Apostelgeschichte 2,1–21

· by predigten · in 05) Apostelgeschichte / Acts of the Apostles, Aktuelle (de), Archiv, Beitragende, Bibel, Deutsch, Kapitel 02 / Chapter 02, Kasus, Neues Testament, Pfingsten, Pfingstsonntag, Predigten / Sermons, Rainer Stahl

Der Geist Christi stärkt! | Pfingstsonntag | 24. Mai 2026 | Apg 2,1–21 | Rainer Stahl |

„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus,
die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit Euch allen!“

 

Liebe Leserin, lieber Leser!
Liebe Schwestern und Brüder!

An den Anfang stelle ich den Bibeltext, der als Grundlage für die Predigt empfohlen wird. Dabei ist mir aufgefallen, dass ein sehr langer Abschnitt vorgestellt wird – nicht nur der Bericht über das Pfingstwunder (die Verse 1–13), sondern auch aus der Predigt des Petrus das Zitat aus Joel 3 (die Verse 17–21)! Ich habe noch ein Heft mit der „Ordnung der Lesungen, Predigttexte und Hauptlieder (Wochenlieder)“, das 1978 vom Bund der Evangelischen Kirchen in der DDR herausgegeben worden war. Dort ist Apostelgeschichte 2,1–18 angegeben, also neben dem Pfingstwunder der Anfang des Zitats aus Joel 3. Jetzt, in der neuen Ordnung, wird das alttestamentliche Zitat vollständig geboten – wie es Lukas in seine Apostelgeschichte aufgenommen hatte. Wie kann diese Spannung – Bericht über das Pfingstwunder und Deutung dieses Wunders von der alttestamentlichen Grundlage her – in eine Predigt aufgenommen werden? Das ist gewiss die große Herausforderung!

 

V. 1„Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle[i] beieinander an einem Ort.
V. 2Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm
 und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
V. 3Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer,
 und setzten sich auf einen jeden von ihnen,
V. 4und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in
 andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab.
V. 5Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus
 allen Völkern unter dem Himmel.
V. 6Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde verstört,
 denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden.
V. 7aSie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen:
V. 7b»Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, Galiläer?
V. 8Wie hören wir sie denn ein jeder in seiner Muttersprache?[ii]
V. 9Parther und Meder und Elamiter und die da wohnen in Mesopotamien,
 Judäa und Kapadozien, Pontus und der Provinz Asia,
V. 10Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen
 und Römer, die bei uns wohnen,
V. 11aJuden und Proselyten, Kreter und Araber:
V. 11b‚Wir hören sie in unsern Sprachen die großen Taten Gottes verkündigen.‘«
V. 12aSie entsetzten sich aber alle und waren ratlos und sprachen einer zu dem anderen:
V. 12b»Was will das werden?«
V. 13aAndere aber hatten ihren Spott und sprachen:
V. 13b»Sie sind voll süßen Weins.«
V. 14aDa trat Petrus auf mit den Elf, erhob[iii] seine Stimme und redete zu ihnen:
V. 14b»Ihr Juden, und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan,
 vernehmt meine Worte!
V. 15aDenn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint,
V. 15bist es doch erst die dritte Stunde des Tages[iv];
V. 16sondern das ist’s, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist:
V. 17a‚Und es soll geschehen in den letzten Tagen[v], spricht Gott[vi],
V. 17bda will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch[vii]
V. 17cund eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen,
V. 17dund eure Jünglinge sollen Gesichte sehen,
V. 17eund eure Alten sollen Träume haben;[viii]
V. 18aund auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem
 Geist ausgießen,
V. 18bund sie sollen weissagen.[ix]
V. 19aUnd ich will Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf Erden,
V. 19bBlut und Feuer und Rauchdampf;
V. 20adie Sonne soll in Finsternis verwandelt werden und der Mond in Blut,
V. 20behe der große und herrliche Tag des Herrn kommt.
V. 21aUnd es soll geschehen:
V. 21bWer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden‘.«“[x]

 

Wenn ich das richtig verstanden habe, muss festgehalten werden, dass bei Befragungen nach dem allgemeinen Wissen im Zusammenhang mit der Kirche und dem Christentum gerade mit Blick auf Pfingsten viele Unsicherheiten und Fragen deutlich werden:

Worum geht es bei diesem Fest? – Dazu wissen viele nichts zu sagen.
Was ist der Inhalt dieses Festes? – Darauf wissen viele nichts zu antworten.

Nur etwa jeder zweite Deutsche meint zu wissen, was zu Pfingsten gefeiert wird. Es wird oft als das „unbekannte Fest“ bezeichnet.[xi]

Hat diese Unsicherheit nicht eine lange Geschichte? Zu Beginn seines Versepos „Reineke Fuchs“ hatte Johann-Wolfgang von Goethe schon 1793 – gedruckt in 1794 – ganz sein Gewicht auf die Erfahrungen im Naturablauf gelegt:

„Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen, es grünten und blühten
Feld und Wald; auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken
Übten ein fröhliches Lied die neuermunterten Vögel;
Jede Wiese sproßte von Blumen in duftenden Gründen,
Festlich heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde.“[xii]

Aber ist es nicht so, dass Goethe auf einen wichtigen Zug der Pfingstgeschichte hingewiesen hatte? Denn dieses Fest wird auf den Pfingsttag, das Fest der 50 Tage, auf das Wochenfest gelegt. Es gibt also einen Zusammenhang zur Weizenernte im Vorderen Orient, die auf 50 Tage / Pentecost / Pfingsten nach dem Massot-Fest, dem Mazzenfest[xiii], gelegt war:

„Bis zu dem Tag nach dem siebenten Sabbat, nämlich 50 Tage,
sollt ihr zählen und dann ein neues Speiseopfer dem HERRN opfern“
(Leviticus / 3. Mose 23,16).

Und im übernächsten biblischen Buch war festgelegt worden:

„Sieben Wochen sollst du zählen
und damit anfangen, wenn man zuerst die Sichel an die Halme legt,
und sollst das Wochenfest halten dem HERRN, deinem Gott […]“
(Deuteronomium / 5. Mose 16,9-10a).

Goethe hatte also gar nicht so unrecht, als er die Veränderungen in der Natur als eine Bedeutung, als ein Phänomen dieses Festes unterstrichen hatte.[xiv]

In meiner Predigt für das Pfingstfest im Jahr 2026 will ich drei Aspekte aufnehmen: Geht es um eine Hoffnung für noch lange vor uns liegende „letzten Tage“? Wer ist der mit dem Begriff „Herr“ Bezeichnete? Was für ein Wunder ist das Pfingstwunder?

 

A) Geht es um „letzte Tage“?

Das war gewiss die Meinung des Lukas, dem wir die Apostelgeschichte verdanken. Er hatte den Begriff der „letzten Tage“ bewusst an den Anfang des Zitats aus dem Joel-Buch gestellt, weil er das Erlebnis des Heiligen Geistes in seiner Zeit als Ausdruck für den Beginn dieser „letzten Tage“ verstanden hatte. Aber für unsere Position im Zeitstrom 1‘996 Jahre nach diesem Erlebnis kann man diese These doch nur weiterhin aufrechterhalten, wenn damit eine geheimnisvolle Geprägtheit auch unserer Zeit herausgestellt werden soll: Dieses von uns aus gesehen längst vergangene Ereignis vermag auch für uns – so viele Zeit später – eine neue, geheimnisvolle Wahrheit bewusst zu machen. Ich lade Sie ein, nach solchen Ereignissen zu suchen und sie als für Ihr heutiges Leben als wichtig festzuhalten.

Ich bin Pfarrer. Ich habe nach dem Studium der Theologie und dem Staatsexamen an der Sektion Theologie in Jena – wie das in der DDR-Zeit hieß – und während einer Assistentenzeit an dieser Sektion auch die Ausbildung in meiner Landeskirche durchgemacht und war am 1. November 1981 in Gotha ordiniert worden. Diese Einsegnung verstehe ich bis heute als Übertragung des Heiligen Geistes auch auf mein schlichtes Leben.

Dass dieses besondere Erleben für mich – und uns alle – in unserem normalen Leben in dieser Erdzeit geschehen war und geschieht, wird auch daran deutlich, dass wir studieren müssen, dass wir uns ausbilden lassen müssen. Keine und keiner von uns kann einfach aufstehen und als scheinbar unmittelbar vom Heiligen Geist erfasste Person predigen, verkündigen. Mir ist wichtig, dass ich bis heute – jetzt schon bald über 39 Jahre lang! – bei einem „Kirchlichen Fernunterricht“ mitwirke. Bei diesem Fernunterricht geht es darum, zukünftige Mitwirkende im Verkündigungsdienst ihrer Gemeinde und ihrer Kirche auszubilden. Das ist ein Einsatz, der immer wieder als gesegnet erfahren wird – von den lernenden Teilnehmenden und von den lehrenden Teilnehmenden. Aber wirklich tätig werden können die Ausgebildeten, nachdem sie nach der Ordnung ihrer Kirche zu diesem Verkündigungsdienst eingesegnet worden waren, nachdem sie den Heiligen Geist auf ihr Leben übertragen bekommen hatten.

 

B) Wer ist der „Herr“?

Das Zitat aus Joel 3 legt uns diese Frage direkt vor unsere Füße: Der Text in Joel meint mit dem Begriff „HERR“ natürlich den Gott Israels, den wahren Gott. Er wird den Geist senden. Von ihm wird der Geist erwartet:

„Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch […].
Und ich will Wunderzeichen geben am Himmel und auf Erden […],
ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
Und es soll geschehen:
Wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll gerettet werden“
(Joel 3,1a.3a.4b.5).

Diese Hoffnung sollen auch wir aufbringen und hoffen, dass wir gelegentlich bezogen auf dieses Hoffnungsbild handeln können.

Aber: Durch die Anwendung dieser Hoffnung auf das Pfingstwunder zu Beginn der Geschichte der christlichen Gemeinde, der Kirche wird dieser „HERR“ umgedeutet:

„[…] da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch […].
Und ich will Wunder tun von oben am Himmel und Zeichen unten auf Erden […].
[…] ehe der große und herrliche Tag des Herrn kommt […]:
Und es soll geschehen:
Wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden“
(Apostelgeschichte 2,17aβ.19a.20b.21).[xv]

Jetzt ist es Christus, auf den sich die Erwartungen beziehen, der verkündigt und verehrt wird. Er – Christus – ist für uns als Christinnen und Christen das Gegenüber unserer Hoffnungen und unserer Erwartungen. Als von ihm entsprechend unserem Glauben Gerettete, wissen wir uns schon heute vor dem Horizont der ewigen Herrlichkeit!

Welche Rolle spielt Christus in unserem Glaubensleben? Ich habe mir im Laufe meines bisherigen Lebens bewusst einige Ikonen gekauft, die das Bild des Christus auf dem Schweißtuch zeigen – das Schweißtuch der Veronika, das „wahre Bild“.[xvi] Zum Beispiel bei einem Wanderurlaub im Juli/August 2018 in Bulgarien hatte ich mir eine kleine geschnitzte Ikone mit dem räumlich herausgearbeiteten Gesicht Christi auf dem von ihm geprägten Tuch erworben. Da habe ich ein Symbol der Gegenwart und der Nähe Christi in meiner Wohnung und kann beim Danken für gute Wendungen und beim Klagen über Gefährdungen vor ihn hintreten und ihn ansprechen. Lassen wir uns doch dazu einladen:

„Herr Christus, Dank für Deinen Schutz
und für Deine Hilfe in Phasen der Schwierigkeiten und Ängste!“

 

C) Was für ein Wunder ist das Pfingstwunder?

Wer sich auf die Mühen des Lernens und der Ausbildung einlässt, begreift ein Problem unseres Berichts in besonderer Weise:

„[…] und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in
andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab. […]
»Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, Galiläer?
Wie hören wir sie denn ein jeder in seiner Muttersprache?“
(Apostelgeschichte 2, 4.7b-8)

Das Wunder des Pfingsttages war also ein doppeltes Wunder: Ein Sprachenwunder – die Apostel konnten in Sprachen predigen, die sie als Galiläer nie wirklich gelernt hatten – und ein Hörwunder – die Zuhörenden hörten sie in ihren eigenen Sprachen. Wir können nur darauf hoffen, dass wir ein wenig andere Sprachen lernen und dann immer einmal etwas in diesen Sprachen sagen können, so dass wir verstanden werden. Das eigentliche Pfingstwunder bedeutet also: Dass wir verstanden werden. So habe ich mir angewöhnt, das Wort „Danke!“ auch in anderen Sprachen zu lernen und zu sprechen. Besonders bewegend war für mich am 6. Juli 1997 die Teilnahme an dem Fest zu 70 Jahren der „Huria Kristen Indonesia“ auf Sumatra in einem bis auf den letzten Platz gefüllten Stadion. Ich war gebeten worden, auch im Namen der beiden anderen Gäste zu grüßen. Ich hatte meine kurze Rede mit „Mauliate!“ beendet – „Danke!“. Da brach ein Begeisterungssturm los…

Aber noch ein tieferes Wunder wird werden, wenn wir in unserer Muttersprache von anderen Muttersprachlern verstanden werden, dass sich also andere als offen erweisen gegenüber dem, was wir ihnen mitteilen wollen. Dieses Pfingstwunder wünsche ich uns allen!

Amen.

„Und der Friede Gottes,
der höher ist als unsere Vernunft,
bewahre Eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn!“


Liedvorschläge:

EG 125: „Komm, Heiliger Geist …“
EG 126: „Komm, Gott Schöpfer…“
EG 129: „Freut euch, ihr Christen alle …“
EG 130: „O Heilger Geist, kehr bei uns ein …“


Verfasst von:
Dr. Rainer Stahl, Erlangen


Fussnoten:

[i]  Einige antiken Zeugen haben: „alle Apostel“.

[ii]  Bewusst greife ich auf die Auslegung des inzwischen verstorbenen Erlanger Neutestamentlers zurück: Jürgen Roloff: Die Apostelgeschichte, NTD 5, Berlin 1988, S. 37, hatte besser übersetzt: „Wieso hören wir sie ein jeder in unserer eigenen Sprache, in der wir aufgewachsen sind?“

[iii]  Eine wichtige antike Variante lautet: „erhob zuerst / als Erster“.

[iv]  Jürgen Roloff, a.a.O., S. 47, hatte für uns verständlicher übersetzt: „es ist ja erst 9 Uhr morgens!“

[v]  Im hebräischen Original in Joel 3 steht lediglich: „Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch…“ Es wird das Geschehen also nicht in „die letzten Tage“ eingeordnet. In der griechischen Übersetzung für die Septuaginta wurde formuliert: „Und es wird danach sein: Ich werde ausgießen von meinem Geist über alles Fleisch […]“ (vgl.: Septuaginta Deutsch. Das griechische Alte Testament in deutscher Übersetzung, 2. Auflage, Stuttgart 2010, S. 1194, und: Septuaginta, Band II, 8. Auflage, Stuttgart 1965, S. 522).

[vi]  Einige antike Zeugen haben „der Herr“.

[vii]  Einige antike Zeugen haben Plural. Im hebräischen Original ist Singular: «basar».

[viii]  Jürgen Roloff, a.a.O., S. 47, hat besser: „werden Traumgesichte träumen“. Im hebräischen Original, Joel 3,1b, steht erst die Aussage über die Alten, dann diejenige über die Jünglinge.

[ix]  Diese Aussage fehlt im hebräischen Original.

[x]  Für das Zitat aus Joel vgl. auch die Biblia Hebraica Stuttgartensia, Heft 10: Liber XII Prophetarum, Stuttgart 1970. Für den neutestamentlichen Text verweise ich auf: Nestle-Aland: Novum Testamentum Graece, 28. Auflage, Stuttgart 2012. Als deutsche Übersetzung habe ich die Lutherbibel, revidiert 2017, Stuttgart 2016, verwendet.

[xi]  Vgl. die diesbezüglich KI-Information im Internet, zugegriffen am 13.2.2026.

[xii]  Vgl.: www.aphorismen.de/gedicht/155786 (Zugriff am 7.4.2026).

[xiii]  Hierzu verweise ich auf: www.die-bibel.de/ressourcen/wibilex/altes-testament/mazzen-mazzotfest (Zugriff am 7.4.2026).

[xiv]  Vgl. auch meine Predigt, die ich am Pfingstfest 2014 in Haapsalu, Estland, gehalten hatte: Rainer Stahl: Wer ist die Wahrheit? Biblische Predigten zu Themen unserer Zeit, Fromm-Verlag 2018, S. 136.

[xv]  Jetzt bin ich dem Angebot der Lutherbibel gefolgt: „HERR“ als Hinweis auf den Gottesnamen, „Herr“ als Hinweis auf Christus.

[xvi]  Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Schweißtuch_der_Veronika (Zugriff am 14.2.2026).