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Forschungsschwerpunkt: Schweizerische Reformationsgeschichte


Der fakultäre Forschungsschwerpunkt «Schweizerische Reformationsgeschichte» wird seit 1964 durch das Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte (IRG) wahrgenommen. Dabei werden neben der Reformation des 16. Jahrhunderts, die zur Entstehung der heutigen reformierten Kantonskirchen führte, auch die frühneuzeitlichen Täufer berücksichtigt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts leisten durch die wissenschaftliche Edition von Quellentexten geisteswissenschaftliche Grundlagenforschung. Dabei steht derzeit Heinrich Bullinger, der Nachfolger Huldrych Zwinglis an der Spitze der Zürcher Kirche, im Mittelpunkt. Am Institut erscheint die Schriftenreihe «Zürcher Beiträge zur Reformationsgeschichte», welche sowohl Monographien als auch Sammelbände vereint. Ausserdem gibt das Institut im Auftrag des Zwinglivereins das Jahrbuch «Zwingliana: Beiträge zur Geschichte des Protestantismus in der Schweiz und seiner Ausstrahlung» heraus. Das Institut veranstaltet regelmässig internationale Fachtagungen zu Akteuren und Prozessen der Schweizerischen Reformation und begrüsst immer wieder Gäste aus dem In- und Ausland zu Forschungsaufenthalten in Zürich. Doktorats- und Habilitationsprojekte erforschen Einzelfragen zu Geschichte und Theologie der Reformationszeit mit Bezug auf die Schweiz.