Ein alter Streit flammt auf - Christentum ohne Altes Testament?

Seit Jahrhunderten sorgt sie in der christlichen Theologie immer wieder für hitzige Debatten: die Frage, welche Bedeutung das Erste oder Alte Testament für das Christentum hat, also in etwa die hebräische Bibel des Judentums. Christentum ohne Altes Testament, jene Bibel, auf die sich der Jude Jesus bezogen hat, ist das denkbar? Vor gut eineinhalb Jahren ist das Thema im deutschsprachigen Raum wieder hochgekocht. Ein evangelischer Berliner Theologe hat damals die Streichung des Alten Testaments aus dem christlichen Kanon gefordert. Seitdem hagelt es im akademischen Bereich und im Feuilleton Kritiken und Streitschriften. Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien, die älteste theologische Fakultät im deutschsprachigen Raum, hat nun diese Frage ins Zentrum ihres diesjährigen Fakultätssymposiums, des Dies Facultatis, gestellt. Christentum ohne Altes Testament? Der Schweizer evangelische Theologe und Alttestamentler Konrad Schmid von der Universität Zürich hat dazu den Festvortrag an der Uni gehalten.

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