Biographisches
Christian Stettler studierte evangelische Theologie in Zürich, Tübingen und Erlangen. Nach Vikariat und Ordination in der Evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau war er für ein Jahr Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds in Tübingen, danach Assistent am Lehrstuhl für Neues Testament von Prof. Dr. Peter Stuhlmacher in Tübingen. Hier promovierte er 2000 mit der Dissertation Der Kolosserhymnus: Untersuchungen zu Form, traditionsgeschichtlichem Hintergrund und Aussage von Kol 1,15–20.
Ab 2001 arbeitete er an seinem Habilitationsprojekt Das Endgericht bei Paulus und weiteren Publikationen, zunächst wiederum als Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds in Heidelberg und Cambridge, dann als Oberassistent am Lehrstuhl für Neues Testament von Prof. Dr. Samuel Vollenweider in Zürich.
2007-2016 war Christian Stettler Pfarrer der reformierten Kirchgemeinde Gächlingen SH, seit 2016 ist er Pfarrer der reformierten Kirchgemeinde Flaachtal ZH. 2011 veröffentlichte er die Monographie Das letzte Gericht: Studien zur Endgerichtserwartung von den Schriftpropheten bis Jesus. 2014 habilitierte er sich an der Universität Zürich mit der Habilitationsschrift Das Endgericht bei Paulus: Framesemantische und exegetische Studien zur paulinischen Eschatologie und Soteriologie. Er lehrt als Privatdozent für Neues Testament an der Universität Zürich und als Titularprofessor für Neues Testament und antikes Judentum an der (staatlich als universitäre Hochschule akkreditierten) Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule Basel.
Christian Stettler ist verheiratet und Vater von drei Söhnen.
Publikationen
Monographien
- Habilitationsschrift „Das Endgericht bei Paulus: Framesemantische und exegetische Studien zur paulinischen Eschatologie und Soteriologie“, 2013. 425 S., erscheint 2016 in WUNT (Mohr Siebeck Tübingen).
- Das letzte Gericht: Studien zur Endgerichtserwartung von den Schrift-propheten bis Jesus. WUNT 2,299. Tübingen: Mohr Siebeck, 2011. XVI+321 S.
- Der Kolosserhymnus: Untersuchungen zu Form, traditionsgeschichtlichem Hintergrund und Aussage von Kol 1,15–20. WUNT 2,131. Tübingen: Mohr Siebeck, 2000. XV+395 S.