbst und die Liebe gegenüber
dem Mitmenschen.

Prof. Dr. Karl Wilhelm Rennstich
Bei der Kirche 2
72574 Bad Urach-Seeburg
Tel: +49-(0)7381-3215 Fax: +49-(0)7381-501234
E-mail: kwrennstich@gmx.de

 

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